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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2019

Es bleibt konstant mittelmässig für mich...

Calendar Girl - Begehrt
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Klappentext:

Was als simpler Job begann, ist für Mia Saunders zur Reise ihres Lebens geworden. In Miami dreht sie ein Musikvideo mit Anton Santiago - Sex mit dem Gott des Hip Hop wäre perfekt, um alles ...

Klappentext:

Was als simpler Job begann, ist für Mia Saunders zur Reise ihres Lebens geworden. In Miami dreht sie ein Musikvideo mit Anton Santiago - Sex mit dem Gott des Hip Hop wäre perfekt, um alles zu vergessen. Doch plötzlich kann Mia manche Dinge nicht mehr zulassen ... Als sie im August in Texas die verschollene Schwester eines Ölbarons mimen soll und von dessen Familie warmherzig begrüßt wird, erkennt sie: Liebe kann schlimmer sein als jede Missachtung. Sie macht verwundbar. Im September kehrt Mia in ihre Heimat Las Vegas zurück, um für die Menschen zu kämpfen, die sie liebt.







Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer flüssig, gut und schnell zu lesen. Die Kapitellänge ist sehr angenehm. Das Cover dieses 3. Bandes der Calendar Girl Reihe, ist wie die Vorgänger wirklich bezaubernd.

Der Inhalt. Naja. Zuerst: es hat mir ein Stück weit besser gefallen, als die Vorherigen. Eine höhere Bewertung kann ich deswegen leider nicht geben. Die Protagonistin dreht nach meinem Geschmack im Juli aufgrund der Ereignisse des letzten Monats etwas zu sehr durch. Und die Geschichte, die ihr zugestoßen ist wird mir ein wenig zu einfach abgehandelt. Jedoch gibt es auch in diesem Band eine Vielzahl an interessanten Charakteren, denen es aber ebenfalls etwas an Tiefe und Glaubwürdigkeit fehlt. Mit ihrer besten Freundin werde ich wahrscheinlich auch bis zum Ende der Reihe nicht warm werden.
Allein Mia bekommt ein wenig Tiefgang als es um ihre familiäre Situation und ihre Beziehung zu Wes geht. Das hat mir an dieser Stelle sehr gut gefallen. Jedoch entwickelt sich das Ganze meiner Meinung nach schnell wieder zu etwas Unglaubhaften. Für mich zu weit hergeholt, „over the top“ und unrealistisch. Zu schnell und kopflos entscheidet sie sich für lebensverändernde Schritte, fasst zu schnell Vertrauen zu Personen die sie gerade ein paar Wochen kennt. Das wirkt für mich nicht wie ein authentischer Charakter. Auch mit dem Drama, dass sich mit dem letzten Monat einstellt, konnte ich mich zunächst anfreunden, weil ich es als eine Abwechslung zum bisherigen Schema des Buches empfand. Aber auch hier ging es erneut bergab, denn es wurde rasch wieder „too much“.

Alles in Allem setzt sich die Reihe für mich konstant unterdurchschnittlich fort. Da ich es bis hierhin geschafft habe, werde ich nun auch den letzten und abschließenden Band lesen. Vielleicht überrascht mich dieser ja noch positiv.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Es ist ein bisschen besser geworden...

Calendar Girl - Berührt
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Klappentext:


Jeder Monat bringt Mia Saunders ihrem Ziel näher, eine Million Dollar für die Rettung ihres Vaters aufzutreiben. Im April ist sie die Begleiterin eines Baseball-Stars, der mehr von ihr will, ...

Klappentext:


Jeder Monat bringt Mia Saunders ihrem Ziel näher, eine Million Dollar für die Rettung ihres Vaters aufzutreiben. Im April ist sie die Begleiterin eines Baseball-Stars, der mehr von ihr will, als im Vertrag steht. Der Bad Boy ist hartnäckig - und höllisch sexy. Im Mai schmelzen Mias gute Vorsätze unter der Sonne Hawaiis dahin - mit dem Samoaner Tai Niko verbindet sie mehr als die gemeinsame Lust. Der Juni bringt einen spannenden Job in Washington D.C., aber auch Gefahr ...

Meine Meinung:


Das Positive zuerst: Die Sprache ist mal wieder herrlich flüssig und gut zu lesen, man kommt gut durch das Buch. Es ist tatsächlich so, dass ich in diesem Teil Mia ein paar positive Seiten abgewinnen konnte. Die Sorge um ihre Schwester, verleiht ihr noch ein wenig Tiefe. Auch das sie endlich in Frage stellt ob sie Wes wirklich liebt. Aber das ist leider auch schon alles. Schön fand ich es in diesem Teil auch, dass auf eine Location in der sie sich aufhält, im Mai etwas mehr eingegangen wird. Das war im ersten Teil leider in allen drei Monaten nicht der Fall. Es gibt auch in diesem Teil, eine Reihe von interessanten Charakteren, die teilweise aber von ihrer Art her einfach gar nicht gehen und nicht viel hergeben.

Ansonsten bleibt das Buch weiterhin sehr an der Oberfläche. Es war tatsächlich so, dass ich beispielsweise im April einige Passagen überspringen musste, weil es mich die anzügliche und rüde Sprache extrem genervt hat. Gerade die vulgären Gespräche die sie mit ihrer Besten Freundin an den Tag legt, gehen für mich einfach gar nicht. Auch das Pensum an Geschlechtsverkehr den sie im Mai hat, ist für mich völlig realitätsfern. Mia wird schlichtweg fast durchgängig von ihrer Libido geleitet und wenn sie sich gerade mal nicht in den Laken wälzt, dann ist sie die Heldin, Wohltäterin und Hobbypsychologin schlecht hin. Das ist für mich einfach Over the Top. Das im Juni ein etwas bedrohliches Element eingebaut wird, ändert daran leider nichts.
Im Großen und Ganzen fehlt mir einfach der rote Faden in der Geschichte. Die Erotikszenen wirken keinesfalls billig, sind aber an manchen Stellen für mich zu viel des Guten. Ich denke ich werde die Reihe trotzdem weiterlesen, da es mich nun schon interessiert wie die ganze Geschichte ausgeht.

Veröffentlicht am 25.09.2021

Für mich leider sehr farblos

Der schwarze Winter
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Kurz zum Inhalt: zwei Schwestern die im eisigen Winter 1946/47 gemeinsam ums Überleben kämpfen und versuchen sich in Hamburg als Frauen zu behaupten.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kommt ...

Kurz zum Inhalt: zwei Schwestern die im eisigen Winter 1946/47 gemeinsam ums Überleben kämpfen und versuchen sich in Hamburg als Frauen zu behaupten.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kommt wirklich gut durch die Seiten. Die Geschichte ist kurzweilig und so hat man das Buch relativ schnell weggelesen. Dennoch habe ich für meine Verhältnisse sehr lange dafür gebraucht. Warum? Vermutlich da ich von der Thematik die hinter dem Buch steckt, etwas mehr erwartet habe. Der Hungerwinter wird nur an manchen Stellen kurz erwähnt oder angeschnitten, so richtig zum Tragen kommt er in meinen Augen leider nicht. Mir hat vor allem die harte, raue, angespannte Atmosphäre gefehlt, die der Klappentext andeutet. Auch war ich von der Charakterentwicklung und Gestaltung ein wenig enttäuscht. Silke und Rosemarie, die beiden Schwestern, haben auf mich sehr blass gewirkt und ohne viel Tiefgang. Auch Hans der ebenfalls aus seiner Perspektive erzählt, hat mich nicht erreichen können. Zusätzlich hat für mich der Spannungsbogen fast gänzlich gefehlt. Gegen Ende kommt ein bisschen Wind auf, der sich aber auch schnell wieder in ein laues Lüftchen verwandelt. Die Auflösung von Konfliktsituationen oder kritischen Momenten ist immer dieselbe. Und das wird auf Dauer ziemlich eintönig und langweilig. Die Ereignisse haben auf mich sehr aufeinandergereiht gewirkt, wie auf einer Perlenkette. Nur dass es in diesem Fall noch nicht mal bunte Perlen waren, sondern eher farblose und eintönige. Erzählstränge werden zwar immer wieder angeschnitten man denkt: „Juhu endlich mal ein Plottwist“, verlaufen dann aber doch recht schnell im Sand. Die Geschichte birgt einen Plottwist, der aber schon von Anfang an zu erahnen ist. Auch das Ende war mir zu vorhersehbar und einfach konstruiert. Schade!
Ich wollte dieser Geschichte, die eine wirklich vielversprechende Idee hat, mehr abgewinnen. Aber leider konnte sie mich nicht in ihren Bann ziehen und so konnte mich lediglich der angenehme Schreibstil der Autorin überzeugen. Deswegen gibt es leider nur, aber immer noch gut gewollte, 2 von 5 Sternen von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2021

Leider enttäuschend

Kingdoms of Smoke – Dämonenzorn
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Nach dem ich den ersten Band noch einmal gelesen hatte wollte ich direkt mit dem Zweiten Band der „Kingdoms of Smoke“- Trilogie weitermachen. Wir begleiten die unterschiedlichen Protagonisten auf der Suche ...

Nach dem ich den ersten Band noch einmal gelesen hatte wollte ich direkt mit dem Zweiten Band der „Kingdoms of Smoke“- Trilogie weitermachen. Wir begleiten die unterschiedlichen Protagonisten auf der Suche um das Geheimnis des Dämonenrauchs, während ein großer Krieg aufzieht. Dabei stehen Freundschaft, Liebe und Loyalität auf dem Spiel.
Die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr interessant, nur leider konnte die Autorin das in meinen Augen nicht ganz so gut umsetzen. Die Sprache war zwar flüssig aber relativ einfach und ohne Schnörkel gehalten. Man kommt gut durch, jedoch wird es schnell recht zäh und langweilig. Die Protagonisten waren sehr blass und eine Tiefe konnte ich lediglich bei Edyon und ein bisschen bei Cathrine feststellen. Auch die Story ist für mich leider viel zu tröge dahin geplätschert mit ein paar seichten Spannungsmomenten. Mir tut es in der Seele weh dieses Buch so zu bewerten, aber ich konnte einfach nicht weiterlesen und es war wirklich mühsam. Deswegen musste ich das Buch nach ca. 200 Seiten leider abbrechen, da es mir jede Motivation zum Weiterlesen genommen hatte. Wie schon gesagt das Setting, die Weltidee und das Grundkonzept an sich sind wirklich großartig, nur die Umsetzung konnte mich leider gar nicht begeistern. Eigentlich wollte ich alle 3 Bände in einem Rutsch durchlesen, werde es aber erst einmal ruhen lassen. Ich habe die Hoffnung, dass ich irgendwann noch einmal die Muße haben werde mich dieser Trilogie zu widmen und vielleicht begeistert sie mich zu einem anderen Zeitpunkt mehr als heute.
Leider für mich eine Enttäuschung, da es mir aber in den Grundzügen gefallen hat, gebe ich 2 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.05.2021

Zuviel Kitsch und Klischee

Cinder & Ella - Happy End - und dann?
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Cinder und Ella haben sich endlich gefunden. Doch die glitzerende Welt Hollywoods hat noch einiges für das Pärchen parat. Und wird Ella sich endlich trauen, der Welt zu zeigen wer sie wirklich ist? Und ...

Cinder und Ella haben sich endlich gefunden. Doch die glitzerende Welt Hollywoods hat noch einiges für das Pärchen parat. Und wird Ella sich endlich trauen, der Welt zu zeigen wer sie wirklich ist? Und wird ihre Beziehung dem standhalten?
Wie schon der erste Teil lässt sich auch dieser sehr gut weghören und die vor allem die weibliche Synchronstimme hat es mir wieder sehr angetan. Die Charaktere sind nach wie vor sehr sympathisch und die auch die Nebencharaktere bekommen ihren Spielraum. Jedoch was mir im ersten Band schon zu viel war, wurde hier in dieser Geschichte noch auf die Spitze getrieben. Ellas Selbstmitleid ging mir nach einer Weile ziemlich auf die Nerven und bei dem gesamten Kitsch rund um die Beziehung der beiden ist mir fast ein bisschen schlecht geworden. Das mag jetzt etwas drastisch klingen, aber besser kann ich es einfach nicht ausdrücken. Natürlich ist es nicht einfach für Ella mit ihren Narben innerlich und äußerlich umzugehen – wie sie allerdings im Buch damit umgeht, bzw. wie das Ganze immer wieder betont wird, war für mich zu viel. Damit möchte ich nicht sagen, dass die gesamte Geschichte so ist, aber an manchen Stellen wäre weniger definitiv mehr gewesen. Die Beziehung der beiden hätte gar nicht soviel Klischee und Kitsch gebraucht, sondern hätte allein von ihrem Verständnis und ihrer Zuneigung leben können. Natürlich Brian ist ein berühmter Hollywoodstar aber man muss es in meinen Augen damit auch nicht übertreiben. Das wirkt relativ schnell unrealistisch und überheblich. An manchen Stellen des Buches war ich kurz davor abzubrechen, weil es mir so auf die Nerven gegangen ist. Generell findet hier im Gegensatz zum ersten Teil nicht wirklich viel Spannung statt. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin ohne dass es groß Action gibt. So plätschert das Ganze nur so vor sich hin und das Ende ist meinen Augen fast grauenhaft gewesen. Es war an Kitsch und Klischee fast nicht zu überbieten und für mich schlichtweg einfach over the top.
Schade, nachdem mir der erste Teil bis auf ein paar Abstriche wirklich gut gefallen hat, kann dieser hier leider überhaupt nicht mithalten. Dafür wurde zu viel mit Kitsch und Klischee um sich geworfen und hat eine eigentlich wirklich schöne Liebesgeschichte mit tollen Charakteren etwas ruiniert. Deswegen gibt es von mir hier leider nur 2 von 5 Sternen. Ich hätte gerne mehr gegeben.

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