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Veröffentlicht am 15.09.2016

Upside Down

Upside Down - Weil du mir den Kopf verdrehst
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Erster Satz: Ich hauche die Scheibe meines Fensters an und wische ein Guckloch in meinen kondensierten Atem.

Die Ereignisse brechen wie unheilvolle, meterhohe Wellen über Talia herein: Ihre Schwester ...

Erster Satz: Ich hauche die Scheibe meines Fensters an und wische ein Guckloch in meinen kondensierten Atem.

Die Ereignisse brechen wie unheilvolle, meterhohe Wellen über Talia herein: Ihre Schwester Pippa ist tot. Talia versucht Halt in ihrer Familie zu finden, beißt dabei jedoch auf Granit. Die Mutter setzt sich mit ihrem neuen Freund in Hawaii ab und der Vater zieht sich in sich selbst zurück. Einen Ausweg sieht Talia in einem Auslandsaufenthalt in Australien. Dort möchte sie ihre Wunden lecken und endlich ihre Gedanken sortieren. Nichtsahnend begegnet sie in Down Under dem Surfer Bran, dessen grüne Augen sie sofort in den Bann ziehen. Doch auch er hat mit einem schmerzlichen Erlebnis aus der Vergangenheit zu kämpfen. Können sie gemeinsam die Scherben aufsammeln und in eine besser Zukunft blicken?

Bereits im Klappentext wird klar, dass sich die Geschichte auf das kennen und lieben lernen der beiden Protagonisten Talia und Bran fokussiert. Dabei bedient sich die Autorin fast keiner Nebencharaktere und baut ihr Gerüst ausschließlich auf eine ausstaffierte Romanze mit einer Menge Auf und Ab's. Positiv überrascht hat mich, dass es keine große Geheimnistuerei um die vergangenen Ereignisse gab. Von Anfang an ist klar, was Talia schreckliches widerfahren ist und trotzdem kam im Verlauf der Handlung noch so einiges ans Licht, dass man vielleicht nicht sofort vermutet hätte.

Ich habe mir den Arsch aufgerissen, um dieses Bild von mir zu erschaffen, und mir die Finger blutig gegraben, damit dieser Eindruck Wurzeln schlägt.

Den Großteil der Geschichte erzählt die Protagonistin Talia aus ihrer Sicht. Dadurch wird der Leser auch mit dem Problem von Zwangsneurosen konfrontiert. Diese treten bei Talia quasi als Nebenwirkung des großen Verlustes ihrer Schwester und dessen fehlender Verarbeitung auf. Sie schämt sich sehr für ihre Ticks und Panikattacken und vernachlässigt deshalb ihre sozialen Kontakte und das College. Authentisch und Nachvollziehbar beschreibt die Autorin Talias Umgang mit der Krankheit, von der ich bisher leider noch nicht in Jugendbüchern gelesen habe. Ein solches Thema in eine lockere Liebesgeschichte einzuflechten, ist sicher nicht leicht, weshalb ich verstehen kann, dass die Autorin nicht allzu ausführlich darauf eingeht. Trotzdem hätte ich mir hier gerne noch ein wenig mehr Informationen gewünscht.

Ab und an schleichen sich auch Erzählstränge aus der Sicht von Bran ein, welche dazu einladen seine Gefühle und Gedanken zu ergründen. Ein sehr interessanter Aspekt, denn Brans Figur ist eher ruhig und undurchsichtig. Beide Charaktere entwickeln sich während der Geschichte weiter und bringen durch die gegenseitige Liebe zueinander ihre besten Eigenschaften ans Licht. Der tolle Schauplatz Australien wird zwar ab und an näher umschrieben, aber auch hier fehlt es ein wenig an Ausführlichkeit. Wer eine atemberaubende Kulisse erwartet wird enttäuscht werden, Romantiker kommen aber trotzdem auf ihre Kosten. Die Geschichte selbst ist mit diesem Band übrigens noch nicht zu Ende. Dementsprechend offenherzig ist auch das Ende, das mich mit Vorfreude auf Band 2 warten lässt.


Cover

Ich finde dieses Cover so unglaublich süß! ♥ Und dabei ist es in der großen Menge an Büchern dieses Genres gar nicht auffällig oder besonders. Trotzdem wirkt es total anziehend auf mich, weshalb ich das Buch unbedingt haben musste.

Fazit

Eine Geschichte die das Herz eines Romantikers auf jeden Fall höher schlagen lässt.
Den interessanten Aspekt von Talias Krankheit, sowie die Ausführung der Kulisse hätte ich mir etwas detailreicher gewünscht.


Vielen Dank an blanvalet und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Im Land der goldenen Sonne

Im Land der goldenen Sonne
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Erster Satz: "Oh Gott, was ist das?"

Im kalten, viktorianischen London wünscht sich Harriet Heron nichts sehnlicher, als eine Reise in das ferne Ägypten. Im Land der Pharaonen erhofft sie sich nicht nur ...

Erster Satz: "Oh Gott, was ist das?"

Im kalten, viktorianischen London wünscht sich Harriet Heron nichts sehnlicher, als eine Reise in das ferne Ägypten. Im Land der Pharaonen erhofft sie sich nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine rasche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes. Die junge Frau leidet nämlich an starkem Asthma, das jeden Tag im rauen Inselklima Englands zu einer Qual werden lässt. Als ihre Mutter schließlich um ihr Leben fürchtet, reisen Harriett, Mama Luisa und Tante Yael in den faszinierenden Süden. Doch schon auf dem Weg nach Alexandria treffen die Frauen auf einen gefährlichen Widersacher, der wild entschlossen ist vergangene Fehler zu rächen.

Die Reise ins Land der goldenen Sonne wird von drei sehr unterschiedlichen Frauen erzählt, die das Band der Familie zusammenhält. Die junge Harriett ist aufgrund ihres Asthmaleidens in London ans Bett gefesselt. Noch nie hatte sie die Chance ihre Heimat zu erkunden oder Kontakte mit Gleichaltrigen zu knüpfen. Stattdessen tröstet sie sich mit der Flucht in abenteuerliche Bücher, die vom alten Ägypten erzählen. In der Empfehlung ihres Arztes das Land zu verlassen, sieht sie schließlich ihre Chance den fernen Ort real werden zu lassen. In Ägypten angekommen bessert sich Harrietts Gesundheit zusehends und sie hat die Möglichkeit sich zu entfalten und endlich das Leben zu führen von dem sie so lange geträumt hat. Ihre Figur vermittelt wunderbar den Inhalt eines Zitates von Adlai Ewing Stevenson: "Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren."

Der Himmel war gigantisch. Eine silbrige Riesenschale über ihrem Kopf, an deren Rändern sich perlmuttfarbene Wolkenfinger bis an den Horizont zogen. Um sie herum glitzerte und wogte das Meer. Es wirkte gewaltig. Rein und lebendig.

Harriets Mutter Louisa ist von der Reise so gar nicht angetan. Ihre anfänglichen Zweifel finden schließlich Bestätigung, als sie während der Schiffspassage nach Alexandria buchstäblich einem bedrohlichen Schatten ihrer Vergangenheit gegenübersteht. Langsam taucht man in Louisas dunkelste Geheimnisse ein und bangt mit ihr um die Zukunft der Familie Heron. Welche Pläne verfolgt der geheimnisvoller Gegenspieler? Und wird es ihm gelingen sich über die naive Harriet an Louisa zu rächen?

Die dritte im Bunde der Heron Frauen ist Tante Yael, die tiefgläubig ist und die größten Vorbehalte gegenüber dem Süden hegt. Als sie sich schließlich trotzdem überreden lässt mitzukommen, sieht sie sich der Armut und Unterdrückung des ägyptischen Volkes gegenüber. Yael ist entschlossen zu helfen und entdeckt ungeahnte Fähigkeiten an sich. Mit Leidenschaft und unerwartetem Gleichheitsbestreben kämpft sie für die Rechte von Frauen und Kindern.

Das Zusammenspiel der drei Charaktere hat für mich wunderbar funktioniert, auch wenn die größte Sympathie eindeutig bei der freiheitssuchenden Harriet lag. Mama Louisas rätselhafte Vergangenheit aufzudecken und gleichzeitig deren starken Einfluss auf die Gegenwart der Frauen mitzubekommen, gab dem Roman einen spannenden fast schon krimiähnlichen Touch.

Der Schreibstil der Autorin ist stellenweise sehr poetisch und verleiht den beschriebenen Landschaftseindrücken einen ganz besonderen Zauber. Allerdings musste ich mich anfangs erst an ihre Art und Weise zu schreiben gewöhnen. Das hat mir den Einstieg in die Geschichte leider nicht ganz so einfach gemacht. Auch hatte ich das Gefühl, dass dem Buch 50 Seiten weniger gut getan hätten, denn trotz der spannenden Handlung entstehen ab und an unnötige Längen.

Cover

Als großen Ägyptenfan hat mich das Cover sofort in seinen Bann gezogen. Auch der Titel klang für mich nach einem Büchlein an dem ich unmöglich vorbeigehen kann.

Fazit

Wer sich nicht vom ausführlichen und teilweise recht poetischem Schreibstil abschrecken lässt, entdeckt mit Freuden einen durchaus spannenden Reiseroman der ins faszinierende Ägypten entführt. Gut ausgearbeitete Charaktere und ein Land voller mystischem Zauber können über einige langatmige Passagen hinwegtrösten.


Vielen Dank an Heyne und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Kissing

Kissing
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Erster Satz: Unsere Lippen liegen aufeinander, ich öffne meinen Mund, unsere Zungen umspielen sich sanft.

Emmys Eltern stecken gerade in einer schlimmen Scheidung. Sie selbst hat deshalb gar keine Lust ...

Erster Satz: Unsere Lippen liegen aufeinander, ich öffne meinen Mund, unsere Zungen umspielen sich sanft.

Emmys Eltern stecken gerade in einer schlimmen Scheidung. Sie selbst hat deshalb gar keine Lust auf eine feste Beziehung und macht einen Deal mit ihrem schwulen besten Freund Julian: Auf Partys geben sie sich als Paar aus, um Emmy lästige Bewerber und Julian sein gefürchtetes Outing zu ersparen. Kompliziert wird es allerdings, als beide auf Noah treffen. Der Sunnyboy aus Hamburg lässt die Herzen beider Teenies höher schlagen und stellt ihre langjährige Freundschaft auf eine harte Probe...

Katrin Bongard hat einen wunderbar authentischen Schreibstil und ein tolles Gespür für die kleinen und großen Probleme der angesprochenen Altersgruppe. So pocht die 20-jährige Emmy, trotz eines Umfeldes das keine Wünsche offen lässt, auf ihre Unabhängigkeit. Sie möchte von zu Hause ausziehen und ihren eigenen Weg gehen. Emmy ist eine tolle Protagonistin, die gerne selbstbewusst auftritt, aber doch immer wieder mit Selbstzweifel und Schuldgefühlen gegenüber ihrem besten Freund und ihrer Mutter zu kämpfen hat. Sie ist mir sofort ans Herz gewachsen, denn man kann sich gut und gerne mit ihr identifizieren.

Die Nebencharaktere glänzen zwar nicht mit Originalität, stützen die Geschichte aber auf solide Grundpfeiler. Durch Julian spricht die Autorin Homosexualität an und zeigt Probleme auf, mit denen der Junge auch in unserer modernen Zeit noch zu kämpfen hat. Im Mittelteil der Geschichte, der sich stark auf die anbahnende Liebe zwischen Emmy und Noah konzentriert, ging er allerdings ein wenig unter. Ich hätte mir gewünscht, dass Julian ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommt und er häufiger auf der Bildfläche erscheint. Mit Noah erging es mit ganz ähnlich. Er wird als der geheimnisvolle und sehr sympathische Sunnyboy beschrieben, irgendwie lernt man ihn aber nie so richtig kennen. Seinem Charakter fehlte es mir aufgrund der nur leicht angedeuteten Hintergrundgeschichte einfach an Tiefe.

Eine Besonderheit des Buches ist sicherlich sein Setting. Emmy und ihre Freunde leben in der deutschen Metropole Berlin, die eine herrliche Kulisse abgibt. Wenn Emmy auf dem Potsdamer Platz steht oder Prenzlauer Berg erwähnt, habe ich sofort ein lebhaftes Bild im Kopf. Dies trug für mich ungemein zur Authentizität der Geschichte bei und war in der Flut gewohnt amerikanischer Schauplätze eine willkommene Abwechslung.

Das Ende des Buches hält die Autorin relativ offen, denn einen richtigen Abschluss von Emmys und Noahs Geschichte hat Kissing noch nicht. Die Reihe wartet mit drei weiteren Bücher auf und ich würde jedem der sie lesen möchte empfehlen, gleich Band 2 bereit zu halten.


Cover

Ich finde das Cover hebt sich nicht so recht aus der Masse der Bücher des Genres ab. Die Reihe hat aber auch andere Cover, die mir wesentlich besser gefallen. Ihr könnt also wählen in welcher Variante ihr das Büchlein gerne haben möchtet.


Fazit

Kissing glänzt mit einer tollen Protagonistin und einem gelungenen Mix von Freundschaft, Familie, Homosexalität und Liebe. Es hat Spaß gemacht die Figuren auf ihrer Achterbahnfahrt der Gefühle zu begleiten , trotzdem kamen mir einige wichtige Charaktere zu kurz.


Vielen Dank an Oetinger und Lovelybooks für dieses Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Die Landkarte der Liebe

Die Landkarte der Liebe
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Erster Satz: Katie hatte vom Meer geträumt.

Ein Anruf mitten in der Nacht verändert Katies Leben für immer. Ihre kleine Schwester Mia ist tot. Im paradiesischem Bali soll sie von einer Klippe gestürzt ...

Erster Satz: Katie hatte vom Meer geträumt.

Ein Anruf mitten in der Nacht verändert Katies Leben für immer. Ihre kleine Schwester Mia ist tot. Im paradiesischem Bali soll sie von einer Klippe gestürzt sein. Die Polizei vermutet den Freitot, doch Katie kann diese Version der Ereignisse nicht akzeptieren. Mit Mias meerblauem Tagebuch im Gepäck macht sie sich auf, die Stationen der abenteuerlichen Reise ihrer Schwester nachzuerleben. Sie möchte verstehen, wie es zu diesem schrecklichen Ereignis kommen konnte und lernt dabei nicht nur ihre Schwester, sondern auch sich selbst mit jedem Tag besser kennen....

Die Landkarte der Liebe erzählt die Geschichte zweier ungleicher Schwestern. Die ruhige und organisierte Katie ist fest in ihrem Leben in London verankert. Sie hat einen guten Job und die Hochzeit mit ihrem langjährigen Freund Ed steht kurz bevor. Mia hingegen ist leichtfertig und spontan. Sie ist eine Traumtänzerin, die gerne in den Tag hineinlebt. So kommt auch die impulsive Entscheidung zu einer Weltreise aufzubrechen für Mias Umwelt sehr unerwartet und plötzlich. Doch der wahre Schock erwartet Katie erst nach etwa einem halben Jahr Abwesenheit ihrer Schwester. Mia ist tot und zurück bleiben für Katie jede Menge Fragen und eine alles verschlingende Trauer. Auf der Suche nach Antworten bereist Katie die exotischsten Plätze der Welt und dringt mithilfe des Tagebuchs ihrer Schwester in deren tiefste Gedankenwelt ein. Doch statt Antworten zu finden, tun sich für Katie ungeahnte Abgründe auf.


Die meisten Menschen verreisen aus zwei Gründen: Sie suchen etwas, oder sie fliehen vor etwas. Für mich gilt beides.


Das gegenwärtige Geschehen bekommt der Leser aus Katies Sicht erzählt, doch abwechselnd dazu erfährt man auch durch Mia von deren bereits vergangenen Erlebnissen. Als roter Faden spannt sich über die gesamte Handlung die Frage nach dem Warum. Man rätselt zusammen mit Katie welche Tragweite gewisse Entwicklungen für Mia hatten und wie sich die einzelnen Puzzleteile schließlich zu einem schlüssigen Bild zusammenfügen werden. Dabei liegt der Schwerpunkt der Geschichte ganz eindeutig auf der Beziehung zwischen den beiden Geschwistern und wie diese immer wieder auf die Probe gestellt wird. Familiengeheimnisse werden aufgedeckt und Kindheitserinnerungen aufgearbeitet. Und so manches Mal ist der Pfad zwischen Liebe und Hass gefährlich schmal.

Wer hinter Cover und Titel also eine leichte Sommerlektüre vermutet hat, wird enttäuscht werden. Denn über den exotischen Kulissen hängt ein drückender Schleier aus bittersüßer Melancholie und in den berauschenden Duft des Reisens und der Meeresluft mischen sich auch sehr ernste Nuancen. Trotzdem habe ich ein wenig die Beschreibungen der wunderschönen Reiseziele vermisst. Die faszinierende Umgebung in der sich die Schwestern bewegen wird nur am Rande benannt, weshalb ich mich leider nicht ganz so gut in das Setting hineinfühlen konnte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr emotional und spricht viele unterschiedliche Gefühlsfacetten an. Man wird dazu angeregt sich Gedanken über die eigene Beziehung zu Familie und Freunden zu machen, sich zu fragen wer man selbst gerne sein möchte und wie viel Teil Mia oder Katie in einem steckt. Dabei bleibt der Roman aber immer ein eher ruhiges Leseerlebnis, dass man ab und an auch weglegen kann oder sogar muss, um das Gelesene zu verdauen.


Cover

Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet worden, ich liebe die Farben! Allerdings vermutet man hinter der Gestaltung und dem Titel auf den ersten Blick wohl eher einen seichten Liebesroman und das ist diese Geschichte ganz und gar nicht.


Fazit

Ein berührendes Familiendrama voller Tiefgang und Liebe. Das Gelesene regt zum Nachdenken und verzaubert mit seinen leisen Tönen. Leider kamen mir der exotischen Schauplätze ein wenig zu kurz.