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Veröffentlicht am 10.01.2021

World Runner 2

World Runner (2). Die Gejagten
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Band 1 habe ich regelrecht verschlungen. Das Thema “Geocaching” vermixt mit der virtuellen Realität konnte mich absolut abholen. Deswegen bin ich so froh, dass ich Band 2 und somit auch den finalen Band ...

Band 1 habe ich regelrecht verschlungen. Das Thema “Geocaching” vermixt mit der virtuellen Realität konnte mich absolut abholen. Deswegen bin ich so froh, dass ich Band 2 und somit auch den finalen Band der Dilogie parat hatte. So konnte ich direkt weiterlesen.
Band 1 schließt schon in sich ab, aber eröffnet eine neue Geschichte. Denn bei dem ersten Buch ging es um einen Vorentscheid, dessen Grundlage für dieses 2. Buch ist. Es ist absolut nicht gespoilert, wenn ich das verrate. Denn es ist unsinnig, den 2. Band zu lesen, wenn man Band 1 nicht kennt. Und das aus meinen Fingern, denn ich lese gerne mal Band 2 vor Band 1. Nur um einfach mal zu testen, wie es denn so ist. Hier ist es wirklich so, dass man ohne die Vorkenntnisse nicht weit kommt.

Dieser zweite Band beginnt dort, wo Band 1 geendet ist. Und wie auch schon vorher, ist ebenfalls das große Thema das Spiel. Das Lösen der Aufgaben und natürlich die Kids rund um Tim. Wo vorher Konkurrenten waren, müssen jetzt alle zusammen arbeiten. Gerade das, dieser Zwiespalt, ist wirklich mega gut und sehr überzeugend umgesetzt. Genau das kann wirklich jeder nachvollziehen. Also wenn man mit Leuten klar kommen muss, die man nicht “mag” oder eher so gar nicht auf einer Wellenlänge ist.

Ein wenig in den Hintergrund drücken dieses Mal die einzelnen Rätsel. Es spielt in verschiedenen Ländern und in jedem Land ist ein Rätsel versteckt. Das wie und wieso ist prägnanter als das Rätsel selber. Ist aber total okay finde ich, denn die Geschicjte ist einfach spannend und so rasant erzählt, dass das eigentliche Spiel generell in den Hintergrund rutscht. Das ist mir auch irgendwie erst hinterher klar geworden, als ich jetzt diese Rezension schreibe. Und trotzdem habe ich ein sehr gutes Gefühl, wenn ich an dieses Buch denke. Es ist einfach ein Jugendbuch, deren Tiefe genug ist. Das darf man nicht vergessen.

Der Autor schreibt einfach fesselnd und extrem spannend. Das kann ich nicht anders schreiben. Er hat mich direkt wieder in die Geschichte gezogen und mich nicht wieder raus gelassen. Obwohl ich mir im Nachhinein mehr von den Ländeen oder den Rätseln gewünscht hätte, hat er mit seinen Worten ein sehr geniales Buch erschaffen. Man merkt einfach, dass er weiß wovon er schreibt. Das habe ich beim 1. Band schon bewundert und mache es hier auch wieder.

Besonders das Ende gefällt mir sehr gut. Wie das alles abgelaufen ist und wie es generell endet. Sehr cool gelöst.

Ich hoffe sehr, dass es so ein Spiel auch irgendwann mal geben wird. Ich bin selber Geocacherin und spiele auch “Ingress” (gleiches Spielprinzip wie “Pokemon Go”). Ein Mix aus beiden Spielen wäre genau meins.

Von mir eine dicke Leseempfehlung für die Dilogie!

Veröffentlicht am 27.12.2020

World Runner

World Runner (1). Die Jäger
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Das ganze Thema ist total meins, da ich selber Geocacherin bin. Wie der Autor diese Grundidee von Geocaching einfach weiter spinnt und etwas größeres daraus macht. Ein Spiel daraus macht, das i.a. auch ...

Das ganze Thema ist total meins, da ich selber Geocacherin bin. Wie der Autor diese Grundidee von Geocaching einfach weiter spinnt und etwas größeres daraus macht. Ein Spiel daraus macht, das i.a. auch auf die erweiterte Realität zurückgreift. Die Meisten kennen diese Art von Spielen von “Pokemon Go” u.a.. Die Idee einfach beides zu vermixen und dann noch mit Social Media zu würzen. Einfach genial. Sollte es so ein Spiel tatsächlich geben, dann wäre ich dabei.
Allerdings wäre ich wohl zu alt, denn ihn diesem Buch dürfen die Spieler nicht älter als 17 sein. Ist ja auch ein Jugendbuch und der erste Band einer Dilogie. Wobei es, meiner Meinung nach, auch absolut als Einzelband gelesen werden kann. Es schließt in sich ab. Trotzdem passiert am Ende des Buches etwas Großes und macht richtig Lust auf den zweiten und letzten Band.

Ich bin absolut begeistert von dem Schreibstil des Autors. Er konnte mich abholen und fesseln. Ganz davon an, dass mich das Thema interessiert. Er hat eine Art an sich, die mich an das Buch gefesselt hat. Wenn ich mich hingesetzt hab, dann sind die Seiten nur so dahin geflogen. Es bringt einfach extrem viel Spaß das Buch zu lesen.

Ich habe ihm auch alles abgekauft. Die “Verstecke”, sogenannte Claims, sind mega gut beschrieben. Man merkt da alleine schon, dass er sich auskennt und weiß, wovon er schreibt. Ich denke so gut und detailliert kann es auch nur ein “Insider” schreiben. Sehr genial ist auch, dass die einzelnen Rätsel als Illustrationen abgebildet sind. So kann man direkt mit rätseln. Und vielleicht sogar noch was lernen.

Auch die Charaktere sind einfach cool. Typische Teenager, die unterschiedlicher nicht sein können. Und alle durchweg glaubwürdig. Es sind nicht viele Charaktere und alle haben ihre eigene Geschichte und ihren Sinn im Buch. Für ein Jugendbuch haben die Charaktere sogar eine Tiefe, die man selten liest. Gefällt mir sehr, sehr gut.
Interessant ist auch, dass es keine direkte Sichtweise gibt, aus der das Buch erzählt wird. Klar, Tim steht schon im Vordergrund, aber es geht auch stellenweise mal fließend in einen anderen Charakter über. Das ist so schön gemacht und stört überhaupt nicht beim Lesen.

Ich denke, dass man das Buch auch lesen kann, wenn man kein Geocacher ist. Klar, man hat dann einfach eine andere Bindung zur Geschichte. Aber auch ohne ist es einfach ein mega Buch, dass man gelesen haben muss. Und vielleicht bekommt man ja auch selber Lust seinen ersten Cache zu suchen. Wobei das reale Cachen nicht ganz so extrem ist.

Von mir eine absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 19.12.2020

Erebos

Erebos
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Vor einiger Zeit habe ich den zweiten bzw. Nachfolge-Band gelesen. Er hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt den Anfang oder eher gesagt den Ursprung lesen wollte. Mir kam es nicht so vor, dass ich ...

Vor einiger Zeit habe ich den zweiten bzw. Nachfolge-Band gelesen. Er hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt den Anfang oder eher gesagt den Ursprung lesen wollte. Mir kam es nicht so vor, dass ich Lücken füllen wollte, sondern es war reine Neugierde.
Dieses Buch ist jetzt schon 10 Jahre alt. Kaum zu glauben! Und irgendwie ist es schon interessant zu lesen, wie so ein Spiel ohne Smartphone funktioniert. Sich dahin zurück zu denken, wie man selber “damals” gespielt hat, ist schon krass.
Vor allem hat mich auch interessiert, wie die Autorin das mit dem Spiel und der Kontrolle durch Erebos funktioniert. Wo nicht durch das GPS im Smartphone alles nachverfolgt werden kann. Und ja, ich finde die Lösung mega. Auch wenn es nicht mehr der aktuellste Stand ist, logischer Weise. Dennoch sehr, sehr cool und auch heute noch passend und es würde auch heute noch so funktionieren.

Ich liebe das Thema auch einfach sehr. Ich spiele unheimlich gerne Games. Am Handy besonders gerne. Geocaching und Ingress sind schon sehr cool. Deswegen locken mich Bücher mit diesen Themen sehr. Vielleicht bin ich dadurch auch sehr kritisch. Logik ist für mich da sehr wichtig und es muss einfach passen. Das Buch ist einfach rund in allem.

Von der Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen. Und ich mag sowohl ihre Thriller, als auch ihre Jugendbücher. “Erebos” ist eines ihrer ersten Bücher und man merkt damals schon, dass sie liebt was sie tut. Sie schrieb damals schon genial. Die Seiten sind einfach so dahingeflossen. Es macht einfach Spaß, ihren Worten zu folgen.

Die Charaktere und auch das Setting haben genau die richtige Tiefe für meine Geschmack. Nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Art, wie die Charaktere reagieren und auch interagieren ist sehr genial gemacht. Genauso wie der Protagonist habe ich immer überlegt, wer wer sein könnte. Irgendwie versucht man ja doch die Parallelen zwischen Realität und Game zu ziehen. Und ja, ich lag überall falsch.

Ich finde es ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass virtuell jeder so sein kann, wie er will. Ob das gut oder schlecht ist, stelle ich jetzt in den Raum. Und es zeigt, was ein eigentlich harmloses Spiel eigentlich bewirken kann, wenn es entsprechend eingesetzt wird. Schon beängstigend.

Unterm Strich finde ich es überhaupt nicht schlimm die beiden Bücher als eigenständig zusehen. Mir haben beim Nachfolgerband keine wichtigen Infos gefehlt und ich habe auch nicht das Gefühl, dass ich jetzt Lücken geschlossen habe. Auch andersherum würde ich sagen, dass man sich nicht spoilern kann. Man weiß im Grunde worum es geht, nur der Ablauf ist etwas anders. Ist ja klar, bei einem 10-jähirgen Unterschied.
Es hat extrem viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Absolute Empfehlung.

Veröffentlicht am 19.12.2020

Das Tartarus-Projekt

Das Tartarus-Projekt
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Der Klappentext hat mich richtig arg angelockt. Das ganze Thema mit den Ausspionieren und dann in der Kombination mit der Technik. Schon mega interessant. Leider hat mich das unter anderem leicht enttäuscht, ...

Der Klappentext hat mich richtig arg angelockt. Das ganze Thema mit den Ausspionieren und dann in der Kombination mit der Technik. Schon mega interessant. Leider hat mich das unter anderem leicht enttäuscht, denn der Klappentext verspricht so viel mehr, als das Buch hält. Klar, der Klappentext soll anlocken. Dennoch bin ich der Meinung, dass dieser das Buch schon präsentieren sollte.
Aber wie schon gesagt, der Inhalt entspricht nicht ganz dem, was der Klappentext verspricht. Ich habe mir einen rasanten Thriller versprochen mit vielen Wendungen. Joah, nö. Den Thrill, also die Grundspannung habe ich komplett vermisst. Es las sich eher wie ein ruhiger Krimi, wo zwischendurch mal jemand starb. Und selbst diese Szenen waren so trocken und fast gleichgültig erzählt, dass selbst da für mich die Spannung fehlte. Ich muss sagen, dass ich viele Thriller lese bzw. gelesen habe. Mich da zu überzeugen ist schwer – Ich gebe es ja zu.

Man merkt allerdings sehr, dass der Autor selber Journalist ist. Sein Schreibstil ist entsprechend gradlinig und hat diesen gewissen Journalisten-Stil, den man nicht leugnen kann. Diesen Stil mag ich nicht so gerne. Gerade bei einem Thriller dürfen gerne Emotionen sprechen. Gerade wenn jemand ermordet wird, was in einem Thriller in der Regel passiert, darf das gerne tiefgründig sein. Wäre dieses Buch das Debüt des Autors, würde ich sagen, dass er noch übt. Aber so ist es nicht. Klingt jetzt vielleicht etwas hart, aber was bringt es, wenn ich es beschönige.

Ich hatte ein wenig Hoffnung, dass die Charaktere mich etwas auffangen könnten. Gerade bei Thrillern erwarte ich von Charakteren, dass diese tiefgründig sind. Eins der bösen Wörter in einer Rezension. In einem Thriller macht gerade der Protagonist viel durch und der Leser möchte mitfühlen. Seine Gefühle miterleben und neben ihm durch das Buch gehen. Michael ist ein sehr trockener und oberflächlicher Charakter. Emotionen scheinen so gar nicht sein Ding zu sein. Auch seine gefundene Liebe kaufe ich ihm so gar nicht ab. Am Besten finde ich schon seine neue Agentin, denn die ist frech und locker drauf. Von ihr hätte ich gerne noch viel mehr gelesen.

Ich versuche etwas zu finden, was ich noch positives über das Buch schreiben könnte. Im Prinzip ist das Thema mega und man kann so viel daraus machen. Mich konnte das Buch einfach nicht so ganz überzeugen. Es hätte so schön sein können und auch so spannend.

Wer Lust hat, einen Thriller zu lesen der recht ruhig ist, der ist hier genau richtig. Wer aber einen spannungsgeladenen Thriller erwartet, dem möchte ich das Buch nicht empfehlen.

Veröffentlicht am 18.12.2020

Augenschön

Augenschön Das Herz der Zeit (Band 3)
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Endlich ist Band 3 und somit das Finale da und endlich konnte ich weiter lesen. Für meinen Geschmack hat Band 3 viel zu lange auf sich warten lassen.
Band 2 fand ich nicht so gut. Es war mir zu durcheinander ...

Endlich ist Band 3 und somit das Finale da und endlich konnte ich weiter lesen. Für meinen Geschmack hat Band 3 viel zu lange auf sich warten lassen.
Band 2 fand ich nicht so gut. Es war mir zu durcheinander und auch fehlte der rote Faden. Aber ich war mir sicher, dass Band 3 das alles wieder gut machen wird. Und ja, das hat er definitiv.
Ich finde es grossartig, dass jetzt keine Zeit- bzw. Schleifenreisen mehr vorkommen. Naja kommen sie schon noch, aber sie sind nicht mehr an erster Stelle und nur so nebenbei. Als Fan von Internat-Büchern komme ich hier richtig auf meine Kosten. Die hauptsächliche Geschichte spielt in der Wohngemeinschaft der Augenschönen ab.

Augenschöne sind eine Art Fantasy-Geschöpfe. Die werden von Göttern erschaffen und sind durch ihre wunderschönen Augen zu erkennen. Durch ihre Augen können sie auch magizieren. Gute und böse Arten gibt es da. Ich mag es sehr, dass es hier mal nicht die üblichen Wesen genommen werden, sondern mal was neues.
Ich bin absolut verliebt in die Charaktere Lucy und Atlas. Und nich mehr in ihre Liebe. Die Autorin schafft es einfach so viel Herzblut und tiefe Liebe da rein zu stecken. Ich bin hin und weg.

Den ganzen Ablauf der Geschichte des 3. Bandes gefällt mir sehr gut. Auch wenn mir vieles vom Plot bekannt vorkommt. Das Rad lässt sich ja nicht neu erfinden und deswegen stört es mich absolut nicht. Was mich allerdings noch stutzig macht ist, dass in dem 2. Band etwas gesucht und auch gefunden wurde. Und jetzt im 3. Band hätte ich gedacht, dass es etwas mehr im Vordergrund gerückt wäre. Da gerade Band 2 sich so sehr darum dreht und jetzt dann doch eher nur Beiwerk ist. Im Vordergrund war die Liebe zwischen Lucy und Atlas. Für meinen Geschmack hat sich das hier zu sehr gedreht. Auch wenn ich es sehr mag.

Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Man merkt, dass sie mit den Büchern gewachsen ist und sich auch irgendwie ausprobiert hat. Sie schreibt im 3. band richtig gut und vor allem sehr flüssig. Ich konnte ihr super folgen und es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich bin gespannt, was die Autorin noch so zaubern wird.

Wenn ich so an die drei Bücher denke, dann ist das abschließende Gefühl ein Mittelding. Band 1 war mega, Band 2 nicht so und Band 3 anders als erwartet und dennoch gut.
Ich bin froh, dass ich das große Finale lesen durfte.