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Veröffentlicht am 30.01.2021

Weniger Erklärungen, dafür etwas mehr Thrill

CO2 - Welt ohne Morgen
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Zwölf Kinder aus zwölf Nationen, die sich engagiert für den Klimaschutz einsetzen, werden entführt. Die Kidnapper drohen mit den Toden der Kinder, wenn ich die Weltgemeinschaft nicht binnen kürzester Zeit ...

Zwölf Kinder aus zwölf Nationen, die sich engagiert für den Klimaschutz einsetzen, werden entführt. Die Kidnapper drohen mit den Toden der Kinder, wenn ich die Weltgemeinschaft nicht binnen kürzester Zeit auf drastische Klimaziele einigt. Bei diesem Wettlauf geht es um weitaus mehr als das Leben Einzelner.

Meine Meinung
Den Anfang des Buches fand ich sehr spannend, vor allem, da man auch eine etwas jüngere Protagonistin hatte, die sehr sympathisch und angenehm wirkte. Auch die Entführung der Kinder war sehr geschickt eingefädelt und schockierte mich, obwohl ich bereits im Voraus wusste, was passieren würde. Es war sehr erschreckend, was mit den Kindern dort passierte, auch nachfolgend im Buch.

Die Informationen zum Klimaschutz und unsere derzeitigen weltübergreifenden Probleme wurden sehr gut in den Text eingebaut, sodass auch das Interesse des Lesers geweckt werden konnte.

Dann gab es gleich ziemlich am Anfang einen grossen Zeitsprung, den ich im ersten Moment nicht richtig einordnen konnte, der der Geschichte aber etwas mehr Spannung verlieh. Es wäre dort bestimmt von Vorteil gewesen, das Jahr hinzuschreiben, denn ich brauchte ein paar Zeilen, bis ich verstand, was dort gerade ablief.

Den Schreibstil des Autors fand ich etwas schwerfällig – er hatte nichtsdestotrotz seinen ganz eigenen Stil und er liess sich sehr flüssig lesen. Es schien jedoch, als steckte hinter jedem Wort eine wichtige Bedeutung und das strengte mich mit der Zeit sehr an.
Leider ging die Spannung dann meiner Meinung nach irgendwann zwischen dem Anfang und der Mitte verloren. Es waren mir zu viele und definitiv zu lange Erklärungen für das Verhalten der Charaktere im Buch.

Mein grösster Kritikpunkt sind die vielen Personen und Perspektivenwechsel. Zu schnell wurde es für mich unübersichtlich und ich konnte nichts und niemanden so richtig einordnen. Es verliefen einfach zu viele Handlungsstränge parallel. Ich verstehe die Intention des Autors, dass schlussendlich alle Stränge zusammenlaufen, aber ich fand es mit der Zeit ein wenig störend und es störte mich enorm in meinem Lesefluss, wenn ich mich ständig auf etwas Neues einstellen musste. Auch war das ein Punkt, weshalb für mich nie mehr richtige Spannung aufkam.

Das Ende konnte mich dann am Schluss doch noch packen, aber auch dort hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht.

Fazit
Der Anfang und der Schluss des Buches konnten mich packen und waren auch sehr spannungsgeladen. Informationen über den Klimaschutz wurden gut in den Text eingebaut, jedoch liess der Mittelteil deutlich nach. Es waren mir zu viele Personen und Perspektivenwechsel, sodass ich das Gefühl hatte, nie richtig in der Geschichte angekommen zu sein.
Der Schreibstil liess sich gut lesen, war für mich aber etwas schwerfällig. Abschliessend lässt sich sagen, dass ich mir mehr Thrill gewünscht hätte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2021

Zwei verschiedene Welten, die aufeinanderprallen

Fall of Legend
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Gabriel Legend und Scarlett Priest stammen aus zwei verschiedenen Welten. Sie verabscheuen sich gegenseitig und doch ist sie die Einzige, die Gabriel helfen kann. Ein Business-Deal, der zwischen ihnen ...

Gabriel Legend und Scarlett Priest stammen aus zwei verschiedenen Welten. Sie verabscheuen sich gegenseitig und doch ist sie die Einzige, die Gabriel helfen kann. Ein Business-Deal, der zwischen ihnen steht, entwickelt sich in etwas anderes. Und als sie sich dann küssen, bringt es alles in Gefahr, was sie sich aufgebaut haben.

Meine Meinung
Der Anfang ist (wortwörtlich) etwas holprig und konnte mich leider nicht ganz in die Geschichte reinziehen, da alles etwas langsam voran ging: Ihr erstes Aufeinandertreffen und die ganze Warterei dazwischen hätte man viel kürzer abwickeln können als in diesem Buch. Auch statt mit der Geschichte voranzukommen, gab es enorm viele Wiederholungen, wie zum Beispiel, was Scarlett war (nämlich eine reiche junge Frau, die keinesfalls verwöhnt war) und dass sie ihr eigenes Unternehmen hatte, dass sie vorbildhaft leitete …

Danach lernte man Legend besser kennen, der es mir definitiv nicht einfach machte, dieses Buch weiterzulesen. Man muss sich einfach einen 0815-Badboy vorstellen und ihm den Namen Gabriel Legend geben. Aber Gabriel war etwas geheimnisvoller und man erfuhr nicht gleich alles über ihn und seine lukrativen Geschäfte in seinem Club. Tatsächlich war das so ziemlich das Einzige, was mich am Ball halten konnte und weshalb ich den halben Stern gegeben habe. Ich wollte herausfinden, was es mit Gabriels Vergangenheit auf sich hatte.

Der Schreibstil war mir zu einfach und trocken. Teils auch etwas kindisch, angesichts dessen, dass die beiden über 30 waren. Auch in den Satzstrukturen gab es kaum Variationen.

Während der Plot nur langsam voran kam, entwickelten sich Scarletts und Legends Gefühle füreinander innerhalb von fünf Minuten. Und was sich in diesen fünf Minuten abgespielt hat (die ersten paar Seiten im Buch), ist mein grösster Kritikpunkt:
Scarlett wird entführt, wacht in einem Teppich zusammengerollt auf und steht Gabriel Legend gegenüber. Zwar hat er sie nicht entführt, aber er zwingt sie, ihm zu helfen wieder mit seinem Club auf die Beine zu kommen. In diesem Buch wird ein Frauenbild gezeigt, das ich sehr grenzwertig finde. Scarlett verliebt sich in den Mann, der sie erpresst? Sie fragt sich hin und wieder, ob etwas nicht mit ihr stimmt. Hier kann ich antworten: Ja, mit dir stimmt eindeutig etwas nicht. Und nicht nur sie wird so naiv und gefühlsgetrieben beschrieben, sondern auch all ihre Freundinnen, die reiche Männer haben, sich nur um ihr Aussehen sorgen und nicht unbedingt die hellsten Kerzen auf der Torte sind.

Des Weiteren hatte ich das Gefühl, dass die Autorin nicht wirklich recherchiert hat, wie so eine Firma geleitet wird. Die Firma, die in diesem Buch beschrieben wird, gleicht einer Fantasiewelt, in der sich wie von Zauberhand alles selbst erledigt.

Das Ende war für mich von der ersten Seite an vorhersehbar und somit nicht wirklich überraschend. Auch war das ganze Buch zu sehr in die Länge gezogen.

Fazit
Ich bin masslos enttäuscht von diesem Buch, vor allem da ich von der Autorin schon viel Gutes gehört habe. Die Geschichte hatte absolut keine Tiefe, keine nachvollziehbare Charakterentwicklung und war randvoll gefüllt mit Klischees. Auch der Schreibstil war mir zu einfach und trocken und das Frauenbild, das hier gezeichnet wird, finde ich ebenfalls sehr grenzwertig.

Das Einzige, das mich zum Weiterlesen motiviert hat, waren die versteckten Geheimnisse, die um Gabriel Legend kreisten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.12.2020

Süsse Liebesgeschichte für Zwischendurch

What I Like About You
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Halle und Nash haben viele gemeinsame Interessen, trotzdem verschweigt Halle ihm, dass sie Kels ist. Die Kels, mit der Nash online seit Jahren schreibt. Keltisches berühmte Buchbloggerin und hat online ...

Halle und Nash haben viele gemeinsame Interessen, trotzdem verschweigt Halle ihm, dass sie Kels ist. Die Kels, mit der Nash online seit Jahren schreibt. Keltisches berühmte Buchbloggerin und hat online Filme Freunde, eine Community und mehr Selbstvertrauen. Als sie die Schule wechselt Komma steht nicht leibhaftig vor ihr.

Meine Meinung
Der Anfang des Buches konnte mich leider nicht so sehr packen; es war mir zu hektisch und ich verstand nicht so ganz, was gerade passierte. Andererseits war das gut, da man so nicht auf die Charaktere warten musste und gleich in der Geschichte drin war.

Und auch danach passierte vieles recht schnell hintereinander. Die Beziehung zwischen Ash und Holle entwickelte sich meiner Meinung nach sehr schnell, während die einzelne Charakterentwicklung sehr langsam erfolgte.

Halle war eine sympathische Protagonistin, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Jedoch haben mich die ganzen Wiederholungen in Bezug auf ihre Online-Persönlichkeit und die im echten Leben sehr gestört. Natürlich verstehe ich, dass man online anders sein kann; sich mehr ausleben kann, aber Halle hat sehr strikte Grenzen zwischen ihre beiden Persönlichkeiten gezogen, die mich mit der Zeit nur noch genervt haben, da sie sie immer so hervorgehoben hat.

Die anderen Charaktere wirkten alle spannend und authentisch. Und auch Nash ist mir ans Herz gewachsen, weil er so unverfälscht und echt wirkt, was ein ziemlicher Kontrast zu Halle ist.

Der Schreibstil war sehr angenehm und ich kam schnell und flüssig durch die Seiten. Halles Gefühle wurden sind gut beschrieben, sogar so, dass man sie gut nachvollziehen konnte. (Bis auf jeden Konflikt mit den Persönlichkeiten, der mir persönlich auf die Nerven ging.)

Die Spannung im Buch war auf jeden Fall da, vor allem durch das Geheimnis, welches Halle vor allen verbarg. Jedoch schliesst das nicht aus, dass vieles vorhersehbar war.

Vor allem das Ende konnte man eigentlich schon zu Beginn des Buches voraussagen, damals wusste auf was, alles hinausläuft. Trotzdem kann ich sagen, dass mich der Schluss überzeugt hat, auch wenn ich mir mehr erhofft hätte.

Fazit
Die Spannung zog sich durch das gesamte Buch, auch wenn vieles vorhersehbar war.
Der Schreibstil war sehr angenehm und die Gefühle der Protagonisten wurden gut herübergebracht, auch wenn ich die inneren Konflikte der Protagonisten nicht immer verstanden und manchmal nervig fand.
Auf jeden Fall eine süsse YA-Geschichte für Zwischendurch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2020

Eine neue Idee, der es jedoch an Feingefühl und Detail fehlt

Secret Academy
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Alexis’ Schwester wird entführt. In der Londoner Secret Academy wirken plötzlich alle an der Entführung ihrer Schwester beteiligt. Alexis kann nicht ihrem Mitschüler Dean trauen und am wenigsten dem Neuen. ...

Alexis’ Schwester wird entführt. In der Londoner Secret Academy wirken plötzlich alle an der Entführung ihrer Schwester beteiligt. Alexis kann nicht ihrem Mitschüler Dean trauen und am wenigsten dem Neuen. Ihr wird klar, dass es um mehr als nur eine Entführung geht und sie muss sich zwischen Pflicht und Liebe entscheiden.

Meine Meinung
Der Einstieg in das Buch war spannend, vor allem da es eine Art Prolog war und Alexis dort noch wesentlich jünger war. Danach aber kam man in den Alltag der Akademie und die Spannung verflog. Man wurde vielen neuen Charakteren vorgestellt, darunter auch Dean und ihren engsten Freunden, die ich grössten Teils sympathisch fand.
Es gab vor allem zu Beginn viele Erklärungen. Ich verstehe, dass es eine fiktive Welt ist, an die man die Leser zuerst heranführen muss, aber solche expliziten Erklärungen zum Aufbau und Ablauf der Akademie stören den Lesefluss. Auch gab es durch das ganze Buch hindurch viele Wiederholungen, die meiner Meinung nach überflüssig waren, wie beispielsweise Alexis’ aufkommende Schuldgefühle, die sehr oft beschrieben wurden.
Wie bereits zu Beginn erklärt, war das erste Kapitel bewusst etwas kindlicher geschrieben und somit störte es dort auch nicht, jedoch als Alexis älter wurde änderte sich der Schreibstil nicht und blieb etwas viel-erklärend. Innere Vorgänge, wie zum Beispiel Emotionen, Panikattacken oder auch Trauer wurden sehr schön geschrieben und erreichten mich auch auf emotionaler Ebene. Jedoch Körperliches wie zum Beispiel Schmerzen oder Verletzungen waren plötzlich etwas distanzierter geschrieben, was nicht heisst, dass sie schlechter geschrieben waren, sondern einfach der Blickwinkel sich änderte. Im Grossen und Ganzen fand ich den Schreibstil angenehm und flüssig zu lesen.
Mit Alexis als Protagonistin kam ich gut klar, auch wenn ihre Denkweise oft nicht nachvollziehbar war. Dinge, die mir sofort verdächtig vorkamen, fielen Alexis nicht mal auf, obwohl sie eine ausgebildete Spionin ist. Das hat mich in vielen Situationen gestört, da es mir dann so vorkam als würde die Autorin die Geschichte unabhängig von den Charakteren erzählen.
Leider konnte ich mich nicht ganz auf die Welt einlassen, die die Autorin erschaffen hat. Die Hilfsmittel, die die Agenten in Ausbildung zu ihren Aufträgen brauchten, waren mir zu unlogisch und ich konnte sie mir nicht vorstellen.
Der Schluss war gefüllt mit Adrenalin und Spannung. Damit konnte die Autorin mich zum Schluss etwas mehr für das Buch einnehmen. Sie hat es geschafft, dass ich den nächsten Band trotz des langatmigen Mittelteils lesen möchte.

Fazit
Entgegen meiner Erwartung und Vorfreude, kam ich nicht wie gewünscht in die Geschichte rein. Manche Wendungen waren mir zu weit hergeholt und ich konnte mir vieles nicht vorstellen. Der Anfang des Buches war spannend, jedoch flachte dies schnell ab und kam leider nicht mehr wieder.
Der Schreibstil brachte die Emotionen der Charaktere gut rüber und berührte mich einige Male.
Überzeugen konnte mich das Ende und ich freue mich auf den zweiten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2020

Crescent City – eine Stadt voller Magie, Geheimnisse, Action und Liebe

Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht
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Bryce Quinlan ist Halb-Mensch und Halb-Fae und kennt nicht nur die aufregenden Seiten von Crescent City. Sie arbeitet für eine Magierin und feiert nachts mit ihren Freunden. Doch dann wird ihre beste Freundin ...

Bryce Quinlan ist Halb-Mensch und Halb-Fae und kennt nicht nur die aufregenden Seiten von Crescent City. Sie arbeitet für eine Magierin und feiert nachts mit ihren Freunden. Doch dann wird ihre beste Freundin Danika von einem Dämon brutal ermordet …

Meine Meinung
Ich war so gespannt auf dieses Buch und konnte es kaum erwarten, es endlich zu lesen - endlich etwas Neues von Sarah J. Maas!

Deshalb fällt es mir jetzt unglaublich schwer, zu Beginn gleich einen Kritikpunkt loszuwerden. Auf den ersten 100 Seiten gab es meiner Meinung nach viel zu viele Beschreibungen. Ich verstehe, dass es eine komplizierte Welt ist, in der wir uns befinden, aber ich habe schon Bücher mit ähnlich verzwickten Welten gelesen und dort wurde das Problem mit den Erklärungen besser gelöst. An den Beschreibungen selbst habe ich nichts auszusetzen, aber diese trockene Art und Weise, wie etwas erklärt wurde, brachte mich vollkommen raus aus der Geschichte. Und das fand ich sehr schade.

Es wurde aber ziemlich schnell besser. Alles an diesem Buch war irgendwie neu, anders und spannend. Die Charaktere waren so authentisch und greifbar (wie man es von Sarah J. Maas gewohnt ist). Und natürlich geheimnisvoll! Obwohl ich das Gefühl hatte, alle Charaktere gut einschätzen zu können, wurde mir immer wieder überrascht – sowohl positiv als auch negativ. Es gab sehr viele Personen in diesem Buch, aber Sarah J. Maas hat es geschafft, das alles überschaubar zu gestalten, sodass man alle Charaktere gut auseinanderhalten konnte.

Vor allem die Weltgestaltung ist anders als in ihren bisherigen Büchern. Mir ging dieser Gedanke durch den Kopf: »Entweder ist das eine bunt zusammengewürfelte Welt oder verdammt gut durchdacht.« Und um ehrlich zu sein, brauchte es etwa mehr als die Hälfte des Buches, um mich zu überzeugen. Man muss sich auf jeden Fall darauf einlassen. Aber dafür wurde es mit jeder Seite spannender und verzwickter und man wollte unbedingt wissen, was Bryce als nächstes tut.

Bryce war sowieso ein so ehrgeiziger, starker und einfach selbstbewusster Charakter, dass es mir so Spass machte, ihre Geschichte mitzuerleben. Bei Hunt und Ruhn brauchte ich ein wenig länger, um mit ihnen warmzuwerden. Vor allem Ruhn, Bryce’ Bruder, war mir sehr sympathisch und ich fand die Beziehung zwischen ihm und Bryce sehr schön und teils auch traurig.

Sarah J. Maas’ Schreibstil ist so perfekt. Ich habe absolut nichts daran auszusetzen. Alles ist so bildreich beschrieben, die Gefühle der Charaktere treffen auf den Punkt und trotzdem schafft sie es, so viele Details einzubringen. Einfach wow. Ich habe geweint und gelacht. Ich habe gelitten und gehofft.

Das einzige, das mich gestört hat, das aber primär nichts mit dem Schreibstil zu tun hat, ist der Fakt, dass das Buch aus der Erzählerperspektive geschrieben ist (so wie bei Throne of Glass). Bei ToG hat es mich überhaupt nicht gestört. Hier aber schaffte es eine Distanz zwischen Leser und Protagonist, die manchmal etwas störend war.

Es gab viele Wendungen und Überraschungen in dieser Geschichte, sodass ich wirklich sehr gespannt auf den nächsten Teil bin. Ich kann es kaum erwarten, Bryce’ Geschichte weiterzuverfolgen!

Fazit
Zu Beginn des Buches gab es meiner Meinung nach zu viele Erklärungen, die mich in meinem Lesefluss störten. Jedoch wurde es ziemlich schnell wieder besser und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Die Weltgestaltung hier ist sehr spannend und neu und weckt die Neugier. Auch die Charaktere sind wie immer toll und wirklich authentisch.
An Sarah J. Maas’ Schreibstil habe ich nichts auszusetzen, da er einfach perfekt ist 😊.
Definitiv ein weiteres Meisterwerk von ihr!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere