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Veröffentlicht am 14.11.2020

Das Manuskript

Das Manuskript
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In der Regel schreibt der Autor Einzelbände. Deswegen war ich überrascht, als ich gelesen habe, dass ein Nachfolgeband von “Das Original” erscheint. Denn “Das Original” fand ich richtig, richtig gut. Die ...

In der Regel schreibt der Autor Einzelbände. Deswegen war ich überrascht, als ich gelesen habe, dass ein Nachfolgeband von “Das Original” erscheint. Denn “Das Original” fand ich richtig, richtig gut. Die ganze Atmosphäre in dem Buch. Das ganze Setting und die Charaktere… Hey, es geht um einen Buchhändler auf einer kleinen Insel und um Autoren und generell Buchmenschen. Perfekt!
Gut, man muss den Autor lesen mögen. Er schreibt nicht einfach. John Grisham hat einfach seinen eigenen Stil und das mag ich so gerne an ihm. Ich kann auch nicht nur Bücher von ihm lesen, aber zwischendurch mag ich seine Bücher einfach unheimlich gerne. So auch dieses Buch. Wieder ist seine Art einen Thriller zu schreiben sehr ruhig und sachlich. Er hat es wieder geschafft mir Bilder in den Kopf zu zaubern. Seine Thriller sind spannend, voller Emotionen und eher sachlich als blutig. Bei ihm kommen Fakten auf den Tisch ohne viel drum herum. Von sowas bin ich eh ein riesiger Fan.

Interessant fand ich es dieses Mal, dass er dem Hurrikan “Leo” auch ein Gesicht gegeben hat. Er hat von ihm geschrieben, als sein er ein Charakter im Buch. Immer wieder wieder warf er etwas von “Leo” ein. Manchmal musste ich schon überlegen, wer noch mal Leo war. Schon sehr cool gemacht. Aber auch die Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Das Bild von einem alten Herren mit Lesebrille auf der Nasenspitze, der einen wunderschönen Buchladen führt… Das hat der Autor wieder einmal perfekt umgesetzt. Aber auch die restlichen Charaktere sind an Ort und Stelle.

Was mich allerdings dieses Mal leicht gestört hat, waren ein paar Längen, die nicht hätten sein brauchen. Ellenlange Gespräche, die sich wiederholt haben. Das hat mich dann schon etwas gelangweilt. Aber ich habe dann einfach angefangen Absätze zu überspringen, was der Geschichte keinen Abbruch getan hat.

Tja, die Geschichte an sich ist einfach ein alter Hut. Ein Vielleser von Thriller klärt einen Todesfall auf. Puh, schwieriges Thema. Vielleicht hat der Autor hier auch einfach übertrieben, wobei ich es ihm nicht zutraue. Er ist eigentlich kein Autor, der übertreibt. Deswegen stelle ich diese Aussage in den Raum. Aber die Tatsache, dass ein noch nicht veröffentlichter Roman – besagtes Manuskript – realer sein könnte, als man annahm. Schon ein sehr krasser Gedanke. Wobei das Thema auch nicht neu ist. Aber das Ende war logisch, wenn auch schon irgendwie von Anfang an klar.

Zum Schluss möchte ich noch vom Setting schwärmen. Eine kleine Buchhandlung auf einer Insel und viele Autoren bzw. Autorinnen als Freunde, die man zum Abendessen einlädt. Ein Traumszenario für alle Bücherfans.

Es hat mir wieder einmal unheimlich viel Spaß gemacht ein Grisham-Buch zu lesen. Ich kann seine Bücher jedem ans Herz legen.
John Grisham mag man oder nicht. Dazwischen gibt es nichts.

Veröffentlicht am 14.11.2020

Mondlichtmagie

Mondlichtmagie
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Puh, das Buch zu rezensieren finde ich sehr schwer.
Zum Einen muss ich leider sagen, dass ich es schade finde, dass sich in dem Buch nicht nur eine Geschichte, sondern zwei Novellen befinden. Hätte ich ...

Puh, das Buch zu rezensieren finde ich sehr schwer.
Zum Einen muss ich leider sagen, dass ich es schade finde, dass sich in dem Buch nicht nur eine Geschichte, sondern zwei Novellen befinden. Hätte ich das gewusst, hätte ich wohl nicht zu dem Buch gegriffen. Ich bin kein Fan von kurzen Geschichten. Ja, es gibt auch schon Bücher, die mich überzeugen konnten. Aber die kann ich an einer Hand abzählen. Deswegen bin ich da extrem vorsichtig und leider hat mich bei diesem Buch meine Erfahrung bewahrheitet.
Die beiden Novellen gehören irgendwie aber dennoch zusammen und ich finde, man kann sie schon als zwei Teil einer Geschichte bezeichnen. Der Klappentext gehört zum ersten Teil des Buches. Soviel kann ich schon mal verraten. Wobei das auch nur ein Bruchteil dessen ist, was da überhaupt passiert.
In beiden Geschichten, wenn man sie getrennt betrachtet, passiert sehr viel und das auf wenig Seiten. Ich bin der Meinung, dass es eine Kunst ist, eine Geschichte logisch auf so wenig Seiten zu erzählen. Es muss stimmig sein und es dürfen keine Fragen offen bleiben. Ich finde es deswegen sehr mutig, dass die Autorin genau das macht. Zwei kurze Geschichten in ein Buch zu verpacken.

Ich muss aber leider auch sagen, dass gerade bei der ersten Geschichte viele Fragen offen bleiben.
Nach lange drüber nachdenken würde ich tatsächlich sogar kleine Logikfehler sehen. Die aber wahrscheinlich darauf aufbauen, dass einfach Fakten fehlen. Kleinigkeiten, die vielleicht mehr Erklärung gebraucht hätten, wären dann vielleicht logischer gewesen. Ich kann es drehen und wenden wie ich möchte. Für mich klingen ein paar Dinge in der Geschichte unlogisch.
In der zweiten Geschichte werden diese aber auch leider überhaupt nicht mehr aufgegriffen. Deswegen mag ich diese Kurzgeschichten nicht so gerne. Es bleibt immer irgendwas auf der Strecke und ich fühle mich als Leserin absolut nicht befriedigt.

Leider kommt die Liebe zwischen den beiden Charakteren Luna und Riley gar nicht rüber, wie ich finde. Mir ist das zu nüchtern betrachtet. Luna scheint an sich ein sehr pragmatischer und generell kühler Charakter zu sein, aber ich kaufe den Beiden ihre Liebe nicht ab. Auch hier ist es einfach zu oberflächlich. Luna ist so ein toller Charakter. Ich hätte so gerne noch viel mehr von ihr gelesen. Auch Riley scheint ganz cool zu sein. Ich kann ihn nur leider überhaupt nicht einschätzen.
Auch das mit der “Mondlichtmagie” kommt überhaupt nicht rüber. Ich wiederhole mich, wenn ich schreibe, dass es hier einfach zu wenig ist.

Die ganze Geschichte, ganz egal ob aus dem ersten oder zweiten Teil, hat so viel Potential und in meinen Augen kann man da so viel draus machen. Ich finde es so unglaublich schade, dass das nicht gemacht wurde. Es tut mir wirklich leid, dass ich das schreiben muss, aber es ist einfach nichts Halbes und nichts Ganzes.
Die Autorin schreibt so schön und es lässt sich unheimlich gut lesen. Vielleicht muss sie sich mehr trauen und einfach mehr aus sich herauskommen. Ich bin absolut davon überzeugt, dass noch mehr Geschichten in ihr schlummern.

Für zwischendurch würde ich das Buch schon empfehlen.

Veröffentlicht am 11.11.2020

Der Junge aus dem Wald

Der Junge aus dem Wald
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Hach, ich liebe die Bücher von den Autor Harlan Coben sehr. Deswegen war es für mich einfach ein MUSS sein neuestes Buch zu lesen.

Selbstverständlich waren meine Erwartungen sehr hoch und ja, er hat es ...

Hach, ich liebe die Bücher von den Autor Harlan Coben sehr. Deswegen war es für mich einfach ein MUSS sein neuestes Buch zu lesen.

Selbstverständlich waren meine Erwartungen sehr hoch und ja, er hat es mal wieder geschafft mich in sein Buch zu ziehen.

Er schreibt Thriller. Aber ich finde, dass es einfach nicht diese typischen Thriller sind. Sie haben Gefühl und Emotionen. Meistens sind es Familiengeschichten oder es geht um eine Person, die ihr Leben plötzlich anders lebt. Dieses Mal ist “Der Junge aus dem Wald” im Vordergrund. Der Thriller hier ist dann aber eher das verschwundene Kind und gerade das ist super spannend. Wie sie versuchen das Kind zu finden und dann passieren noch mehr Dinge. Und keiner weiß, ob diese Dinge überhaupt zusammenhängen. Es ist unglaublich spannend den Worten zu folgen.

Ich vergleiche Harlan Coben immer sehr gerne mit John Grisham. Beides großartige Autoren, die ich unheimlich gerne lese.

Ich finde es absolut genial, wie der Autor den Protagonisten gestaltet hat. Der Junge, also Wilde, der mittlerweile erwachsen ist, lebt sein Leben. Ein gutes Leben, wo er sich wohl fühlt. Was ihm überhaupt passiert ist, erfahren wir leider nicht. Wäre vielleicht noch Potential für ein weiteres Buch!? Ich mag den Wilde aber unheimlich gerne. Er hat eine Ruhe an sich, die sehr beneidenswert ist. Er wägt jedes Wort ab, das er sagt. Betrachtet alles nüchtern und lässt sich niemals provozieren. Diese >Art von Menschen mag ich sehr gerne, weil sie mir selbst eine Ruhe auferlegen. Ganz interessant.

Und genau dieser Gegensatz zu dem Thriller fand ich einfach mega. Einerseits dieses ruhige und andererseits diese Spannung. Die ganze Geschichte und letztendlich die Aufklärung ist sehr genial gemacht. Leider kann ich hier nicht sehr viel zu schreiben, ohne zu spoilern. Aber damit gerechnet habe ich so gar nicht. Weil es einfach gar nicht zu der ganzen Geschichte gepasst hat. Ich hatte immer im Kopf… Nein, das kann ich nicht schreiben. Auf jeden Fall hatte ich nicht dieses Richtung im Sinn. Es hat mich überrascht und überrumpelt, aber es ist logisch und sehr genial.

Ich finde es großartig, dass es so gekommen ist.

Veröffentlicht am 11.11.2020

Invalidum

Invalidum
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Ich bin ja ein absoluter Fan von Dystopien. Gerade die, die in der Jugendbuch-Schiene sind. Die sind schon sehr, sehr genial. Und bisher hatte ich keines, wo ich sagen würden, dass es mir nicht gefallen ...

Ich bin ja ein absoluter Fan von Dystopien. Gerade die, die in der Jugendbuch-Schiene sind. Die sind schon sehr, sehr genial. Und bisher hatte ich keines, wo ich sagen würden, dass es mir nicht gefallen hat. Deswegen wusste ich einfach, dass mir dieses Buch gefallen wird. Schon als ich den Klappentext gelesen habe, war es einfach für mich klar. Es ist ein großartiges Buch. Ja, das hat meine Erwartungen ganz weit hoch geschraubt, aber naja. So ist es eben.

Dieses Buch hat meine Erwartungen absolut getroffen. Ich bin so begeistert von diesem Buch und ich kann jetzt schon verraten, dass ich mich so sehr auf den nächsten Band freue.

Wir können zwei unterschiedlichen Protagonistinnen folgen. Einmal Linn und dann die Runa. Die Kapitel sind immer im Wechsel geschrieben. Erst in unterschiedlichen Richtungen. Nach und nach kreuzen sich die Wege der beiden Mädchen und es richtig genial gemacht von der Autorin. Es ist sehr schön zu lesen, was die Mädchen von einander halten und wie sie miteinander umgehen. Jede auf ihre Weise und mit einem anderen Hintergrund. Sowas habe ich wirklich selten gelesen. Klar, die Protagonisten vereinen sich dann schon irgendwann mal, so dass die Kapitel regelrecht verschmelzen und dann gehen sie wieder auseinander und jede erlebt wieder ihre eigenen Dinge. Aber das hier ist schon wirklich beeindruckend geschrieben.

Runa und Linn könnten nicht unterschiedlicher sein, wobei sie sicherlich den gleichen “Ursprung” haben. Allerdings sind beide einfach unterschiedlich aufgewachsen. Mich würde tatsächlich auch mehr von Linn noch interessieren, da hauptsächlich Runas Vergangenheit Thema war. Ich hoffe sehr, dass hier die Autorin noch etwas ansetzt. Beide Mädchen gefallen mir aber unheimlich gut. Man merkt einfach, dass die Autorin hier sehr viel Herzblut reinsteckt.

Auch was das Setting angeht. Natürlich ist es noch recht oberflächlich und ich hoffe einfach, dass hier im nächsten Band noch mehr in die Tiefe gegangen wird. Aber den Grundgedanken, den sie niederschreibt, finde ich mega. Im Grunde ist es allerdings nichts neues und die Autorin lehnt sich da schon etwas an andere Geschichten. Was aber nicht schlimm ist, wie ich finde. Es ist ja nicht komplett gleich. Mehr kann ich aber hier nicht schreiben, ohne zu spoilern und das möchte ich nicht.

Das ganze Buch ist rasend schnell erzählt und die Ereignisse überschlagen sich teilweise schon sehr. Was aber wiederum den Vorteil hat, dass man gar nicht mehr aufhören mag zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind teilweise sehr kurz und jedes Mal wird die Sichtweise zwischen Linn und Runa gewechselt. Die Autorin baut fast an jedes Ende eines Kapitels einen kleinen Cliffhanger ein. Sehr schlau gemacht, muss ich sagen. Dadurch ist es einfach spannend gehalten.

Wie gesagt, ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und hoffe, dass er ganz bald erscheinen wird.

Veröffentlicht am 10.11.2020

City of Ashes

City of Ashes
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Bei diesem Buch hat der 2.-Band-Fluch schon wieder direkt zugeschlagen. Denn den 1. Band fand ich sehr genial und habe den innerhalb kurzer Zeit regelrecht inhaliert. Beim zweiten Band habe ich schon etwas ...

Bei diesem Buch hat der 2.-Band-Fluch schon wieder direkt zugeschlagen. Denn den 1. Band fand ich sehr genial und habe den innerhalb kurzer Zeit regelrecht inhaliert. Beim zweiten Band habe ich schon etwas länger gebraucht. Ich habe schon etwas kämpfen müssen, um überhaupt in die Geschichte zu kommen. Ich finde es auch schwierig generell dieses Buch zu rezensieren. Einerseits ist es einfach genial und möchte es dir unbedingt anpreisen. Andererseits finde ich, dass dieses Buch nicht unbedingt der Hammer ist. Es ist echt verwirrend.
Irgendwie passiert ja auch in den ersten Teil des Buches nicht viel. Es wird geredet und gezickt und noch mehr geredet. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es sich auf der Stelle dreht. Aber irgendwann kam Schwung in die Geschichte und ich endlich rein. Dann wurde es auch mega spannend.
Sehr genial auch die kleinen Hinweise, die mich so zum Nachdenken anregen. Sehr schlau gemacht von der Autorin, weil man gleich weiterlesen möchte, ob man richtig liegt. Ich müsste für meine Vermutungen allerdings zum nächsten Band greifen, um dort endlich – vielleicht – meine Aufklärung zu erhalten. Wer weiß!?

Ehrlich gestehen muss ich auch, dass mir Clary und Jace etwas auf die Nerven gehen. Vor allem der Charakter Simon ist so oft beleidigt, dass ist richtig nervig. Ich kann auch nicht einschätzen, was das für ein Sinn hat, dass der so anstrengend ist. Ich hoffe für Clary und Jace, dass für die beiden Charaktere noch etwas besonderes passiert. Würde ich denen schon absolut gönnen. Noch ein Grund zum nächsten Band zu greifen.

Es ist erst das zweite Buch, welches ich von dieser Autorin lese und sie hat mich jetzt schon in ihrem Bann. Es ist absolut verständlich, dass diese Autorin in der Buchwelt so gefeiert und geliebt wird. Ich bin ihrem Schreibstil und ihrer Erzählweise auch absolut verfallen.

Leider kann ich zum Setting nicht viel erzählen, denn es gibt nicht so viel, was ich hier sagen könnte. Dadurch, dass sich die Geschichte am Anfang recht im Kreis dreht, ändert sich das Setting auch nicht viel. Aber was ich da lese gefällt mir schon mal sehr. Ich finde es cool, dass es in keiner Fantasywelt spielt, sondern die Fantasyelemente in der “normalen” Welt eingebaut wird. Sowas hat immer, in meinen Augen, etwas besonderes, was ich sehr gerne lese.

Ich muss wohl nicht großartig erwähnen, dass es der 1. Band vorher gelesen werden sollte. Diese Buchreihe ist nicht dafür geeignet mitten drin anzufangen. Dieser zweite Band baut auf dem ersten Band auf.
Leseempfehlung auf jeden Fall, aber dann ab Band 1.