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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2020

Wundervolles Buch!

Hope Forever
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Die 17-jährige Sky hat anderen Jungs gegenüber keine Gefühle, sondern fühlt sich eher taub. Das ändert sich jedoch schlagartig, als sie Dean Holder kennenlernt. Auch wenn sie ihm gegenüber zuerst skeptisch ...

Die 17-jährige Sky hat anderen Jungs gegenüber keine Gefühle, sondern fühlt sich eher taub. Das ändert sich jedoch schlagartig, als sie Dean Holder kennenlernt. Auch wenn sie ihm gegenüber zuerst skeptisch ist, merkt sie schnell, dass da mehr zwischen ist und werden könnte. Doch mit Holders Anwesenheit wird auch Sky‘s Vergangenheit neu aufgewühlt und sie erfährt Dinge, die sie vielleicht gar nicht wissen wollte.

Das Cover persönlich spricht mich nicht so an, aber der Inhalt war dafür umso besser! Auch mit dem Schreibstil bin ich super zurechtgekommen und ich hab das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen.

Ich habe am Anfang ein bisschen gebraucht, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe, aber ca ab Seite 100/150 ging es dann. Je mehr ich gelesen habe, desto mehr hat mich das Buch begeistert! Ich habe mich mit den Protagonisten immer wieder gefreut, habe hin und wieder lachen müssen und dann wollte ich wieder ins Buch kriechen und jeden in den Arm nehmen. Colleen Hoover hat es wieder mal geschafft, eine wundervolle Geschichte zu erschaffen, die mich sehr schockiert hat, aber trotzdem wunderschön war.

Am Anfang hat Sky nicht so sympathisch auf mich gewirkt. Ich kann nicht genau beschreiben, was mich am Anfang an ihr gestört hat, aber meine Meinung über sie hat sich sehr schnell geändert. Als man dann über ihre Vergangenheit erfährt, möchte man einfach ins Buch kriechen und sie in den Arm nehmen. Man merkt dadurch einfach, was für ein unglaublich starker Mensch Sky eigentlich ist.

Holder konnte ich erst ab einem gewissen Zeitpunkt leiden. Anfangs wirkte er unsympathisch und verhaltenstechnisch echt seltsam auf mich. Als er sich dann aber verändert und sich Sky gegenüber langsam geöffnet hat, wurde immer sympathischer und stellte sich dann als ein total liebenswerter Mensch heraus.

„Hope forever“ ist ein wahnsinnig gefühlvolles Buch, dass ich nur wärmstens weiterempfehlen kann! Colleen Hoover schafft es, mit ihrer Geschichte verschiedenste Emotionen hervorzurufen. So sehr ich über Sky‘s Vergangenheit schockiert war, so sehr habe ich mich auch über das Ende gefreut.
Das Buch hat mein Herz in tausend Teile zerrissen und am Ende wieder zusammengesetzt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2020

Zwei Geschichten in einem

Das Glück und wir dazwischen
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Hannah ist Ende zwanzig und ist ziemlich planlos, was ihr Leben betrifft. Sie zieht von Stadt zu Stadt, bleibt aber nirgends lange. Als sie sich dazu entscheidet, wieder in ihren Heimatort Los Angeles ...

Hannah ist Ende zwanzig und ist ziemlich planlos, was ihr Leben betrifft. Sie zieht von Stadt zu Stadt, bleibt aber nirgends lange. Als sie sich dazu entscheidet, wieder in ihren Heimatort Los Angeles zu ziehen, nimmt ihre beste Freundin Gabby sie bei sich auf. In Los Angeles trifft sie in einer Bar zufällig ihre alte Jugendliebe Ethan wieder. Hier beginnt auch die Geschichte: Geht sie mit Ethan mit oder fährt sie lieber mit ihrer besten Freundin nach Hause?

Das Cover finde ich sehr schön und es schaut sehr sommerlich aus. Der Schreibstil war auch gut zu lesen.

Ab der Entscheidung, ob Hannah mit Ethan mitgeht oder nicht, spaltet sich das Buch in zwei Geschichten auf, die abwechselnd weitererzählt werden, was ich so nicht erwartet hätte. Einen halben Stern Abzug bekommt das Buch von mir, weil es für mich persönlich manchmal verwirrend war, wenn ich das Buch mal weggelegt und eine Zeit lang nicht weitergelesen habe, da ich erst ein paar Anhaltspunkte gebraucht habe, um zu wissen in welcher Perspektive ich bin.

Hannah ist anfangs ziemlich chaotisch, was ihr Leben betrifft, aber sie hat langsam alles in den Griff bekommen. Im Laufe des Buches sieht man dann teilweise, was für eine starke Persönlichkeit und Kämpferin sie eigentlich ist.

Gabby ist die beste Freundin von Hannah und eine wirklich tolle Freundin. Auch wenn es ihr selbst schlecht geht, versucht sie stark und für Hannah da zu sein.

Henry und Ethan sind beides tolle Protagonisten, die in Hannahs Leben in beiden Geschichten eine wichtige Rolle spielen. Beide Mönner wirken sehr sympathisch.

Ich habe mir zwar anfangs erwartet, dass beide Geschichten am Ende irgendwie zusammengeführt werden, was nicht passiert ist. Auch wenn dem nicht so war, hat mir das Buch trotzdem gut gefallen. Die Autorin hat meiner Meinung nach gut dargestellt, wie eine einfache kleine Entscheidung dein Leben beeinflussen könnte.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2020

Eine lustige Wohlfühlgeschichte

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Gavin und Thea stecken in einer Ehekrise, weil sie sich immer mehr auseinanderleben. Thea will sich eigentlich am liebsten nur noch von Gavin scheiden lassen. Da Gavin Thea aber über alles liebt, will ...

Gavin und Thea stecken in einer Ehekrise, weil sie sich immer mehr auseinanderleben. Thea will sich eigentlich am liebsten nur noch von Gavin scheiden lassen. Da Gavin Thea aber über alles liebt, will er um seine Ehe kämpfen. Ohne zu wissen, wie er das anstellen soll, nimmt ihn einer seiner Freunde mit zu einem Treffen ihres heimlichen Buchclubs. Dort lesen sie Liebesromanzen, um Gavins Ehe wieder zu retten. Obwohl er nicht weiß, wie das funktionieren soll, lässt er sich auf das Abenteuer ein.

Der Schreibstil der Autorin ist super gut zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin! Abwechslungsreich fand ich auch, dass man zwischendurch immer wieder mal Passagen von „Die Verführung der Gräfin“, das Buch das Gavin liest, um seine Ehe zu retten, lesen durfte und dort einige Parallelen zu Gavins Leben finden konnte.

Die Geschichte hat mir super gefallen. Es war einfach mal eine lustige Liebesgeschichte. Die Idee zur Geschichte finde ich super und die Umsetzung ist wahnsinnig gut gelungen. Man findet in jedem Kapitel immer wieder Stellen die lustig sind, aber auch genauso viele die mit Streit gefüllt sind. Viele Passagen sind schön, andere hingegen wieder traurig.

Währende des Lesens habe ich verschiedene Gefühle gehabt. Manches hat mich traurig gemacht, manches hat mein Herz höher schlagen lassen und dann habe ich zwischendurch wieder mal mit den Augen gerollt.

Auch die Charaktere waren alle sehr verschieden und jeder auf seine Weise einzigartig.

Gavin versuchte wirklich um seine Ehe zu kämpfen. Auch wenn er es anfangs nicht ganz kapiert hat, hat auch er seine Fehler gefunden und eingestanden und versucht es diesmal besser zu machen. Er hat sich wirklich ins Zeug gelegt, Thea zurückzugewinnen, auch wenn ich mir manchmal nur dachte: Gavin, du bist so ein Idiot.

Thea hat viel zu lange alles aufgegeben und nur mehr für die beiden Kinder weitergemacht. Unbewusst hat sie sich von ihrer Vergangenheit einengen lassen und hat nur danach gehandelt. Sie wirkte immer sehr stur und wollte Gavin nicht mal die Chance geben, ihr seine Liebe zu beweisen, bis Gavin ihr die Augen geöffnet und sie sich ihrer Vergangenheit endlich gestellt hat.

Ich kann gut nachvollziehen, wie Liv, Theas Schwester, sich gefühlt hat und konnte auch sehr gut verstehen, warum sie so einen Hass auf Gavin hatte. Genauso gut verstehe ich, warum sie Angst hatte ihre Schwester zu verlieren. Trotzdem war sie für mich ein lästiges Anhängsel, dass sich ebenfalls nicht von der Vergangenheit befreien konnte.

Außer dass Liv ein wenig nervig war, gibt es für mich persönlich keine Kritikpunkte an diesem Buch. Ich finde, dass die Autorin hier ein wunderbares Werk geschaffen hat und mich damit sehr unterhalten hat. Jeder der mal eine etwas andere, lustige aber trotzdem schöne Liebesgeschichte lesen möchte, ist bei diesem Buch genau richtig.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2020

Hätte mur mehr erwartet

DARK LOVE - Zehn Jahre später
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Wie auch bei den anderen Teilen der Dark Love - Reihe (hab nur Teil 1-3 gelesen), hat mir der Sichtwechsel und das Cover sehr gut gefallen.

Ich finde es sehr toll, dass die Beziehung von Tyler und Eden ...

Wie auch bei den anderen Teilen der Dark Love - Reihe (hab nur Teil 1-3 gelesen), hat mir der Sichtwechsel und das Cover sehr gut gefallen.

Ich finde es sehr toll, dass die Beziehung von Tyler und Eden mittlerweile so gut akzeptiert wird und dass sie bereits ein Kind haben.

Allerdings finde ich, dass, auch wenn es nur eine Kurzgeschichte sein soll, die Geschichte viel zu kurz ist. Es gäbe noch viel mehr über die letzte Zeit und auch zu Tylers Bruder, seiner Verlobten usw. zu sagen bzw hätte ich mir da einfach noch ein bisschen mehr Infos gewünscht. Auch das aktuelle Leben von Eden und Tyler wird sehr knapp beschrieben und das Ende fand ich dann nicht so gut bzw war es für mich kein richtiges Ende.

Es war eine nette kleine Geschichte, aber für mich persönlich ist manches ein bisschen zu kurz gekommen und ich hätte mir ein wenig mehr erwartet.

Veröffentlicht am 01.05.2020

Wundervolle Freundschaft

Bob, der Streuner
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James Bowen erzählt in „Bob, der Streuner“ von seinem Weg aus der Obdachlosigkeit und von seiner ungewöhnlichen Freundschaft mit einem roten Kater.

Das Cover ist total süß gestaltet, mit einer Katze ...

James Bowen erzählt in „Bob, der Streuner“ von seinem Weg aus der Obdachlosigkeit und von seiner ungewöhnlichen Freundschaft mit einem roten Kater.

Das Cover ist total süß gestaltet, mit einer Katze mit einem Schal. Auch am Anfang jedes Kapitels ist über der Überschrift eine kleine Katze abgebildet. Dass die Kapitel Überschriften haben, finde ich ganz super, weil man dadurch oftmals ein bisschen eine Eingliederung hat und man Überschriften in Bücher heutzutage immer weniger findet.

Dadurch dass es eine wahre Geschichte ist, die der Autor selbst erlebt hat, kann man die Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen und es wirkt viel realistischer. Obwohl das Buch großartig war, gab es schon ab und zu (aber nicht oft) Momente, in denen mir beim Lesen ein wenig langweilig wurde.

Da ich den Film gesehen habe, habe ich auch einen Vergleich. Bis auf einige kleinere Dinge unterscheiden sich Film und Buch eigentlich nicht so sehr.

Die Geschichte von James hat mich persönlich sehr berührt. Gerade von einem Teil seiner Vergangenheit ist es sehr schwierig sich zu lösen, was viele leider nicht schaffen. James war sehr stark und mit Hilfe von Bob hat er es durchgestanden. Wie schwierig dieser Kampf ist, war meiner Meinung nach im Film ein bisschen besser zu erkennen. Durch Bob sieht man, wie stark Freundschaft sein kann und wie wichtig sie ist. Auch wenn es ein tierischer Freund ist, gibt er einen unendlich viel Kraft für Dinge, die man alleine vielleicht nicht schaffen würde. Bob hat auch bewiesen, dass Tiere eine treue Seele haben und Mensch und Tier oftmals zusammengehören - komme was wolle.

Trotz vieler negativer Dinge, ist eine wunderschöne Geschichte. Jeder der sie noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen!