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Veröffentlicht am 21.06.2021

Herzensbuch mit einer Überdosis an Romantik, Schicksal und Zufällen

Sleepless in Manhattan
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❞𝙸𝚌𝚑 𝚠𝚎𝚒ß 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝, 𝚘𝚋 𝚞𝚗𝚜 𝚍𝚊𝚜 𝚂𝚌𝚑𝚒𝚌𝚔𝚜𝚊𝚕 𝚣𝚞𝚜𝚊𝚖𝚖𝚎𝚗𝚐𝚎𝚋𝚛𝚊𝚌𝚑𝚝 𝚑𝚊𝚝 𝚘𝚍𝚎𝚛 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚁𝚎𝚒𝚑𝚎 𝚟𝚎𝚛𝚛𝚞̈𝚌𝚔𝚝𝚎𝚛 𝚉𝚞𝚏𝚊̈𝚕𝚕𝚎. 𝙰𝚋𝚎𝚛 𝚍𝚊𝚜, 𝚠𝚊𝚜 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚣𝚞 𝚍𝚒𝚛 𝚐𝚎𝚏𝚞̈𝚑𝚛𝚝 𝚑𝚊𝚝, 𝚒𝚜𝚝 𝚕𝚊̈𝚗𝚐𝚜𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚜𝚘 𝚠𝚒𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐 𝚠𝚒𝚎 𝚍𝚊𝚜, 𝚠𝚊𝚜 𝚍𝚒𝚌𝚑 𝚑𝚒𝚎𝚛 𝚑𝚊𝚕𝚝𝚎𝚗 𝚠𝚒𝚛𝚍.❝ ...

❞𝙸𝚌𝚑 𝚠𝚎𝚒ß 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝, 𝚘𝚋 𝚞𝚗𝚜 𝚍𝚊𝚜 𝚂𝚌𝚑𝚒𝚌𝚔𝚜𝚊𝚕 𝚣𝚞𝚜𝚊𝚖𝚖𝚎𝚗𝚐𝚎𝚋𝚛𝚊𝚌𝚑𝚝 𝚑𝚊𝚝 𝚘𝚍𝚎𝚛 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚁𝚎𝚒𝚑𝚎 𝚟𝚎𝚛𝚛𝚞̈𝚌𝚔𝚝𝚎𝚛 𝚉𝚞𝚏𝚊̈𝚕𝚕𝚎. 𝙰𝚋𝚎𝚛 𝚍𝚊𝚜, 𝚠𝚊𝚜 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚣𝚞 𝚍𝚒𝚛 𝚐𝚎𝚏𝚞̈𝚑𝚛𝚝 𝚑𝚊𝚝, 𝚒𝚜𝚝 𝚕𝚊̈𝚗𝚐𝚜𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚜𝚘 𝚠𝚒𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐 𝚠𝚒𝚎 𝚍𝚊𝚜, 𝚠𝚊𝚜 𝚍𝚒𝚌𝚑 𝚑𝚒𝚎𝚛 𝚑𝚊𝚕𝚝𝚎𝚗 𝚠𝚒𝚛𝚍.❝ (𝚂. 𝟹𝟷𝟻)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Weihnachtspost im Juni? Das ist selbst für die Redakteurin Sadie Bisset ungewöhnlich und trotzdem weckt ein besonderer Weihnachtswunsch ihr Interesse. Die zehnjährige Birdie wünscht sich nämlich nichts sehnlicher als eine Freundin für ihren Dad, der nicht mehr an die Liebe glaubt. Doch kann Sadie ihr diesen besonderen Wunsch erfüllen?

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Ich bin verliebt. „Sleepless in Manhattan“ gehört zu den süßesten Geschichte, die ich bis jetzt gelesen habe. Ich meine kennt ihr dieses dumme Lächeln, das sich auf euer Gesicht stiehlt, wenn ihr von euren liebsten eine herzerweichende Nachricht bekommen habt? Genau dieses Lächeln hatte ich während der gesamten 343 Seiten. Und je mehr Seiten ich umgeblättert habe, desto breiter wurde dieses Lächeln.

Sadies, Sebastians und Birdies Leben ist geprägt von ganz vielen Zufällen und ganz viel Schicksal. Deshalb bin ich ehrlich und sage mal, dass die Handlung an ganz vielen Stellen viel zu märchenhaft ist, aber genau deshalb tauche ich so gerne in Geschichten ein und nehme gerne eine Überdosis an Romantik in Kauf.

Sadie hat diese liebevolle und aufopferungsvolle Art, die es einem viel zu einfach macht, sie ins Herz zu schließen und mit ihr mitzufiebern. Sebastian hingegen ist einerseits dieser total liebenswerte Kerl, aber andererseits auch total widersprüchlich in Bezug auf seine Gefühle und Handlungen. Und dann ist da noch der kleine Sonnenschein Birdie. Die Momente, in denen sie vorkommt, wirken auf mich persönlich noch mal so viel magischer als der Rest der Geschichte. Allgemein berührt die Geschichte zwischen Sadie und Birdie mich unglaublich sehr. Die Geschichte der drei ist voller süßer und amüsanter Kleinigkeiten geschmückt, die einerseits das Lesen lebendig und andererseits die Protagonisten so viel nahbarer machen. Und außerdem war sie immer wieder für eine überraschende Wendung gut. Zudem mochte ich die Dynamik zwischen Sadie und Sebastian, auch wenn das Näherkommen einerseits total überstürzt, aber andererseits irgendwie auch schön langsam war. Jedoch haben es mir vor allem die gefühlvollen Gespräche, die mich emotional mitgerissen haben, mir angetan.

Aber auch der locker, lustige und leichte Schreibstil laden zum Wohlfühlen ein. Kurz gesagt: „Sleepless in Manhattan“ gehört ab jetzt auf jeden Fall zu meinen Wohlfühlbüchern.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Selten war ich so schnell in eine Geschichte vernarrt. Sie ist mir mit allem drum und dran wirklich total ans Herz gewachsen und ich hab mich rundum wohlgefühlt. Ein absolutes Wohlfühlbuch.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 16.06.2021

Kurzgesagt: Herzensbuch und Jahreshighlight

Ever – Wann immer du mich berührst
0

❞𝚆𝚎𝚗𝚗 𝚖𝚊𝚗 𝙿𝚊𝚙𝚒𝚎𝚛 𝚏𝚊𝚕𝚝𝚎𝚝, 𝚍𝚊𝚗𝚗 𝚋𝚛𝚎𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚍𝚒𝚎 𝚝𝚛𝚘𝚌𝚔𝚎𝚗𝚎𝚗 𝙿𝚊𝚙𝚒𝚎𝚛𝚏𝚊𝚜𝚎𝚛𝚗. 𝙼𝚊𝚗 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚎𝚜 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚛 𝙷𝚊𝚗𝚍 𝚐𝚕𝚊̈𝚝𝚝𝚎𝚗, 𝚎𝚜 𝚜𝚘𝚐𝚊𝚛 𝚋𝚞̈𝚐𝚎𝚕𝚗, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚎𝚜 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚗𝚒𝚎 𝚠𝚒𝚎𝚍𝚎𝚛 𝚜𝚘 𝚜𝚎𝚒𝚗 𝚠𝚒𝚎 𝚣𝚞𝚟𝚘𝚛.❝ (𝚂.𝟷𝟸𝟷)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Nach einem schlimmen ...

❞𝚆𝚎𝚗𝚗 𝚖𝚊𝚗 𝙿𝚊𝚙𝚒𝚎𝚛 𝚏𝚊𝚕𝚝𝚎𝚝, 𝚍𝚊𝚗𝚗 𝚋𝚛𝚎𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚍𝚒𝚎 𝚝𝚛𝚘𝚌𝚔𝚎𝚗𝚎𝚗 𝙿𝚊𝚙𝚒𝚎𝚛𝚏𝚊𝚜𝚎𝚛𝚗. 𝙼𝚊𝚗 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚎𝚜 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚛 𝙷𝚊𝚗𝚍 𝚐𝚕𝚊̈𝚝𝚝𝚎𝚗, 𝚎𝚜 𝚜𝚘𝚐𝚊𝚛 𝚋𝚞̈𝚐𝚎𝚕𝚗, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚎𝚜 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚗𝚒𝚎 𝚠𝚒𝚎𝚍𝚎𝚛 𝚜𝚘 𝚜𝚎𝚒𝚗 𝚠𝚒𝚎 𝚣𝚞𝚟𝚘𝚛.❝ (𝚂.𝟷𝟸𝟷)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Nach einem schlimmen Unfall versucht Abbi wieder zurück in ihr gewohntes Leben zu finden, doch etwas ist in ihr zerbrochen. Ihre Angst macht es ihr kaum möglich, Fortschritte zu machen, doch dann wird ihr ein neuer Physiotherapeut zugeteilt und das Blatt scheint sich zu wenden.

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
„Ever“ ist keine Geschichte, die sich rasant fortbeweget, sie basiert vielmehr auf Babyschritten, Vertrauen und ganz vielen Bauchkribbelmomenten. David ist ein herzensguter Mensch, der voller warmer Gefühle ist. Aber auch Abbi muss man einfach nur ins Herz schließen und sie für ihren Mut und ihre Ehrlichkeit bewundern. Genau deshalb ist ihre Beziehung für mich ein einziger süßer Aufseufzmoment, von dem ich gerne mehr hätte. Und auch ihre gefühlvollen Gespräche haben mich einerseits ganz oft zum Schmunzeln und andererseits zum Tränen verdrücken gebracht. Aber es sind nicht nur die Dabbi-Momente die meine Gefühle auf eine Achterbahnfahrt geschickt haben, sondern auch die besonderen Nebencharaktere und emotionalen Handlungsstränge, die einem ins Gewissen rufen, dass es eben nicht nur die eine Seite der Medaille gibt. Es steckt zudem so viel Liebe im Detail, sowohl inhaltlich als auch optisch. Und ich schätze schön, schöner, am schönsten, beschreibt Nikola Hotels Schreibstil wohl am besten. Deshalb ist es kaum verwunderlich, dass ich mich total in den Emotionen, der Handlung und den Protagonisten verloren habe. Mein Herz hat bei jedem einzelnen gelesenen Wort noch schneller gepocht und mich mehr und mehr berührt. Kurzgesagt ein Herzensbuch und Jahreshighlight.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
„Ever“ ist nicht nur rein äußerlich ein Meisterwerk, sondern auch innerlich. Es ist ein Buch voller Babyschritte, Bauchkribbel- und Aufseufzmomente, dass von der ersten Seite an überzeugt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2021

Grandioser Abschluss mit ganz vielen Gefühlen und Wärme

Deeply
0

❞𝙳𝚞 𝚋𝚒𝚜𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚍𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙰𝚗𝚐𝚜𝚝. 𝙳𝚒𝚎 𝙰𝚗𝚐𝚜𝚝 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚒𝚗 𝚃𝚎𝚒𝚕 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚒𝚛, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚍𝚞 𝚋𝚒𝚜𝚝 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚊𝚕𝚜 𝚍𝚊𝚜. 𝙳𝚞 𝚋𝚒𝚜𝚝 𝙷𝚘𝚏𝚏𝚗𝚞𝚗𝚐, 𝚍𝚞 𝚜𝚌𝚑𝚊𝚞𝚜𝚝 𝚗𝚊𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚛𝚗𝚎. 𝙰𝚕𝚕𝚎𝚜 𝚒𝚜𝚝 𝚒𝚗 𝙾𝚛𝚍𝚗𝚞𝚗𝚐.❝ (𝚂.𝟷𝟷𝟼)

𝙰𝚗𝚖𝚎𝚛𝚔𝚞𝚗𝚐:
„Deeply“ ist der dritte Teil der ...

