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Veröffentlicht am 12.11.2018

Eine klare Leseempfehlung!

Light & Darkness
1

"Sie wusste, Dante war nicht perfekt, aber perfekt für Sie." (S. 309)

Handlung
Im Jahr 2047 leben Menschen zusammen mit Paranormalen (Vampire, Werwölfe, Dämonen etc.). Das System der Delegierten sorgt ...

"Sie wusste, Dante war nicht perfekt, aber perfekt für Sie." (S. 309)

Handlung
Im Jahr 2047 leben Menschen zusammen mit Paranormalen (Vampire, Werwölfe, Dämonen etc.). Das System der Delegierten sorgt dabei für ein friedliches Zusammenleben zwischen den beiden Lebewesen. Der Delegierte ist quasi ein Aufpasser, der den Paranormalen hilft zusammen mit Menschen zu leben.
Die 17jährige Light bekommt endlich ihren lang ersehnten Paranormalen zugeteilt - Dante. Dante ist ein launischer, rebellischer, männlicher Dämon, der ihr das Leben schwer machen will. Es ist ein Fehler im System unterlaufen, denn Delegierte und Paranormale müssen das gleiche Geschlecht besitzen. Light hofft, dass der Fehler bald behoben wird, doch dann lässt Dante sie hinter seiner Fassade blicken und plötzlich spielen ihre Gefühle verrückt.

Meinung
An Laura Kneidl kommt niemand vorbei, der gerne liest. Überall sieht man ihre Bücher und viele schwärmen von ihr. Light & Darkness war mein erstes Buch von ihr und ich frage mich, warum hab ich es nicht früher gelesen?
Die Idee der Geschichte ist einfach grandios. Ich liebe alles, was mit Paranormalen zu tun hat. Mein Fantasyherz hat von Seite zu Seite höher geschlagen. Was würde ich geben für eine Welt in der Menschen zusammen mit Paranormalen leben.
Diese Geschichte über Light und Dante hat mich verzaubert. Die beiden haben mich vollkommen in ihrem Bann gezogen. Als sich das Ende nahte war ich traurig, denn ich wollte noch so viel erfahren über die beiden.

Light ist eine pflichtbewusste, ehrgeizige Delegierte, die ihren Job über alles liebt. Sie ist mutig und und besitzt einen ausgeprägten Sinn für Moral und Gerechtigkeit. Sie ist ein sehr sympathischer, lieber Charakter. An einigen Stellen war sie mir zu brav. Ich hab gedacht „Mensch Light jetzt hau doch mal auf dem Putz.“ Nichtsdestotrotz hab ich sie in meinen Herz geschlossen.
Dante ist ein Rebell, der nicht viel auf Regeln gibt. Er wollte nie einen Delegierten und lässt das Light deutlich spüren. Auf dem ersten Blick ist er das genaue Gegenteil von Light. Er probiert ihr das Leben schwer zu machen. Aber nach einer Weile merkt der Leser, dass hinter Dantes Bad-Boy-Getue ein guter Kern steckt. Dante hat sich von der ersten Seite in mein Herz geschlichen. Seine freche Art und sein Humor hat es mir angetan.
Light und Dante ecken oft aneinander; Light macht deutlich, dass sie sich nicht unterbuttern lässt. Egal was Dante macht, Light nimmt sein „trotziges“ Dämonenverhalten hin. Tief im innern spürt sie, dass hinter Dante mehr steckt, als er preisgibt. Von Seite zu Seite habe ich mich mehr gefreut, als Dante sich ihr öffnete und sein wahres ich zeigte.
Auch die anderen Charaktere waren gut ausgearbeitet.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Autorin benutzt die richtigen Worte, die zu einem Jugendbuch passen.
ch habe öfter gelesen, dass die keine Spannung besitzt und langweilig ist. Das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Es passt einfach alles. Die Emotionen wirken echt und tiefgründig. Die komplette Geschichte ist sehr gut durchdacht. Und Spannung ist auch vorhanden.
Sehr gut finde ich den Auszug aus dem Buch der Delegation am Anfang jedes Kapitels. Der Leser lernt die Welt und das System besser kennen.

Sehr schade ist, dass es keine weiteren Teile über Dante und Light gibt. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren. Wie geht es jetzt weiter? Erreichen sie ihr Vorhaben? Auch über die anderen Paranormalen hätte ich gerne mehr erfahren. Was ist mit Kanes Vergangenheit? Es bleiben viele Fragen offen. Diese Geschichte hätte einen weiteren Teil verdient!

Fazit
Light & Darkness bekommt eine klare Leseempfehlung. Die Geschichte über Light und Dante wirkt echt und ist mit vielen Emotionen bestückt. Der Titel ist sehr gut gefällt, denn Light verkörpert das Licht. Sie sieht in jeden das Gute und möchte eine heile Welt zusammen mit den Paranormalen. Dante ist ein Dämon und ein Rebell - somit zählt er zu der dunklen Seite. Aber trotzdem sind er und Light die perfekten Puzzleteile, denn sie passen wunderbar zusammen.
Meine einziger Kritikpunkt ist, dass ich gerne noch einen zweiten Teil hätte. In meinen Augen ist die Geschichte nicht abgeschlossen, denn sie geht jetzt erst richtig los.

Veröffentlicht am 02.11.2018

Eine nette Geschichte für zwischendurch.

Honig aufs Herz
1

„Sie krempelt mit einem einzigen Lachen seine eigenen Gesetze um. Sie brachte ihm mit wehenden Fahnen die Seele zurück, die man ihn genommen hatte.“

Ich habe an der Leserunde bei Lovelybooks teilnehmen ...

„Sie krempelt mit einem einzigen Lachen seine eigenen Gesetze um. Sie brachte ihm mit wehenden Fahnen die Seele zurück, die man ihn genommen hatte.“

Ich habe an der Leserunde bei Lovelybooks teilnehmen dürfen, die von Moni Kaspers begleitet wurde.

ACHTUNG SPOILER!

Das Cover ist sehr gelungen. Im Buch wird auch erklärt, warum es „Honig aufs Herz“ heißt. Eine sehr tolle Idee!

Der Einstieg in der Geschichte gelang mir gut. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Des Öfteren musste ich schmunzeln, weil die Dialoge amüsant waren.

Evryn ist sehr schusslig und tollpatschig. Manchmal war ihre Schussligkeit ein wenig zu viel des Guten. Am Anfang passiert ihr gefühlt auf jeder Seite etwas tollpatschiges. In meinen Augen wirkte es nicht mehr glaubhaft. Was mich auch ein wenig störte war ihre naive Art. Wie kann ich denn ohne Ausbildung eine Detektivin sein? Sie wirkte auch nicht wie eine waschechte Detektivin. Was wahrscheinlich an ihrer tollpatschigen Art lag. Als sie den großen Auftrag ans Land zog, dachte ich nur „Evy das ist eine Nummer zu groß“ und das bewahrheitete sich auch. Aber trotz alldem ist sie ein toller Charakter und sie strahlt Sympathie aus.

Nic ist mein Favorit in dieser Geschichte. Er wirkt mysteriös und geheimnisvoll. Der Leser möchte unbedingt wissen, warum er so ist und was er erlebt hat. Gut finde ich, dass der Leser von Kapitel zu Kapitel kleine Häppchen bekommt in denen er erfährt, was es mit Nics Vergangenheit auf sich hat. Als sein Geheimnis gelüftet wurde, da musste ich schlucken. Mit sowas hab ich wirklich nicht gerechnet. Das erklärt einiges an seinem Verhalten und seiner Art. Seine Wandlung im Laufe der Geschichte gefällt mir am besten.

In meinem Augen hat die Geschichte einen großen Kritikpunkt. Mir ging es einfach alles zu schnell. Auf der einen Seite erzählt Nic Evy von seinem Dämonen und warum er keine körperliche Nähe zulassen kann. Und gefühlt drei Seiten später fallen sie übereinander her. Als nächstes erzählt er ihr von den Briefen, die er nicht öffnen kann. Schwups öffnen sie die Briefe zusammen. Ich weiß, dass Buch hat nur 222 Seiten, da kann es sich nicht 10 Kapitel darüber drehen, wie die beiden sich Schritt für Schritt näher kommen. Aber es war einfach unglaubwürdig für mich. Ich brauche dieses Schritt für Schritt näher kommen um eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen zu können. Die Autorin hat trotzdem eine Menge Gefühle und Emotionen in den 222 Seiten gepackt. Nic und Evy muss man einfach mögen. Ich finde es schade, dass Mr Yang nicht öfter in der Geschichte vorkommt. Er ist der Glückskeks in dieser Geschichte.

Ich hatte mich sehr auf den Teil der Detektivarbeit gefreut. Leider kam dieser Teil viel zu kurz. Es wäre eine gelungene Abwechslung gewesen, wenn ein wenig mehr Spannung geben würde. Das Ende kam auf einmal ziemlich zügig. Auf einmal waren alle gut und der Bösewicht wurde gefasst. Es ging mir zu schnell und Evy zeigte ihr Nichtskönnen, was Detektivfähigkeiten angeht. Ich hatte mehr erhofft.

Fazit
Ich glaube, die Geschichte wäre um einiges besser geworden, wenn man ihr noch 100 Seiten geschenkt hätte. Die Entstehung der Liebe zwischen Evy und Nic wäre glaubhafter und die Autorin hätte mehr Spannung aufbauen können. Nichtsdestotrotz hab ich die Geschichte gerne gelesen und sie eignet sich gut für ein kuschliges Wochenende auf dem Sofa. Leider hat mir auch die Spannung gefehlt.
Da ich die Geschichte nur nett fand und nicht oh-mein-Gott-ich-liebe-sie fand, bekommt das Buch 3/5 Sterne. Ein Stern gilt Mr Yang, der leider viel zu kurz kam!

Veröffentlicht am 03.10.2018

Wir alle tragen die kleinsten Teile des Universums in uns

Mondstaub und Sonnenstürme
1

Klappentext
„Stell dir vor, du siehst in die Augen deines Gegenübers und erblickst sein Universum.
Du erkennst Gedanken, die wie Planeten in seinem Kopf umherkreisen.
Gefühle, die sich in Sternenbildern ...

Klappentext
„Stell dir vor, du siehst in die Augen deines Gegenübers und erblickst sein Universum.
Du erkennst Gedanken, die wie Planeten in seinem Kopf umherkreisen.
Gefühle, die sich in Sternenbildern auf seinen dunklen Pupillen abzeichnen.
Geheimnisse, die sich in der schimmernden Nebula am Rande seiner Augen sammeln.
Stella ist eine Sternenseele. Sie verfügt über die Gabe, den Kosmos in unseren Köpfen zu ergründen.
Denn wir alle bestehen aus Sternenglanz, Mondstaub und Sonnenstürmen.
Wir alle tragen die kleinsten Teile des Universums in uns.
Wir haben nur verlernt, hinzusehen.“

Meinung
Also erstmal muss ich sagen, dass Cover ist wirklich traumhaft. Da hat der Drachenmondverlag wirklich alles gegeben. Da harmoniert einfach alles - die Farben, der Text, die Sternbilder und die Silhouette der Frau. Ich freue mich, dass ich ein Taschenbuch besitze und es in meinem Regal stellen kann. Es ist wirklich ein Blickfang.
Und was ich noch loben möchte ist, dass im Buch einzelnen Illustrationen abgebildet sind, die Autorin Maja Köllinger selber entworfen hat. Das verleiht dem Buch seinen eigenen Charme.

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort neugierig auf die Geschichte. Ich hab vorher noch nie etwas über das Universum und die Galaxie gelesen. Es ist eine tolle Abwechslung zwischen all den Geschichten über Vampiren, Hexen, Werwölfen und Dämonen.

Stellas Gabe ist sehr interessant: sie ist eine Sternenseele, das heißt sie kann die Gefühlswelt ihres Gegenübers deuten mit nur einem Blick in seinem Kosmos. Da stellt sich doch die Frage, was sieht Stella genau? Und da muss ich sagen, dass die Autorin Maja Köllinger wirklich gute Arbeit geleistet die Gefühlswelt bildlich zu übermitteln. Sie hat genau beschrieben, wie die Planetenkonstellation angeordnet ist.
Im Allgemeinen ist der Schreibstil erste Sahne von Maja Köllinger. Sie vermittelt alles bildhaft und hat tolle Metaphern eingebaut. Ich hatte das Funkeln der Sterne, das Rauschen einer Sternschnuppe und den Anblick der Milchstraße vor meinen Augen.
Die Gedankenwelt von Stella hat sie gut beschrieben. Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass die Beschreibung jetzt mal enden soll, da ich wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht. Aber alles in allem bewundere ich ihren Schreibstil. Ich werde definitiv noch mehr Bücher von ihr lesen.

Nicht nur Stella sticht aus der Geschichte raus, sondern auch die anderen Protagonisten.
Die Beschreibung der Gegensätze zwischen Noris und Stella, zwischen Licht und Schatten, war gut dargestellt.
Ich persönlich hätte gerne ein wenig mehr über Noris erfahren. Etwas mehr über seine Gefühlswelt, über seine Person.

Und eine Sache muss ich noch los werden. Ich habe in einigen Rezensionen gelesen, dass die Geschichte voraussehbar ist. Als ich das Ende gelesen habe, da dachte ich nur „Waaaas??“. Mit dieser Erkenntnis am Ende hätte ich im Leben nicht gerechnet. Also für mich war die Geschichte nicht voraussehbar. Das einzige, was voraussehbar ist, ist die Anbahnung einer Liebesgeschichte zwischen Noris und Stella. Aber das ist uns alles ja bewusst. Sowas wollen wir Leser doch haben.

Fazit
Das Buch „Mondstaub und Sonnenstürme“ ist eine abwechslungsreiche Geschichte, die es nicht an jeder Ecke gibt. Das Idee, das wir alle einen kleinen Teil des Universums in uns tragen, finde ich großartig. Stella ist eine sympathische Protagonistin und man erhält vollen Einblick in ihrer Gefühlswelt.
Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

Ich hab an der Leserunde bei Lovelybooks teilgenommen.

Veröffentlicht am 21.08.2018

Achterbahn der Gefühle

Feel Again
1

„Ich wollte nicht darüber nachdenken, was es bedeutete, dass ich nur sein Lachen hören musste, damit es mir augenblicklich besser ging.“


Mona Kasten hat es geschafft, dass ich fix und fertig bin. Als ...

„Ich wollte nicht darüber nachdenken, was es bedeutete, dass ich nur sein Lachen hören musste, damit es mir augenblicklich besser ging.“


Mona Kasten hat es geschafft, dass ich fix und fertig bin. Als ich das Buch gelesen habe, habe ich eine Achterbahn der Gefühle erlebt.

Sawyer ist eine klassische Rockerbraut. Sie liebt Partys, Alkohol und auf Männern lässt sie sich nie länger ein als eine Nacht. Isaac ist schüchtern, unerfahren und wirkt auf dem ersten Blick wie ein typischer Nerd. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Aber der Schein trügt.

Sawyer ist mir im zweiten Teil schon ans Herz gewachsen. Ich konnte es kaum erwarten ihre Geschichte zu lesen. Mona Kasten hat es geschafft, dass ich alle Emotionen beim Lesen erlebt habe. Nicht nur einmal musste ich zum Taschentuch greifen. Aber ich habe auch gelacht und mitgefiebert mit den Charakteren.
Sawyer hatte keine gute Kindheit. Jedes Mal, wenn ich mehr über ihre Vergangenheit erfahren habe, habe ich Gänsehaut bekommen. Sawyer hat sich eine harte Mauer um ihre Gefühle aufgebaut und nur wenige können durch sie durchschauen. Die Autorin bringt ihre Gefühle so echt rüber, dass ich dachte, ich hab das alles selbst erlebt.

Nun komme ich zu Isaac. Was soll ich sagen, ich bin verliebt. Ich glaube jeder Leser verliebt sich in Isaac. Er war von Anfang an sympathisch. Er hat eine ruhige, ehrliche Art an sich, die man lieben muss. Als er Sawyer seine Familie vorgestellt hat, da hab ich mich gleich noch mehr verliebt. Seine Familie ist herzlich und liebevoll. Wie Isaac mit seinem Geschwistern umgeht ist rührend. Nun möchte ich auch jemanden haben, der mir seine Farm zeigt.

Was auch ein großer Pluspunkt ist, dass es im diesen Teil keinen Badboy, sondern ein Badgirl gab. Das war eine schöne Abwechslung zu den anderen New-Adult Büchern.

Dieses Buch ist eine klare Empfehlung und hat eigentlich mehr als 5 Sterne verdient!

Veröffentlicht am 24.05.2019

Einmal das Herz des Prinzen bitte!

Heartless, Band 1: Der Kuss der Diebin
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„Ich möchte einfach euer Herz, mein Prinz“ (S. 172)


HANDLUNG
Zera ist eine Herzlose. Ihr Herz bewahrt eine Hexe in einem Glas aus und Zera muss alles machen, was die Hexe von ihr verlangt.
Zera wird ...

„Ich möchte einfach euer Herz, mein Prinz“ (S. 172)


HANDLUNG
Zera ist eine Herzlose. Ihr Herz bewahrt eine Hexe in einem Glas aus und Zera muss alles machen, was die Hexe von ihr verlangt.
Zera wird auf eine gefährliche Mission geschickt, denn sie soll -wortwörtlich - das Herz des Prinzen rauben. Aber was passiert, wenn plötzlich Gefühle aufflammen? Kann eine Herzlose überhaupt lieben?


MEINUNG
Mich hat die Geschichte sofort in ihrem Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Es kam mir vor, als ob ich ein Märchen lese und dann kam wieder eine witzige Stelle, die wieder zur heutigen Zeit passt. Das Setting wirkte eher mittelalterlich, aber der Einbau von moderner Sprache wirkt erfrischend und lebendig. Ich kann mir vorstellen, dass einige Probleme mit der Art des Schreibstils haben. Aber mir bereitete es wirklich Spaß in Zera’s Welt einzutauchen und ihre Gedankengänge zu verfolgen. Ich empfand es als erfrischend mal was neues zu lesen.

Sara Wolf erschaffte eine interessante Welt. Zera’s Beobachtungen folgte ich gerne und ich war eigentlich immer ihrer Meinung. Die Gegensätze von Arm und Reich sind jetzt nichts neues und wurden gut dargestellt.

Zera hat eine Kodderschaunze und sagt das, was ihr im Kopf rumschwirrt. Sie ist eine Herzlose und sehnt sich nach nichts anderen als endlich wieder frei zu sein. Sie war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist nicht auf dem Mund gefallen, hat immer eine freche Antwort parat und ist eine waschechte Heldin. Manche Protagonisten werden erst im Laufe der Geschichte zur Heldin, aber Zera ist von Anfang an eine. Ihr Denken und Handeln ist schlüssig und absolut nachvollziehbar.

Lucien, der Kronprinz mit dem vielen Adelstiteln. Auf dem ersten Blick wirkt er arrogant und wie der typische Adelssprössling. Aber nach und nach lässt er durchsickern, dass hinter seiner Fassade so viel mehr steckt. Toll fand ich auch die Beschreibung, er sieht aus wie ein Habicht. Diese passt perfekt zu ihn.
Sein Leibwächter Malachite hat mit einen lockeren Spruch die Stimmung gelockert. Zera und er geben das perfekte Duo ab.

Die Liebesgeschichte hat mir sehr gefallen, denn Lucien und Zera hatten genug Zeit sich zu beschnuppern und kennenlernen. Es war nicht Liebe auf dem ersten Blick und die frisch entstandenen Gefühlen wirken sehr echt.

Nach dem fiesen Cliffhanger möchte ich unbedingt Band zwei haben und ich hoffe, er erscheint bald in Deutschland. Ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weitergeht. Hab wirklich keinen blassen Schimmer, was uns die Autorin noch alles offenbaren wird.


FAZIT
Die Geschichte beinhaltet alles, was das Herz begehrt - Spannung, Witz, Aktion und Romantik. Für Fantasyfans ein absolutes muss. Toll ist auch, dass es noch zwei weiter Bände geben wird und wir noch viel von Zera’s frechen Mundwerk hören werden.