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Veröffentlicht am 16.02.2020

Authentisch, ehrlich, einfach zum Verlieben!

Someone Else
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Aber zuallererst zum Schreibstil von Laura Kneidl. Was ich an ihm besonders liebe ist die Atmosphäre, die sie durch ihre Worte vermittelt, sodass man sich perfekt in die Geschichte hineinversetzen kann. ...

Aber zuallererst zum Schreibstil von Laura Kneidl. Was ich an ihm besonders liebe ist die Atmosphäre, die sie durch ihre Worte vermittelt, sodass man sich perfekt in die Geschichte hineinversetzen kann. So habe ich das Buch sehr schnell gelesen, die Seiten schienen nur so zu verfliegen, während ich jede einzelnes Kapitel davon geliebt habe. Besonders natürlich wegen Auri und Cassie, denn sie habe ich während des Lesens absolut in mein Leserherz geschlossen. Auri, ein geselliger Footballspieler, der verdammt gut aussieht und mit Cassie eine Leidenschaft hegt: Fantsyliteratur und Cosplay. Während Auri bildlich gesehen die Nacht ist, ist Cassie dagegen eher der Tag, so gegensätzlich sind sie eigentlich. Denn Cassie zieht sich eher zurück, ist lieber für sich und pflegt einen kleinen, aber engen Freundeskreis und hat mit Sport nichts am Hut. Das war ein Grund, warum sie zuerst keine Beziehung wollte, auch, wenn sie sich sehr zu ihm hingezogen fühlte. Denn für sie und auch für ihn trennten sie viele unterschiedliche Dinge. Süß zu sehen fand ich aber wie sich die Freundschaft zwischen ihnen weiter entwickelt hat. Was ich dabei sehr gut fand ist, dass es keine Zeit gab, wo sie sozusagen beide eine Freundschaft Plus Beziehung hatten. So hielt sich das Buch sehr weit von Klischees entfernt, was ich bei dieser Reihe liebe. Denn Laura Kneidl hat eine Reihe geschaffen, die sich mit vielerlei Themen auseinander setzt, die auf dem Deutschen Markt für Bücher noch nicht wirklich angesprochen werden. Ich habe das Buch mit einem Dauergrinsen auf den Lippen gelesen, denn die beiden waren wirklich so unglaublich süß und authentisch. Ich habe nur einen kleinen Kritikpunkt, der mich ein wenig gestört hat; Nämlich gab es zwischen ihnen einen Streit, wegen einer vermeindlichen Kleinigkeit und daraus wuchs eine gigantische Welle, die die Entwicklungen, der letzten Seiten, niederriss. Das hat mich eher gestört, aber sonst war es ein Buch, das wichtige Themen wie Rassismus, Diabetes und wie man über das denkt, was andere Leute über einen denken.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2020

Ein absolutes Meisterwerk!

AbendGewitter
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Es gibt Bücher, wo man alle Gefühle während des Lesens erlebt: Freude, Spannung, Trauer, Wut. Abendgewitter ist genau so ein Buch. Denn die Autorin hat es geschafft ein Buch zu schreiben, das so abwechselnd ...

Es gibt Bücher, wo man alle Gefühle während des Lesens erlebt: Freude, Spannung, Trauer, Wut. Abendgewitter ist genau so ein Buch. Denn die Autorin hat es geschafft ein Buch zu schreiben, das so abwechselnd und spannend ist, dass ich es unmöglich aus der Hand legen konnte! Alles fing schon mit dem Anfang an: D. C. Odesza hat einfach einen Schreibstil und eine Gabe, die es dem Leser unmöglich macht, die Augen von den Zeilen zu nehmen. Ich habe mich sehr wohlgefühlt mit dem Schreibstil, er war sehr angenehm zu lesen, flüssig und hat absolut perfekt zu der Geschichte gepasst, sodass ich mich absolut darin hineinversetzen konnte. Zudem kam der gesamte Plot, der eine klare Struktur verfolgte und dennoch war absolut nichts vorhersehbar, es wie eine Achterbahn mit unzähligen Kurven, Höhen und Tiefen. Allein deshalb gab es in der Geschichte viele Entwicklungen, bei denen ich es sehr genossen habe, ihnen zuzusehen. Einerseits die Entwicklungen der Situationen, der Protagonisten und natürlich das Verhältnis zwischen Samira und Alessio wie Elian. Die Entwicklung zwischen Samira und Alessio war wie, als wenn man seine Hand der Dunkelheit entgegenstreckt, ungewiss, was einen erwarten wird und das hat alles noch interessanter und prickelnder gestaltet. Aber auf der anderen Seite gab es noch Elian, es gab also auch Momente, wo es die Geschichte zu einer Dreiecksbeziehung zog. Sie war aber nicht so sehr ausgeprägt, was ich sehr gut fand, denn das lenkte den Fokus auf andere Dinge, die noch spannender waren und auch hat sich der Inhalt sehr von manchen Klischees differenziert, mit denen man vielleicht das Genre Dark Romance manchmal in Verbindung bringt. (Dazu möchte ich kurz anmerken, das Klischees in Dark Romance Büchern absolut fehl am Platz sind, denn die Autorinnen schaffen starke Heldinnen und Geschichten, die auch ohne das kleinste Klischee spannender als manche anderen Bücher sind) Das Ende puh, ich war geschockt. Gleichzeitig war es aber auch so unfassbar geschickt verpackt und clever geplottet, dass einem nicht nur vor Schock der Mund offen stehen bleibt, sondern auch deshalb. (P.S. Wer eine Vermutung wegen dem Ende hat, darf mir gerne schreiben, vielleicht kenne ich ja die Lösung ; )

