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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2021

Eine etwas andere Liebesgeschichte

Ein ganzes Leben lang
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[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an penguinrandomhouse für die Bereitstellung]

Darum geht´s:

In diesem Buch von aus geht es um ein Ehepaar, bei dem alles rund zu laufen scheint. ...

[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an penguinrandomhouse für die Bereitstellung]

Darum geht´s:

In diesem Buch von aus geht es um ein Ehepaar, bei dem alles rund zu laufen scheint. Ein schwerer Schicksalsschlag gehört der Vergangenheit an und beruflich und privat ist alles an sich super, sodass die beiden ihre Aufmerksamkeit ihrer kleinen Tochter widmen können. Doch als ihr Mann zufällig auf Unterlagen trifft, die sich nicht mit den Schilderungen seiner Frau decken, kommen zunehmend Zweifel bei ihm auf. Auf welche Hintergründe wird er bei seinen Recherchen stoßen und was wird das für seine kleine Familie bedeuten?

Mein Lesefazit:

Nachdem mich das erste Buch der Autorin nicht vollends überzeugen konnte, war ich umso gespannter auf diese Geschichte. Der Schreibstil und Aufbau der Geschichte haben mir deutlich besser gefallen, da es um einiges leserfreundlicher war. Es handelte sich nicht um einen klassischen Liebesroman, stattdessen hat man mit dem Protagonisten mitgerätselt, was seine Frau vor ihm verbirgt und warum. Dabei war das Ganze für mich plausibel und gut dargestellt. Zudem fand ich die Berufe der beiden - Meeresbiologin und Nachrufschreiber - und die Darstellung derer wirklich interessant.

Insgesamt war es mal ein etwas anderer Liebesroman, was ich erfrischend fand. Es war gut gemacht, sodass ich die ganze Zeit wissen wollte, was hinter alldem steckt. Allerdings ist das Buch sehr detailreich, was an sich gut ist, aber auch dazu führt, dass es sich stellenweise zieht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2021

Unaufgeregt und dennoch spannend

GIRL A
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[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an HarperCollins für die Bereitstellung]

Darum geht es:

In diesem Buch geht es um Lex Gracie, die heutzutage erfolgreich als Anwältin arbeitet. ...

[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an HarperCollins für die Bereitstellung]

Darum geht es:

In diesem Buch geht es um Lex Gracie, die heutzutage erfolgreich als Anwältin arbeitet. In ihrer Kindheit jedoch haben sie und ihre Geschwister Schreckliches erlebt. Angekettet, im Dreck starrend und bis auf die Knochen abgemagert, konnte Alexandra es mit 15 Jahren schaffen zu fliehen. Nachdem das Schrecken sein Ende fand, wird sie wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, als ihre Mutter stirbt und sie die Testamentsvollstreckerin sein soll. Lex, die medienwirksam nur Girl A genannt wird, muss sich dadurch wieder mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen.

Mein Lesefazit:

Die Geschichte war erschreckend, ohne dass eine extreme Spannung vorhanden war. Man war in der Gegenwart und hat dann immer Einblicke in die Vergangenheit bekommen – so bekam man ein immer besseres Verständnis, welche Umstände zu der Gegenwart geführt haben. Es war interessant zu sehen, wie sich die Situation immer weiter zugespitzt hat und wie jedes Kind, das dieselben Erfahrungen gemacht hat, ganz unterschiedlich damit umgeht – sowohl damals als auch heute. Vor allem war es interessant, da man sich überlegt hat, wie man selbst gehandelt hätte – sei es aus Sicht der Betroffenen oder deren Umfeld. Teilweise waren die Verhaltensweisen unverständlich und dennoch wurde dadurch gut dargestellt, dass jeder Mensch individuell ist und es nicht nur schwarz oder weiß gibt.

Insgesamt war es ein interessantes Buch. Es ist an sich unaufgeregt, aber dennoch bleibt man dran, um nach und nach zu erfahren, wie die Umstände zum jetzigen Zeitpunkt führen konnten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2021

Prickelnde Zweisamkeit

Lovely. Pretty. Sexy – Blackwell Lyon Sammelband
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[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an penguinrandomhouse für die Bereitstellung]

Darum geht´s:

Zwei Brüder gründen gemeinsam mit einem Freund, mit dem sie zusammen gedient haben, ...


[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an penguinrandomhouse für die Bereitstellung]

Darum geht´s:

Zwei Brüder gründen gemeinsam mit einem Freund, mit dem sie zusammen gedient haben, eine Sicherheitsfirma, die ihre gesamte Zeit und den vollen Fokus in Anspruch nimmt. Dementsprechend bleibt für Beziehungen keine Zeit, davon abgesehen, dass die Vergangenheit sie aus unterschiedlichen Gründen misstrauisch gemacht hat. Doch dann treffen sie auf Frauen, die ihre bisherige Einstellung auf den Kopf stellen. Werden sie ihre Dämonen hinter sich lassen und ihr Unternehmen weiterhin voranbringen können?

Lesefazit:

Der Schreibstil war super und es gab die Richtige Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit. Trotz dessen, dass jede Geschichte nicht so viel Platz zur Entfaltung hatte, war es insgesamt eine Runde Sache. Alle Protagonisten waren sympathisch und die Entwicklung der Geschichte hat gepasst. Auch das Geschehen drumherum war jedes Mal anders und dennoch zusammenhängend, was ich mochte. Zudem war der Erotikanteil vorhanden und auch gut gemacht, ohne Überhand zu nehmen. Die Kurzgeschichten sind toll, wenn man zwischendurch lockere und an sich leichte Geschichten haben möchte, die prinkelnde Aspekte beinhalten.

Alles in Allem war es ein schönes Buch, das sich gut und schnell lesen ließ. Ich mochte es wirklich gerne, einzig und allein Kleinigkeiten in Bezug auf den Erotikteil haben mich gestört, obwohl diese zugegebener Maßen in diesem Genre sehr häufig vorkommen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2021

Ein schicksalshafter Ballon

Jedes Jahr im Juni
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[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an penguinrandomhouse für die Bereitstellung]

Darum geht es:

Emmie lässt als Teenager einen roten Luftballon steigen, der von einem gleichaltrigen ...

[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an penguinrandomhouse für die Bereitstellung]

Darum geht es:

Emmie lässt als Teenager einen roten Luftballon steigen, der von einem gleichaltrigen Jungen auf der anderen Seite des Meeres gefunden wurde. Im Laufe der Jahre nehmen die beiden Kontakt auf und werden trotz der Entfernung beste Freunde. Dabei ist Emmie sich sicher, dass die beiden Seelenverwandte sind. Doch als sie ihren 30. Geburtstag gemeinsam feiern, kommt alles anders als gedacht und auf einmal muss Emmie viele Dinge aus einer anderen Perspektive betrachten.

Mein Lesefazit:

Bei diesem Buch wird man direkt in die Geschichte hineingeworfen und begleitet die Protagonistin dabei, wie sie versucht, ihr Leben zu meistern. Auf diesem Weg muss sie feststellen, dass ihre Freundschaft zu Lucas unausgewogener ist, als sie bisher angenommen hat, nachdem dieser ihr eine überraschende Entscheidung mitteilt.

Dabei muss die Protagonistin viele Dinge verarbeiten und lernen, dass die meisten Aspekte im Leben einfach manchmal nur eine andere Betrachtungsweise brauchen, um sich zu verändern – anstelle einer 180° Wendung braucht es manchmal nur einige wenige Grad. Diese Erkenntnis führt dazu, dass sie wächst und zunehmend stärker durch ihr Leben geht.

Zudem sieht man gut, dass man Beziehungen zu anderen Menschen nicht erzwingen kann, anderen manchmal eine Chance geben und für sie offen sein und von Zeit zu Zeit seine Freunde hinterfragen sollte, um festzustellen, dass doch nicht alles so ist, wie man bisher angenommen hat.

Ich mochte es gerne, dass die eigentlich Lovestory nicht allzu präsent war und viele verschiedene Beziehungskonzepte – zur Familie, zu Freunden, zu Bekannten, zu Arbeitskollegen, über Generationen hinweg und romantischer Natur – behandelt wurden. Dabei ging es nicht ausschließlich in eine Richtung, sondern es gab verschiedene Ansätze, was ich wirklich gerne mochte. Weiterhin kann ich jedem nur empfehlen, einen Menschen im Leben zu haben, der wie ihre Arbeitskollegin Rosie ist (große Liebe 😍).

ABER:

Warum geht es um einen roten Luftballon und auf dem Cover ist ein gelber/ goldener abgebildet? (Nur ein Detail, aber dennoch als Fragezeichen bei mir im Kopf aufgetaucht). Zudem hat es mich persönlich irritiert, dass die Kapitel nicht ineinander übergehen, sondern immer an ganz anderen Stellen anfangen – das ist meines Erachtens nicht so leserfreundlich gewesen und hat dafür gesorgt, dass man manchmal etwas den Faden verloren hat oder die Zusammenhänge nicht ganz finden konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2021

Ein anderer Touch, der jedoch Schwächen hat

Like Gravity
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[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an die bloggerjury und den Verlag Bastei Lübbe für die Bereitstellung]

Darum geht´s:

Dieses Buch von Julie Johnson aus dem LYX Verlag handelt von ...

[Werbung unbezahlt | Rezensionsexemplar] [Vielen Dank an die bloggerjury und den Verlag Bastei Lübbe für die Bereitstellung]

Darum geht´s:

Dieses Buch von Julie Johnson aus dem LYX Verlag handelt von einer Protagonistin, die als Kind eine Situation miterleben musste, die sie seitdem für ihr ganzes Leben geprägt hat. Am College begegnet sie dann einem Mann, der ihre Welt auf den Kopf stellt und sie langsam aus ihrem Schneckenhaus herauslockt. Ihr Leben wandelt sich langsam, doch sie fühlt sich zunehmend beobachtet…

Lesefazit:

Man merkt, dass das Buch 2013 erschienen ist, allein daran, dass es das klassische Schema erfüllt. Sie ist tollpatschig, klein, schwach und naiv, er ist der „overprotective“ Badboy, der auf einmal bekehrt wird.

Der Schreibstil ließ sich gut lesen und ich mochte es, dass etwas Spannung vorkam. Dabei war vor allem das Ende wirklich spannend. Die Handlungen bestanden hauptsächlich aus Party, College und der Vergangenheit, sodass darüber hinaus nicht viel rüberkam. Dadurch hat auch etwas die Charaktertiefe gelitten, aber es wäre sonst vielleicht auch zu viel gewesen.

Außerdem war es an manchen Stellen etwas zu langgezogen für meinen Geschmack. Die angedeuteten Aspekte waren recht offensichtlich, aber das hat mich nicht gestört, weil die meisten NA Bücher so sind. Eigentlich weiß man doch nahezu immer, worauf der Autor hinaus möchte.

Die Anziehung der Protagonisten war für mich nicht ganz nachvollziehbar am Anfang, gegen Ende hat es jedoch etwas mehr Sinn ergeben. Er hatte für sie viele Kosenamen, was mich etwas gestört hat, aber je nach subjektiver Wahrnehmung jedem anders ergehen kann – ich bin einfach kein Fan davon.

Des Weiteren war sie mir etwas zu zickig und kratzbürstig und an den falschen Stellen misstrauisch – so hat sie dem Protagonisten ein großes Misstrauen entgegengebracht, ohne dass er ihr einen Anlass dazu gegeben hat. Im Gegensatz dazu hat sie in offensichtlichen Situationen kein Misstrauen zum Ausdruck gebracht, sondern eher eine nicht nachvollziehbare Naivität.

Insgesamt gab es recht viele Szenen, in denen sich die Protagonistin für meinen Geschmack etwas zu naiv verhalten hat, wenn man ihre Vergangenheit bedenkt. Auch ihre Tollpatschigkeit war etwas übertrieben – sie ist zweimal im Buch hingefallen und beide Male aufs Gesicht. Nimmt man nicht seine Hände zum Schutz?

Der männliche Protagonist hatte schnell eine Charakterwandlung, was jedoch später erläutert wurde. Er war allerdings nicht ganz so present und hatte eher eine untergeordnete Rolle, in der er von Zeit zu Zeit als Retter in der Not in Erscheinung treten musste.

Innerhalb des Buchs gab es für mich einige Unklarheiten, was die zeitliche Abfolge anbelangt hat – irgendwie kam es manchmal nicht so ganz hin. Davon mal abgesehen ist die Hauptfrage in Bezug darauf folgende: Wie viel Altersabstand lag zwischen den Protagonisten? An einer Stelle wird dahingehend etwas gesagt, aber wenn das stimmt, wäre es zum einen sehr merkwürdig und irgendwie auch bedenklich und zum anderen würde ein Detail nicht ganz hinkommen, was gegen Ende des Buchs noch herauskommt.

Zusammenfassend war es ein gutes Buch für diejenigen, die das klassische NA Schema mögen. Allerdings war mir die Protagonistin zu naiv und tollpatschig. Zudem wurden einige Aspekte für meinen Geschmack nicht ausreichend behandelt, sodass Fragen bei mir offen geblieben sind. Dennoch muss ich dem Buch zugutehalten, dass es durch den Spannungsaspekt mal etwas Neues hereingebracht hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere