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Veröffentlicht am 09.01.2020

Eine wunderbare Rockstar-Geschichte

Faded - Dieser eine Moment
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"Faded - Dieser eine Moment" war mein erstes Buch von Julie Johnson und keineswegs mein letztes!

Der Schreibstil der Autorin ist nicht nur flüssig und sehr entspannend, sondern auch gewissermaßen lebendig. ...

"Faded - Dieser eine Moment" war mein erstes Buch von Julie Johnson und keineswegs mein letztes!

Der Schreibstil der Autorin ist nicht nur flüssig und sehr entspannend, sondern auch gewissermaßen lebendig. Selten hat mich ein Buch mit seinem Schreibstil so sehr in den Bann gezogen wie dieses.

In dem Buch befinden sich außerdem kleine Elemente, die dem gesamten Buch und der Geschichte eine schöne, musikalische Atmosphäre verleihen.

Die Protagonistin, Felicity, begeisterte mich mit ihrer Vergangenheit, Willenskraft und Stärke. Das junge Mädchen hat bereits viel im Leben durchstehen müssen. Trotzdem ging sie mit einer gewissen Offenheit durch's Leben, die sich am Ende bezahlt macht, auch wenn sie einige Schicksalsschläge und Ängste ertragen und bewältigen muss.
Alles in einem ist sie sehr bodenständig und authentisch, auch als ihr das Leben große Chancen bietet.
Sie ist unglaublich selbstlos, was ich anfangs nicht erwartet hatte.
Gerade als sie eine schwere Entscheidung treffen muss, die sie zerstören könnte, entscheidet sie zum Guten der anderen. Das zeigt enorme Stärke und erzeugt noch mehr Sympathie.

Ryder ist meiner Meinung nach ein etwas schwieriger Charakter. Anfangs konnte ich nicht ganz warm mit ihm werden, umso mehr mochte ich ihn dann am Ende.
Anfangs machte er einen sehr typischen und abgehoben Eindruck, so wie Rockstars in der Regel dargestellt werden.
Er hat einige Fehler gemacht, aber nach einer Weile hat er eingesehen wie falsch sein Verhalten ist und alles daran gesetzt, es wieder gut zu machen, was ihn dann schlussendlich sehr sympathisch gemacht hat.
Auch er hat einige lebensverändernde Chancen bekommen und am Ende seinen Traum leben können.
Gerade als er anfing wieder den falschen Weg einzuschlagen, hat er noch haarscharf die Kurve gekriegt.
Leider wurde ihm sein Glück wegen eines Missverständnisses nicht gegönnt.
Er hatte so seine Höhen und Tiefen, deshalb bezeichne ich ihn als einen schwierigen, aber herzensguten Charakter.

Die beiden bilden ein tolles Team/Paar, verbreiten mit ihrer Ausstrahlung so viel Glück und harmonieren unglaublich perfekt miteinander.

Die Nebencharaktere waren ebenfalls sehr schön ausgearbeitet.
Es gab nicht zu viele Charaktere, gerade genug um alle gut kennenlernen zu können und die Geschichte interessant zu gestalten.
Hier hat mir besonders Carly, Felicity's Beste Freundin, am meisten gefallen (Ich wünschte ich hätte eine so tolle und aufrichtige Beste Freundin).

Das Buch ist sehr interessant verlaufen. Stück für Stück wurde die Vergangenheit der Charaktere preisgeben, um so viel Spannung wie möglich zu erzeugen.
Es gab nicht nur schöne und positive Momente oder nur negative und deprimierende Ereignisse, sondern einen befriedigenden Mix aus beidem, sodass sich der Leser weder langweilt, noch verzweifelt.
Ich konnte wunderbar mitfühlen, weil die Verbindung zu den Charakteren so präsent und stark war.

Lasst mich euch noch eins sagen:
Wer meint das Buch geht mit einem guten Ende aus, irrt sich.
Die Wendung reißt einen mit sich und am Ende wird man mit großen Augen und einem offen stehenden Mund zurück gelassen.

  • Gefühl
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

ACOTAR - Frost und Mondlicht

Das Reich der sieben Höfe 4 - Frost und Mondlicht
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Das Buch hat mich leider sehr enttäuscht.
Die ersten drei Bände haben mir sehr gut gefallen und ich hab sie total gerne gelesen, aber der vierte war im Vergleich eine Enttäuschung.

Es wurde aus viel zu ...

Das Buch hat mich leider sehr enttäuscht.
Die ersten drei Bände haben mir sehr gut gefallen und ich hab sie total gerne gelesen, aber der vierte war im Vergleich eine Enttäuschung.

Es wurde aus viel zu vielen Perspektiven geschrieben.
Es wäre besser gewesen, wenn jeder Band aus den Perspektiven zwei verschiedener Personen geschrieben wäre oder weiterhin nur aus Feyre's und Rhys'.

Die Handlungen waren mir auch ein wenig zu langweilig, sodass ich das Buch leider abgebrochen hab, damit es mir nicht die Meinung für die ganze Reihe verdirbt.

Ansonsten war alles wie gewohnt:
Ein sehr schönes Cover mit einem tollen Schreibstil der Autorin, und wunderbare Charaktere.

Überrascht war ich auf jeden Fall.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

Die Prinzessinnen von New York - Scandal

Die Prinzessinnen von New York - Scandal
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Für mich war dieses Buch leider eine reinste Katastrophe.
Ich musste mich ehrlich dazu zwingen, dieses Buch zu beenden.
Das ist so ziemlich das erste LYX Buch, dass mich enttäuscht.

Die Charaktere ...

Für mich war dieses Buch leider eine reinste Katastrophe.
Ich musste mich ehrlich dazu zwingen, dieses Buch zu beenden.
Das ist so ziemlich das erste LYX Buch, dass mich enttäuscht.

Die Charaktere haben mich teilweise genervt, schon beinahe provoziert und waren so unfassbar weit weg, dass ich mit keinem einzigen Charakter auch nur ansatzweise mitfühlen konnte.

Es waren viel zu viele komplizierte Namen auf einmal, sodass ich nie wusste welche Person jetzt wer ist. Vor allem der Anfang als alle auf einmal vorgestellt wurden, wurde ich regelrecht davon erschlagen.
Deswegen hat es auch immer ein wenig gedauert bis ich verstanden hab, aus welcher Perspektive die Kapitel geschrieben wurden und ich musste mehrfach von vorne Anfangen, weil ich überhaupt nicht durchgeblickt hab.

Die Handlungen waren teilweise total überflüssig und machten den Eindruck, dass das Buch einfach nur mit unnützem Zeug gefüllt werden musste.

Das einzigste was ich interessant fand war der Kern der Geschichte bzw. letztendlich das Ende.

Es gibt noch einen Mittleids-Stern für das schöne Cover und den Titel weil immerhin das gut zur Geschichte gepasst hat.

Ich kann mir wirklich nicht erklären wieso es so viele positive Rezensionen zu diesem Buch gibt.
Ich konnte auch keine Ähnlichkeit zu Gossip Girl feststellen (man hatte mir gesagt, dass es sich ähnelt).

Im Großen und Ganzen war das in meinen Augen Zeitverschwendung, da ich mich durch das ganze Buch hin zu Tode gelangweilt hab.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

Thalamus

Thalamus
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Schonmal vorweg: das Buch ist wirklich super spannend und definitiv etwas Neues. Die Autorin hat sich viel Mühe gegeben und viel recherchiert, was ich ihr hoch anrechne, denn bei vielen Autoren geht dieser ...

Schonmal vorweg: das Buch ist wirklich super spannend und definitiv etwas Neues. Die Autorin hat sich viel Mühe gegeben und viel recherchiert, was ich ihr hoch anrechne, denn bei vielen Autoren geht dieser Teil häufig verloren.

In dem Buch geht es um Timo, der nach einem schweren Motorradunfall in eine Rehaklinik kommt. Er erkennt schnell, dass dort etwas nicht stimmt und muss darauf hin das Problem lösen und beseitigen.

Mal ganz abgesehen davon, dass ich normalerweise keine Thriller lese, war ich anfangs ein wenig skeptisch, weil der Titel, das Cover und der Klappentext für mich keinen Zusammenhang ergeben haben.
Da ich nun das Buch beendet hab, findet ich es doch sehr schlüssig, obwohl das Cover nicht ganz dazu passt (so schön es auch sein mag).

Wie bereits erwähnt war die Geschichte sehr interessant und spannend, zumindest gab es für mich genug Spannung, die sich durch das ganze Buch gezogen hat.

