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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2019

WOW!

Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen.
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Klappentext: In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!
Leni ist glücklich und liebt ihr Leben. Bis sich etwas in ihr verändert. Plötzlich führt jeder Gedanke in Lenis Kopf ein chaotisches ...

Klappentext: In jeder Dunkelheit brennt ein Licht. Man muss es nur finden!
Leni ist glücklich und liebt ihr Leben. Bis sich etwas in ihr verändert. Plötzlich führt jeder Gedanke in Lenis Kopf ein chaotisches Eigenleben und ihre Gefühle drohen sie zu überwältigen. Ganz tief in sich drin spürt sie etwas, was vorher nicht da war – Leere, Traurigkeit und unendlich viel Angst. Was fehlt ihr? Und wie erklärt man etwas, das niemand sehen oder verstehen kann? Am wenigsten man selbst…



Meine Meinung:

Ich liebe das wunderschöne, dunkle Grün des Einbandes und das raue Gefühl unter den Fingern, wenn man darüberstreicht. Die handgeschriebenen Tagebucheinträge der Autorin - einfach wundervoll!

Der Schreibstil ist wunderbar sanft, ruhig und so atemberaubend behutsam. Die Geschichte ist super flüssig zu lesen und ich habe jede einzelne Zeile genossen. Die Wortwahl und die Bilder die dadurch entstanden sind, haben mich vollkommen aufgesogen.
Von Anfang an haben mich die Charaktere im Herzen berührt. Leni, Matti und jeder andere Nebencharakter, hatte er auch nur ein paar Seiten Auftrittszeit. Ich konnte mich in so vielem von Lenis Eigenschaften wiedererkennen. Angefangen von ihren wilden Haaren bis dahin, dass sie den Dingen Namen gibt. Dass hatte ich bisher bei keinem anderen Hauptcharakter.
Die Geschichte fließt von Seite zur Seite. Ich hatte mehrmals den Moment: genau das ist jetzt meine Lieblingsstelle im Buch! Doch ein paar Seiten weiter, hatte ich das schon wieder verworfen. Das Buch besteht aus so vielen wunderbaren Momenten und Kleinigkeiten die es zu einem absoluten Schmuckstück machen. Ich kann meine Gefühle und Gedanken gerade so schlecht in Worte fassen, weil mich die Geschichte einfach so tief im Herzen getroffen hat. Von Schmunzeln bis hin zu einer Träne die mir über die Wange gelaufen ist, hat das Buch eine ganze Bandbreite von Emotionen in mir hervorgerufen, dass mir wie gesagt schlichtweg einfach die Worte fehlen. Es ist eine so wichtige Geschichte. Ein so wichtiges Thema! Der Weg von Leni und Matti gibt Hoffnung, Licht und Mut!

Ich kann nur sagen: WOW! Es war das erste Buch der Autorin welches ich gelesen habe. Und es hat mich schlichtweg einfach nur umgehauen. Selten habe ich ein so wunderschönes und sensibles Buch gelesen wie dieses! Lest es!

Veröffentlicht am 07.04.2019

Grandios!

Die Geisha
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nhalt:
Anfang der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht. Hier wird Sie unter qualvollen Bedingungen zu einer der begehrtesten Geishas in ganz Japan ausgebildet. ...

nhalt:
Anfang der 30er Jahre wird das einfache Fischermädchen Chiyo in die alte Kaiserstadt Kyoto gebracht. Hier wird Sie unter qualvollen Bedingungen zu einer der begehrtesten Geishas in ganz Japan ausgebildet. Dabei kommt der Traum vom privaten Glück oft zu kurz.

Meine Meinung:
„Wir werden nicht Geishas, damit wir ein schönes Leben führen können. Wir werden Geishas, weil wir keine andere Wahl haben.“ (S.390)

Dieses Zitat trifft den Kern dieses wundervollen Buches auf den Punkt. Der Autor beschreibt in einer zauberhaften und bildhaften Sprache die Geschichte der jungen Chiyo die aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen wird um in Kyoto zu einer Geisha erzogen zu werden. Chiyo ist zum Anfang der Geschichte sehr naiv, was mir beim Lesen fast das Herz zerrissen hat, da man ahnt was auf sie zukommt. Sie spricht den Leser immer wieder direkt an. Es ist ihr älteres Ich, welches dem Leser die Geschichte erzählt. Das lässt Sie als Hauptcharakter überaus authentisch und ehrlich wirken. Anfangs träumt sie noch davon, dass alles gut wird. Diese Illusion wird ihr jedoch schnell geraubt. Sie muss sich gegen viele Hindernisse durchsetzen und man fiebert mit ihr. Selten konnte ich mich bei einem Buch so gut in einen Charakter hineinversetzen wie in Chyio. Ich musste lachen, weinen und mir rollten sich bei manchen Szenen die Zehennägel vor Entsetzen hoch. Es wird überaus deutlich, wie grausam die Ausbildung zur Geisha sein kann. Auch das damit verbundene Frauenbild, war für mich in unserer heutigen Zeit sehr befremdlich, teilweise schockierend. Dadurch muss Chyio schnell erwachsen werden und sich gegen grausame Konkurrentinnen durchsetzen. Freude und Leid, Glück und Unglück liegen bei dieser Geschichte nur einen Hauch voneinander entfernt. Man hofft und bangt, dass Chyio am Ende hoffentlich doch noch ihr persönliches Glück finden wird. Der Schreibstil reißt einen mit, als wäre man in die Strömung eines wilden Flusses geraten und lässt einen erst wieder los, wenn man die Mündung erreicht hat – das Ende des Buches. Großartig!

Arthur Golden schafft es ein eindrückliches Bild der schillernden, farbenfrohen aber auch durchaus düsteren Geisha-Kultur in der damaligen Zeit zu kreieren. Ein Buch was mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und fasziniert hat und sich definitiv in das Regal meiner All-Time-Favoriten der Bücher einreiht. Ein absolutes Leseerlebnis !

Veröffentlicht am 07.04.2019

Ich bin sprachlos.

Der Märchenerzähler
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Es ist kaum 12 Stunden her, dass ich dieses Buch weg gelegt habe. Und selbst jetzt bin ich davon noch so ergriffen, dass ich hoffe alles was ich beim Lesen empfunden habe ausdrücken zu können.

Die Inhaltsangabe ...

Es ist kaum 12 Stunden her, dass ich dieses Buch weg gelegt habe. Und selbst jetzt bin ich davon noch so ergriffen, dass ich hoffe alles was ich beim Lesen empfunden habe ausdrücken zu können.

Die Inhaltsangabe haben viele vor mir schon sehr treffend beschrieben, so dass ich mir sie an dieser Stelle spare. Viel mehr möchte ich meine Emotionen über dieses Buch in Worte fassen.

Die Geschichte von Anna und Abel hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Gerade Abel als Charakter hat mich unglaublich fasziniert, so authentisch und echt habe ich ihn beim Lesen empfunden.

Ich habe das Buch, da ich gestern frei hatte und das gute Wetter genutzt habe, an einem Tag komplett verschlungen. Für meine Mitmenschen war ich absolut nicht mehr ansprechbar. Die Welt die Antonia Michaelis mit ihren wunderbaren Worten erschaffen hat, hat mich einfach vollkommen aufgesogen.
Diese zarte Liebesgeschichte dich sich zwischen den beiden entspinnt, verknüpft mit wirklich erdrückenden und schmerzhaft realistischen Themen die die Autorin aufgreift, hat mir teilweise den Atem genommen und die Tränen in die Augen steigen lassen. Diese dicht gestrickte Geschichte hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Während des Lesens, hat sich eine verzweifelte, erdrückende Stimmung in mir breit gemacht und selbst als ich einen Kloß im Hals bekommen habe, konnte ich nicht aufhören zu lesen.

Manchmal wollte ich Anna schütteln, war sie doch teilweise in ihren Entscheidungen so blauaügig. Doch konnte ich sie auch gut nachvollziehen, weil daraus nichts anderes gesprochen hat, als die erste Liebe an der man verzweifelt festhält. Diese Geschichte verwoben mit einem Märchen, bei dem man nicht weiß ob es wirklich nur ein Märchen ist. Das Buch hat mich aufgewühlt und mich verzweifeln lassen und ist trotzdem auf seine Art und Weise wunderschön und berührend. Ich habe einige Rezensionen hier gelesen und habe festgestellt, dass ich nicht die einzige war die nicht nur geweint hat, sondern wirklich geheult hat. So sehr hat mich das Ganze ergriffen. Teilweise konnte ich nicht weiterlesen, so sehr sind die Tränen geflossen.

Ich musste das Buch nach beenden erst einmal weit weg von mir legen um Abstand zu gewinnen.
Unglaublich was die Autorin in diesem Werk geschaffen hat. Grausam,großartig - fantastisch!
Dieses Buch, Anna und Abel, werden mir noch sehr lange im Gedächtnis bleiben!

Veröffentlicht am 01.10.2021

Sergen und Celiné

Tavith (Band 2): Wenn Sonne und Mond sich berühren
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Nach dem wir in Band 1 die Geschichte von der Tavith Amaleya und dem Nymphenkönig Jiyan verfolgen durften, sind in Band 2 der Reihe nun die Tavith Celiné und der Höllenfürst Sergen am Zug. Eine Kombination ...

Nach dem wir in Band 1 die Geschichte von der Tavith Amaleya und dem Nymphenkönig Jiyan verfolgen durften, sind in Band 2 der Reihe nun die Tavith Celiné und der Höllenfürst Sergen am Zug. Eine Kombination auf die ich mich im Vorfeld schon sehr gefreut habe und nicht zu wenig Sarkasmus und heftige Schlagabtäusche verspricht.
Und davon hat der Schreibstil von Philina definitiv mehr als genug. Die Charaktere sind nicht auf den Mund gefallen und haben immer wieder Überraschungen parat. Durch den lockeren Erzählstil liest man die Geschichte gut weg, ohne dass man merkt, dass man bereits 400 Seiten gelesen hat. Celiné ist die neuste der Tavith und bringt einiges an Gepäck mit, kompliziert macht das Ganze, dass ihr Auserwählter Sergen nicht minder Ballast aus der Vergangenheit mitbringt. Eine heiße Kombination mit viel Action und Drama. Besonders Sergen als männlichen Hauptprotagonisten mochte ich sehr gerne und fand seine Hintergrundgeschichte besonders spannend. An dieser Stelle muss man sagen, ich liebe den Humor der Autorin. Er spricht mir aus der Seele und hat mich während des Lesens so oft in schallendes Gelächter ausbrechen lassen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass er nicht für jederman/frau etwas ist. So macht Lesen aber definitiv Spaß! In diesem Band bekommen wir allerdings nicht nur die Perspektiven von Sergen und Celiné vor Augen, sondern auch Kasimir bekommt seine Auftritte. Etwas gemein finde ich, da wir ja noch ein bisschen auf seine Geschichte warten müssen, aber dennoch gelungen. Was ich mir wie auch schon bei Band 1 mehr wünschen würde, wäre ein bisschen mehr Tiefgang. Sowohl in den Konflikt der sich im Hintergrund aufstaut als auch bei den Charakteren an sich. Das hat mir leider noch ein bisschen gefehlt – Potential hatte es dazu auf jeden Fall. Generell würde ich noch gerne viel, viel mehr über die Welt erfahren. Aber vielleicht bin ich dazu auch einfach noch zu ungeduldig und muss die Folgebände abwarten.
Alles in allem ein würdiger zweiter Band der Reihe mit ein klein wenig Luft nach oben. Auf jeden Fall freue ich mich schon darauf Band 3 zu lesen und gebe diesem wohlverdiente 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 30.08.2021

Zum Träumen

Dream Again
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Juhuu es geht wieder zurück nach Woodshill. Dieses Mal geht es um Blake Andrews und seine verflossene Liebe Jude, die überraschend zurückkehrt. Jude ist in Los Angeles als Schauspielerin gescheitert und ...

Juhuu es geht wieder zurück nach Woodshill. Dieses Mal geht es um Blake Andrews und seine verflossene Liebe Jude, die überraschend zurückkehrt. Jude ist in Los Angeles als Schauspielerin gescheitert und muss zu ihrem Bruder nach Woodshill ziehen – der zufälliger Weise mit ihrem Ex-Freund Blake zusammenwohnt. Dabei reißen alte Wunden wieder auf und es ist fraglich ob die beiden es schaffen wieder zueinander zu finden. Mit dabei natürlich wieder die bekannten Gesichter aus den vorherigen Bänden. Wohlfühlfeeling und Herzschmerz vorprogrammiert.
Was soll ich sagen. Ich LIEBE Mona Kastens Schreib- und Erzählstil einfach. Sie schafft es scheinbar so mühelos eine tolle Atmosphäre zu schaffen und dem Leser das Gefühl zu geben als würde er nach Hause zurückkehren. So auch in diesem fünften, und leider vorerst letzten Band der „Again“-Reihe. Dieses Mal mit einer etwas anderen Konstellation. Jude ist Blakes Ex-Freundin und sorgt für reichlich Zündstoff. Dabei gibt es immer wieder Rückblenden in die gemeinsame Vergangenheit der beiden. Das macht das Ganze spannender und man ist umso neugieriger was denn nun eigentlich vorgefallen ist. Der Grund warum die Beziehung zunächst gescheitert ist, fand ich verständlich aber für Mona Kastens Verhältnisse fast schon unspektakulär. Allerdings ist alles was Jude danach erlebt wieder filmreif – im wahrsten Sinne des Wortes. Die beiden Hauptprotagonisten sind authentisch und nahbar und vor allem mit Jude habe ich mich sehr verbunden gefühlt. Blakes Beweggründe konnte ich gut verstehen, mir tat seine Ex-Freundin allerdings manchmal etwas leid. Wenn ich sehr sympathisch fand war Judes Bruder Ezra (insgeheim hoffe ich das Mona Kasten ihm den nächsten Again-Teil widmet). Er ist das perfekte Sinnbild eines großen Bruders und ich musste bei seinem Beschützerinstinkt immer an meinen Bruder denken. Die Botschaft die, die Geschichte vermittelt ist eine ganz Wunderbare: Träume sollte man nie aufgeben, dafür kämpfen lohnt sich. Keine seltene Botschaft in solchen Büchern möchte man meinen, doch dieses hier hat es eben besonders gut transportiert.
Ich war fast schon traurig als die Geschichte zu Ende war. Denn was mache ich denn jetzt ohne Woodshill? Ich hoffe sehr, dass die Autorin uns hier bald Nachschub liefert und gebe diesem wunderbaren Buch, genauso wie seinen Vorgängern, 4 sehr gute Sterne von 5.

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