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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2020

Wunderschöne Geschichte!

It was always you
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Klappentext
Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, weil sie sich ständig mit ihrem älteren Stiefbruder Asher stritt. ...

Klappentext
Vier Jahre ist es her, dass Ivy alles verlor. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter hat ihr Stiefvater sie ins Internat abgeschoben, weil sie sich ständig mit ihrem älteren Stiefbruder Asher stritt. Doch in diesem Sommer will ihr Stiefvater sie plötzlich unbedingt sehen und ruft sie zurück nach Hause – auf eine Insel an der Küste von New Hampshire. Dort trifft sie auch Asher wieder. Immer noch unausstehlich. Immer noch kompliziert. Und immer noch viel zu gut aussehend. Verdammt. Das Wiedersehen setzt ihr viel mehr zu, als sie erwartet hätte. Doch als Ivy erfährt, warum sie zurückkehren sollte, droht ihre Welt vollkommen auseinanderzubrechen …

Meine Meinung
Die Aufmachung des Buches ist traumhaft. Das Cover ist ein absoluter Traum. Zudem ist das Buch mit über 20 wunderschönen Handletterings illustriert. Diese Aufmachung passt hervorragend zur Geschichte und macht das Buch zu etwas ganz Besonderem.

Die Hauptcharaktere des Buches sind Ivy Blakely und Asher Blakely. Ivy war mir total sympathisch. Sie ist eine total liebenswerte, kreative und starke junge Frau. Zudem fand ich es einfach nur herrlich und zuckersüß, dass sie ihrem Bullet Journal einem Namen gegeben hat. Asher wirkt zu Beginn der Geschichte unnahbar und unausstehlich. Im Verlauf des Buches erfährt man jedoch, warum er sich so verhält und was er in den letzten Jahren durchstehen. Zudem lernt man auch seine liebevolle Seite kennen. Und irgendwann ist mir beim Lesen eins klar geworden: Asher ist einfach absolut zum Verlieben.

Auch die Nebencharaktere habe ich ins Herz geschlossen. Besonders Sam und Harper haben es mir angetan. Sie sind ein unglaublich tolles Paar. Außerdem ist Harper schnell zu einer tollen Freundin für Ivy geworden. Auch Aubree und Noah sind sehr interessante Charaktere, die ich bereits ins Herz geschlossen habe. Ich freue mich schon sehr darauf mehr über die beiden in „It was always love“ zu erfahren.

Der Schreibstil von Nikola Hotel hat mir sehr gut gefallen. Sie hat wirklich einen tollen Humor, sodass ich oft herzlich lachen konnte. Andererseits hat sie es geschafft den Schmerz der Hauptcharaktere authentisch und mitreißend zu Papier zu bringen. Während des Lesens wurde es immer wieder sehr emotional und ich habe total mitgefühlt. Die Geschichte von Ivy und Asher ist einfach wunderschön und sehr berührend. Das Buch hat mir unglaublich schöne Lesestunden beschert.

Fazit
„It was always you“ ist ein wunderschönes, emotionales und humorvolles Buch, welches mit seinen liebenswerten Charakteren und einer ganz besonderen Aufmachung überzeugt. Klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.06.2020

Ich habe es verschlungen!

Play me viciously
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Inhalt
Nash Leighton ist es gewohnt aus jedem Spiel als Gewinner hervorzugehen. Ein Spiel jagt das nächste. Doch das Spiel gegen sich selbst konnte Nash bisher nicht gewinnen. Der Kampf gegen seine Spielsucht ...

Inhalt
Nash Leighton ist es gewohnt aus jedem Spiel als Gewinner hervorzugehen. Ein Spiel jagt das nächste. Doch das Spiel gegen sich selbst konnte Nash bisher nicht gewinnen. Der Kampf gegen seine Spielsucht und die Dämonen seiner Vergangenheit war bisher vergeblich. Als seine Siegessträhne eines abends sein Ende findet, tritt auch noch ausgerechnet Sutton Blakeley wieder in sein Leben. Sutton, die im Gegensatz zu Nash eine Verliererin ist und nach einer Pechsträhne einen Neuanfang in Florida wagt. Auch sie hätte nicht damit gerechnet Nash so schnell wiederzusehen. Doch zum Glück ist er da, um sie aus einer gefährlichen Situation zu retten. Und schon bald merken die beiden, dass die Gefühle zwischen ihnen immer noch dieselben zu sein scheinen. Gibt es endlich eine Chance für die beiden?

Meine Meinung
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es passt hervorragend zum Stil der anderen Cover der WRECKED-Reihe und wirkt ebenso edel.

Die Hauptcharaktere des Buches sind Nash und Sutton. Nash ist ein sehr intelligenter Mann, doch man merkt schnell, dass seine Spielsucht und seine Vergangenheit ihm sehr zu schaffen macht. Im Verlauf der Geschichte merkt man immer wieder, dass mehr hinter seinem Pokerface steckt und er eigentlich ein toller Kerl ist. Sutton ist eine sehr starke Frau und Kämpfernatur. Sie war mir sofort sympathisch und ich habe sie im Verlauf der Geschichte total ins Herz geschlossen. Ich liebe ihre schlagfertige Art gegenüber Nash und den anderen vier Jungs. Sie lässt sich von der Gruppe definitiv nicht einschüchtern und kann sich behaupten. Das hat mir sehr gut gefallen.
Natürlich hat es mir auch gefallen, dass die Paare aus den anderen drei Bänden, sowie Weston wieder eine Rolle gespielt haben. Die Truppe ist einfach so toll und ich wünsche mir, dass auch Weston bald zu sich findet und seiner Prinzessin begegnet. Ich kann den finalen Band der WRECKED-Reihe deshalb kaum erwarten.

Der Schreibstil von Katie Weber ist großartig. Ich kann mich ihren Worten und Geschichten einfach nicht mehr entziehen, sobald ich einmal angefangen habe zu lesen. Die Geschichte von Nash und Sutton habe ich total verschlungen. Sie bietet die perfekte Mischung aus Spannung, Leidenschaft und Herzrasen. Besonders die Dynamik zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen und es ist wirklich unterhaltsam wie sie sich immer wieder gegenseitig provozieren. Durch die Sichtwechsel werden die Gefühle von Nash und Sutton sehr gut deutlich und man merkt schnell welch intensive Gefühle sie bereits seit langer Zeit füreinander hegen. Beide Charaktere tun sich gut und entwickeln sich in diesem Buch wirklich positiv weiter, sodass man sich als Leser daran nur erfreuen kann.

Fazit
„Play me viciously“ bietet die perfekte Mischung aus Spannung, Leidenschaft und Herzrasen. Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 12.06.2020

Jahreshighlight!

Das Gegenteil von Hasen
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Klappentext
Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, ...

Klappentext
Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben.
Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.

Meine Meinung
Das Cover und die Aufmachung des Buches allgemein finde ich sehr gelungen.

Die Charaktere des Buches sind unglaublich gut durchdacht. Anne Freytag hat es mal wieder geschafft sehr authentische, ungeschönte Charaktere zu erschaffen. Durch die häufigen Perspektivwechsel erhält man einen tiefen Einblick in die Denkweise und Gefühlswelt jedes einzelnen Charakters. Großartig ist zudem auch wie sich die Charaktere im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln und an ihren Erfahrungen wachsen. Ich konnte mich beim Lesen besonders gut mit Edgar identifizieren, da ich die Dinge genauso zu Ende denke und durchdenke wie er. Und wie auch er habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass der Moment dann meist schon hinüber ist.

Der poetische und bildhafte Schreibstil von Anne Freytag ist einfach einzigartig. Die Autorin hat eine besondere Art und Weise mit Worten umzugehen. Jedes einzelne Wort scheint bewusst gewählt und trifft mich mit all seiner Kraft. „Das Gegenteil von Hasen“ ist eine sehr mitreißende Geschichte, die mich kaum losgelassen hat. Ich habe währen des Lesens unglaublich mitgefiebert und mitgerätselt. Währenddessen haben mich die Emotionen der Charaktere zutiefst getroffen und mir teilweise eine wahnsinnige Gänsehaut verursacht. Anne Freytag beweist in diesem Buch zudem mal wieder, dass sie Themen, die ihre Zielgruppe bewegen, auf eine besondere Weise umsetzten kann. In „Das Gegenteil von Hasen“ hat sie das Thema Mobbing auf eine großartige und sehr aktuelle Weise umgesetzt. Dabei macht Anne Freytag auch etwas sehr wichtiges klar: Kein Mensch ist nur gut oder nur böse. Diese Botschaft ist aktuell, war es immer und wird es auch immer sein.

Fazit
„Das Gegenteil von Hasen“ ist für mich ein absolutes Jahreshighlight. Anne Freytag überzeugt hier mit authentischen Charakteren, wichtigen Botschaften, Spannung sowie Worten und Emotionen, die mir Gänsehaut verursacht haben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.06.2020

Wichtige Botschaft!

V is for Virgin
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Inhalt
Valerie Jensen hat sich dazu entschlossen mit dem Sex bis zur Ehe zu warten. Als sie dies ihrem Freund offenbart, verlässt er sie sofort. Als Valeries Geschichte auf YouTube veröffentlich wird, ...

Inhalt
Valerie Jensen hat sich dazu entschlossen mit dem Sex bis zur Ehe zu warten. Als sie dies ihrem Freund offenbart, verlässt er sie sofort. Als Valeries Geschichte auf YouTube veröffentlich wird, wird sie unter dem Namen Virgin Val weitreichend bekannt. Diese Bekanntheit nutzt Val aus und gründet die „Nicht alle tun es“-Bewegung. Als wäre das alles noch nicht stressig genug, steht plötzlich auch noch Kyle Hamilton, der Sänger der berühmten Boyband Tralse, vor Valerie. Und dieser hat es sich zum Ziel gesetzt Valerie zu verführen…

Meine Meinung
Da dieses Buch aktuell sehr umstritten ist und die Meinungen der Leser sich spalten, bin auch ich nicht um dieses Buch herumgekommen. Mir war er sehr wichtig mir eine eigene Meinung zu bilden. Und ich kann schon vorab sagen, dass mir das Buch definitiv gut gefallen hat und ich nur ein paar kleine Kritikpunkte habe.

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Es ist relativ schlicht gehalten und überzeugt mich mit seiner gesamten Komposition.

Die Protagonistin des Buches ist die 18-jährige Valerie Jensen. In meinen Augen ist Val eine unglaublich starke, mutige und tapfere junge Frau. Ich bewundere sie für die Arbeit, die sie mit ihrer Bewegung leistet und dafür wie sie zu ihrer Entscheidung steht. Großartig finde ich auch, dass sie nur informiert und auf das Thema aufmerksam macht und vor allem nicht verlangt, dass alle denselben Weg gehen wie sie.

Kyle Hamilton hat in mir gemischte Gefühle ausgelöst. Er ist sehr charmant und selbstbewusst. Leider ist er lange Zeit auch sehr oberflächlich. Ich bin froh, dass man gegen Ende hin immer häufiger auch bessere Seiten von ihm zu sehen bekommt. Man merkt sogar irgendwann, dass ihm ernsthaft etwas an Val zu liegen scheint. Geschmacklos fand ich jedoch, dass er Val den Spitzname „Legs“ gegeben hat. Ich finde das hätte wirklich nicht sein müssen.

Auch die anderen Charaktere des Buches haben zum Teil sehr gemischte Gefühle bei mir ausgelöst. Vals beste Freundin Cara war mir anfangs sehr sympathisch, aber im Verlauf des Buches wurde sie nervig und letztendlich war sie leider so unglaublich unloyal. Vals Ex-Freund Zach hat mich zu Beginn sehr wütend gemacht, da er keinerlei verständnisvoll und unglaublich oberflächlich war. Ich war froh, dass man gegen Ende noch eine andere Seite von ihm kennenlernen konnte. Besonders gerne mochte ich vor allem noch Eric, Isaac, Robin und Stephanie. Sie haben sich als wirklich tolle Freunde erwiesen. Besonders hat es mir Isaac angetan. Er war so verständnisvoll, liebenswert und tiefgründig. Aber leider leider…, naja eigentlich war diese Entwicklung dann auch schon zu erwarten.

Mit dem Schreibstil von Kelly Oram hat ich keine Probleme. Das Buch lies sich sehr gut lesen, vor allem durch die Leichtigkeit der Worte und die angenehme Kapitellänge. Unangenehm fand ich jedoch teilweise die unglaubliche Masse an Charakteren. Die Thematik des Buches fand ich aber sehr originell, da es sich schon fast um ein Tabuthema handelt, welches nur selten auf derartige Weise in Romanen angesprochen wird. Besonders lobenswert finde ich die wichtige Botschaft, die die Autorin mit ihrem Buch vermittelt. In dem Buch geht es nämlich darum eigene Entscheidungen für sich zu treffen, zu diesen zu stehen und nicht zu erwarten, dass andere den gleichen Weg gehen wie man selbst. Diese Botschaft hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Besonders gelungen fand ich auch die starke Entwicklung der Charaktere im Verlauf der Geschichte.

Fazit
„V is for Virgin“ ist ein originelles Buch mit kleinen Schwächen, welches ich aber aufgrund der wichtigen Thematik und großartigen Botschaft definitiv empfehlen kann!

Veröffentlicht am 09.06.2020

Ich hätte mehr erwartet...

Wie uns die Pille verändert
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Klappentext
Fast alle Frauen verhüten irgendwann in ihrem Leben mit der Pille. Doch die Hormone haben ungeahnte Auswirkungen: Die Pille erschafft eine andere Version von uns selbst, verändert unser Gehirn, ...

Klappentext
Fast alle Frauen verhüten irgendwann in ihrem Leben mit der Pille. Doch die Hormone haben ungeahnte Auswirkungen: Die Pille erschafft eine andere Version von uns selbst, verändert unser Gehirn, lässt uns anders auf Stress reagieren und kann sogar unsere Partnerwahl grundlegend beeinflussen.
In ihrem bahnbrechenden Sachbuch erklärt die erfahrene Psychologin Dr. Sarah E. Hill die Auswirkungen der Antibabypille verständlich und auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wer es gelesen hat, kann die Vorteile und Risiken verstehen und abwägen, um eine bessere Entscheidung zu treffen – für oder gegen die hormonelle Verhütung.

Meine Meinung
Das Cover des Buches gefällt mir gut. Es ist angemessen für ein Sachbuch und passt sehr gut zur Thematik.

Die Einteilung des Buches in drei Abschnitte fand ich sehr angemessen und passend. In allen Abschnitten finde sich auch immer wieder Diagramme, Schaubilder und Tabellen zur Unterstützung. Diese fand ich aber teilweise trotz Erläuterung unverständlich bzw. unübersichtlich. Zudem tauchen immer wieder Erfahrungen einiger Frauen und eigene Erfahrungen der Autorin auf. Das hat mir sehr gut gefallen. Positiv fand ich auch, dass sehr viel Studien angeführt und erläutert wurden. Ein großer Kritikpunkt ist für mich jedoch, dass viele Inhalte in diesem Buch nur Vermutungen und Spekulation sind. Diese regen zwar zum Nachdenken an, geben mir aber auch keine sichere Grundlage für eine Entscheidung.

Der Schreibstil der Autorin war mir teilweise viel zu unsachlich. In einem Buch das sachlich informieren soll gehören Formulierungen wie „t-error-estosteronbedingt Nebenwirkungen“ meiner Meinung nach nicht rein. Zudem werden unglaublich viele Anmerkungen in Klammern gemacht, was ich als sehr störend empfunden habe. Die Intuition und Idee der Autorin finde ich wirklich großartig. Frauen sollten viel besser über die Auswirkungen der hormonellen Verhütung aufgeklärt sein. Aber die Umsetzung in diesem Buch hat mich teilweise nicht überzeugt. Ich hätte mir von diesem Buch ehrlich gesagt mehr erhofft. Dennoch war das Buch wirklich interessant und hat Aspekte angesprochen, die mich zum Nachdenken angeregt haben.

Fazit
„Wie die Pille uns verändert“ ist ein Sachbuch, welches zum Nachdenken anregt. Die Umsetzungen der tollen Idee konnte mich aber leider nicht komplett überzeugen. Schade!