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2020

Viel erwartet, aber leider wenig bekommen

180 Seconds - Und meine Welt ist deine
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Aber nun zur Rezension. Kennt ihr den Spruch: Das Äußere sagt nichts über das Innere aus? Ein bisschen so ist es mit diesem Buch hier. Das Cover ist LYX einmal mehr wahnsinnig gut gelungen und ich bin ...

Aber nun zur Rezension. Kennt ihr den Spruch: Das Äußere sagt nichts über das Innere aus? Ein bisschen so ist es mit diesem Buch hier. Das Cover ist LYX einmal mehr wahnsinnig gut gelungen und ich bin so verliebt darin, deshalb habe ich mich auch sehr gefreut das Buch zu lesen! Doch der Klapptext verspricht eine ganz eine andere Geschichte als die, die ich tatsächlich gelesen habe. Angefangen bei der Hauptprotagonistin Allison. Ihre Kindheit ist wie ein zerpflückter Teppich, bestehend aus zahlreichen Pflegefamilien, unendlicher Dunkelheit und einem Schmerz, der sie mit aller Härte in diese Zeit geformt hat. Allein schon deshalb hatte ich erwartet, dass mehr auf ihre Vergangenheit eingegangen wird, dass es eine Entwicklung, ein länger andauernder Prozess ist, bis sie wieder Vertrauen zu Menschen fasst, lernt, sich selbst zu lieben wie sie ist. Doch überraschender Weise war dieser Punkt schon nach ca. 100 Seiten abgehakt. Plötzlich drehte sich die Story nur noch über sie und Esben, den Social-Media-Star, den sie durch ein interessantes Experiment kennengelernt hatte, woher auch der Titel des Buches stammt. Plötzlich gab es nur noch sie beide und nichts dazwischen. Die Geschichte spielte also immer nur an einer Oberfläche, gewann nie an Tiefe und Abwechslung und die Thematik des Buches wurde überhaupt nicht aufgegriffen. Insgesamt war mir auch Espen zu perfekt. Natürlich träumen wir alle von dem Partner, der perfekt zu uns passt, beinahe perfekt ist, vor allen in der ersten Zeit, denn dort trägt man kurzgesagt eine Roserotebrille. Diese hat Allison niemals abgelegt. Esben war perfekt, ohne Kanten und irgendwie konnte ich mich in seine Figur deshalb auch nicht hineinfühlen, denn man wusste sehr wenig von ihm, außer dass er verdammt perfekt ist und dass er ein sehr erfolgreicher Influenca ist. Man erfuhr nicht einmal, welches Fach er studierte und das nicht einmal von Allison und generell war die Universität ein sehr farbloses Setting. Tatsächlich erinnere ich mich nur an eine einzige Szene, wo die Umgebung, in der die Geschichte hauptsächlich spielte, beschrieben wurde. Insgesamt war mir das Buch auch zu unrealistisch, beinahe hat es bei manchen Szenen gewirkt, als wäre Espen ein Zauberer, der die Menschen auf wundersame Weise dazu bewegt, ihre tiefsten Sehnsüchtige hervorzuholen. Auch war die Geschichte viel zu kitsch, deshalb habe ich auch häufig Seiten übersprungen, denn sonst hätte ich noch öfter mit den Augen gerollt. Der Schluss war emotional keine Frage, aber was genau ist eigentlich in der Geschichte geschehen? Was vermittelt sie dem Leser? Irgendwie kann ich auf diese Frage überhaupt nicht antworten, denn wie schon erwähnt, war die Geschichte dafür einfach viel zu oberflächlich und teilweise auch langatmig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Ein Buch, das jede Träne, jedes Lächeln und absolut alles wert ist!

Bring Down the Stars
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Für diese Rezension habe ich mir viel Zeit genommen, um die Worte genau zu wählen, damit ich euch zeigen kann, wie intensiv, perfekt und wunderschön dieses Buch ist! Es war mein erstes Emma Scott Buch ...

Für diese Rezension habe ich mir viel Zeit genommen, um die Worte genau zu wählen, damit ich euch zeigen kann, wie intensiv, perfekt und wunderschön dieses Buch ist! Es war mein erstes Emma Scott Buch und da ich über die Autorin schon vieles gehört hatte, war ich mir ungefähr bewusst, was auf mich zukommen würde. Denn Emma Scott ist eine Autorin, deren Worte direkt ins Herz treffen, es entzweibrechen und es doch am Schluss in einer Weise vereinen, in der man nochmals mit den Tränen kämpfen muss. Deshalb war ich sehr neugierig auf ihre neue Reihe mit dem atemberaubend schönen Cover! Die Geschichte zwischen Autumn, Conner und Weston ist grob eigentlich schnell erzählt. Autumn, die Studentin vom Lande, die mehr aus ihrem Leben machen möchte, als immerzu auf dem Feld zu arbeiten. Connor, der Sohn des Milliardenunternehmens und doch bodenständig, freundlich und doch so scheinbar perfekt. Und da ist da noch Weston, wohl die komplexeste Figur in dieser Geschichte. Weston ist verschlossen, wegen seiner Vergangenheit und doch so verletzlich, als hätten sich diese Wunden niemals richtig geschlossen. Zwischen ihnen entsteht eine Dreiecksbeziehung, die ich in dieser Weise so nicht geahnt habe und es mir umso mehr Spaß und Schmerz bereitet hat, mit ihnen durch diese Geschichte zu gehen. Denn es war eine Geschichte, die ich so niemals erwartet hätte, besonders, da sie ein relativ überschaubares Grundkonzept verbirgt. Aber hinter all den Worten, den Seiten ist so viel mehr, das man beim Durchlesen vom Klapptext vielleicht nicht unbedingt bemerkt. Der Anfang war für mich ein wenig langatmig gestaltet, doch etwa nach den ersten 50 Seiten war ich absolut in der Geschichte drinnen, habe bei den Seiten immerzu gelächelt, denn die Worte und der Verlauf der Geschichte waren einfach umwerfend schön. Generell war es eine intensive Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe, denn es war ab da in keinster Weise langatmig, sondern immer ein Buch, von dem man um jeden Preis wissen wollte, wie es weitergeht. Es ist schwierig die Rezension zu schreiben, denn ich habe Angst, dass ich mit jedem weiteren Detail, das ich zur Geschichte an sich verrate, den ein oder anderen spoilern könnte! Aber was mir außerdem noch super gut gefallen hat, war die Atmosphäre des Buches und auch, das ich mir nahe zu alles bildlich in meinem Kopf vorstellen konnte. Als säße ich in einem Kino und könnte so das Setting praktisch hautnah miterleben. Ein ganz besonderes Highlight waren noch die Gedichte und die Poesie, die mein Herz absolut berührt haben! Der Schluss- wie ihr vielleicht schon gehört habt- bricht einem absolut das Herz. Es lässt einen sprachlos zurück und man möchte aus einem Reflex sofort Band zwei zur Hand, oder man liest die letzten Seiten noch fünf Mal und versucht zu begreifen, was eben geschehen ist. Deshalb freue ich mich umso mehr auf die Fortsetzung und hoffe, dass es mein Herz wieder heilt!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2019

Eine schöne Weihnachtsgeschichte in der Stadt der Liebe, die einen Hoffnung und Weihnachtszauber beschert!

Kiss me in Rome
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In diesem Band geht es um Anna und Matteo, die Geschichte wird also aus zwei Perspektiven erzählt. Anna bekommt, als sie in einem Flugzeug auf den Weg zu einer Hochzeit sind, einen Antrag von ihrem langjährigen ...

In diesem Band geht es um Anna und Matteo, die Geschichte wird also aus zwei Perspektiven erzählt. Anna bekommt, als sie in einem Flugzeug auf den Weg zu einer Hochzeit sind, einen Antrag von ihrem langjährigen von Stephen. Aber leider ist das so gar nicht ihr Weihnachtswunsch und so muss sie ihm also aus dem Weg gehen. Zur gleichen Zeit fährt Matteo scheinbar seine Karriere als erfolgreicher Fußballspieler an die Wand und so stehen beide zu Beginn der Geschichte an einem Punkt in ihrem Leben, der scheinbar aussichtslos erscheint. Die Idee an diesem Buch hat mir gut gefallen und auch die weihnachtliche Gestaltung des Buches ist einfach wunderschön, vor allen im Inneren. Als sie sich treffen spürt man sofort etwas zwischen ihnen und das bleibt auch die ganze Zeit über bestehen, auch wenn ich mir ein etwas Stärkeres Kribbeln zwischen ihnen beiden gewünscht hätte, vielleicht sogar mehr Klischees, denn diese mag ich in Weihnachtsgeschichten im richtigen Maß gerne. Der Schreibstil der zwei Autoren war angenehm zu lesen, in mir hat sich sogar eine weihnachtliche Stimmung festgesetzt und das Buch hatte ich in zwei Tagen ausgelesen. Ein Punkt, der mir an der Geschichte ebenfalls sehr gut gefallen hat, war wie viel man von der Stadt der Liebe gesehen hat. So konnte man sich vieles vorstellen und die Geschichte wirkte noch näher und schöner. Die beiden Hauptprotagonisten haben mir ebenfalls gut gefallen, sie wirkten lebendig, denn man kannte ihre Ziele, Teile ihrer Vergangenheit und so habe ich sie schnell ins Herz geschlossen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere