Profilbild von _zeilen_springerin

_zeilen_springerin

Lesejury Star
offline

_zeilen_springerin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit _zeilen_springerin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.05.2021

Atemberaubender Roman mit überraschendem Ende

CATCHING BEAUTY
0

Catching Beauty war und ist für mich ein Buch voller Spannung und düsterer Sehnsucht. Das Buch von J.S. Wonda ist der erste Band der Reihe rund um Crack und Amber sowie dem interessanten Hintergrund des ...

Catching Beauty war und ist für mich ein Buch voller Spannung und düsterer Sehnsucht. Das Buch von J.S. Wonda ist der erste Band der Reihe rund um Crack und Amber sowie dem interessanten Hintergrund des totgeschwiegenen Menschenhandels. Insgesamt geht es um Amber, welche in Mexico City entführt und in den Menschenhandel gezwungen wird. Dort wird sie von Crack und seinen Freunden gerettet und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch ihre eigenes düsteres Inneres.
Die Geschichte rund um die beiden hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und Spannungsgeladen. Er lässt sich flüssig lesen und beschäftigt sich auf die Perspektive von Amber. Besonders das gefällt mir, dass wir in ihrem Kopf stecken und das Ende trotz allem nicht vorhersagen konnten. Die Spannung war geladen und dauerhafte auf einem Level gehalten. Der Leser hängt hierdurch an den Seiten des Buches. Ich wurde in ein tiefes Loch hineingezogen und hing an dem Buch wie an einem Rettungsring.
Besonders hat mir an diesem Buch der Hintergrund des Menschenhandels gefallen, wenn man das so sagen kann. Es war interessant mitzubekommen, wie schnell ein Mensch in den Handel gezwungen werden kann und der Gedanke, dass es genau so sein kann erschreckt einen gleichermaßen wie es einen zu diesem Buch greifen lässt.
Das Ende war nach einem grandiosen Anfang und einem spannenden Mittelteil etwas verwirrend. Ich habe einige offene Fragen, die sicherlich in den Folgebänden beantwortet werden aber der Plottwist am Ende hat mir richtig gut gefallen.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Vor allem die beiden Protagonisten fand ich toll obwohl mein heimlicher Favorit wohl Wres bleiben wird. Wres als Muskelprotz mit harter Schale und butterweichen Kern ist ein ganz toller Charakter über den ich in Taken Princess mehr erfahren möchte.
Amber als Protagonistin ist eine kluge und starke Persönlichkeit welche eine interessante Entwicklung durchgemacht hat. Ich konnte in sie rein empfinden und mich ernsthaft für sie interessieren. Sie ist eine sympathische Person wenn man ihre Lage mit einbezieht. Deswegen und weil sie Crack auch einmal die Stirn bieten kann ist sie genau die richtige Person für dieses Buch.
Crack als männlicher Protagonist und der böse und trotzdem gute Charakter fasziniert mich immer noch. Einerseits möchte er Menschen aus dem Handel retten und auf der anderen Seite ist er alles andere als der brave Kerl der er wahrscheinlich gerne wäre und doch nicht sein kann. Ich hatte immer den Gedanken der Sehnsucht im Hinterkopf welchen mich so vereinnahmte. Deswegen ist er ein gutes Gegenstück für die doch manchmal aufbrausende und Impulsgesteuerte Amber.
Wres und Ly als Nebencharaktere passen perfekt in diese Welt rein. Einerseits wünschen sie sich zu helfen und auf der anderen Seite verfolgen sie ihre eigenen Ziele wie beispielsweise Wres welcher junge Mädchen retten möchte. Was Ly möchte, weiß ich um ehrlich zu sein nicht aber er ist ein manipulativer Mann hinter dem eindeutig mehr steckt.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und es erhält volle fünf Sterne. Sowohl die Geschichte als auch die Charaktere haben mir unglaublich gut gefallen. Ich kann hier nichts bemängeln und bin gespannt tiefer in das Universum der drei einzutauchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2021

Ein angenehmer aber langatmiger Auftakt einer Dilogie

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021)
0

Matching Night ist ein Jugendroman von Stefanie Hasse, der mich schlussendlich doch interessiert hat. Zunächst skeptisch konnte ich mich dann doch von einigen guten Rezensionen mitreißen lassen und was ...

Matching Night ist ein Jugendroman von Stefanie Hasse, der mich schlussendlich doch interessiert hat. Zunächst skeptisch konnte ich mich dann doch von einigen guten Rezensionen mitreißen lassen und was soll ich sagen, es ist ein solider Roman der angenehm zu lesen ist. Es geht um Cara welche aufgrund einer misslichen Lage einer Studentenverbindung beitritt und gemeinsam mit einem jungen Mann bestreitet sie Aufgaben um vollständig aufgenommen zu werden.
Grob gesagt ist das die Geschichte, nebenher geht es jedoch auch noch um eine verschwundene Anwärterin aus dem vergangenen Jahr und die Intrigen innerhalb der Studentenverbindungen. Insgesamt ist die Story der Geschichte jedoch darauf fokussiert, dass zwei junge Menschen gegenseitigen Geschlechts sich verlieben, also matchen sollen um in eine Verbindung aufgenommen zu werden. Die Hintergrundgeschichte mit dem verschwunden Mädchen ist eher nebensächlich weswegen das Ende und die Entwicklung und Zusammenführung der einzelnen Personen doch überraschend kam. Der Einstieg sowie die gesamte Matchingzeit waren für mich eher eintönig und langatmig. Mir fehlte leider die Spannung und die intensivere Bearbeitung des spannenden Teils, dem verschwundenen Mädchen. Das Ende hingegen war für mich spannend, also die letzten beiden Kapitel umfassend. Wer Freund, Feind und Verbündeter ist kommt erst dann raus. Vermutungen hatte man bereits vorab jedoch bestätigten sich die gesamten Vermutungen erst auf den letzten Seiten.
Der Schreibstil der Autorin hat mir hingegen gut gefallen. Das nur aus einer Perspektive geschrieben wird ist der Spannung förderlicher und ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Hier bekommt das Buch eindeutig einen Pluspunkt.
Mein größter Pluspunkt sind die Charaktere. Sowohl die Hauptcharaktere als auch die Nebencharaktere waren sympathisch und interessant. Ich fühlte mich aufgenommen und in der Geschichte angenommen. Vor allem Cara, die das Beste aus ihrer Notlage macht, ist eine wundervolle Protagonistin die gerne begleitet wird. Ihre Entwicklung und ihren Scharfsinn zu beobachten lässt einen an der Geschichte dranbleiben. Sie hat eine gute Kombinationsgabe verschenkt jedoch auch zu schnell ihr Herz.
Ihr Match Joshua ist der typische Protagonist eines Teeniedramas. Ein Möchtegern Badboy der in eine Studentenverbindung möchte und dafür alles macht. Mir war klar, dass bei ihm irgendetwas nicht stimmen kann, nur wusste ich nicht, was mir an ihm nicht gefällt. Sie schienen augenscheinlich zu passen jedoch störte einen trotz allem irgendwas an deren Fakebeziehung. Schlussendlich hat er aber dazu beigetragen, dass das Buch am Ende überraschend und spannend war.
Tylor hingegen war mein Favorit. Er setzt sich für Cara ein und möchte sie beschützen. Gleichzeitig ist er unglaublich verliebt in sie was es schön macht. Es bringt etwas Drama mit in die Geschichte und führt ebenso dazu, dass die Story am Ende doch noch überraschend war und einen Cliffhanger hervorbrachte, der zum Lesen des zweiten Buches führt.
Insgesamt hat mir das Buch recht gut gefallen und es ist ein solides Buch. Kein Jahres- oder Monatshighlight aber es ist ein Buch das man durchaus lesen kann. Es erhält von mir gute drei von fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2021

Der Abschied von sechs wundervollen Frauen

Valerie Lane - Der fabelhafte Geschenkeladen / Die kleine Straße der großen Herzen
0

Ein letztes Mal reisen wir dank Manuela Inusa in die Valerie Lane. Dabei bekommen wir nun dieses Mal Orchid besser zu sehen und erhalten Einblicke in ihr Leben. In „die kleine Straße der großen Herzen“ ...

Ein letztes Mal reisen wir dank Manuela Inusa in die Valerie Lane. Dabei bekommen wir nun dieses Mal Orchid besser zu sehen und erhalten Einblicke in ihr Leben. In „die kleine Straße der großen Herzen“ sehen wir noch einmal alle wieder, die wir lieben gelernt haben. Insgesamt liebe ich das Ende dieser wundervollen Reihe und es bekommt eindeutig fünf Sterne von mir.
Die Geschichte rund um Orchid und ihren verschwiegenen amerikanischen Freund hat mich besonders interessiert. In den vergangenen Büchern dachte sich der Leser immer wieder, dass er endlich weggehen soll damit sie glücklich werden kann und dann kommt „der fabelhafte Geschenkeladen“ und alles ändert sich. Immer noch bin ich der Überzeugung, dass Patrick nicht gut für sie ist aber durch diesen Band lernt man viel mehr über den Ursprung der Beziehung und wie es erst dazu kam. Mit einem angenehmen Schreibstil werden wir aus der Sicht von Orchid durch das Leben der Valerie Lane begleitet. Durch eine gut durchdachte Handlung und einen angenehmen Spannungsbogen konnten wir wieder einmal tief in die Valerie Lane eintauchen.
Orchid war ein toller und sympathischer Charakter ihre Schwester Phoebe hingegen ist ein starker wundervoller Charakter über den ich gerne mehr lese. Über sie könnte ebenfalls eine Geschichte geschrieben werden und ich würde sie verschlingen. Die komplexen Gefühle, die Orchid während ihrer Geschichte hat, sind gut und nachvollziehbar dargestellt. Patrick hingegen ist ein sehr mysteriöser Charakter, bei dem ich auch diese komplexen Gefühle hätte. Er erscheint sympathisch und eigenartig aber er wird einem durch dieses Buch sympathischer als vorher. Im Gegensatz zu Tobin, der einfach Charmant ist und den jeder ins Herz schließt. Zwischen ihnen zu stehen war eine interessante Geschichte die ich gerne verfolgte.
In „die kleine Straße der großen Herzen“ hingegen sehen wir wie das Leben aller weitergeht. Dabei bekommen wir immer kleine Kapitel aus der Sicht aller Personen. Von Orchid bis hin zu Charlotte. Alle sind vertreten sogar die kleinsten. es ist wundervoll zu sehen, was aus allen geworden ist. Obwohl ich eigentlich kein Fan davon bin, wenn zu viele Sichten auf einmal vorkommen, war es hier besonders schön noch einmal alle liebgewonnen Charaktere wiederzusehen. Das letzte Buch aus der Valerie Lane war sehr emotional und ich vergoss mehr als einmal Tränen wegen der großen Trauer die man um einen verlorenen Charakter verspürt.
Insgesamt hat mir das Buch unglaublich gut gefallen. Ich liebe es, in die Valerie Lane einzutauchen und alte Bekannte wiederzusehen. Zu sehen wie sich alles entwickelt hat war unglaublich bewegend und die Reihe wird für immer in meinem Herzen sein. Das Buch erhält von mir fünf Sterne und mehr denn es ist eine atemberaubende wunderschöne Reihe in die ich immer wieder eintauchen möchte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2021

Ein gelungener Fantasy Roman

Chroniken der Dämmerung, Band 1: Moonlight Touch
0

Jennifer Alice Jager schaffte mit Moonlight Touch eine interessante neue Welt mit einer spannenden Spezies neben der der Menschen. Im Grunde begleiten wir die junge Nachtalbe Sheera welche als Diebin versucht ...

Jennifer Alice Jager schaffte mit Moonlight Touch eine interessante neue Welt mit einer spannenden Spezies neben der der Menschen. Im Grunde begleiten wir die junge Nachtalbe Sheera welche als Diebin versucht in einer dunklen Welt zu leben. Von den Hochalben diskriminiert wird sie dazu eingeladen, an einem Kampf um den Thron mitzuwirken. Dabei lernt sie den jungen Prinzen Lysander kennen. Alles in allem klingt es ganz gut und mir hat das Buch auch sehr gefallen. Über die mehr als 400 Seiten hinweg hängt man fast schon an Sheera und bangt um sie.
Jennifer Alice Jager ließ uns sanft in eine neue Welt eintauchen in der jedoch viele Probleme unserer jetzigen Welt auftauchen. Das diskriminierende Verhalten gegenüber Nachtalben und ihre fehlende Magie ist dabei besonders im Mittelpunkt. Diese Aspekte lassen die neue Welt gleichzeitig vertraut als auch neu weswegen es sehr leicht war und wenig verwirrend durch die neue Welt zu streifen und diese zu erkunden. Besonders hat mir der Schreibstil der Autorin gefallen, trotz der neuen Welt war das Buch flüssig und leicht zu lesen. Die Perspektive, in der geschrieben wurde sowie die wechselnde Perspektive zwischen Sheera und Lysander waren gut ausgewogen.
Am besten hat mir am Buch das Ende gefallen. Der Cliffhanger rund um Sheera war gut durchdacht und umgesetzt. Am liebsten würde der Leser direkt weiterlesen was natürlich nicht sofort möglich war. Dadurch wird die Spannung weiter hochgehalten. Weiterhin blieben am Ende des Buches noch so manche Fragen offen, die hoffentlich im zweiten Band beantwortet werden. Vor allem, wie es mit Lysander weitergeht ist ein ungeklärtes Mysterium beziehungsweise, was passiert ist, während er nicht in der Menschenwelt war. Das Ende kam genauso unerwartet, obwohl die Seiten natürlich weniger wurden, wie ich es erwartet habe. Für mich war nicht vorhersehbar, welche Bündnisse am Ende eingegangen werden beziehungsweise, welche brechen werden. Das machte die Story auf eine gewisse Weise interessant. Der Mittelteil hingegen war für mich recht langatmig obwohl viel passierte nur passierte nicht viel spannendes wie ich finde. Die Spannung nahm erst am Ende zu.
Die Charaktere haben mir besonders gut gefallen. Die Freundschaften und Feindschaften die gebildet wurden waren teilweise beeindruckend wie auch überraschend. Der abschließende Feind war recht vorhersehbar was jedoch nicht schlimm war, da der Leser dabei zusah, wie nach und nach die Intrigen aufgedeckt wurden. Sheera als Protagonistin war eine starke und sympathische Person, welche gerne begleitet wurde. Sie durchlief eine starke Entwicklung von der Diebin bis hin zu einer liebenden Nachtalbe die alles für ihre liebsten tut.
Lysander hingegen war für mich viel zu naiv und unerwartet unsympathisch. Die Verbindung zu Sheera war gut dargestellt und ich sah gerne deren Entwicklung in der Beziehung jedoch konnte ich mit ihm als Charakter nicht viel anfangen.
Insgesamt waren es angenehme Charaktere in den Nebenrollen die liebevoll dargestellt jedoch nur flach ausgearbeitet waren. Teilweise empfand ich einzelne Charaktere als unnütz oder schlichtweg nicht wichtig.
Insgesamt hat mir das Buch gefallen und es gab nur wenige Schwächen. Den zweiten Band werde ich auf jeden Fall lesen da ich wissen möchte, wie es um Lysander steht und was aus Sheera wird. Vermutungen habe ich bereits jedoch bin ich wirklich gespannt wie es weitergeht. Das Buch erhält von mir gut vier von fünf Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2021

Leider kein Thriller den ich weiterempfehle

Im Visier des Mörders
0

Leider ist im Visier kein Thriller, den ich noch einmal Lesen würde. Wo der Klappentext und das Cover noch zum Lesen einladen wird der Inhalt leider sehr zäh und verwirrend. Sharon Bolton soll eine weibliche ...

Leider ist im Visier kein Thriller, den ich noch einmal Lesen würde. Wo der Klappentext und das Cover noch zum Lesen einladen wird der Inhalt leider sehr zäh und verwirrend. Sharon Bolton soll eine weibliche Ausgabe von Simon Beckett sein jedoch konnte ich das leider nicht erkennen.
Die Geschichte hatte für meine Bedürfnisse leider viel zu wenig Spannung. Das Buch zog sich für mich hin wie ein zäher Kaugummi der nicht mehr von meinem Schuh geht. Die Wendungen waren sehr vorhersehbar was die Spannung herausnahm. teilweise waren die Wendungen jedoch auch überhaupt nicht passend und vollkommen unlogisch. Zum Beispiel der Tod der Schwester oder der Tausch und alles rund um diese Situation. Weiterhin wurde nie geklärt, wieso das Mädchen am Anfang sterben musste. Es war einfach alles zu verwirrend um in mir einen Vorfreude über den weiteren Verlauf des Buches aufzubauen. Ebenso fehlte es mir an Nervenkitzel, die Protagonistin schien nie auch nur ansatzweise in Gefahr zu sein und entkam immer wieder durch dumme Zufälle. Es fehlte mir einfach an zu vielem um in die Geschichte eintauchen zu können.
Was ich der Autorin zugutehalten muss ist, dass der Schreibstil eigentlich nicht schlecht ist. Vielleicht habe ich schlichtweg den falschen Thriller von ihr gelesen. Sie schreibt zwar aus vielen verschiedenen Sichten jedoch nur aus den relevanten. Die Vergangenheit setzt sich nach und nach zu einem Puzzle zusammen was eine fast logische Schlussfolgerung zulässt jedoch eben nur fast.
Der Spannungsbogen war somit für mich recht flach und kaum erkennbar. Gerade wenn man denkt, dass es nun spannend werden könnte, fällt diese Spannung wieder ab.
Die Charaktere waren mir wenig sympathisch da mir die Tiefgründigkeit fehlte. Ich konnte dadurch keinen guten Draht zu ihnen aufbauen und vor allem die weibliche Protagonistin war für mich eine Person, die ich niemals kennenlernen wollen würde da sie trotz der Vergangenheitssicht doch recht oberflächlich war.
Der Mörder ist eigentlich ein recht guter Charakter obwohl er einem sehr dumm und Mordgestäuert wirkt was ihn nicht wirklich zu einem interessanten Charakter macht. Er soll wohl klug und vorrausschauend agieren jedoch konnte ich das hier nicht erkennen. Das er nicht sehr schnell geschnappt wurde wundert mich also wirklich sehr.
Insgesamt konnte ich mich nur wenig mit diesem Buch identifizieren. Die Charaktere waren flach und die Geschichte nicht wirklich spannend weswegen es zwei von fünf Sterne erhält da die Autorin einen recht guten Schreibstil hat und der Mörder für ein wenig Witz gesorgt hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere