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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2018

Auf besondere Art fesselnd, spannend und dramatisch

Angstrausch
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Das Klappcover finde ich sehr schön. Es ist farblich und vom Bild her sehr gut auf das Buch abgestimmt. Es passt zu diesem kalten Buch und der kalten Geschichte.

Dem Klappentext gebe ich nicht ganz recht. ...

Das Klappcover finde ich sehr schön. Es ist farblich und vom Bild her sehr gut auf das Buch abgestimmt. Es passt zu diesem kalten Buch und der kalten Geschichte.

Dem Klappentext gebe ich nicht ganz recht. Meiner Meinung nach ist Simon kein Adrenalinjunkie. Vielmehr braucht er die Gefahr um eine innere Leere zu füllen und um sich selbst und vor allem seinen Freund Thierry etwas zu beweisen. Aber er übernimmt sich immer wieder, denn mental ist er dem Ganzen nicht gewachsen. In Gegensatz zu Thierry ist er ein liebevoller Kerl, der einfach nicht nein sagen kann. Er ist bemüht, die Fassade mit dem, was andere in ihm sehen wollen, aufrecht zu erhalten, aber er schafft es nicht immer, manchmal fehlt ihm einfach die Kraft.

Thierry dagegen ist ein Arschloch, der seinen Freund in jede noch so miese Situation bringen würde nur um besseres Filmmaterial zu bekommen, denn er selbst ist nur für die Arbeit zu Hause verantwortlich. Er sieht nur die Follower und die Einnahmen, die mit steigender Followerzahl natürlich mehr werden sollen. Wenn es Simon schlecht geht versucht er eher ihn zu manipulieren, damit er nicht aufhört mit seinen Aktionen, anstatt ihm wirklich zu helfen.

Nach dem Klappentext hatte ich etwas anderes erwartet. Ich dachte es ging um einen Typen, der auf der Suche nach Klicks alle möglichen Dinge macht bis hin zum großen Adrenalinkick am Mount Everest. Aber ganz so kam es nicht, was ich aber auch nicht weiter schlimm fand, ich fand das Buch auch so sehr gut.

Das Buch ist in drei Teile aufgebaut und hat somit keine richtigen Kapitel. Die Teile werden größtenteils aus der Sicht von Simon erzählt, wie er sein ersten großes Abenteuer nur knapp übersteht und wie es dazu kommt, dass er sich auf die Tour zum Mount Everst einlässt. Außerdem gibt es zwischendurch immer wieder Tagebucheinträge einer Bergsteigerin, auch sie möchte den Gipfel des Mount Everest erreichen. 

Simons Geschichte baute am Anfang für mich eine besondere Spannung auf, es war interessant zu sehen, wie er sich im Laufe des Buches entwickelt und auch, wie sich die Freundschaft zwischen ihm und Thierry entwickelt. Nach etwa zwei drittel des Buches fand ich es dann etwas langatmig, aber zum Schluss wurde es noch mal richtig spannend und dramatisch.

Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut. Auch die Umsetzung dieser Idee, eine Geschichte über den Aufbau einer Internetseite zu bauen, die sich einzig und allein durch die Sensationsgeilheit der Menschen finanziert, finde ich sehr gut und auch sehr wichtig. Es ist nicht nur ein dramatischer Thriller, sondern auch einer, der wach machen sollte. Menschen wie Thierry haben nur Erfolg, wenn es immer wieder eine ganze Masse an Leuten gibt, die sich solche Videos im Internet ansehen. 

Fazit: Als ich das Buch anfing zu lesen konnte ich es gar nicht mehr weglegen. Auch wenn es sich zwischendurch etwas zog, wollte ich doch unbedingt wissen, wie es weitergeht. Für mich steckt eine Message in diesem Buch. Es geht nicht nur um die spannende und rührende Geschichte von Simon, der Vieles bei seinem Aufstieg auf den Mount Everest erlebt, es geht auch um die Art von Videos, die im Internet von Usern angezogen werden und so ihre Erschaffer zweifelhaften Ruhm ernten lassen. Es gibt Geschichten, hinter diesen Followerzahlen, wie die von Simon. Ich fand das Buch sehr interessant, aber es wird nicht jedermanns Sache sein. Wer Katastrophenbücher oder -filme mit etwas Drama mag, der wird dieses Buch so sehr mögen wie ich.
Am Ende des Buches gibt es übrigens einen Glossar, der noch mal alle Fachbegriffe erklärt sowie eine Karte vom Mount Everest. Ich hätte mir gewünscht, beides wäre vorne im Buch, dann hätte man gewusst, dass man nachschlagen kann und zwischendurch nicht googlen muss.

Veröffentlicht am 24.12.2018

Sehr gute Fantasy Geschichte

Wolfswille
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Das Buch ist der 4. Teil der "schwarzes Blut"-Reihe, die völlig unabhängig voneinander gelesen werden können. Die ersten drei Teile heißen: 1. Maleficus, 2. Mortalitas und 3. Mundita. Danach folgen 4. ...

Das Buch ist der 4. Teil der "schwarzes Blut"-Reihe, die völlig unabhängig voneinander gelesen werden können. Die ersten drei Teile heißen: 1. Maleficus, 2. Mortalitas und 3. Mundita. Danach folgen 4. Wofswille, 5. Wolfswut und 6. Wolfswahn. Als ich mir das Buch aussuchte wusste ich nicht, dass es der 4. Teil einer Reihe ist, es war nicht direkt ersichtlich. Beschloss dann aber auch ohne Vorkenntnisse mich auf das Buch einzulassen und ich habe es nicht bereut, man versteht die Geschichte auch sehr gut so. Alles, was man vorab wissen sollte ist, was eine Strigoi ist, aber ein Blick auf den Klappentext des 1. Buches und man weiß Bescheid.

Zum Cover gibt es nicht viel zu sagen. Es passt perfekt zum Buch, da die Geschichte in London spielt. Der ausgeschnittene Wolf darauf, durch den man den "Big Ben" sieht finde ich persönlich sehr schön.

Die Geschichte beginnt sehr spannend mit den Tagebucheinträgen eines Leutnants, der mit einem kleinen Schlittentrupp eine Insel auskundschaften soll, auf der vor Jahren ein Expeditionstrupp verschwunden ist. Hierbei wird es schon sehr mysteriös und es ist ein spannender und guter Einstieg in das Buch.

Dann gibt es einen Zeitsprung und man erfährt mehr über den Hauptprotagonisten Alfio, der alleine in London lebt. Mit aller Macht versucht er, den Wolf in sich zu unterdrücken. Denn wenn Alfio zum Wolf wird, verliert er die Kontrolle über sich. Dann geht es nur darum zu töten und zu fressen, egal ob Mensch oder Tier. Ich finde Alfio sehr sympathisch, obwohl er so ein böses Inneres hat und er sich nach außen hin gerne mürrisch und unnahbar gibt, hat er doch eine freundliche und hilfsbereite Seite. Er hilft, wenn er sieht, dass jemanden Gefahr droht oder unrecht getan wird, der sich selbst nicht wehren kann. Als er einmal die nahende Gefahr jedoch nicht erkennt, wird ihm das zum Verhängnis.

Den Schreibstil von Melanie Vogeltanz finde ich wirklich sehr, sehr gut. Sie findet immer die richtigen Worte und schreibt sehr flüssig und gut lesbar. Die Sprache und die Erzählweise ist perfekt an die Zeit angepasst, in der die Geschichte spielt.

Das Buch fand ich nicht immer spannend, zwischendurch gab es immer mal wieder ein paar Szenen, mit denen ich erst nichts anfangen konnte. Später aber weiß man, dass sie wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte sind, was das ganze dann wieder positiv zurechtrückt. Für mich war es jetzt auch eher eine Dark-Fantasy Geschichte und kein richtiger Horror, was ich aber auch nicht weiter schlimm fand.

Die Idee einen Werwolf oder Wolfsmenschen in London leben zu lassen ist nichts Neues, wurde hier aber sehr schön dargestellt. Das altertümliche London passt perfekt in die Szenarien der Geschichte und alles in allem wurde es sehr gut umgesetzt und erzählt.

Fazit: Nachdem richtig guten Anfang ist man etwas verwöhnt, es wird dann aber etwas Tempo herausgenommen. Das hat mich zwischendurch etwas gestört, ergab im weiteren Verlauf des Buches dann aber doch Sinn. Für Fantasy-Fans und Freunde von Werwölfen gibt es auf jeden Fall eine Kaufempfehlung von mir. Mir hat die Geschichte um Alfio sehr gut gefallen und ich möchte auch die beiden Fortsetzungen lesen. Da das Buch recht kurz ist, ist eine sehr schöne Dark-Fantasy Geschichte, die man zwischendurch sehr gut lesen kann. Und was ich wirklich noch mal loben möchte, ist der großartige Schreibstil der doch recht jungen Autorin, der mir sehr gut gefallen hat.

Veröffentlicht am 22.12.2018

Eine Psychothriller über Intrigen, Hinterhältigkeit und Neid

Dein perfektes Leben
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Das Cover ist perfekt an das Buch angepasst. Es regnet ins strömen, als Vicky das Haus kurz verlässt und Josh alleine zu Hause zurücklässt. Sie schaut sich ein renovierungsbedürftiges Reihenhaus an, es ...

Das Cover ist perfekt an das Buch angepasst. Es regnet ins strömen, als Vicky das Haus kurz verlässt und Josh alleine zu Hause zurücklässt. Sie schaut sich ein renovierungsbedürftiges Reihenhaus an, es passt alles zu dem, was auf dem Bild zu sehen ist. Die Regentropfen sind aus einer Art Spotlack, was das Cover sehr speziell macht und super aussieht.

Eigentlich hat die Geschichte im ersten Moment nichts Besonderes. Vicky ist eine ganz normale gestresste Hausfrau und Mutter, sie hat drei Kinder und einen liebevollen Ehemann. Sie kümmert sich zur Zeit noch um die Kinder während ihr Mann arbeitet. Die Familie wohnt in einem renovierten Einfamilienhaus, in das sie sehr viel Herzblut gesteckt hat. Alles scheint perfekt zu sein. Aber es gibt jemanden, der Vicky ihr Glück nicht gönnt und ihre Fehler hinterhältig ausnutzt, um alles zu zerstören. Vicky scheint von ihrem monotonen und stressigen Leben als Hausfrau genervt zu sein und sucht immer wieder Ausflüchte aus dem Alltag, weshalb sie sich auch das renovierungsbedürftige Haus anschauen möchte und Josh alleine lässt.

Alle Charaktere sind sehr glaubwürdig, es sind ganz normale Menschen, die mit den täglichen Problemen und den Dämonen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben. Außerdem ist die Geschichte sehr authentisch erzählt. Zwischendurch war ich ein bisschen enttäuscht, ich hatte mir mehr Spannung erwartet. Manches hätte man vielleicht ein bisschen kürzer fassen können. Aber umso näher ich dem Ende des Buches kam, umso weniger konnte ich es aus der Hand legen. Es hat mich zum Schluss richtig mitgenommen und gefesselt.

Ich fand die Geschichte auch keineswegs vorhersehbar. Vielmehr war es für mich so, dass von Anfang an klar war, was Sache ist. Eine intrigante Person, die sich in den Vordergrund drängen möchte und dabei oft theatralische und hinterhältige Dinge macht um Vickys perfektes Leben zu zerstören. Sie möchte aus Vickys Schatten treten und greift dazu immer mehr zu unfairen Mitteln und missbraucht Vickys Vertrauen. Die Fehler, die Vicky macht, kommen ihr dabei gerade recht.

Die Autorin erzählt den meisten Teil des Buches aus der Sicht von Vicky in der ersten Person. Dann gibt es immer wieder Abschnitte, in denen man mehr über Amber erfährt, Vickys bester Freundin. Außerdem gibt es zwischendurch noch kurze Kapitel, die in den 90ern spielen und über die Kindheit einer unbekannten Protagonistin erzählen, wobei man sich hier recht schnell denken kann, um wen es geht.

Die Autorin schreibt über Intrigen, Freundschaft und Familienglück in einem einfachen und leicht verständlichen Schreibstil. Es ist leicht und schnell lesbar. Es gibt einen vorrangigen Handlungsstrang, nachdem sich das ganze Buch orientiert, was ich persönlich sehr mag. Ich mag es nicht, wenn zu viele Handlungen nebeneinander herlaufen.

Fazit: Das Buch war nicht immer spannend, vor allem in der Mitte hat es sehr abgeflaut. Aber als dann nach und nach die Wahrheit über die Intrigen und Lügen ans Licht kommen hat es mich richtig gefesselt. Die Idee, eine Geschichte über Neid und Intrigen zu schreiben fand ich sehr gut und wurde von der Autorin auch sehr gut umgesetzt. Der Grund, warum ich einen Stern abziehe ist einfach, weil es teilweise sehr langatmig ist.

Veröffentlicht am 18.12.2018

Einblicke in die gefühlskalte Welt eines gerissenen Serienmörders

Killer Blog
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Auf das Buch bin ich gestoßen, weil mir das Cover ins Auge gefallen ist. Einerseits finde ich es passend zu einem Serienmörder-Thriller, andererseits hätte man meiner Meinung nach auch ein etwas anderes ...

Auf das Buch bin ich gestoßen, weil mir das Cover ins Auge gefallen ist. Einerseits finde ich es passend zu einem Serienmörder-Thriller, andererseits hätte man meiner Meinung nach auch ein etwas anderes Motiv wählen können, das mehr Bezug zur Geschichte herstellt. Aber angelehnt an den Vorgängerroman passt es sehr gut.

John Caine schreibt in seiner Zelle einen Blog, den er, wann immer er kann, online stellt. Den Zugang zum Internet hat er auf raffinierte Weise hergestellt. Die Geschichte liest sich so wie Blogeinträge, da die Kapitel mit Datum und Uhrzeitangabe versehen sind. Der Killer spricht den Leser direkt an, was sehr interessant zu lesen ist.

Direkt am Anfang erzählt er, warum er zum Killer wurde und berichtet aus seiner Kindheit, die ihn für seine Zukunft und seine Laufbahn als Serienmörder prägt. Sein Geld verdient er schon in jungen Jahren als Auftragsmörder, aber es gibt noch andere Gründe, warum er tötet.

Nicht fähig Liebe zu empfinden trifft er irgendwann doch auf eine Frau, für die er so etwas wie Gefühle entwickelt. Auch über die Beziehung und den Umgang zu dieser Frau schreibt er sehr viel.

Caine selbst sieht sich nicht als Monster, sondern er handelt kühl und pragmatisch mit klarem Ziel vor Augen, er hält sich für ein Genie. Und umso mehr man über ihn erfährt, umso mehr bewahrheitet sich, dass er sowohl wahnsinnig ist, aber eben auch ein Genie.

Das Buch habe ich gelesen ohne den Vorgängerroman Killer Jagd zu kennen. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass dies notwendig ist, denn man braucht keine Vorkenntnisse und versteht die Geschichte auch so problemlos. Sie ist leicht verständlich geschrieben, so dass sich das Buch gut lesen lässt.

Spannung konnte die Geschichte für mich nicht wirklich aufbauen. John Caine erzählt Detailreich, wie genial er seine Morde. Außerdem gibt er dem Leser einen Einblick, was im Gefängnis um ihn herum geschieht. Erst zum Ende hin wird es etwas spannend, was dann aber auch sehr schnell wieder vorbei ist.

Fazit:
Die Idee ein Buch komplett aus der Sicht eines Serienmörders zu schreiben fand ich eigentlich sehr gut und deshalb hat mich die Geschichte auch angesprochen. Es gab für mich dann aber den ein- oder anderen Logikfehler, schließlich hat John Caine doch alles sehr genau beschrieben. Da er bei seinen Morden ein absolut wahnsinniges Genie ist, das seine Grenzen kennt, ist es doch etwas unlogisch, dass er Details in seinem Blog preisgibt, die seine Pläne und seine Zukunft gefährden könnten. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Als leichter Thriller für zwischendurch ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen.

Veröffentlicht am 15.12.2018

Authentische Dystopie über den Untergang Europas

Wege in die Hölle
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Das Cover stellt zwar keinen Bezug zu dem her, was im Buch passiert, ich finde es aber durch seine Einfachheit optisch sehr ansprechend.

Das Buch ist ein Fortsetzungsroman und hat daher nur 200 Seiten, ...

Das Cover stellt zwar keinen Bezug zu dem her, was im Buch passiert, ich finde es aber durch seine Einfachheit optisch sehr ansprechend.

Das Buch ist ein Fortsetzungsroman und hat daher nur 200 Seiten, die sich sehr schnell lesen lassen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht verständlich. Manchmal fand ich die Absätze in den einzelnen Abschnitten etwas zu groß. In wenigen Abschnitten werden die Handlungen teilweise in die Länge gezogen, in den meisten geht es aber recht flott voran.

Die Hauptprotagonisten sind zum einem Daniel, ein junger Student, und Bianca, die er unmittelbar vor dem Ausbruch der Infektion kennengelernt hat. Dann gibt es noch Sara, Harald und ihren Hund Rex, die im selben Haus leben. Sara ist Krankenschwester und eine sehr starke Frau, die alles tut, um diese schwere Zeit gemeinsam mit Harald und Rex zu überstehen. Wie schnell sich ein Alltag doch verändern kann, wenn man alles verliert, was vorher noch selbstverständlich war.

Die Geschichte wird authentisch erzählt, es werden keine neuen Superhelden geboren, sondern es sind einfach nur ganz normale Menschen, die versuchen, zu überleben. Wenn es wirklich eine solche Infektion geben würde, könnte man sich vorstellen, dass die Zivilisation genauso zusammenbricht.

Bei diesem Roman handelt es sich nicht um eine klassische Apokalypse oder Zombie-Geschichte. Die Menschen sterben nicht und drehen dann durch, sie drehen durch während sie leben. Es ist eine andere Form von Wahnsinn, was das Leben für diejenigen, die nicht infiziert sind aber nicht leichter macht. Was mir auch gut gefallen hat ist, dass genau erklärt wird, wie es zum Ausbruch der Infektion kam.

Spannung gibt es leider nicht allzu oft. Es werden immer wieder spannende Handlungen eingebaut, die aber wieder sehr schnell aufgeklärt sind, womit der Spannungsbogen wieder abfällt. Trotzdem finde ich die Geschichte sehr gut geschrieben. Ich mag es außerdem, wenn nicht zu viele Handlungen nebeneinander herlaufen. Hier gibt es Daniel und Bianca sowie Sara, Harald und Rex. Zwei unterschiedliche Protagonistenpaare die beide anders versuchen, mit der neuen Situation klar zu kommen. 

Fazit: Es ist eine sehr nette Kurzgeschichte, die man schnell mal nebenbei lesen kann. Sie hat mir wirklich gut gefallen und ich werde auch die Fortsetzung lesen. Wer gerne Dystopien liest, sollte sich dieses Büchlein nicht entgehen lassen.