❞𝙳𝚞 𝚋𝚒𝚜𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚍𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙰𝚗𝚐𝚜𝚝. 𝙳𝚒𝚎 𝙰𝚗𝚐𝚜𝚝 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚒𝚗 𝚃𝚎𝚒𝚕 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚒𝚛, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚍𝚞 𝚋𝚒𝚜𝚝 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚊𝚕𝚜 𝚍𝚊𝚜. 𝙳𝚞 𝚋𝚒𝚜𝚝 𝙷𝚘𝚏𝚏𝚗𝚞𝚗𝚐, 𝚍𝚞 𝚜𝚌𝚑𝚊𝚞𝚜𝚝 𝚗𝚊𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚛𝚗𝚎. 𝙰𝚕𝚕𝚎𝚜 𝚒𝚜𝚝 𝚒𝚗 𝙾𝚛𝚍𝚗𝚞𝚗𝚐.❝ (𝚂.𝟷𝟷𝟼)

𝙰𝚗𝚖𝚎𝚛𝚔𝚞𝚗𝚐:
„Deeply“ ist der dritte Teil der In-Love Reihe. Er kann zwar alleinstehend gelesen werden, jedoch ist der Inhalt mit dem Vorwissen aus Band 1 und 2 leichter verständlich.

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Lange Zeit hat Zoey Seattle gemieden, doch sie ist bereit für einen Abschluss, eine Heilung und einen Neuanfang. Und dieser beginnt in der WG ihres Bruders, in der sie dem zurückhaltenden und äußerst attraktiven Dylan begegnet. Doch auch dieser hat ein Päckchen mit sich zu tragen.

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Truly. Madly. Deeply.
Andie und Cooper. June und Mason. Zoey und Dylan.
Eine Familie, die man nie persönlich kennenlernen wird, aber sie dennoch mit ganzer Seele ins Herz geschlossen hat. Ich bin verliebt. Verliebt in diese Reihe, die von Band zu Band besser wird. Verliebt in die Protagonisten, die es einem so leicht machen, sie zu mögen. Verliebt in diesen lockeren Schreibstil, der so viele Emotionen transportiert, dass es mich jedes Mal aufs Neue überrascht.

Zoey und Dylan. Dylan und Zoey. Beide haben ihre Narben, ob sichtbar oder nicht und eins kann ich euch sagen, ich bin zutiefst beeindruckt von ihnen, ihrer Stärke, ihren Handlungen und ihrem Mut. Von Anfang an habe ich mit ihnen mitgefiebert, ihre Freude und ihren Schmerz gespürt und mich problemlos in sie hineinversetzt. Und ganz ehrlich? Es war schön, eine Seite nach der anderen umzublättern, weil man deutlich sehen konnte wie sich die beiden immer wieder weiterentwickelt und Fortschritte gemacht habe. Zoeys und Dylans Geschichte zeigt deutlich, dass es in Ordnung ist, ein Päckchen mit sich zu tragen, ja sogar das dieses uns formt - wichtig ist nur, dass es nicht unser ganzes Leben bestimmt und uns ausmacht. Und genau deshalb ist dieser Teil mein Liebling.

„Deeply“ ist herzlich, bewegend und mitfühlend. Es ist eine ruhige Handlung ohne viel Drama, aber mit tiefgründigem Themen, die unter die Haut gehen.Aber es sind nicht nur diese gefühlvollen Momente, die diese Geschichte zu etwas besonderem machen, sondern auch die humorvollen Momente und Dialoge, die einen zum Schmunzeln bringen. Selten habe ich mich in einem Buch so wohlgefühlt, aber die liebenswerte Seattlegang macht es einem auch so einfach, sich heimisch zu fühlen. Sie ist voller Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt - eine WG, die man nicht mehr missen möchte.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Ava Reeds In-Love Reihe ist etwas ganz Zauberhaftes, ja sie hat Ecken und Kanten, aber sie berührt unglaublich sehr und spricht einem unendlich viel Mut zu. „Deeply“ war ein grandioser Abschluss mit wunderschönen Gefühlen und ganz viel Wärme.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2021

Traumhaft humorvolle Märchenadaption

Ein Fluch so ewig und kalt
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❞𝙼𝚎𝚒𝚗 𝚅𝚊𝚝𝚎𝚛 𝚑𝚊𝚝 𝚖𝚊𝚕 𝚐𝚎𝚜𝚊𝚐𝚝, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚠𝚒𝚛 𝚋𝚎𝚒 𝚞𝚗𝚜𝚎𝚛𝚎𝚛 𝙶𝚎𝚋𝚞𝚛𝚝 𝚊𝚕𝚕𝚎 𝚎𝚒𝚗 𝙱𝚕𝚊𝚝𝚝 𝚋𝚎𝚔𝚘𝚖𝚖𝚎𝚗. 𝙴𝚒𝚗 𝚐𝚞𝚝𝚎𝚜 𝙱𝚕𝚊𝚝𝚝 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚊𝚖 𝙴𝚗𝚍𝚎 𝚟𝚎𝚛𝚕𝚒𝚎𝚛𝚎𝚗 - 𝚐𝚎𝚗𝚊𝚞𝚜𝚘 𝚠𝚒𝚎 𝚎𝚒𝚗 𝚜𝚌𝚑𝚕𝚎𝚌𝚑𝚝𝚎𝚜 𝚐𝚎𝚠𝚒𝚗𝚗𝚎𝚗 𝚔𝚊𝚗𝚗 -, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚠𝚒𝚛 𝚖𝚞̈𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚊𝚕𝚕𝚎 𝚍𝚒𝚎 𝙺𝚊𝚛𝚝𝚎𝚗 𝚜𝚙𝚒𝚎𝚕𝚎𝚗, ...

❞𝙼𝚎𝚒𝚗 𝚅𝚊𝚝𝚎𝚛 𝚑𝚊𝚝 𝚖𝚊𝚕 𝚐𝚎𝚜𝚊𝚐𝚝, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚠𝚒𝚛 𝚋𝚎𝚒 𝚞𝚗𝚜𝚎𝚛𝚎𝚛 𝙶𝚎𝚋𝚞𝚛𝚝 𝚊𝚕𝚕𝚎 𝚎𝚒𝚗 𝙱𝚕𝚊𝚝𝚝 𝚋𝚎𝚔𝚘𝚖𝚖𝚎𝚗. 𝙴𝚒𝚗 𝚐𝚞𝚝𝚎𝚜 𝙱𝚕𝚊𝚝𝚝 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚊𝚖 𝙴𝚗𝚍𝚎 𝚟𝚎𝚛𝚕𝚒𝚎𝚛𝚎𝚗 - 𝚐𝚎𝚗𝚊𝚞𝚜𝚘 𝚠𝚒𝚎 𝚎𝚒𝚗 𝚜𝚌𝚑𝚕𝚎𝚌𝚑𝚝𝚎𝚜 𝚐𝚎𝚠𝚒𝚗𝚗𝚎𝚗 𝚔𝚊𝚗𝚗 -, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚠𝚒𝚛 𝚖𝚞̈𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚊𝚕𝚕𝚎 𝚍𝚒𝚎 𝙺𝚊𝚛𝚝𝚎𝚗 𝚜𝚙𝚒𝚎𝚕𝚎𝚗, 𝚍𝚒𝚎 𝚍𝚊𝚜 𝚂𝚌𝚑𝚒𝚌𝚔𝚜𝚊𝚕 𝚞𝚗𝚜 𝚣𝚞𝚐𝚎𝚝𝚎𝚒𝚕𝚝 𝚑𝚊𝚝.❝ (𝚂.𝟸𝟸𝟶)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Eigentlich wollte Harper nur ihrem Bruder aus der Patsche helfen, doch dann landete sie nichts ahnend in einem Schloss in einer fremden Welt und soll plötzlich Prinzen Rhen von einem schrecklichen Fluch befreien. Er hat nämlich immer nur ein Jahr Zeit, um die Liebe seines Lebens zu finden. Gelingt ihm das nicht, verwandelt er sich in eine furchteinflößende Bestie und der Zyklus fängt von vorne an. Doch ist Harper wirklich die Auserwählte und kann den Fluch brechen?

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Hallo und herzlichen willkommen im schönen Emberfall mit so einigen biestigen Charakteren und Wendungen. Ich wusste das „Ein Fluch so ewig und kalt“ grandios sein wird, aber dass es sich an die Stelle eines Jahreshighlights katapultiert, hätte ich dann doch nicht erwartet.

Die Geschichte rund um den Fluch ist spannend, aber gleichermaßen humorvoll. Zudem ist der Fluch grausam, keine Frage, aber es ist faszinierend, wie Kemmerer den immer wiederkehrenden Tagesverlauf mit kleinen Randanmerkungen erwähnt. Allgemein ist der Schreibstil schön bildlich und flüssig, obwohl die Sätze zu Beginn ein wenig abgehackt wirken. Aber genau diese machen den Schreibstil zu etwas ganz Eigenem.

Harper und Rhen sind die Hauptprotagonsiten aus diesem Teil. Und insbesondere von Harper bin ich überrascht, denn sie ist nicht der typische Charakter, nein, sie ist dickköpfig und keck. Und sie hat eine Krankheit, doch sie lässt sich keinesfalls durch diese definieren oder sich unterkriegen, sondern sie macht sie eigentlich erst zu diesem bewundernswerten Charakter. Rhen hingegen ist der absolut zuvorkommendste und geduldigste Charakter, dem ich je begegnet bin. Und es tat mir im Herzen weh, wie oft Harper ihm unrecht getan hat. Aber wenn ich ehrlich bin, dann versteh ich ihre Position vollkommen. Besonders die humorvollen Interaktionen zwischen den beiden haben mich eigentlich so ziemlich durchgehend zum Schmunzeln gebracht. Aber eigentlich liegt das nicht nur an den Interaktionen, sondern an der gesamten Stimmung im Buch. Ich hab mich rundum wohlgefühlt und mit allen Charakteren mitgefiebert. Und obwohl man das Ende von „die schöne und das Biest“ kennt, so lässt „ein Fluch so ewig und kalt“ einen dann doch komplett anders und mit überraschenden Entwicklungen und Enthüllungen zurück.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Selten war ich von dem ersten Satz an einem Buch so magisch verfallen wie „ein Fluch so ewig und kalt“. Der Auftaktband hatte für mich alles, was ein gutes Buch braucht: Spannung, starke Charaktere, humorvolle Situationen und überraschende Wendungen. Kurz gesagt: ein Jahreshighlight für mich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2021

Ganz große Liebe an die Gefühle, die Details und die Handlung

Kaleidra - Wer die Seele berührt
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❞𝙸𝚌𝚑 𝚠𝚒𝚕𝚕 𝚟𝚎𝚛𝚐𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗, 𝚠𝚘 𝚠𝚒𝚛 𝚞𝚗𝚜 𝚋𝚎𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎𝚗. 𝙸𝚐𝚗𝚘𝚛𝚒𝚎𝚛𝚎𝚗, 𝚠𝚊𝚜 𝚍𝚒𝚎 𝙾𝚛𝚍𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚜 𝚟𝚘𝚛𝚜𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚎𝚗. 𝙴𝚒𝚗𝚏𝚊𝚌𝚑 𝚗𝚞𝚛 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚒𝚛 𝚊𝚕𝚕𝚎𝚒𝚗 𝚜𝚎𝚒𝚗.❝ (𝚂.𝟹𝟹𝟸)

𝙰𝚗𝚖𝚎𝚛𝚔𝚞𝚗𝚐: „Kaleidra - Wer die Seele berührt“ ist der zweite Teil der Kaleidra-Reihe, ...

❞𝙸𝚌𝚑 𝚠𝚒𝚕𝚕 𝚟𝚎𝚛𝚐𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗, 𝚠𝚘 𝚠𝚒𝚛 𝚞𝚗𝚜 𝚋𝚎𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎𝚗. 𝙸𝚐𝚗𝚘𝚛𝚒𝚎𝚛𝚎𝚗, 𝚠𝚊𝚜 𝚍𝚒𝚎 𝙾𝚛𝚍𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚜 𝚟𝚘𝚛𝚜𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚎𝚗. 𝙴𝚒𝚗𝚏𝚊𝚌𝚑 𝚗𝚞𝚛 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚒𝚛 𝚊𝚕𝚕𝚎𝚒𝚗 𝚜𝚎𝚒𝚗.❝ (𝚂.𝟹𝟹𝟸)

𝙰𝚗𝚖𝚎𝚛𝚔𝚞𝚗𝚐: „Kaleidra - Wer die Seele berührt“ ist der zweite Teil der Kaleidra-Reihe, deshalb kann diese Rezension Spoiler enthalten.

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Emilia und Ben stecken in mächtigen Schwierigkeiten. Vom Quecksilberorden entführt sollen sie sich der letzten großen Mission stellen und das Tria-Bündnis eingehen. Doch ein unglücklicher Zwischenfall ändert alles und auf einmal müssen Emilia und Ben gemeinsam nach Kaleidra reisen - wohlwissend, dass diese Reise ihren Tod bedeuten könnte.

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Ab Seite 1 befindet man sich auf einer emotionalen Achterbahnfahrt, auf der alles zwischen Überraschung, Wut, Freude, aber auch Liebe enthalten ist. Es ist nun mal ein Universum, in dem nichts unmöglich ist und in dem der Verlauf der Geschichte immer wieder aufs Neue überrascht. Die Thematik von „Kaleidra“ ist einerseits herrlich erfrischend und andererseits unglaublich komplex und dennoch schafft Kira Licht es, die vielschichtigen Fantasy Elemente und naturwissenschaftlichen Aspekte mit einer Leichtigkeit zu verbinden. Der gesamte Ideenreichtum in dieser Geschichte ist einfach anders besonders. Außerdem schafft Kira es, in den ernsthaftesten Situationen dennoch eine Spur Humor einfließen zu lassen. Ich wiederhole: herrlich erfrischend. Zudem merkt man auch in diesem Teil, wie viel Liebe, Leidenschaft, aber auch Arbeit in den Details steckt. Und insbesondere bei den Missionen fühlt es sich an, als würde man an Emilias Seite stehen und mit ihr alles entdecken und gleichzeitig lösen. Apropos Emilia: Man merkt, dass sie mittlerweile angekommen ist und sich deshalb auch unglaublich tough weiterentwickelt hat, allerdings ist sie mir in diesem Teil irgendwie zu oft in Ohnmacht gefallen, wenn ich ehrlich bin. Aber auch an Ben lernt man neue Seiten kennen, die ihn so viel sympathischer machen als in Teil 1. Allgemein kann ich sagen, dass einem beim Lesen nie langweilig wird, weil sich die beiden von einer spannenden Situation in die andere katapultieren. Man fiebert ständig mit ihnen mit, weil die Handlungen im Gegensatz zu Teil 1 skrupelloser und gefährlicher sind, sodass von Emilia und Ben einiges mehr abverlangt wird.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
„Kaleidra“ hat mich so schnell wie keine andere Geschichte gefangen genommen und mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt begleitet. Die Magie steckt insbesondere in den kleinen Details, die liebevoll und ausführlich ausgearbeitet wurden. Kurz gefasst: „Kaleidra“ ist wie ein Überraschungsei, man weiß nie, was sich hinter der Verpackung versteckt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere