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belles_wortgetraeume

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2021

Konnte mich nicht überzeugen

The Music of What Happens
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Ich finde die Idee des Plots, nach wie vor wirklich gut, doch leider konnte er mich nicht überzeugen. Was einfach an den Faktoren des Schreibstils und der Protagonisten lag. Der Plot und die Geschichte ...

Ich finde die Idee des Plots, nach wie vor wirklich gut, doch leider konnte er mich nicht überzeugen. Was einfach an den Faktoren des Schreibstils und der Protagonisten lag. Der Plot und die Geschichte an sich, hatte wirklich Potenzial, welches ich leider nicht unbedingt als genutzt empfunden habe.

Der Schreibstil … Was soll ich zu dem sagen? Schwierig. Ich mag lockere Schreibstile, doch für mich wirkten manche Sätze, gerade die in der wörtlichen Rede, zu gekünstelt und waren manches Mal einfach „too much“ für mich.

Wie gerne hätte ich die Protagonisten gemocht, doch ich habe einfach keinen Draht zu ihnen gefunden. Weder Max noch Jordan konnten mich in irgendeiner Art und Weise beeindrucken oder überzeugen sie zu mögen. Es gab auch nichts, weshalb ich an ihnen hängenblieb, auch um mich nachhaltig zu beeindrucken und über sie nachzudenken, wie es in anderen Büchern manchmal der Fall ist. So erging es mir aber auch mit den anderen Protagonisten. Es war einfach von allem etwas zu viel des Guten.

Leider konnte mich die Geschichte über Max und Jordan nicht bei Laune halten und war von allem etwas zuviel. Weniger wäre mehr gewesen, vielleicht hätte es mich dann überzeugen können. Von mir gibt es daher nur zwei Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2021

Adieu, Stress!

50 Tage ohne Stress. Ideenkärtchen für den Alltag
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Die Challenge Karten sind wirklich total toll. Sie haben mich inspiriert, mir eine Atempause beim Lesen dieser gegönnt und mir aufgezeigt, was ich mit auf meinen Weg nehmen könnte. Ich muss dazu sagen, ...

Die Challenge Karten sind wirklich total toll. Sie haben mich inspiriert, mir eine Atempause beim Lesen dieser gegönnt und mir aufgezeigt, was ich mit auf meinen Weg nehmen könnte. Ich muss dazu sagen, dass ich schon achtsam bin und versuche, dass auch wenn es stressig ist, nicht komplett in Unruhe zu fallen. Diese Karten sind ein guter Weg dafür, noch mehr in sich zu gehen, darüber nachzudenken und sich einfach mal fallen zu lassen. Adieu, lieber Stress!

  • Cover
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Veröffentlicht am 21.01.2021

Emmy vermisse ich jetzt schon!

Sturmvögel
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Wenn ich an die Geschichte denke, trage ich ein Lächeln auf den Lippen. Kennst du auch solche Geschichten? Du denkst an sie und sie zaubern dir ein Lächeln auf deine Lippen, auch wenn sie teilweise mehr ...

Wenn ich an die Geschichte denke, trage ich ein Lächeln auf den Lippen. Kennst du auch solche Geschichten? Du denkst an sie und sie zaubern dir ein Lächeln auf deine Lippen, auch wenn sie teilweise mehr Schatten, als Licht waren? Genau das hat »Sturmvögel« trotz seiner Tragik, die sie mitbrachte, geschafft. In verschiedenen Kapiteln reisen wir durch die Vergangenheit und die Zukunft von Emmy, die Tochter von Andries und Janne. Schon früh erfährt Emmy, was es heißt, auf sich alleine gestellt zu sein. Das Einzige, was sie sich in all den Jahren bewahrt hat, ist ihr Humor, denn der kommt, wenn man Emmy kennt und dieses Buch liest, nie zu kurz. Für einen Lacher ist immer gesorgt, vor allem in der Szene als sie beim Arzt sitzt. Aber hey, mehr verrate ich nicht.

In früher Vergangenheit lernen wir erst einmal die Familie von Andries, ihrem Vater kennen und sein Verliebtsein zur armen Tochter Janne aus demselben Dorf. Jahre später heiraten sie und bekommen drei Kinder. Unter anderem Emmy. Im Verlauf der Geschichte wird Emmy als Dienstmädchen eingestellt, dann folgt der erste Ausgang und diesen macht sie mit Hauke einem reichen Sohn. Das erste Mal Verliebtsein, die ersten Schmetterlinge im Bauch in einer schwierigen Situation, immerhin ist sie Dienstmädchen und kein reiches Mädchen, was bedeutet das sie diese Ausgänge eher heimlich tun müssen um nicht entdeckt zu werden. Kaum wird ein Teil aus ihrer Vergangenheit aufgezeigt, gelangen wir in die Zukunft und somit in ihr jetziges Leben. Wir lernen ihre drei Kinder kennen: Hilde, Otto und Tessa und erfahren im Verlauf, wer wann das Licht der Welt erblickte, wie die Kinder aufgewachsen sind und vieles mehr, was ich als sehr spannend und interessant empfunden habe. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Zukunft schenkt uns einen Einblick, wie Emmy ihr Leben in frühen Jahren gemeistert hat. Wir erfahren, mit wem sie Kinder bekommen hat, wie Haukes Mutter Charlotte auf Emmy reagierte, als sie von ihrer Schwangerschaft erfuhr und wie das Leben in den früheren Jahren war. Hoffnung. Traurigkeit. Tragik. Krieg. Und mittendrin die humorvolle Emmy, die von ihren Eltern liebevoll erzogen und aufgezogen wurde in großer Armut und jede Menge Liebe weitergab. In einer Zeit, die für viele Menschen bedrückend und aussichtslos war.

Es geschieht so viel in der Geschichte, dass ich nicht viel vorwegnehmen möchte. Die Geschichte gibt einem so viel, sorgt für humorvolle Stunden und Vergangenheit und Zukunft greifen wie Zahnräder ineinander über.

Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Von Seite zu Seite fühlte ich mich unterhalten und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Auch die Beschreibungen/Umschreibungen und Worte oder auch Emmys Humor sorgen für eine wahre Wohlfühlatmosphäre in der Geschichte. Man fliegt hoch in den Himmel und die Welt liegt im Glanz, so schön war er.

Wäre Emmy ein echter Mensch, hätte ich sie geknuddelt, was das Zeug hält und mit ihr Schogetten auf dem Sofa gegessen. So ein wunderbares junges Fräulein, die zu einer wunderbaren Dame wurde, die mutig war, stark, selbstbewusst und ein freches Mundwerk hatte. (Ich liebe Schlagfertigkeit einfach! Wahrscheinlich weil ich genauso bin.) Emmy kann man nur lieben! Genauso aber auch ihre Töchter Hilde und Tessa und ihren Sohn Otto. Sie passten so gut in die Geschichte und rundeten das Bild ab. Hauke und seine Mutter Charlotte, Marianne, oder auch Paul, wurden auf den Punkt hin ausgearbeitet und ich empfand sie zu jedem Zeitpunkt greifbar und echt. Auch wenn ich Hauke irgendwann nicht mehr mochte, genauso wenig wie Emmy, war es einfach schön, auch seine Entwicklung mitzuerleben.

»Sturmvögel« ist ein Buch, was man einfach gelesen haben muss. Ich durfte es nun vorablesen und weißt du was? Ich habe mir die gebundene Ausgabe bestellt, da sie im Regal stehen muss. Dieses. Buch. Gehört. In. Jedes. Bücherregal. Definitiv! Und lass mich ehrlich sein: Ich vermisse Emmy jetzt schon.

  • Cover
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Veröffentlicht am 21.01.2021

Ein Highlight!

Erinnerungen aus Glas
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Einige Tage habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie ich meine Meinung zu der Geschichte und deren Plot, in Worte fassen soll. Die Tragik der Geschichte, lässt noch immer mein Herz bluten.

In der Geschichte ...

Einige Tage habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie ich meine Meinung zu der Geschichte und deren Plot, in Worte fassen soll. Die Tragik der Geschichte, lässt noch immer mein Herz bluten.

In der Geschichte geht es um die besten Freundinnen Josie und Elise, die an Kindertagen unzertrennlich sind. Doch mit den Jahren gehen sie ihre eigenen Wege und während Josie in einem Kinderheim arbeitet und für die armen Kinder, die dort untergekommen sind, sorgt, arbeitet Elise als Sekretärin in der Hollandschen Schouwburg, ein Amsterdamer Theater, die zu einer Sammelstelle für Juden wurde. Nach 75 Jahren mit dem Blick auf das Jetzt wird uns die Geschichte von Ava erzählt, die bei der Kingston-Stiftung arbeitet und nach Uganda reisen muss, um sich vor Ort die Bishara-Kaffeeplantage anzusehen, die die Stiftung eventuell unterstützen sollte. Dabei trifft sie auf den Inhaber Landon und später auf seine Großmutter, die 94 Jahre ist und als junge Frau in Amsterdam an der Rettung der jüdischen Kinder beteiligt war. Dabei stößt sie nach und nach auf Familiengeheimnisse, die mit der Zeit, in der Josie und Elise lebten, zutun haben. Was genau geschieht und wie sich alles zusammenfügt, erzähle ich an der Stelle aber nicht. Wir erleben also die Vergangenheit und die Gegenwart abwechselnd in den Kapiteln. Bedeutet: Wir erfahren nach und nach, wie es um Ava steht, woher sie kommt, wer ihre Vorfahren waren und wer die Kingstons überhaupt sind und vor allem warum die Vergangenheit mit daran beteiligt ist.

Die Vergangenheit fand ich sehr, sehr hart und eigentlich brauche ich für ein Buch mit fast 400 Seiten vier Tage, doch das hier ist harte, wenngleich auch wirklich gute und interessante Kost gewesen, gerade wenn man sich für die 40er Jahre interessiert und das Thema erster und zweiter Weltkrieg. Ich brauchte zwischen den Kapiteln immer mal wieder eine kleine Pause, um darüber nachzudenken, denn die Zeit in der der erste und zweite Weltkrieg herrschte, war einfach nur abscheulich. Nicht das sie direkt danach oder davor besser war. Deutschland unter der Führung Hitlers, dann die Vergasung der Juden mit Zyklon B, was von Banken unterstützt wurde, Familien, Kindern, denen gesagt wurde, sie werden es besser haben und die Menschen, der Widerstand, der sich gegen all das gestellt hatte und irgendwie doch verlor. Es war jede Menge, was ich aufsaugen und verstehen musste, was ich hinterfragen wollte. Die Autorin hat das alles total solide gelöst, sodass am Ende keine Fragen offenbleiben. Zumal hat die Geschichte Wahrheitsgehalt, denn all das ist wirklich so geschehen zu damaliger Zeit. Im Nachwort erklärt die Autorin Melanie Dobson einiges, was mir sehr ans Herz gegangen ist und ich auch nie vergessen werde. Auch manche Szenen, die vorkamen, hatten mich fast zu Tränen gerührt, denn es war so sagenhaft intensiv gewesen. Kinder aus dem Theater vor dem Tod retten, sein eigenes Kind weggeben, Heimlichtuereien, Verstecke, Verrat und vieles mehr. Nur um zu überleben. Mir tut das im Herzen weh, dass es damals unter der Hand von Hitler so lief, und ich bin stolz auf meine Großeltern, die in dieser Zeit gelebt haben, gekämpft und vieles mehr. Hoffnung hatten. Überlebt haben. Das war absolut nicht selbstverständlich gewesen. Die Zeit war grausam. Wenn es nicht noch eine Steigerung von grausam gibt und die gibt es gewiss. Sie nennt sich Schmerz.

Die Protagonisten fügen sich alle perfekt in die Geschichte ein und jeder hat seine kleine Aufgabe, die er erledigen muss/möchte. Während Josie sich um die Kinder im Kinderheim kümmert, versucht Elise die Kinder verschwinden zu lassen, die mit ihren Familien in die Konzentrationslager abtransportiert werden sollen. Man kann mit den beiden Freundinnen mitfühlen und das sehr intensiv, was man aber auch dem Schreibstil, aber zu dem komme ich gleich, zu verdanken hat. Auch die anderen Protagonisten und gerade auch die Armee unter Hitler ist so echt dargestellt, dass man denkt, dass man mittendrin wäre. Die Kinder, die weinen, sich an ihre Mütter klammern, sind so dreidimensional dargestellt worden, dass man sich direkt in sie hineinfühlen konnte und am liebsten mitgeweint hätte. Gefühle werden hier ganz groß geschrieben.

Der Schreibstil hat mich von Seite eins an gepackt. Manche Umschreibungen waren so schön, glasklar und berührend. Ich konnte etwas mit ihnen anfangen und haben die Szenerie, dieses Erdrückende noch mehr unterstrichen. Wirklich ganz großartig!

Ein Buch, eine Geschichte die einen sprachlos, nachdenklich und irgendwie auch zerstört zurücklässt, denn das, worum es in der Geschichte geht, war vor Jahren für Millionen von Menschen pure Realität. Eine Realität die wehtat. Eine Realität die jeden von ihnen an ihr Limit brachte. Die, die jede Hoffnung auf einen Weg oder Licht zerstörte. Wo Schatten ist, da ist auch Licht. Wo Glas ist, liegen Scherben. Einfach eine wunderschöne, traurige, grausame Geschichte, die man einfach gelesen haben muss, auch um zu wissen, wie schrecklich Menschen sein können, wie Hoffnung Berge versetzen kann.

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Veröffentlicht am 18.01.2021

Der Satz mit X

Fall of Legend
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Ich muss leider schon in den ersten Zeilen zugeben, dass mir die Geschichte und der Plot überhaupt gar nicht zugesagt haben, was auch der Grund dafür ist dass die Rezension nicht sehr lang sein wird. Anfangs ...

Ich muss leider schon in den ersten Zeilen zugeben, dass mir die Geschichte und der Plot überhaupt gar nicht zugesagt haben, was auch der Grund dafür ist dass die Rezension nicht sehr lang sein wird. Anfangs hat es mich total gestört, dass die Protagonistin Scarlett, die eigentlich sehr tough zu sein schien, plötzlich zum kleinen Mäuschen mutierte, als ein Handlanger von dem Herren Legend sie entführt hat. Und alle wie er es tat, war für mich einfach absurd. Warum hat sie sich in ihn verliebt, wo Gabriel doch der Entführer ist? Wo bleibt die Angst? Die Missgunst gegenüber der Person? Wie sie gehandelt hat, kann ich bis heute nicht nachvollziehen.

Im Gegenteil zur Geschichte und dem Plot, hat mir der Schreibstil sehr gefallen.

Schwierig, schwierig und nochmals schwierig. Mir hat weder Scarlett zugesagt, noch Herr Legend und sein Handlanger. Für mich waren sie in ihrer Art einfach anstrengend und teilweise nicht nachvollziehbar.

Für mich leider eine Enttäuschung. Das Positive ist das Cover und der Schreibstil. Daher leider nur zwei Sterne.

  • Cover
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