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Veröffentlicht am 11.11.2020

Der Junge aus dem Wald

Der Junge aus dem Wald
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Hach, ich liebe die Bücher von den Autor Harlan Coben sehr. Deswegen war es für mich einfach ein MUSS sein neuestes Buch zu lesen.

Selbstverständlich waren meine Erwartungen sehr hoch und ja, er hat es ...

Hach, ich liebe die Bücher von den Autor Harlan Coben sehr. Deswegen war es für mich einfach ein MUSS sein neuestes Buch zu lesen.

Selbstverständlich waren meine Erwartungen sehr hoch und ja, er hat es mal wieder geschafft mich in sein Buch zu ziehen.

Er schreibt Thriller. Aber ich finde, dass es einfach nicht diese typischen Thriller sind. Sie haben Gefühl und Emotionen. Meistens sind es Familiengeschichten oder es geht um eine Person, die ihr Leben plötzlich anders lebt. Dieses Mal ist “Der Junge aus dem Wald” im Vordergrund. Der Thriller hier ist dann aber eher das verschwundene Kind und gerade das ist super spannend. Wie sie versuchen das Kind zu finden und dann passieren noch mehr Dinge. Und keiner weiß, ob diese Dinge überhaupt zusammenhängen. Es ist unglaublich spannend den Worten zu folgen.

Ich vergleiche Harlan Coben immer sehr gerne mit John Grisham. Beides großartige Autoren, die ich unheimlich gerne lese.

Ich finde es absolut genial, wie der Autor den Protagonisten gestaltet hat. Der Junge, also Wilde, der mittlerweile erwachsen ist, lebt sein Leben. Ein gutes Leben, wo er sich wohl fühlt. Was ihm überhaupt passiert ist, erfahren wir leider nicht. Wäre vielleicht noch Potential für ein weiteres Buch!? Ich mag den Wilde aber unheimlich gerne. Er hat eine Ruhe an sich, die sehr beneidenswert ist. Er wägt jedes Wort ab, das er sagt. Betrachtet alles nüchtern und lässt sich niemals provozieren. Diese >Art von Menschen mag ich sehr gerne, weil sie mir selbst eine Ruhe auferlegen. Ganz interessant.

Und genau dieser Gegensatz zu dem Thriller fand ich einfach mega. Einerseits dieses ruhige und andererseits diese Spannung. Die ganze Geschichte und letztendlich die Aufklärung ist sehr genial gemacht. Leider kann ich hier nicht sehr viel zu schreiben, ohne zu spoilern. Aber damit gerechnet habe ich so gar nicht. Weil es einfach gar nicht zu der ganzen Geschichte gepasst hat. Ich hatte immer im Kopf… Nein, das kann ich nicht schreiben. Auf jeden Fall hatte ich nicht dieses Richtung im Sinn. Es hat mich überrascht und überrumpelt, aber es ist logisch und sehr genial.

Ich finde es großartig, dass es so gekommen ist.

Veröffentlicht am 11.11.2020

Invalidum

Invalidum
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Ich bin ja ein absoluter Fan von Dystopien. Gerade die, die in der Jugendbuch-Schiene sind. Die sind schon sehr, sehr genial. Und bisher hatte ich keines, wo ich sagen würden, dass es mir nicht gefallen ...

Ich bin ja ein absoluter Fan von Dystopien. Gerade die, die in der Jugendbuch-Schiene sind. Die sind schon sehr, sehr genial. Und bisher hatte ich keines, wo ich sagen würden, dass es mir nicht gefallen hat. Deswegen wusste ich einfach, dass mir dieses Buch gefallen wird. Schon als ich den Klappentext gelesen habe, war es einfach für mich klar. Es ist ein großartiges Buch. Ja, das hat meine Erwartungen ganz weit hoch geschraubt, aber naja. So ist es eben.

Dieses Buch hat meine Erwartungen absolut getroffen. Ich bin so begeistert von diesem Buch und ich kann jetzt schon verraten, dass ich mich so sehr auf den nächsten Band freue.

Wir können zwei unterschiedlichen Protagonistinnen folgen. Einmal Linn und dann die Runa. Die Kapitel sind immer im Wechsel geschrieben. Erst in unterschiedlichen Richtungen. Nach und nach kreuzen sich die Wege der beiden Mädchen und es richtig genial gemacht von der Autorin. Es ist sehr schön zu lesen, was die Mädchen von einander halten und wie sie miteinander umgehen. Jede auf ihre Weise und mit einem anderen Hintergrund. Sowas habe ich wirklich selten gelesen. Klar, die Protagonisten vereinen sich dann schon irgendwann mal, so dass die Kapitel regelrecht verschmelzen und dann gehen sie wieder auseinander und jede erlebt wieder ihre eigenen Dinge. Aber das hier ist schon wirklich beeindruckend geschrieben.

Runa und Linn könnten nicht unterschiedlicher sein, wobei sie sicherlich den gleichen “Ursprung” haben. Allerdings sind beide einfach unterschiedlich aufgewachsen. Mich würde tatsächlich auch mehr von Linn noch interessieren, da hauptsächlich Runas Vergangenheit Thema war. Ich hoffe sehr, dass hier die Autorin noch etwas ansetzt. Beide Mädchen gefallen mir aber unheimlich gut. Man merkt einfach, dass die Autorin hier sehr viel Herzblut reinsteckt.

Auch was das Setting angeht. Natürlich ist es noch recht oberflächlich und ich hoffe einfach, dass hier im nächsten Band noch mehr in die Tiefe gegangen wird. Aber den Grundgedanken, den sie niederschreibt, finde ich mega. Im Grunde ist es allerdings nichts neues und die Autorin lehnt sich da schon etwas an andere Geschichten. Was aber nicht schlimm ist, wie ich finde. Es ist ja nicht komplett gleich. Mehr kann ich aber hier nicht schreiben, ohne zu spoilern und das möchte ich nicht.

Das ganze Buch ist rasend schnell erzählt und die Ereignisse überschlagen sich teilweise schon sehr. Was aber wiederum den Vorteil hat, dass man gar nicht mehr aufhören mag zu lesen. Die einzelnen Kapitel sind teilweise sehr kurz und jedes Mal wird die Sichtweise zwischen Linn und Runa gewechselt. Die Autorin baut fast an jedes Ende eines Kapitels einen kleinen Cliffhanger ein. Sehr schlau gemacht, muss ich sagen. Dadurch ist es einfach spannend gehalten.

Wie gesagt, ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band und hoffe, dass er ganz bald erscheinen wird.

Veröffentlicht am 10.11.2020

City of Ashes

City of Ashes
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Bei diesem Buch hat der 2.-Band-Fluch schon wieder direkt zugeschlagen. Denn den 1. Band fand ich sehr genial und habe den innerhalb kurzer Zeit regelrecht inhaliert. Beim zweiten Band habe ich schon etwas ...

Bei diesem Buch hat der 2.-Band-Fluch schon wieder direkt zugeschlagen. Denn den 1. Band fand ich sehr genial und habe den innerhalb kurzer Zeit regelrecht inhaliert. Beim zweiten Band habe ich schon etwas länger gebraucht. Ich habe schon etwas kämpfen müssen, um überhaupt in die Geschichte zu kommen. Ich finde es auch schwierig generell dieses Buch zu rezensieren. Einerseits ist es einfach genial und möchte es dir unbedingt anpreisen. Andererseits finde ich, dass dieses Buch nicht unbedingt der Hammer ist. Es ist echt verwirrend.
Irgendwie passiert ja auch in den ersten Teil des Buches nicht viel. Es wird geredet und gezickt und noch mehr geredet. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es sich auf der Stelle dreht. Aber irgendwann kam Schwung in die Geschichte und ich endlich rein. Dann wurde es auch mega spannend.
Sehr genial auch die kleinen Hinweise, die mich so zum Nachdenken anregen. Sehr schlau gemacht von der Autorin, weil man gleich weiterlesen möchte, ob man richtig liegt. Ich müsste für meine Vermutungen allerdings zum nächsten Band greifen, um dort endlich – vielleicht – meine Aufklärung zu erhalten. Wer weiß!?

