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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2022

Hat mir sehr gut gefallen

Running Back to You (»Back to You«-Reihe 1)
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Schon auf den ersten Seiten war ich ein großer Fan von Luca und ihren Brüdem. Ausnahmslos alle Jungs waren sehr bezaubend und auf ihre eigene Art besonders. Sander als starker Anker, Chase als schonungsloser ...

Schon auf den ersten Seiten war ich ein großer Fan von Luca und ihren Brüdem. Ausnahmslos alle Jungs waren sehr bezaubend und auf ihre eigene Art besonders. Sander als starker Anker, Chase als schonungsloser Charmeur und Mason eher ruhig, aber immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Aber um diese drei geht es nicht hauptsächlich. Erzählt wird die Geschichte von Luca und Brayden.
Beide mit Vergangenheit, die zwar zentral ist, aber nicht überdramatisiert wird. Luca läuft davon, sie läuft und läuft und keiner schafft es bisher mit ihr mitzuhalten. Bei ihrem Neuanfang läuft sie buchstäblich Brayden in die Arme und die beiden versuchen in kleinen Schritte gemeinsam eine
Zukunft aufzubauen. Sie laufen gemeinsam, nicht immer im selben Tempo, aber immer in die selbe Richtung.

Mir gefällt das beide nicht durch die rosarote Brille ihre Ängste und Schuldgefühle vergessen. Das sie Rückschläge haben. Das die Panik nicht verschwindet. Das sie kämpfen und zwischendurch aufgeben wollen.

In diesem Buch geht es nicht um Rettung, es geht um Zusammenhalt. Durch Freundschaft, Familie und Liebe. Ich fand es gut, dass alle Stärken und Schwächen gezeigt haben, dass sie sich aufeinander eingelassen haben.
Für mich war „Running back to you“ mal wieder ein schöner Ausflug in dieses Genre und ich habe vorher gehofft, dass es mir gefällt und wurde zum Glück nicht enttäuscht.

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Schön, aber nicht überraschend

The Brooklyn Years - Wo wir hingehören
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Castro und Heidi waren bereits in den Vorgängern fester Bestandteil der Brooklyn Years Reihe. Jason als Eishockeystürmer und Heidi als stürmische Praktikantin. Beide haben ein Auge aufeinander geworfen.

Als ...

Castro und Heidi waren bereits in den Vorgängern fester Bestandteil der Brooklyn Years Reihe. Jason als Eishockeystürmer und Heidi als stürmische Praktikantin. Beide haben ein Auge aufeinander geworfen.

Als Castro rausfindet, dass Heidi die Tochter des Ligapräsidenten ist hält er Abstand. Doch wenn
man spontan die Wohnung teilen muss, ist das gar nicht so leicht. Die beiden schleichen also Seite um Seite umeinander rum. Währenddessen muss Heidi jeden Job den ein Eishockeyteam zu bieten hat erledigen. Dabei fällt auf: Heidi ist extrem humorvoll und schlagfertig und Castro weniger spannend als erwartet. Heidi ist cool! Selten mag ich die Frau mehr, als den Mann, aber hier
definitiv. Sie war mutig, zäh, loyal und sehr feinfühlig. Jason hingegen hat sich wie ein Klischee benommen. Erst anschmachtend, dann ein wenig neandertaler-like, dann abblockend. Alles sehr verständlich und nicht nervig geschrieben, aber eben auch nicht spannend.

Schön fand ich, da die Geschichte mit recht wenig Drama auskommt. Kleine Szenen hier, aber in keinster Weise überdramatisiert. Ein Glück. Nur das Ende und die letzten paar Kapitel waren etwas sehr zügig und zu schnell gelöst für micht. Von daher bin ich von Band fünf zwar nicht überschwänglich begeistert, aber wurde sehr gut unterhalten

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Veröffentlicht am 13.03.2022

Zu giftig, zu gespielt, zu wenig nachvollziehbar

Boston Belles - Monster
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Sam Brennan ist ein Monster, selbsternannt und dazu gemacht. Er hat weder Gewissen, noch
Gefühle. Er mordet skrupellos und nimmt sich was er will, egal wie.
Aisling Fitzpatrick ist die gute und brave Tochter ...

Sam Brennan ist ein Monster, selbsternannt und dazu gemacht. Er hat weder Gewissen, noch
Gefühle. Er mordet skrupellos und nimmt sich was er will, egal wie.
Aisling Fitzpatrick ist die gute und brave Tochter aus gutem Hause, zumindest für alle die sie
kennen. Doch auch in ihr schlummert ein Monster, nur schöner und weniger offensichtlich.
Die Boston Belles Reihe ist düster, blutiger und definitiv nicht so hübsch wie ihr Cover denken
lässt. Nach und nach verweben sich die Geschichten der Familien Fitzpatrick und Brennan. Und nun stehen Sam und Ash im Mittelpunkt. Ash, die Sam schon immer geliebt hat und Sam der schon in der Wiege verlernt hat, was Liebe eigentlich ist.

Und irgendwie ist genau das mein Knackpunkt. Es ergibt für mich persönlich einfach keinen Sinn.
Ich fühle die Verbindung zwischen den beiden nicht. Ich kann Aisling überhaupt nicht greifen und sehe auch Sams Wendung ein wenig skeptisch entgegen. Eigentlich habe ich eher das Gefühl, dass er sie immer wieder zu Dingen drängt und sie gar nicht weiß was sie wirklich will.
Die Grundstory um die beiden herum finde ich spannend, wenn auch irgendwie sehr überraschend und nicht optimal gelöst.

Ich fand die komplette Story OK, aber es war mir zu viel Machtgehabe, Gespiele, Gift darin, um am Ende als glaubwürdige Liebesgeschichte zu enden. Von den bisherigen drei Bänden kommt Monster leider nicht an Villain heran. Und auch wenn ich die Story von Sam eindeutig interessanter fand, war mit Hunters Geschichte im Gesamten sympathischer.

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Veröffentlicht am 09.03.2022

Schöner Abschluss

IMPERIAL - Until Daylight 3
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Endlich der Abschluss der Imperial-Reihe.
Dieser Band mündet direkt an seinen Vorgänger. Der Anschlag auf den Palast ist grade erst vorbei,
die Protagonisten sind verstreut. Alex ist mit seiner Familie ...

Endlich der Abschluss der Imperial-Reihe.
Dieser Band mündet direkt an seinen Vorgänger. Der Anschlag auf den Palast ist grade erst vorbei,
die Protagonisten sind verstreut. Alex ist mit seiner Familie auf ihr Schloß geflohen, Lauren wurde
vom Widerstand gerettet und lebt bei ihnen und wo May ist weiß niemand so genau.

Das gesamte Buch spinnt nun verschiedene Fäden und Handlungsstränge nach und nach zusammen.
Es werden Pläne geschmiedet, heimliche Treffen vereinbart und Verräter gesucht.
Und ja es ist ein wenig viel. Ich gestehe auch das ich manchen Gedankengang oder Plan nicht ganz
verstanden habe und auch die Zusammenhänge manchmal etwas kompliziert waren. Dazu kamen recht viele Erzählperspektiven, da neben Lauren und Alexander nun auch ihre Freunde ihre Sichten
geschildert haben. Für mich war das eine schöne Leseerfahrung, da ich viele Perspektiven
eigentlich mag.

Besonders gefallen hat mir hier, dass Lauren und Alexander lernen endlich miteinander zu reden.
Natürlich gibt es immer wieder kleine Geheimnisse, da diese für den finalen Endkampf notwendig
ist, aber die Beziehung zwischen den beiden funktioniert nun wesentlich besser.

Was als royale Romanze begonnen hat, entwickelte sich in den Bänden immer mehr zur politischen
Intrige. Am Ende erwartet uns ein großes und ausführliches Finale, bei welchem keine Fragen offen
bleiben und alle Protagonisten ein Ende erhalten. Alles in allem hat mir die Geschichte recht gut
gefallen, wenn auch manche Dinge etwas unkomplizierter gelöst hätten werden können. Aber für genügend Verwirrung und Spannung waren diese Wendungen notwendig. Ich verstehe jedoch auch, wenn dies den ein oder anderen zuviel sein könnte.

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Schön, aber am Ende zu klischeehaft

Dare to Stay
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Der Abschluss der Trilogie erzählt die Geschichte von Ian und Brooke.
Ian ist ein Rockstar und kämpft immer mehr mit sich selber, bis ein Ereignis sein Leben komplett aus der Bahn wirft. In der schrecklichsten ...

Der Abschluss der Trilogie erzählt die Geschichte von Ian und Brooke.
Ian ist ein Rockstar und kämpft immer mehr mit sich selber, bis ein Ereignis sein Leben komplett aus der Bahn wirft. In der schrecklichsten Zeit seines Lebens lernt er Brooke kennen, die noch frisch in Trennung lebt und alleinerziehend ist.

Beide helfen sich wieder ein glückliches und erfülltes Leben zu finden und ich habe mich über die Länge des Buches wirklich gut unterhalten gefühlt. Es war locker, es war romantisch und liebevoll. Das Kennenlernen der beiden zu beobachten war wirklich schön und ihre Verliebtheit hat mir sehr gefallen. Ich war wirklich begeistert, da dieses Buch scheinbar ganz ohne großes Drama auszukommen schien.
Und Brookes Tochter, ihre und seine Familie haben alles etwas aufgelockert. Ich mag aufgeweckt Kinder in Büchern immer sehr gerne.

Und dann kamen die letzten 10 - 15% und es wurde in jede Klischeekiste gegriffen die zu finden war. Ich habe mich wirklich geärgert, weil bis dahin alles sehr toll gelaufen ist. Alles was sie in den Kapiteln zuvor so gut gemeistert haben wurde in kurzen Momenten scheinbar komplett über Board geworfen und in alte Muster zurück gefallen.

Im Gesamteindruck mochte ich die Geschichte wirklich sehr, war allerdings von den letzten Kapiteln ein wenig enttäuscht. Dennoch ein schöner Abschluss der Reihe.

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