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Veröffentlicht am 17.10.2018

Sirene & Pirat!

Elian und Lira – Das wilde Herz der See
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„Anstatt sein Herz zu rauben, hoffe ich, dass er meins raubt.“ (S. 313)<br /><br />Handlung<br />Lira ist die Tochter der Meereskönigin. Jahr für Jahr ist sie dazu verdammt, einem Prinzen das Herz zu rauben. Doch dann ...

„Anstatt sein Herz zu rauben, hoffe ich, dass er meins raubt.“ (S. 313)<br /><br />Handlung<br />Lira ist die Tochter der Meereskönigin. Jahr für Jahr ist sie dazu verdammt, einem Prinzen das Herz zu rauben. Doch dann begeht sie einen Fehler und ihre Mutter verwandelt sie zur Strafe in die Kreatur, die sie am meisten verabscheut – einen Menschen. Und sie stellt Lira ein Ultimatum: Bring mir das Herz von Prinz Elian oder bleib für immer ein Mensch.<br />Elian ist der Thronerbe eines mächtigen Königreichs. Doch das Meer ist der einzige Ort, an dem er sich wirklich zu Hause fühlt. Er macht Jagd auf Sirenen, vor allem auf die eine, die so vielen Prinzen bereits das Leben genommen hat. Als er eines Tages eine junge Frau aus dem Ozean fischt, ahnt er zunächst nicht, wen er da an Bord geholt hat. Bald wird aus Misstrauen jedoch Leidenschaft und das Unerwartete geschieht – die beiden verlieben sich ineinander.<br /><br />Meinung<br />Als ich dieses Buch entdeckt habe, stand sofort fest, dass ich es lesen muss. Ich liebe die Welt der Meere. Schon als kleines Kind wollte ich immer Arielle sein. Auf die roten Haare war wahrscheinlich jeder neidisch. Und nun erschafft eine Autorin eine Geschichte, die wie Arielle für Erwachsene klingt. Genau mein Geschmack!<br />Das Cover ist einfach ein Traum. Die Farben glitzern im richtigen Licht. Es ist wirklich ein Blickfang!<br /><br />Die Kapitel sind aus der jeweiligen Sicht von Lira und Elian geschrieben. Die Kapitel haben eine andere Schriftart, so weiß man, wer grade erzählt.<br />Der Schreibstil von Alexandra Christo ist sehr flüssig und bildhaft. Sie hat eine Welt erschaffen von der ich gerne mehr erfahren würde. Sehr schade finde ich, dass keine Karte von Midas und den anderen Königreichen gibt. Die Reise hätte ich gerne auf so einer Karte verfolgt.<br /><br />Die Unterwasserwelt wird mit viel Gewalt und Macht beschrieben. Wer hier eine harmonische Welt mit Delfinen und Korallenriffen erwartet wird enttäuscht.<br />In Liras Welt wird Liebe als Schwäche angesehen und Menschlichkeit als Todesstrafe. Es gibt Sirenen, Nixen und Nixmänner. Ich hätte mir gerne mehr Beschreibung von Liras Heimat gewüscht. Wie wohnt sie? Gibt es ein großes Unterwasserschloss? Oder wohnen sie in Korallen? <br />Am Anfang wirkt Lira trotzig und kaltherzig. Aber nach und nach schaut der Leser hinter ihre Fassade und bemerkt die Risse. Ihre Wandlung in diesem Buch gefällt mir wirklich sehr. Als sie die Menschen näher kennenlernt, stellt sie vieles in Frage.<br />Am besten gefällt mir Elian. Ein sehr toller Charakter. Am Anfang wirkt er wie ein rebellischer Königssohn, der seine Pflichten entkommen möchte. Aber er tut alles für sein Königreich, auch wenn er dafür große Opfer bringen muss. Der Zusammenhalt auf dem Piratenschiff „Die Saad“ fand ich super. Gerne hätte ich mehr über die Besatzung erfahren. Über Kye, Madrid und Torik. Sie kommen in diesem Buch ein bisschen zu kurz.<br />Schmunzeln musste ich bei der Erwähnung des Liedes „Eine Buddel voll Rum“. Ich hatte sofort „Fluch der Karibik“ vor Augen. <br />Die beiden ähneln sich sehr. Beide haben die Last eines Königreiches zu tragen, aber wollen den Geschmack der Freiheit kosten<br /><br />Alexandra Christo hat eine Welt erschaffen, die mehr als 382 Seiten verdient hat. Der Leser bekommt eine geballte Ladung von verschiedenen Königreiche und Personen, die alle zu kurz kamen. Die Welt von Midas hätte ich gerne genauer kennengelernt.<br />Was mich auch gestört hat war die Liebesgeschichte zwischen Lira und Elian. Toll wäre es, wenn der Leser mehr Momente zwischen der Sirene und den Piraten erlebt hätte. Mehr Gespräche unter den Sternenhimmel oder ein kleinen Tanz, wo sie zusammen lachen und sich näher kommen.<br />Ich hab mit einer gewaltigen Liebesgeschichte gerechnet, die ganze Ozeane verschlingt. die Liebesbeziehung hat mich nicht in ihren Bann gezogen wie es einige anderen tun. Vielleicht hätten wir mehr über Midas und die Liebesgeschichte erfahren, wenn die Autorin noch ein zweites Buch über Lira und Elian herausbringen würde. Aber da die Geschichte bereits ein Ende hat wird dies nicht passieren.<br />Was ich auch Schade finde ist, dass das Meer meiner Meinung zu kurz kam. Die Saad reist von einem Königreich zum anderen und zum Schluss spielt sich alles auf einem Berg voller Eis ab. Den finalen Kampf hätte ich auf hoher See erwartet.<br /><br />Fazit<br />Trotz der Kritikpunkte ist es ein gutes Buch über Sirenen und Piraten. Ich habe es gerne gelesen und es ist auch spannend. Wer Märchenadaptionen und Klischees mag, ist hier richtig aufgehoben.

Veröffentlicht am 09.10.2018

SPRACHLOS!

Maybe Someday / Maybe Not
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Ich gehe in meiner Rezension mehr auf "Maybe Someday" ein, weil es die Hauptgeschichte der beiden ist.<br /><br />Maybe Someday<br /><br /><br />Klappentext<br />Alles, was Sydney will, ist eine neue Wohnung. Alles, was Ridge will, ...

Ich gehe in meiner Rezension mehr auf "Maybe Someday" ein, weil es die Hauptgeschichte der beiden ist.<br /><br />Maybe Someday<br /><br /><br />Klappentext<br />Alles, was Sydney will, ist eine neue Wohnung. Alles, was Ridge will, ist eine Mitbewohnerin, die ihm beim Songschreiber hilft. Alles, was sie nicht wollen, ist, sich ineinander zu verlieben. Und dann passiert es doch.<br /><br />Meinung<br />Colleen Hoover besitzt eine große Fangemeinde. Daher wollte ich auch unbedingt ein Buch von ihr lesen. Als ich den Klappentext von „Maybe Someday“ gelesen habe, dachte ich, dass ich ein nettes Buch über zwei Musiker lesen werden. <br />Aber was ich wirklich gelesen habe, hat mir den Atem verschlagen! Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Idee der Geschichte ist grandios. So etwas habe ich noch nie gelesen. Eine wirklich tiefgründige New-Adult Geschichte.<br />Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft. Die Kapitel sind jeweils aus der Sicht von Sydney und von Ridge verfasst. Durch den Wechsel der Sichtweise konnte ich mich besser in die beiden Protagonisten reinversetzen. Auch der Einbau der SMS, Briefe und Songtexte stört nicht beim Lesen. Im Gegenteil es verleiht dem Buch noch mehr Charme.<br /><br />Die Charaktere Ridge und Sydney sind tiefgründig und emotional. Ich habe mich nach und nach mehr in die beiden verliebt. Einigen schreiben, dass ihre Handlungen ein wenig zu vernünftig sind. Das empfinde ich nicht. Es ist eine schöne Abwechslung, dass kein ständiges Drama eine Rolle spielt. <br />Am Anfang war ich ein wenig verwirrt gewesen, warum Ridge so handelt, wie er handelt. Aber nach und nach wurde seine Situation aufgelöst und ich verstand sie. Er ist so stark und meistert sein Leben ganz normal. Seine Reife ist wirklich bewundernswert und kein bisschen zu dick aufgetragen.<br />Sydney fand ich gleich sympathisch. Sie wurde von ihrem Freund böse betrogen und hätte nie gedacht, dass sie sich gleich neu verlieben würde.<br />Ab und zu ging mir ihr Geheule ein wenig auf die Nerven. Aber mindert nicht den Wert der Geschichte.<br />Ich hätte gerne ein wenig mehr über Ridge Bruder Brennan erfahren. Meiner Meinung kommt er in diesem Buch viel zu kurz vor. <br /><br />Was mir auch sehr gefallen hat ist, dass die Beziehung zwischen den beiden sich langsam entwickelt hat. Schritt für Schritt sind sie sich näher gekommen und der Leser kann jeden einzelnen Schritt fühlen. Die Beschreibung der Momente zwischen Sydney und Ridge verschlägt einen die Sprache. Einfach Wahnsinn, wie Colleen Hoover das alles beschreibt.<br /><br />„Ich weiß nicht, warum ich meine Reaktion vor ihm verbergen will, aber tun wir das nicht alle? Wir geben uns so viel Mühe, das, was wir wirklich fühlen, vor denjenigen zu verbergen, die am dringendsten über unsere wahren Gefühle Bescheid wissen sollten.“ S. 361<br /><br />Fazit<br />Das Buch hat meiner Meinung nach mehr als 5 Sterne verdient! Es ist eine tiefgründige New Adult Geschichte, die es nicht an jeder Ecke gibt. Und ein großer Pluspunkt sind die Songs von Griffin Peterson, die extra wegen dem Buch aufgenommen wurden. Ich werde sie in nächster Zeit hoch und runter hören!<br /><br />DIe Lieder in der richtigen Reihenfolge<br />Living A Lie<br />Sometihing<br />A Little Bit More<br />Maybe Someday<br />I’m In Trouble<br />It’s You<br />Hold On To You<br />Let It Begin<br /><br /><br />Maybe Not<br /><br />Nachdem ich „Maybe Someday“ beendet habe, freute ich mich sehr auf gefreut mehr über Warren und Bridgette zu erfahren. Ich habe gleich gedacht, dass hinter Bridgettes zickige Fassade mehr steckt. Und siehe da, ich wurde nicht enttäuscht. Ich liebe Warren und sie!<br />Nicht umsonst ist die Geschichte erst ab 16 Jahren, denn es wird sehr viel gevögelt. Aber das mindert die Geschichte nicht weniger. Es passt zu den beiden.<br />Der Schreibstil ist wieder super und ich muss sagen, dass ich bis jetzt begeistert bin von Colleen Hoover. Ich werde definitiv noch mehr von ihr lesen!

Veröffentlicht am 03.10.2018

Wir alle tragen die kleinsten Teile des Universums in uns

Mondstaub und Sonnenstürme
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Klappentext<br />„Stell dir vor, du siehst in die Augen deines Gegenübers und erblickst sein Universum.<br />Du erkennst Gedanken, die wie Planeten in seinem Kopf umherkreisen.<br />Gefühle, die sich in Sternenbildern ...

Klappentext<br />„Stell dir vor, du siehst in die Augen deines Gegenübers und erblickst sein Universum.<br />Du erkennst Gedanken, die wie Planeten in seinem Kopf umherkreisen.<br />Gefühle, die sich in Sternenbildern auf seinen dunklen Pupillen abzeichnen.<br />Geheimnisse, die sich in der schimmernden Nebula am Rande seiner Augen sammeln.<br />Stella ist eine Sternenseele. Sie verfügt über die Gabe, den Kosmos in unseren Köpfen zu ergründen.<br />Denn wir alle bestehen aus Sternenglanz, Mondstaub und Sonnenstürmen.<br />Wir alle tragen die kleinsten Teile des Universums in uns.<br />Wir haben nur verlernt, hinzusehen.“<br /><br />Meinung<br />Also erstmal muss ich sagen, dass Cover ist wirklich traumhaft. Da hat der Drachenmondverlag wirklich alles gegeben. Da harmoniert einfach alles - die Farben, der Text, die Sternbilder und die Silhouette der Frau. Ich freue mich, dass ich ein Taschenbuch besitze und es in meinem Regal stellen kann. Es ist wirklich ein Blickfang.<br />Und was ich noch loben möchte ist, dass im Buch einzelnen Illustrationen abgebildet sind, die Autorin Maja Köllinger selber entworfen hat. Das verleiht dem Buch seinen eigenen Charme.<br /><br />Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort neugierig auf die Geschichte. Ich hab vorher noch nie etwas über das Universum und die Galaxie gelesen. Es ist eine tolle Abwechslung zwischen all den Geschichten über Vampiren, Hexen, Werwölfen und Dämonen.<br /><br />Stellas Gabe ist sehr interessant: sie ist eine Sternenseele, das heißt sie kann die Gefühlswelt ihres Gegenübers deuten mit nur einem Blick in seinem Kosmos. Da stellt sich doch die Frage, was sieht Stella genau? Und da muss ich sagen, dass die Autorin Maja Köllinger wirklich gute Arbeit geleistet die Gefühlswelt bildlich zu übermitteln. Sie hat genau beschrieben, wie die Planetenkonstellation angeordnet ist. <br />Im Allgemeinen ist der Schreibstil erste Sahne von Maja Köllinger. Sie vermittelt alles bildhaft und hat tolle Metaphern eingebaut. Ich hatte das Funkeln der Sterne, das Rauschen einer Sternschnuppe und den Anblick der Milchstraße vor meinen Augen.<br />Die Gedankenwelt von Stella hat sie gut beschrieben. Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass die Beschreibung jetzt mal enden soll, da ich wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht. Aber alles in allem bewundere ich ihren Schreibstil. Ich werde definitiv noch mehr Bücher von ihr lesen. <br /><br />Nicht nur Stella sticht aus der Geschichte raus, sondern auch die anderen Protagonisten. <br />Die Beschreibung der Gegensätze zwischen Noris und Stella, zwischen Licht und Schatten, war gut dargestellt.<br />Ich persönlich hätte gerne ein wenig mehr über Noris erfahren. Etwas mehr über seine Gefühlswelt, über seine Person. <br /><br />Und eine Sache muss ich noch los werden. Ich habe in einigen Rezensionen gelesen, dass die Geschichte voraussehbar ist. Als ich das Ende gelesen habe, da dachte ich nur „Waaaas??“. Mit dieser Erkenntnis am Ende hätte ich im Leben nicht gerechnet. Also für mich war die Geschichte nicht voraussehbar. Das einzige, was voraussehbar ist, ist die Anbahnung einer Liebesgeschichte zwischen Noris und Stella. Aber das ist uns alles ja bewusst. Sowas wollen wir Leser doch haben.<br /><br />Fazit<br />Das Buch „Mondstaub und Sonnenstürme“ ist eine abwechslungsreiche Geschichte, die es nicht an jeder Ecke gibt. Das Idee, das wir alle einen kleinen Teil des Universums in uns tragen, finde ich großartig. Stella ist eine sympathische Protagonistin und man erhält vollen Einblick in ihrer Gefühlswelt. <br />Ich gebe eine klare Leseempfehlung!<br /><br />Ich hab an der Leserunde bei Lovelybooks teilgenommen.

Veröffentlicht am 24.09.2018

Eine Prinzessin, die aus der Asche steigt.

Ash Princess
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„Vielleicht haben sie dich gebrochen, aber du bist dadurch zu einer noch schärferen Waffe geworden. Und es ist an der Zeit zuzuschlagen.“<br /><br />Ich habe das Buch grade mit gemischten Gefühlen beendet. Ich bin ...

„Vielleicht haben sie dich gebrochen, aber du bist dadurch zu einer noch schärferen Waffe geworden. Und es ist an der Zeit zuzuschlagen.“<br /><br />Ich habe das Buch grade mit gemischten Gefühlen beendet. Ich bin hin und her gerissen, ob ich das Buch super finden soll oder nicht.<br /><br />Beginnen wir mit dem Cover. Das Cover ist ein wahrer Blickfang. Es ist eine Krone, die noch in der Asche glüht. Es rieselt Aschestaub von ihr. Sie steht als klares Zeichen, dass der Kampf noch nicht vorbei ist.<br />Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass die Krone in der Geschichte oft erwähnt wird.<br />Das Cover hat einen guten Bezug zu dem Inhalt der Geschichte.<br /><br />Der Einstieg in der Geschichte gelang mir problemlos. Ich war sofort in der Welt von Astrea; eine Welt voller Gewalt, Hass und Tyrannen versunken. Die Illustration der Weltkarte finde ich auch sehr gelungen. <br />Ich dachte, dass ich eine geballte Geschichte mit viel Widerstand, Verrat und Aktion bekomme. Am Anfang war das auch so. In den ersten Seiten wird Theo gleich gezwungen jemanden zu töten. Was für ein Einstieg in der Geschichte! Wir erfahren immer mehr über ihr Leben, ihr Leid. Auf dem ersten Blick wirkt sie stark und unzerstörbar. Egal was der Kaiser ihr antut, wie oft er sie auspeitscht, sie bleibt sich treu. Ich habe die ersten Seiten verschlungen. Ich hatte das Gefühl, wir bekommen es mit einer Rebellion wie zB bei Panem.<br /><br />Ja, was ist passiert, dass ich nicht mehr so denke? Nach einer Weile ging mir Theo nur noch auf die Nerven. Am Anfang fand ich ihren inneren Konflikt, ob sie jetzt Theo oder Thora ist, genial. Aber nach gefühlt 200 Seiten sollte damit Schluss sein. Sie sollte sich sofort zu ihrer Widerstands-Ich, Theo, bekennen. Meiner Meinung ist das viel zu spät geschehen. Sie wirkte nicht wie eine waschechte Rebellin. Sie wirkt eher ziellos. Als ob sie nicht mit voller Überzeugung dabei ist. Und auf einmal ist der Schalter umgelegt und sie ist die knallharte Rebellin. Für mich alles nicht nachvollziehbar.<br /><br />Und was mich am meisten gestört hat, ist die Tatsache mit dem Prinzen Soren. Diese Liebesgeschichte geht mir viel zu schnell. Ein paar flüchtige Küsse unter dem Sternenhimmel und schon wird von Liebe gesprochen? Bitte was? STOP! Das kann nicht sein. Soren stellt ich wegen ihr seinem Vater in dem Weg. Er rebelliert gegen ihn. Für die paar Momente, die er zusammen mit Thora bzw. Theo erlebt hat? Für ein paar Liebesbriefe? Mir fehlt die Tiefe der Beziehung.<br />Ich möchte mich auch langsam in Soren verlieben. Ihn besser kennenlernen. Seine genauen Beweggründe erfahren, warum er sich grade in Thora bzw. Theo verliebt hat. Ich hätte mir mehr Momente, mehr Treffen zwischen den beiden gewünscht. <br />Ach und nebenbei gibt es ja noch Blaise. Versteht mich nicht falsch, ich bin ein Fan von Dreiecksbeziehungen. Die Frage, wer ihr Herz erobern wird finde ich spannend. Aber Blaise taucht nach so vielen Jahren auf und Theo fühlt sich zu ihn hingezogen. Alles in Ordnung soweit. Sie kennen sich seit Kindestages, haben viel durchgemacht. Aber dann kommt der Prinz Soren dazwischen. Und nun weiß Theo nicht mehr, wem ihr Herz gehört. Ach und zwischendurch weiß sie nicht, ob sie Theo oder Thora ist. Und dann soll sie noch eine Rebellion starten. Da ist Chaos in der Gefühlswelt vorprogrammiert.<br /><br />Cress, ihre einzige Freundin, finde ich sehr interessant. Ich hab mir die ganze Zeit die Frage gestellt, ob sie ihr wahres Gesicht zeigt. Sie wird noch eine große Rolle in den kommenden Teilen spielen.<br /><br />Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne dieses Buch verdient hat.<br />Am Anfang war ich der Meinung, dass es glatte 5 Sterne bekommen wird, weil es eine großartige Geschichte werden wird. In der Mitte war ich so genervt, dass ich es nur 3 Sterne geben wollte. Zum Schluss wurde es nochmal spannend und es sind Dinge ans Tageslicht gekommen, die der Geschichte einen neuen Wendepunkt geben. Daher gebe ich das Buch 4 Sterne, da es in allen ein tolles Setting hat, die Idee der Geschichte fantastisch ist und der kommende Band noch viel potential hat.

Veröffentlicht am 17.09.2018

Die Idee ist gut, aber an der Umsetzung hapert es..

The Lost Prophecy - Vom Sturm erweckt
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Inhalt<br />Eine uralte Prophezeiung und eine Reise ins Ungewisse ...<br />Lorena wächst behütet in Wellenbruch, der Hauptstadt des Wasservolks, auf. Sie hat ihre Heimat noch nie verlassen, bis plötzlich das Volk ...

Inhalt<br />Eine uralte Prophezeiung und eine Reise ins Ungewisse ...<br />Lorena wächst behütet in Wellenbruch, der Hauptstadt des Wasservolks, auf. Sie hat ihre Heimat noch nie verlassen, bis plötzlich das Volk der Luft um Hilfe ruft und sie als Botschafterin auf die Reise geschickt wird.<br />Voll Entsetzen muss sie feststellen, dass unnatürliche Sturmwinde das Reich der Luft in Schutt und Asche gelegt haben und zudem eine rätselhafte Seuche die Menschen dort heimsucht - sie scheinen sich regelrecht in Luft aufzulösen. Es ist, als würde sich ihr eigenes Element gegen sie richten. Auch die anderen Völker haben Botschafter entsandt - und gemeinsam wollen sie das Reich der Lüfte retten. Aber werden die Menschen es schaffen, ihre Zwistigkeiten zu beseitigen, um das Böse gemeinsam zu bekämpfen? Und ist das Unheil, das die Luftmenschen heimsuchte, womöglich nur die erste der vier Wellen, die in der alten Prophezeiung vorhergesagt wurden?<br /><br /><br />Ich habe das Ebook bei der schnellen Leserunde bei der Lesejury gewonnen.<br /><br />Achtung die Rezension beinhaltet Spoiler!<br /><br />Die Idee der Geschichte find ich super. Die Welt der Elemente find ich sehr faszinierend.<br />In meinen Augen kann sich jeder mit einem Element identifizieren. Beim Lesen lernt man die einzelnen Elemente (Wasser, Luft, Feuer und später Leben) kennen.<br />Ich finde die Beschreibungen der Elemente sehr gelungen. Das Wasservolk lebt in Grotten und an der Küste, haben Kiemen und Schwimmhäute und grüne Augen. Das Erdvolk lebt unter der Erde, der Körperbau ist klein und breit und sie arbeiten sehr viel. Das Luftvolk hat blaue Augen, bauen ihre Häuser auf Stelzen und könne fliegen. Das Feuervolk ist dunkelhäutig und <br />betreibt Kampfsport. Zum Schluss gibt es noch das vergessene Volk des Lebens, welches die Gestalt von Tieren und Bäumen annehmen kann.<br />Der Schreibstil ist flüssig, detailliert und bildhaft. Des Öfteren hab ich beim Lesen gedacht, dass mich die Geschichte eher an ein Märchen bzw. Kindergeschichte erinnert.<br />Gut finde ich, dass es in der Geschichte eine Karte von der Welt Andurion gibt. So hat der Leser ein besseres Verständnis über die Geschichte.<br /><br />Ich hab eine Geschichte erwartet, die mich fesselt. Eine, wo ich in eine andere Welt eintauchen kann und dabei die Realität vergessen kann. Eine, wo ich mich in die Charaktere verlieben werde. Aber dies ist nicht geschehen.<br />Die Kapitel werden von verschiedenen Charakteren erzählt. Am Anfang fand ich es gut, denn so konnte ich die verschiedenen Völker der Elemente besser kennenlernen. Aber zum Schluss hat es mich sehr gestört. Ich konnte keine Beziehung zu einem Charakter aufbauen. Von niemanden hab ich genug Tiefe erfahren, dass er sich in meinem Herz einschleichen kann. Meine Favoriten waren Lorena vom Wasservolk und Tero vom Erdvolk. Aber leider wurde über Tero recht wenig erzählt. Ich musste mir zwischendurch Notizen machen, denn sonst wäre ich mit den ganzen Charakteren durcheinander gekommen und hätte den roten Faden verloren.<br /><br />Was mich auch sehr stört, dass es im Buch keine Spannung gibt. Das Luftvolk ruft um Hilfe, dadurch treffen die Völker aufeinander, die sich Jahrhunderte nicht gesehen haben. Das riecht doch förmlich nach einer spannenden Geschichte. Aber dies war nicht der Fall. Die Botschafter des jeweiligen Elements treffen problemlos aufeinander. Gefühlt einen Tag später finden sie in der Kristallwüste den besagten Stein, berühren ihnen und schwups ist ihre Aufgabe erledigt. Ich hab mir mehr von der Reise durch die Kristallwüste erhofft. Das sie an ihre Grenzen kommen und Gefahren und Hindernisse bekämpfen müssen mit Hilfe ihres Elementes. <br />Was ich auch toll gefunden hätte ist, wenn zwischen den Botschafter sich auch Beziehungen wie Freundschaft oder Feindschaft aufgebaut hätten. Wir haben nur eine Beziehung und das ist die zwischen Königin Letitia (Luft) und Ignatia Fackelschein (Feuer). Die Beziehung zwischen den anderen Botschafter kann man nur erahnen. Und mal ganz nebenbei verstehe ich die Sache mit Waris und Lorena nicht.Waris lässt seine schwangere Geliebte zu Hause und schmachtet Lorena von der Seite an? <br /><br />Das Buch konnte mich einfach nicht fesseln. Zum Schluss fand ich es einfach nur noch zäh und ich schleppte mich durch die einzelnen Kapiteln.<br />Ich gebe dem Buch zwei Sterne, weil die Idee der Geschichte sehr gut ist, aber mir hat die Spannung und der Bezug zu den Charakteren gefehlt.<br />Am 13.11.2018 erscheint der zweite Band („Zu Staub zerfallen“) und ich weiß, dass ich ihn nicht lesen werde.<br />