Ehrlich gestehen muss ich auch, dass mir Clary und Jace etwas auf die Nerven gehen. Vor allem der Charakter Simon ist so oft beleidigt, dass ist richtig nervig. Ich kann auch nicht einschätzen, was das für ein Sinn hat, dass der so anstrengend ist. Ich hoffe für Clary und Jace, dass für die beiden Charaktere noch etwas besonderes passiert. Würde ich denen schon absolut gönnen. Noch ein Grund zum nächsten Band zu greifen.

Es ist erst das zweite Buch, welches ich von dieser Autorin lese und sie hat mich jetzt schon in ihrem Bann. Es ist absolut verständlich, dass diese Autorin in der Buchwelt so gefeiert und geliebt wird. Ich bin ihrem Schreibstil und ihrer Erzählweise auch absolut verfallen.

Leider kann ich zum Setting nicht viel erzählen, denn es gibt nicht so viel, was ich hier sagen könnte. Dadurch, dass sich die Geschichte am Anfang recht im Kreis dreht, ändert sich das Setting auch nicht viel. Aber was ich da lese gefällt mir schon mal sehr. Ich finde es cool, dass es in keiner Fantasywelt spielt, sondern die Fantasyelemente in der “normalen” Welt eingebaut wird. Sowas hat immer, in meinen Augen, etwas besonderes, was ich sehr gerne lese.

Ich muss wohl nicht großartig erwähnen, dass es der 1. Band vorher gelesen werden sollte. Diese Buchreihe ist nicht dafür geeignet mitten drin anzufangen. Dieser zweite Band baut auf dem ersten Band auf.
Leseempfehlung auf jeden Fall, aber dann ab Band 1.

Veröffentlicht am 10.11.2020

Everflame - Feuerprobe

Everflame
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Ich kannte die Autorin schon von einer anderen Buchreihe, die ich ziemlich genial finde. Und deswegen war mir irgendwie schon fast klar, dass ich dieses Bücher auch ziemlich gut finden werde. Ja, ist schon ...

Ich kannte die Autorin schon von einer anderen Buchreihe, die ich ziemlich genial finde. Und deswegen war mir irgendwie schon fast klar, dass ich dieses Bücher auch ziemlich gut finden werde. Ja, ist schon irgendwie unlogisch, weil es gerne auch anders sein kann. Aber trotzdem habe ich dieses Buch mit dem Gefühl in die Hand genommen, dass es genial wird. Und wurde es dann auch. Glück gehabt.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich am Anfang das ganze Setting etwas merkwürdig fand. Auch die Protagonistin Lily fand ich erst etwas komisch. Mit ihren lebensbedrohlichen Allergien und so weiter. Das fand ich schon sehr skurril und irgendwie auch zu übertrieben. Ich finde den Hintergrund an sich ja gut und auch wie es sich nachher aufklärt, woher das alles kommt. Aber am Anfang war mir das schon etwas zu dick aufgetragen. Letztendlich kann ich aber drüber hinwegsehen. Lily hat sich im Laufe des Buches extrem gewandelt und das in eine Richtung, die mir ganz gut gefallen hat.

Genauso wie das Setting. Der Mix aus einer altertümlichen Welt und Magie hat mir richtig gut gefallen. Es ist nicht dieses typische, was man aus den meisten Fantasybüchern kennt. Ich fand das ganze Building sehr gelungen und auch unglaublich spannend. Es passierten immer wieder Dinge, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Ich bin gespannt, wie es hier in den kommenden Büchern weiter geht und welche Parallelwelten ich noch kennen lernen darf.

Sehr gut haben mir auch die restlichen Charaktere gefallen. Gerade diese Doppelgänger, aus der Parallelwelt, die Lily eigentlich bestens kennt und jetzt dann plötzlich ganz anders zu ihr stehen. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr schwer zu schreiben war. Dass man da nicht immer wieder in die eine Schiene gerutscht ist. Bei Lily und Lilian hat die Autorin ja wenigstens noch unterschiedliche Namen genommen, aber es gibt auch andere Charaktere, die zwar gleiche Namen aber charakterlich unterschiedlich sind.

Ich mag den Schreibstil der Autorin einfach unheimlich gerne. Sie schreibst sehr flüssig und es macht mir einfach Spaß ihren Worten zu folgen. Vor allem mixt sie in diesem Buch so gut. Sie hält sich nicht an Standards, wie das Building der Parallelwelt. Das gefällt mir unheimlich gut, weil es erfrischend ist, mal eine andere Fantasywelt zu lesen.

Unbedingt möchte ich hier noch weiterlesen. Auch wenn dieser 1. Band der Reihe recht abschließt, lässt er doch ein leicht offenes Ende stehen. Ich muss einfach wissen, wie es weitergeht. Der Vorteil ist ja, dass die weiteren Bände bereits erschienen sind.

Also von mir eine dicke Leseempfehlung für diesen ersten Band.

Veröffentlicht am 10.10.2020

Der Circle

Der Circle
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Das Buch hatte ich schon extrem lange auf der Wunschliste, weil ich den Film unheimlich gerne mag. Oft ist es so, dass das Buch dazu noch detaillierter ist und ich wollte unbedingt mehr über den Circle ...

Das Buch hatte ich schon extrem lange auf der Wunschliste, weil ich den Film unheimlich gerne mag. Oft ist es so, dass das Buch dazu noch detaillierter ist und ich wollte unbedingt mehr über den Circle wissen.
Gerade das Setting gefällt mir unheimlich gut. Diese riesige Firma, wo eigentlich keiner so genau weiß, was sie da eigentlich tun. Im Buch habe ich es auch nicht so ganz verstanden. Die Protagonistin beantwortet Kundenanfragen. Aber zu welchem Thema wird leider nicht aufgeklärt. Das befriedigt meine Neugierde so ganz nicht. Dennoch finde ich ihren Arbeitsplatz einfach unheimlich interessant und ich würde sie gerne für einen Tag begleiten wollen.

Buch und Film sind schon sehr unterschiedlich. Der Plot ist gleich und ein paar Szenen ähneln sich auch, aber trotzdem gibt es sehr viele Unterschiede. Wenn ich mich entscheiden müsste, was mir besser gefällt würde ich zum Film greifen.

Das hat unter Anderem den Grund, dass ich die Protagonistin Mae nicht mag. Sie ist sehr arrogant, überheblich und denkt kein Stück weiter. Menschen, die nur an sich selbst und nicht um sich herum schauen können, finde ich absolut unsympathisch. Mir hat es auch nicht wirklich Spaß gemacht ihr im Buch zu folgen. Ganz davon ab, dass ich sie an ihrem Arbeitsplatz gerne mal begleiten wollen würde.
Merkwürdig fand ich auch, dass sie so leichtsinnig mit zwei Arbeitskollegen vö***t. Netter kann ich es nicht ausdrücken, denn was anderes war es nicht. Mae ist generell ein sehr krasser Charakter, aber das erwähnte ich ja schon.

Mae hat extrem krasse Ansichten und ich weiß nicht, ob das die Meinung des Autors widerspiegelt. Ich hoffe nicht. Der Autor an sich schreibt mega und wenn diese Ansichten nur aus seiner Feder stammen, hat er meinen Respekt. Denn dann konnte er mich an der Nase herumführen und hat mich auf etwas krasses gestoßen.

Im Prinzip hat er mich auch am Ende des Buches zum Nachdenken gebracht. Und ich gehe davon aus, dass die Autor genau das bezwecken wollte. Wir teilen einfach so viel über das Internet. Es gibt Menschen, die teilen jedes einzelne Detail ihres Lebens, als würden sie 24/7 eine Kamera um den Hals tragen. Und genau das ist falsch und darf einfach nicht sein. Wiederum gibt es auch Menschen, die genau sowas sehen wollen. Deren eigenes Leben so langweilig ist, dass man diese Menschen ständig beobachten muss.
Und genau das finde ich so mega an den Autor. Er treibt genau dieses Thema an die Spitze. Followerjagd, ständiges präsent-sein, immer das Neuste vom Neusten haben und zeigen müssen. Wann und wo wird es enden?
Wenn es nach Mae geht, gar nicht.

Sehr genial finde ich den Gedanken des Autors, dass es nur noch einen Plattform gibt, wo alles drüber läuft. Ein Sozial Media, eine Kaufs- und Verkaufsplattform und so weiter. Nur noch einen Account für alles. Wäre ja schon irgendwie cool.

Ich bin schon ganz froh, dass ich das Buch gelesen habe. Es wird nicht zu meinen Lieblingsbüchern zählen, aber letztendlich hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen.