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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2019

Liebenswerte Charaktere, schöne Geschichte

Flying High
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Hailee und Chase - die zweite.
Da Teil 1 stellenweise schon langatmig war, wollte ich jetzt noch wissen, wie die Geschichte der zwei nun weitergeht und hatte gehofft, dass diesmal etwas mehr auf die Therapie ...

Hailee und Chase - die zweite.
Da Teil 1 stellenweise schon langatmig war, wollte ich jetzt noch wissen, wie die Geschichte der zwei nun weitergeht und hatte gehofft, dass diesmal etwas mehr auf die Therapie und die Problemlösung eingegangen wird.

Leider fand ich es diesmal fast noch schlimmer als bei Teil 1. Die Gefühlsbeschreibungen sowohl bei Hailee als auch bei Chase waren sehr langatmig und wiederholend. Ich habe ganze Passagen nur quer gelesen, weil sie sich von den vorherigen Beschreibungen und Gedanken nicht sonderlich unterschieden.

Die dargestellten Problemlösungen fand ich sehr einfach für dieses ernste Thema. Im Grunde haben sich sowohl Hailees als auch Chases Probleme - obwohl vorher langatmig auseinander genommen und in mehreren Kapiteln behandelt - dann in ein paar Sätzen gelöst. Das war merkwürdig.

Ich finde die Charaktere sehr sympathisch. Vor allem Charlotte hat mir gut gefallen - sie wirkte sehr authentisch.

An sich ein schönes Buch, leider aber teilweise langweilig, da wiederholend.

Veröffentlicht am 14.08.2019

Leseempfehlung

Falling Fast
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Der Grund, warum ich dieses Buch in die Hand genommen habe, ist eindeutig das Titelbild. Es hat mich sofort angesprochen, wobei ist auch bemerken muss, dass in diesem Stil mittlerweile so einige New-Adult-Romane ...

Der Grund, warum ich dieses Buch in die Hand genommen habe, ist eindeutig das Titelbild. Es hat mich sofort angesprochen, wobei ist auch bemerken muss, dass in diesem Stil mittlerweile so einige New-Adult-Romane erscheinen.

Die Geschichte von Hailee und Chase beginnt recht nichtssagend, außer dass von Abschied gesprochen wird. Hailee wird sehr umfassend vorgestellt und man bekommt schnell einen Eindruck von ihr. Sie war mir gleich sympathisch. Ihren Wunsch, mutig zu sein, kann ich sehr gut nachvollziehen.
Auch Chase wird gut vorstellt und verspricht, ein interessanter Charakter zu sein.
Die beiden sind vielschichtig dargestellt und authentisch.

Ich möchte nicht mehr über den Inhalt des Buches verraten, da ich damit einiges vom Lesespaß vorwegnehmen würde.

Beim Lesen hatte ich eine Ahnung, was mit Hailee los ist und sah mich am Ende - übrigens ein Cliff Hanger - bestätigt. Zum Glück hatte ich Teil 2 gleich parat.

Manchmal wiederholt sich der Inhalt des Textes, vor allem wenn die Gefühle von Chase für Hailee beschrieben werden. Das hat mich einige Seiten nur quer lesen lassen. Auch war der Anfang recht zäh.
Der Ablauf ist aber an sich schön aufgebaut. Auch die weiteren Charaktere sind super vorgestellt und in vielen Facetten dargestellt worden.
Ich erwarte von Teil 2 ein ähnliches Lesevergnügen, aber einen etwas schnelleren Spannungsbogen. Ich denke, für Teil zwei sind so einige Baustellen noch offen.

Aufgrund der zwischendurch etwas langen Ausführungen zu Chase und dem von mir abgesehenen Ende gebe ich für dieses Buch vier Sterne.

Veröffentlicht am 09.08.2019

Schöne Sommerlektüre

Das Glück hat viele Seiten
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Das Titelbild und der Titel haben mich sofort angesprochen - und als dann der Klappentext bestätigte, dass es sich in der Geschichte um einen Buchladen dreht, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen musste. ...

Das Titelbild und der Titel haben mich sofort angesprochen - und als dann der Klappentext bestätigte, dass es sich in der Geschichte um einen Buchladen dreht, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen musste.

Der Schreibstil hat mich das Buch gleich von Anfang an flüssig durchlesen lassen, auch wenn der Ablauf der Ereignisse etwas "gewollt" wirkt.

Die beiden Hauptpersonen sind jeder auf seine Art und Weise charmant, wenn auch Hannah sehr naiv auf mich gewirkt hat. Leider sind die Bücher und die Liebe zu ihnen weniger thematisiert, als der Klappentext es erscheinen lässt. Eher hat die Geschichte etwas mit Traumabewältigung als mit Bücherliebe zu tun.

Die Geschichte war trotzdem auf ihre Art bezaubernd. Ich wollte nach dem ersten großen Fiasko gern wissen, wie sie es doch noch zueinander schaffen. Das Ende ist sehr schön gewählt und hat mich gefesselt.

Der Schreibstil hat dafür gesorgt, dass man mit Hannah von der Großstadt in die Kleinstadt fährt und das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Dieses Buch ist kein Meisterwerk, aber allemal lesenswert.

Veröffentlicht am 04.08.2019

Nette Unterhaltung

Effi liest
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Effi, lebend im prüden 19. Jahrhundert, findet ein Buch. Der Inhalt des Buches ist Grund genug, dass man Effi des Pensionats verweist und sie wieder nach Berlin zu ihrem Vater schickt. Effi selbst kennt ...

Effi, lebend im prüden 19. Jahrhundert, findet ein Buch. Der Inhalt des Buches ist Grund genug, dass man Effi des Pensionats verweist und sie wieder nach Berlin zu ihrem Vater schickt. Effi selbst kennt des Inhalt des Buches nicht. Sie hat lediglich Bruchstücke davon lesen können, als sie auch schon entdeckt wurde.
Auf dem Weg nach Hause begegnet sie Max, einem jungen Arzt. Die beiden finden sich auf Anhieb sympathisch.

Im Laufe der Geschichte erfährt Max von dem Buch und diagnostiziert - fehlgeleitet von der damals herrschenden Meinung zu der weiblichen Gesundheit - eine beginnende Hysterie und bringt diese mit sich in Verbindung.

Die Wege von Effi und Max kreuzen sich des Öfteren und Max versucht, Effi mit ihrem gesundheitlich "Problem" zu helfen, was dieser gar nicht recht ist, zumal sie von der "Diagnose" nichts weiß.


Mich hat der Buchtitel angesprochen. Auch das Cover ist schön gestaltet und ansprechend. Die Geschichte beginnt auch mit einem recht witzig aufgemachten Vorwort. Leider verspricht dieses mehr, als das Buch halten kann.

Im Grund handelt die Geschichte von einer jungen Frau, die ihrer Neugier nachgeht und versucht, den Fesseln, die ihr aufgrund ihres Geschlechts angelegt sind, zu entkommen. Die zuerst dargestellte rebellische Ader lebt sie dabei sehr subtil aus. Die Beziehung zwischen Effi und Max wird zwar thematisiert, spielt aber nur eine Nebenrolle.


Den Klappentext des Buches finde ich etwas irreführend, da die dort erwähnte Nasenoperation nur kurz angerissen wird und wohl auch nur deshalb, weil wissenschaftlich belegt ist, dass es eine solche Behandlungsmethode für das "Leiden" gegeben hat.

Sehr schön ist auch noch einmal das erklärende Schlusswort, welches aufschlüsselt, welche Charaktere und Geschichtsstränge frei erfunden sind und welche auf wahren Begebenheiten beruhen.

Sehr ansprechend fand ich den Schreibstil - einerseits in der "Ich-Form" der Effi und andererseits in Briefform des jungen Arztes Max an seinen jüngeren Bruder.

Das Buch ist zeitweise etwas langatmig und man wartet darauf, dass die Geschichte weitergeht. Höhepunkte fehlen. Große Probleme werden nicht thematisiert. Effi ist sehr brav. Wenn man hier eine Heldin sucht, die sich gegen alle Konventionen mit Macht durchzusetzen versucht, findet man sie nicht. Effi hält sich an die ihr gestellten Regeln. An jedem ihrer Wünsche wird in der Geschichte nur ansatzweise herangegangen. Effi erlebt in der kurzen Handlung vieles, aber nichts wird tiefer beschrieben oder gar behandelt. Das Ende überrascht mit einem kleinen Extra, das ich am Anfang des Buches nicht erwartet hätte, aber auch hier nur kurz angerissen.

Ich gebe eine Leseempfehlung ab, aber ehrlich gesagt, nicht für diesen Preis. Das Geld würde ich für ein anderes Buch ausgeben.

Veröffentlicht am 04.08.2019

kratzt an der Oberfläche des Themas

Die Unvollkommenen
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Teil 1 "Die Optimierer" habe ich nicht gelesen und kann das Buch daher nur wie folgt rezensieren:

Lila ist eine gescheiterte Revolutionsführerin und wacht nach 5 Jahren Strafe aus einem erzwungenen Koma ...

Teil 1 "Die Optimierer" habe ich nicht gelesen und kann das Buch daher nur wie folgt rezensieren:

Lila ist eine gescheiterte Revolutionsführerin und wacht nach 5 Jahren Strafe aus einem erzwungenen Koma auf. In einer Welt, in der Roboter von Menschen äußerlich nicht zu unterscheiden sind und in den fünf Jahren von Lilas Abwesenheit mehr Rechte bekommen haben, erfährt Lila in der "Strafanstalt" erst nach und nach von den Neuerungen. Mit einem Mitgefangenen gelingt ihr zunächst die Flucht aus dem "Internat" und gemeinsam machen sie sich auf den Weg Richtung Landesgrenze. Auf ihrer Flucht werden sie jedoch wieder gefangen genommen. Ihnen wird angeboten, am normalen Leben wieder teilzunehmen, wenn sie spezielle Aufgaben erfüllen.


Lila hat ein großes Problem mit den Rechten der Roboter und der damit einhergehenden Totalüberwachung, die im Laufe des Buches immer deutlicher zu Tage tritt.


Mich hat das Cover angesprochen, jedoch hat mich erst der Klappentext davon überzeugt, das Buch zu lesen.

Die Hauptperson ist eine interessante Persönlichkeit, die in der Geschichte glaubwürdige Standpunkte vertritt und nachvollziehbare Zweifel an der Einstellung anderer und ihrer eigenen hegt. Das mach sie sehr sympathisch.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Lesevergnügen war da. Die Geschichte wurde flüssig erzählt - ohne viele Schnörkel.

Aufgrund der Seitenzahl und des Umfangs der Geschichte, dass die Thematik nicht tief angegangen werden kann und wird. Eine hinreichende Lösung der Problematik bleibt aus.

Das Buch bereitet deshalb Vergnügen, weil es einen kurzen Einblick in die Gedankenwelt einer Betroffenen gibt, die dem System kritisch gegenüber steht. Es war in sich abgeschlossen und es ist absolut nicht nötig, Teil 1 zu lesen. Man kann der Handlung auch so sehr gut folgen.


Eingefleischte Fans entsprechender Literatur dürften aufgrund der wenig aufgefassten Vielschichtigkeit der Problematik "Überwachung - Roboter - Mensch" enttäuscht werden. Ich gebe eine klare Leseempfehlung für alle, die mal eine kleine Reise in die "Zukunftsmusik" unternehmen möchten.