Ohne das Wissen, welches man eher gegen Mitte bis Ende des Buches erhält, sind manche Stellen ein wenig verwirrend.

Die Charaktere waren mir ein wenig zu plump, ich konnte nicht wirklich mit ihnen warm werden, aber das hat mir (komischerweise) nicht den Lesespaß genommen.

Der Schreibstil der Autorin war auch nicht ganz mein Fall.

Im Großen und Ganzen ist das Buch trotzdem sehr spannend und interessant zu lesen und definitiv etwas, das ich so noch nie gelesen hab.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2019

Kiss me once

Kiss Me Once - Kiss the Bodyguard, Band 1
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Nach dem ich dieses Buch vor einiger Zeit bei gefühlt jedem zweiten Bookstagramer gesehen hab, war ich natürlich neugierig und hab es nun endlich auch gelesen.
Allerdings muss ich sagen, dass bei diesem ...

Nach dem ich dieses Buch vor einiger Zeit bei gefühlt jedem zweiten Bookstagramer gesehen hab, war ich natürlich neugierig und hab es nun endlich auch gelesen.
Allerdings muss ich sagen, dass bei diesem Buch der Hype mitgegangen war.

Das Buch handelt von Ivy Redmond, der Tochter eines Schwerunternehmers.
Um von ihren Eltern loszukommen, geht sie auf eine öffentliche Universität, wo sie sich in ihren Bodyguard, Ryan MacCain, verliebt.

Mal ganz abgesehen davon, dass das Buch relativ durchschnittlich und nichts neues ist, hat es sich trotzdem lesen lassen (ein wenig schleppend, aber immerhin).

Der Schreibstil der Autorin ist locker und ich hatte tatsächlich keine Probleme damit, in das Buch einzusteigen.
Aber die Wortwahl und ständige Wortwiederholung haben mich beinahe zum verzweifeln gebracht.
Ich habe gedacht, wenn ich noch ein einziges Mal "JEESE", "HOLY MOLY" lesen muss, kratz' ich mir die Augen aus dem Kopf.

Die Liebesgeschichte war mir ein wenig zu plump und unschlüssig, aber wie ich bereits erwähnt hab, ist das alles nichts neues.
Die Gefühle der beiden sind kaum bei mir angekommen. Die beiden kennen sich kaum und schnauzen sich überwiegend gegenseitig an, schaffen es aber trotzdem sich unsterblich ineinander zu verlieben.
Nicht ganz mein Fall, aber da konnte ich drüber hinwegsehen.
Der Epilog war zwar gewissermaßen kitschig, aber hat gut zum Buch gepasst.

Zu den Charakteren.
Ivy war mir viel zu nervig, naiv und dumm. Sie schämt sich, als sie herausfindet, dass Ryan ein Brustwarzen-Piercing hat, aber will der Football zweier oberkörperfreier Footballer sein?
Ich persönlich bin eine sehr paradoxe Person, aber das hat sogar für mich keinen Sinn ergeben.
Ich hatte zu sehr den Eindruck, dass sie nur in Ryan verliebt war, weil er ein Badboy und verboten ist. Sie musste einfach den rebellierenden Teenager rauslassen.

Apropos rebellierende Teenager und Badboy. Ryan MacCain soll ein absoluter Badboy sein, aber sein Charakter spricht teilweise dagegen. Er hat nicht unbedingt das Verhalten eines BadBoys und redet auch nicht so. Ich würde behaupten erst einfach nur ein wenig zu frech geraten, ansonsten ist alles gewöhnlich.

Das einzigste was mir wirklich sehr gut gefallen hat ist die Beziehung zwischen Alex und Jeff.
Die Gefühle zwischen den beiden sind wirklich bei mir angekommen und gingen teils mitten ins Herz.
Schade war nur, dass die beiden nur Nebencharaktere sind und nicht die Protagonisten.

Es ist also eine eher mittelmäßige Geschichte, die es bereits oft genug gibt und erinnert viel zu sehr an eine unausgereifte Wattpad-Geschichte, die von einer/einem Jugendlichen verfasst wurde.
Das Buch ist für mich ein weiterer Beweis, dass man definitiv nicht jedem Bookstagram-Hype folgen sollte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere