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Veröffentlicht am 03.09.2020

Eine magische Zeitreise in die Vergangenheit

Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Bühnenfassung) (Harry Potter)
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Als großer Harry Potter Fan konnte ich mir das Buch Harry Potter und das verwunschene Kind nicht entgehen lassen. Bisher hatte ich mich davor gescheut, da es in Drehbuchform geschrieben wurde und ich damit ...

Als großer Harry Potter Fan konnte ich mir das Buch Harry Potter und das verwunschene Kind nicht entgehen lassen. Bisher hatte ich mich davor gescheut, da es in Drehbuchform geschrieben wurde und ich damit nicht viel anfangen kann jedoch wollte ich die Geschichte nicht verpassen.
Zunächst aber einmal zu der Story. Diese hat mir sehr gut gefallen. Der Junge der überlebte hat drei Kinder und zwei davon folgen voll und ganz seinem Beispiel. Nur der eine Sohn ist anders als der Rest. Die Geschichte zeigte auf, dass es auch möglich ist, auf seine ganz eigene Art und Weise besonders zu sein. Innerhalb der Akte konnte man altbekannte Charaktere wieder erleben und sehen wie sie sich entwickelt haben und neue Charaktere kennenlernen die ihre ganz eigene Geschichte erzählen wollen. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten auch wenn man leichte Vorahnungen treffen kann.
Die Charaktere haben mir ebenfalls gut gefallen. Die Kinder von Harry und Draco als beste Freunde die gemeinsam ein spannendes Abenteuer erleben ist irgendwie unvorstellbar und doch passiert es. Man erfährt durch die Kinder neues über die Geheimnisse von Hogwarts und die Geschehnisse der Zukunft. Jeder einzelne Charakter ist dabei gut dargestellt und ausgearbeitet.
Die Charaktere entwickeln sich weiter und deuten auf eine Liebe zum Detail und von der Liebe zu der Welt seitens J.K. Rowling und den Drehbuchautoren.
Alles in Allem hat mir die Geschichte sowie jeder einzelne Charakter sehr gut gefallen. Einziger Kritikpunkt ist die Drehbuchform. Sie ist nicht schlimm nur denke ich, man hätte noch mehr rausholen können, wenn man auch ein richtiges Buch daraus geschaffen hätte.
Die Drehbuchform hatte man allerdings sehr schnell gelesen was es zu einer guten Urlaubslektüre macht und ein wenig Fantasie muss genutzt werden was vielleicht auch ein positiver Aspekt ist.
Insgesamt erhält das Buch von mir 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.04.2020

Ein Zeitreise ins ungewisse

Wie man die Zeit anhält
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Klappentext: Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 ...

Klappentext: Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.
Meine Meinung/Kritik:
>Wie man die Zeit anhält< hat mich so mitgerissen wie es selten ein Roman kann da ich nicht besonders auf diese klassischen Liebesgeschichten stehe aber dieses Buch ist nicht nur eine Liebesgeschichte. Dieses Buch ist eine Zeitreise welches bis in die Hexenverbrennung zurückreicht und einen das Ganze Leid eines nur sehr langsamen alternden Mannes darstellt. Matt Haig wird meiner Meinung nach als Autor nicht so gewürdigt wie er es sollte da er einige gute Bücher geschrieben hat. Dieser Roman ist allerdings ein Meisterwerk mit kaum einem Makel geworden.
Natürlich unterscheiden sich hier die Meinungen aber ich berichte ja auch nur von meiner Meinung und nicht die der anderen.
Der Protagonist um den es hier geht, Tom Hazard ist ein Mann der im Jahr 1581 geboren wurde und schon in jungen Jahren flüchten musste. Von da an verfolgten ihn Tod und Verachtung da man in ihm und seinen Geliebten immer Hexen sahen da er nur sehr langsam alterte. Diese Erinnerungen plagen ihn bis heute und doch bemüht er sich, ein normales und Bodenständiges Leben zu führen auch wenn die Gesellschaft, der er angehört, ihn reich machen könnte.
Matt Haig hat den Schmerz und die Sorgen des Mannes sehr gut darstellen können und obwohl er nicht Lieben darf, wird auch der schleichende Fortschritt eines sich verliebenden Mannes dargestellt der Angst vor genau diesem Gefühl hat. Für ihn bedeutet Lieben nur Unglück. Genau diese Zerrissenheit zwischen den zwei Gefühlen Liebe und Schmerz wird sehr gut dargestellt.
Camille, die junge Französisch Lehrerin wird, auch wenn sie nicht wirklich eine Protagonistin ist, sehr gut dargestellt und auch ihr wachsendes Interesse an Tom ist nachvollziehbar obwohl der Klappentext genau hier in die Irre führt. Es geht in diesem Buch keinesfalls um die Liebesgeschichte zwischen den beiden. Vielmehr geht es um eine große Suche nach sich und seiner Liebsten, der Verarbeitung der Vergangenheit und dem loslassen einer großen Liebe und dann geht es um die Beziehung zwischen den zwei sich Liebenden.
Mein Fazit ist, dass es ein sehr gelungenes Buch des Autors ist und es von mir zu Recht 4,5 von 5 Sternen verdient hat. Der Klappentext führt leider etwas in die irre aber es ist ein sehr anspruchsvolles Buch das trotzdem auch zwischendurch einmal gelesen werden kann. Ich rate euch nur den Überblick über das Zeitgeschehen zu behalten da die Zeitsprünge manchmal verwirren können.

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Veröffentlicht am 13.01.2020

Interessantes Buch mit einem spannenden Thema

Das Erbe
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Spätsommer 2018: Mona erbt von ihrer Großtante, zu der sie kaum Kontakt hatte, ein Miethaus in München weil diese dachte, Mona würde das Richtige tun. Weder Mona noch sonst jemand kann ihr sagen, was ...


Spätsommer 2018: Mona erbt von ihrer Großtante, zu der sie kaum Kontakt hatte, ein Miethaus in München weil diese dachte, Mona würde das Richtige tun. Weder Mona noch sonst jemand kann ihr sagen, was dies zu bedeuten hat. Nachdem sie das Erbe angetreten hat, kommt sie einer Intrige aus der vergangenen Zeit auf die Spur. Dies rankt um das Haus sowie um ihre Familie
München 1938: Klara belauscht an der Salontür ein Gespräch zwischen ihrem Vater und dem Vermieter. Der Vermieter heißt Jakob Roth und ist ein jüdischer Unternehmer. Die Roths möchten auswandern und schließen ein geheimes Abkommen mit Klaras Familie.
Rezension:
Bis zu „Das Erbe“ habe ich noch kein Buch von der Autorin gelesen. Jetzt wo ich weiß, dass es bereits das dritte Buch der Autorin ist, werde ich mir wohl ein weiteres Buch von ihr kaufen. Das Erbe hat mich positiv überrascht. Normalerweise lese ich eher weniger Bücher aus dem Genre und doch muss ich sagen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ihr Schreibstil ist sehr leicht zu verstehen und lässt sich flüssig lesen. Obwohl es mehrere Erzählstränge gab, konnte man sich doch sehr gut in die einzelnen Geschichten reinversetzen. Die Autorin schaffte es, von vorne herein eine gewisse Grundspannung aufzubauen weswegen das Lesen nicht langweilig wurde. Besonders gut fand ich, dass sie die drei Handlungsstränge im Verlauf des Buches immer weiter miteinander verwoben hat und man sich als Leser dachte, „Ach deswegen.“ oder „jetzt verstehe ich den Zusammenhang.“ Mein einziger Kritikpunkt im Bereich der Story ist es, dass die Handlung nur langsam in Gang kommt. Es ist spannend jedoch hätte man manch eine Passage kürzer darstellen können. Beispielsweise der Einzug in die neue Wohnung mit dem Liebeskummer. Da ich bei Büchern immer vorrausschauen kann wenn nicht gerade ein Meisterautor dahintersteckt, lasse ich den Bereich der Vorhersehbarkeit aus. In meinem Kopf bildete sich nach der Hälfte schon ein passendes Ende welches auch dem realen Ende sehr ähnelte. Die Spannung blieb trotz allem aufrecht.
Zu den Charakteren kann man die drei Hauptstränge näher betrachten.
Einmal gibt es die Protagonistin Mona, die das Haus ihrer Großtante erbte. Sie durfte gerade zu Beginn einige Änderungen erleben. Sie wird über Nacht reich und zieht in das Mietshaus. Mona war mir von Beginn an sympathisch da sie trotz des plötzlichen Reichtums noch relativ Bodenständig. Trotz ihrem seltenen Kontakt zwischen ihr und ihrer Familie lässt sie sich nicht einschüchtern und ist eine ehrliche und herzliche Person.
Im Gegensatz dazu steht Sabine die ich eher unsympathisch empfand und doch passte sie in das Geschehen gut rein. Sie stellt eine typische Hartz-4 Empfängerin dar die versucht, das Beste aus ihrem Leben zu machen und so wenig wie möglich dafür zu tun.
Die Geschichte und der Charakter der mir am meisten ans Herz gewachsen ist, ist die von Klara welcher in den Kriegsjahren spielt. Während es anfangs noch recht verwirrend war wie sie handelte konnte ich im Nachhinein, nach dem Ende des Buches, doch verstehen wie sie handelte. Ich finde, sie hat eine wirklich herzerwärmende Geschichte erzählt und sie ist einer der sympathischsten Charaktere im Buch.
Fazit:
Das Buch hat mir recht gut gefallen und ich habe es wirklich gerne gelesen. Es hat einen guten Spannungsbogen und lässt sich leicht verständlich lesen. Man wird gut an das Thema des Buches herangeführt und die Erzählstränge lassen sich abschließend auch zusammenführen. Das Buch ist auf jeden Fall das lesen Wert gewesen.

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Veröffentlicht am 06.11.2019

Meine wunderbare Traumwelt

Seelen der Dunkelheit / Schwarz wie dein Herz
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Eines Tages aufwachen und erfahren, dass man von einer langen Reihe Vampirjäger abstammt, war schon immer mein Traum. Es kann jedoch auch ein grausames Schicksal sein. Dies geschah der jungen Apothekerin ...

Eines Tages aufwachen und erfahren, dass man von einer langen Reihe Vampirjäger abstammt, war schon immer mein Traum. Es kann jedoch auch ein grausames Schicksal sein. Dies geschah der jungen Apothekerin Aurora die auf einmal von einem Mönch angesprochen wurde und erfuhr, dass sie eine Vampirjägerin ist.Um ihren Bruder zu schützen, nahm sie diese Bürde zunächst alleine auf sich. Der einzige der ihr in diesem Moment half war Eric, ihr gutausehender Vampirnachbar der sie vor drei Vampiren rettete und sie beschützte. Daraufhin beginnt für Aurora eine Reise aus Sorge und Angst.



Meiner Meinung nach hat die Autorin hier eine spannende, ein wenig vorhersehbare Geschichte geschrieben die jedoch aufgrund eines guten Schreibstils flüssig gelesen werden konnte. Ich entdeckte einige wenige Rechtschreib- und Satzbaufehler die meinen Lesefluss zu Beginn noch störten am Ende jedoch kaum auffielen. Die Geschichte war, wie oben beschrieben an manchen Stellen vorhersehbar aber ich bin der Meinung, dass alle Bücher heutzutage auf eine gewisse Weise vorhersehbar sind und man darauf achten sollte, ein gesundes Maß an Abwechslung mit einzubringen sodass nicht das komplette Buch vorhersehbar wird. Dies hat die Autorin hier gut gelöst und so kam es zu einem abwechslungsreichen Buch das für mich mal wieder ein Vampirroman war, den ich gerne las und nicht direkt wieder weglegte da er zu sehr in dem New Adult Genre feststeckt.

Die Charaktere waren meiner Meinung nach gut ausgearbeitet und man hat sich in den ein oder anderen Charakter verliebt. Ich sage hier nur Eric.

Beginnen wir allerdings bei den wichtigen Charakteren. Aurora handelte für mich sehr Stur und teilweise Naiv was man auf ihre Unwissenheit zurückführen kann. Ihre natürlichen Instinkte wurden jedoch sehr gut dargestellt. Ich konnte mich von vorne herein in sie rein empfinden da sie mir doch sehr ähnlich ist. Ständig fragte ich mich, wie hätte ich mich an ihrer Stelle verhalten?

Eric ist mein absoluter Lieblingscharakter. Er hat diese Mischung aus Gentleman und Macho die ich ein wenig zu sehr mag. Eric war für mich ein Charakter, den ich zunächst nicht einschätzen konnte der jedoch für mich zu einem liebenswürdigen und aufmerksamen Mann wurde.

Der Mönch bleibt für mich eine unberechenbare Person. Ich denke, dass er noch irgendwas ausheckt und nicht gutes für Aurora und ihren Bruder bereithält. Ich bin mir noch unsicher, wie ich einschätzen soll.

Auroras Bruder Markus ist für mich irgendwie der geheime Sidekick und Held. Nachdem er von dem Schicksal seiner Schwester weiß, versucht er sie zu unterstützen und lebt sich zu schnell in die Welt zwischen den Vampiren ein. Ich denke, er wird eventuell noch auf die Seite der Vampire wandern wenn dieser Mönch nicht wäre.



Allgemein kann ich festhalten, dass das Buch sehr spannend war und ich es jedem empfehlen kann, der Interesse an einem guten Vampirroman mit ein paar erotischen Szenen hat.

Veröffentlicht am 12.07.2019

Atemberaubend

Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
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Wieder einmal hat Sabaa Tahir es geschafft mich mit ihren Werken zu verzaubern. Nach den ersten beiden Bänden war ich der Meinung, zu wissen wie es enden wird und dann das.

Sie hat neue Wege mit einander ...

Wieder einmal hat Sabaa Tahir es geschafft mich mit ihren Werken zu verzaubern. Nach den ersten beiden Bänden war ich der Meinung, zu wissen wie es enden wird und dann das.

Sie hat neue Wege mit einander verzweigt und Charaktere noch einmal vollkommen verändert.

Nach einer kurzen Einfindungsphase war man wieder voll in dieser mystischen Geschichte drin. Man konnte sich in die drei Hauptcharaktere Elias, Laia und Helena gut reinfinden und auch die neuen Charaktere wie den Bienenzüchter schnell annehmen. Trotz allem blieb es bis zu dem Ende sehr spannend und man musste sich zusammenreisen das Buch nicht an einem Stück zu verschlingen. ich würde jedem dieses und die vorigen zwei Bücher empfehlen.

Meiner Meinung nach sind in diesem Buch die Frauen das stärkere Geschlecht. Elias war für mich von vorne herein DER Hauptcharakter aber im Laufe der Bände kristallisierte sich jedoch Laia aus den drei Charakteren raus. Sie entwickelte sich zu einer unglaublich starken Persönlichkeit. Den Mut sich in das Löwennest zu wagen, einer Maske zu vertrauen und mir ihr zu fliehen und den eigenen Bruder aus Kauf zu retten war ja schon eine Leistung die ich dem jungen Mädchen am Anfang nie zugetraut hätte. Jetzt führt sie, auch wenn es wiederwillig ist, die Rebellen an und führt diese zu einer großen Revolution.

Helena ist für mich eine Person, die nicht weiß wo sie hingehört. Auf der einen Seite ist die Treue zu dem Imperator sehr stark und sie will ihre Schwester schützen und auf der anderen Seite hängt ihr Herz noch an Elias. Es ist herzzereisend zu sehen wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt hat und wie Tahir ihr Schicksal und das von Laia/Elias wieder zusammen bringt finde ich gut beschrieben.

Ich freue mich sehr auf den finalen Band und hoffe, dass Laia, Helena und Elias den Nachtkönig besiegen können und Elias sein Schicksal erfüllen kann und die Geister auf die andere Seite geleiten kann.

Der Schreibstil von Sabaa finde ich immer wieder angenehm zu lesen. Ich lese ihre Bücher sehr gerne und hoffe das sie noch viel Erfolg mit ihren Büchern haben wird.

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