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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2020

Guter Abschluss

Rockstars küsst man nicht
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Zum einen ist es wirklich schön zu lesen, wie das Tourleben der Jungs aussieht, zum anderen kommen ihr alle bisherigen Hauptcharaktere noch einmal zusammen und geben so eine gute Mischung ab, dass man ...

Zum einen ist es wirklich schön zu lesen, wie das Tourleben der Jungs aussieht, zum anderen kommen ihr alle bisherigen Hauptcharaktere noch einmal zusammen und geben so eine gute Mischung ab, dass man nicht anders kann, als Spaß beim Lesen zu haben. Die weiblichen Figuren harmonieren ebenso gut miteinander wie die Jungs von Stage Dive.
Ben ist der verschlossene, bodenständige Typ, den man bei einer Rockstargeschichte eher nicht erwartet. Alles, was er will ist eigentlich nur Musik machen und Lizzy zeigt unglaublich viel Verständnis für ihn. Anfangs verhält sich Lizzy noch etwas naiv und kindisch, gewinnt aber in Laufe des Buches an Reife und auch Ben öffnet sich immer mehr. Ihre Freundschaft war wirklich super süß und war richtig zum Schwärmen. Die Beziehung der beiden ist nicht frei von Drama und Fehlern, wirkt aber vor allem gegen Ende sehr gesund. Man merkt, wie sehr Lizzy und Ben versuchen ihre Beziehung auf die Reihe zu bekommen. Die Handlung fand ich gut abgestimmt, nicht zu lang oder kurz und den Schreibstil ansprechend.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Sehr kurz und überladen

Rock'n'Love
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Die Leseprobe hatte mich sehr angesprochen, daher wollte ich dem Buch eine Chance geben. Die Handlung ist die einer typischen Rockstar-Geschichte, allerdings so kurz gehalten und in wenige Tage gequetscht, ...

Die Leseprobe hatte mich sehr angesprochen, daher wollte ich dem Buch eine Chance geben. Die Handlung ist die einer typischen Rockstar-Geschichte, allerdings so kurz gehalten und in wenige Tage gequetscht, dass sie nicht wirklich Sinn ergab.

Zu den Figuren konnte ich keinerlei Bindung aufbauen, alles war sehr überhastet und verlief zu schnell. Die Band und die Dynamik innerhalb dieser kam so gut wie gar nicht vor, was dem Buch den Rockstarflair geraubt hat. Die Liebesgeschichte konnte ich nicht nachvollziehen, da Cameron und Lilly sich quasi innerhalb von 3 Tagen von gerade erst getroffen zu kurz vor der Verlobung entwickeln. Alles ging so wahnsinnig schnell, ohne dass man als Leser kurz einen Moment zum durchatmen hatte.

Der Schreibstil hat mir nicht gefallen und das Buch nicht gerade zu einem schönen Zeitvertreib gehabt. Er war öde, sehr simpel und schnörkellos.

Das Buch ist auch einfach zu kurz, um wirklich eine richtige Geschichte erzählen zu können. Vieles wirkte abgeschnitten oder nicht auserzählt. Selbst der erotische Part war hier so rasant und nebenbei, dass er eigentlich nicht existierte. Ich kann leider keinen Punkt aufzählen, der dieses Buch lesenswert macht.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Überraschend gut

Never Too Late
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Nach »Never Too Close« hatte ich eigentlich kein Interesse an der Fortsetzung über Zoe und Jason, da mich beide im ersten Teil eher genervt als angesprochen haben. Dieser Eindruck hat sich allerdings schnell ...

Nach »Never Too Close« hatte ich eigentlich kein Interesse an der Fortsetzung über Zoe und Jason, da mich beide im ersten Teil eher genervt als angesprochen haben. Dieser Eindruck hat sich allerdings schnell geändert, so dass ich die beiden doch ins Herz geschlossen habe.

Zoe’s Geschichte war sehr berührend mit vielen Problemen, die ich so nicht erwartet hatte. Obwohl bei ihr wirklich viel los war, war ihre Geschichte nicht zu überladen mit Drama und Zoe als Charakter gut ausgeglichen zwischen ihrer Vergangenheit, ihren Problemen und der Gegenwart.

Jason gefiel mir sehr gut. Er war das Licht am Ende des Tunnels, wenn es gerade etwas düsterer wurde und hat mich oft zum Lächeln gebracht. Er war genau das, was ich als Leser zum Ausgleich von Zoe brauchte.

Die Handlung selbst war mir etwas zu vollgestopft und fühlte sich teils wie auf Shuffle gestellt an. Erst wurde gesagt, dass Zoe etwas getan hat, dann hatte sie plötzlich Angst genau diese Sache zu tun. Ich war stellenweise wirklich verwirrt, mochte aber immerhin den Schreibstil sehr gerne.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Nette Geschichte mit sehr viel Drama

Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt
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Das Buch war mein erstes von Brittainy C. Cherry und auch wenn ich verstehen kann, dass die Autorin bei anderen viele Emotionen auslöst, fehlte es für mich teils einfach an genau diesen. Bei mir kam nur ...

Das Buch war mein erstes von Brittainy C. Cherry und auch wenn ich verstehen kann, dass die Autorin bei anderen viele Emotionen auslöst, fehlte es für mich teils einfach an genau diesen. Bei mir kam nur regelmäßige Mordlust auf, weil Grace‘s Mutter und Finley so furchtbare Menschen waren.

Die Dynamik von Chester fand ich sehr interessant. Eine kleine, süße Stadt voller Vorurteile und vorschnellen Meinungen. Graces Wandel im Laufe der Geschichte wurde dadurch ganz gut untermalt, allerdings fiel der Aspekt gegen Ende immer mehr weg und die Geschichte wurde flacher.

Grace und Jackson waren süß zusammen – ihre Gespräche waren wirklich gut zu lesen, aber die große Liebesgeschichte war es zwischen ihnen einfach nicht. Es war mehr eine Enemies to friends-Story mit einer kleinen Prise Liebe dazwischen.

„Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt“ war vor allen Dingen Drama mit Drama und Drama als Beilage. Das war für mich etwas zu viel, um es wirklich toll finden zu können. Viele Sachen wiederholten sich so regelmäßig, Figuren zeigten das gleiche miese Verhalten, wenn ich mich gerade auf einen ruhigen Moment gefreut hatte.

Im großen Ganzen war es trotzdem ein solides Buch, das für meinen Geschmack falsch abgestimmt war.

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Veröffentlicht am 10.06.2020

Angenehmer Zeitvertreib, aber leider nicht mehr

When We Dream
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In Sachen K-Pop kenne ich mich etwa so wenig aus, wie ein Mann in der Tampon-Abteilung. Daher hat mich »When We Dream« zuerst auch überhaupt nicht angesprochen. Allerdings dachte ich mir dann doch, dass ...

In Sachen K-Pop kenne ich mich etwa so wenig aus, wie ein Mann in der Tampon-Abteilung. Daher hat mich »When We Dream« zuerst auch überhaupt nicht angesprochen. Allerdings dachte ich mir dann doch, dass ich meinen Horizont etwas erweitern könnte und schwups hatte ich das Buch auch schon durch! Mein fehlendes K-Pop-Wissen war auch gar nicht schlimm, da man langsam mit Ella in diese Welt eingeführt wurde, was ich ziemlich interessant (und teils verstörend) fand.

Vage betrachtet hat es mir gut gefallen. Es ist locker, leicht, mit süßen Figuren und einer guten Chemie zwischen Ella und Jae-Yong. Ihn fand ich besonders liebenswürdig und zusammen haben mich die beiden einige Male zum Schmunzeln oder Lachen gebracht.

Ansonsten war ich trotz non-existenter Erwartungen etwas enttäuscht. Die Geschichte erinnerte mich stark an eine Fan Fiction und immer wieder schlich sich das Bild der Autorin in meinem Kopf, weil ich partout nicht wusste, wie Ella aussehen soll. 1,60 m groß und gelockte Haare, die mal pink waren – mehr kann ich immer noch nicht zu ihr sagen. Für meinen Geschmack waren zu viele der Kapitel reine Füller und trugen nicht wirklich etwas zum Plot bei, außer das der Fokus von Ella weg auf ihre Schwestern, ihre Arbeitskollegin oder ihre beste Freundin gelenkt wurde.

Das Buch war dadurch sehr ruhig, unaufgeregt. Langsam, aber nicht langweilig. Von den Socken hauen konnte es mich deswegen aber eben auch nicht.

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