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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2019

Ein Krimi, der von seiner bildreichen und detailgenauen Sprache lebt

Nachts schweigt das Meer
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Angesprochen hat mich als erstes das Cover. Die Farben sind einfach meine. Die erste Frage die ich mir dabei stellte war: Wo liegen die Scilly-Inseln ?
Die Bilder zu diesen Inseln musst du dir im Netz ...

Angesprochen hat mich als erstes das Cover. Die Farben sind einfach meine. Die erste Frage die ich mir dabei stellte war: Wo liegen die Scilly-Inseln ?
Die Bilder zu diesen Inseln musst du dir im Netz mal anschauen. Da bekomme ich direkt Reisesehnsucht.
Der Roman ist aus meiner Sicht eine solide Handarbeit. Detailgenau und bildhaft führt die Autorin den Leser in die Geschichte um Ben Kitto ein. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wer der Täter ist.
Äußerst hilfreich fand ich die Übersichtskarte im Buch. So konnte ich mir ein Bild von den Scilly-Inseln machen und verlor nicht die Übersicht, wenn Ben zwischen den Inseln oder aber zwischen den Orten auf der Inseln Bryher unterwegs war.
Ben selber ist eine interessante Person, ich bin gespannt, wie er sich im Nachfolgeband, der im Januar 2020 erscheint weiter entwickelt.
Er ist ein Empfehlung für alle Krimileser, die auf gute Ermittlungsarbeit ohne viel Blut Wert legen.

Veröffentlicht am 09.05.2019

Spannender Jugendroman

Ein alter Hut
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Alle vierhundert Jahre wird eine Hexe geboren. Wer wird es diesmal sein ? Anna, Sarah, Benny, Lukas und Elias nehmen an einer Talentshow in ihrer Schule teil. Die Geschichte dreht sich fast ausschließlich ...

Alle vierhundert Jahre wird eine Hexe geboren. Wer wird es diesmal sein ? Anna, Sarah, Benny, Lukas und Elias nehmen an einer Talentshow in ihrer Schule teil. Die Geschichte dreht sich fast ausschließlich um die Aufgaben und Abenteuer im Zusammenhang mit dem Casting und lässt leider wenig Raum die jungen Menschen außerhalb dieses Wettbewerbs kennenzulernen. Die Freundschaften der Teilnehmer werden auf die Probe gestellt und die Theaterlehrerin, die die Fäden in der Hand hält, macht neugierig.. Auch wenn mir aufgrund der Inhaltsangabe schnell klar wird welche Rolle sie spielt. Mich persönlich hat der Roman etwas gelangweilt. Der alte Hut, der mich auf dem Cover magisch anzog, erinnert sehr an den sprechenden Hut bei Harry Potter . Das hat mir gut gefallen. Richtige Spannung hat sich bei mir nicht aufgebaut und so habe ich länger gebraucht um das Buch zu lesen. Enttäuscht bin ich vom Ende.. Das Finale ist abgehackt, lässt einige Frage offen. Daher könnte ich mir vorstellen, dass die Autorin eine Fortsetzung plant. Das Buch habe ich trotzdem weiter empfohlen, denn ich arbeite in einer Grundschule und dort wird die Geschichte sicherlich als spannend empfunden.

Veröffentlicht am 06.04.2019

Vaticanum - Ein spannender und rasanter Krimi

Vaticanum
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Der Historiker Tomás Noronha soll im Auftrag des Vatikans das Grab des Petrus erkunden. Gerade als er über seine historisch wertvolle Entdeckung berichten will, wird Papst Franziskus entführt. Ein Wettlauf ...

Der Historiker Tomás Noronha soll im Auftrag des Vatikans das Grab des Petrus erkunden. Gerade als er über seine historisch wertvolle Entdeckung berichten will, wird Papst Franziskus entführt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn die Entführer wollen den Papst vor laufenden Kameras töten und die Welt in einen Glaubenskrieg stürzen.Gemeinsam mit der Wirtschaftsprüferin Catherine Rauch versucht Tomás das Rätsel um die Entführung des Papstes zu entwirren und den Papst zu retten.

Ein spannender, rasanter und gut recherchierter Vatikankrimi, der mich sehr an die Romane von Dan Brown erinnerte. Die Passage, in der Tomás und Catherine sich über die unzähligen moralischen, sowie finanzwirtschaftlichen Vergehen und Verwicklungen des Vatikans auslassen, empfand ich als ermüdend. Gleichwohl es erschreckend zu lesen war, dass es nicht etwa der Fantasie des Autors entsprungen ist, sondern sich auf pure Fakten bezieht. Genaueres hierzu erklärt der Autor in seinen Schlussbemerkungen. Ein überschaubarer Personenkreis macht es dem Leser leicht, nicht die Übersicht zu verlieren.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Spanennde Wochenendlektüre

Pflicht und Ehre
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"Pflicht und Ehre" stand im Neuerscheinungsregal meiner örtlichen Bücherrei. Vor vielen Jahren habe ich Tom Clancy sehr häufig gelesen, doch in der letzten Zeit weniger. Der Text auf der Buchrückseite ...

"Pflicht und Ehre" stand im Neuerscheinungsregal meiner örtlichen Bücherrei. Vor vielen Jahren habe ich Tom Clancy sehr häufig gelesen, doch in der letzten Zeit weniger. Der Text auf der Buchrückseite hat mich angesprochen, weil Jack Ryan jr. komplett an mir vorbeigegangen ist. Mit dem Hinweis, auf ein geplantes Attentat auf einen Staudamm, fand das Buch einen Platz auf meinem Buchstapel.
Jemand möchte Jack Ryan jr. töten und nur mit viel Glück entkommt er, weniger Glück hat der Attentäter, er wird von einem Lastwagen überfahren. Jack Ryan jr. befindet sich in einer Sinnkrise, denn er weiß nicht, ob er weiterhin beim "Campus" bleiben möchte oder nicht. Diese Frage beschäftigt ihn immer wieder während der Erzählung. Auf der Suche nach den Hintermännern, die seinen Tod wünschen, trifft er auf einen Journalisten, der die Attentäter ebenfalls im Visier hat, auch wenn dahinter eine ganz andere Geschichte steckt. Gemeinsam versuchen sie das Rätsel zu lösen.
Die Inhaltsbeschreibung auf dem Buchdeckel empfinde ich im Nachhinein als irreführend. Der neue Clancy ist unterhaltsam, auch spannend, aber nicht mehr so mitreißend wie ich die alten Bücher in Erinnerung habe. Der Agent auf Urlaub hält mit jedem Kapitel mehr Fäden in der Hand, die erst später zu einander finden. Im Hinterkopf hatte ich immer diesen Staudamm und war überrascht wie spät und vor allem wie kurz er eine Rolle spielt. Da hätte ich mir einen anderen Klappentext gewünscht. Die 400 Seiten lassen sich gut und zügig lesen, die Kapitel kurz und klar erzählt. Alles in allem eine nette Wochenendlektüre, von der ich mir mehr versprochen habe.

Veröffentlicht am 11.06.2018

Wirklich nur Fiktion ?

Sturm
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Uwe Laub hat sehr gründlich recherchiert für dieses Buch. Den Anhang sollte man unbedingt lesen. Das im Roman vorkommende Ministerium gibt es in China schon.

Zur Geschichte. Das Wetter in der ganzen ...

Uwe Laub hat sehr gründlich recherchiert für dieses Buch. Den Anhang sollte man unbedingt lesen. Das im Roman vorkommende Ministerium gibt es in China schon.

Zur Geschichte. Das Wetter in der ganzen Welt schlägt Kapriolen. Hinter den Kulissen existiert ein Wettrüsten um die Macht das Wetter zu beherrschen und es als Waffe einzusetzen.

Mitten drin die Geschichte einer Sekretärin und ihrem Sohn,sowie die eines Meteorologen, der als Spinner verrufen ist.
Die Spannung beginnt mit dem ersten Satz und hält sich bis zum letzten Buchstaben. Das fachliche Hintergrundwissen wird verständlich und fließend in die Geschichte eingebaut. Ich hatte nicht einen Moment, an dem ich eine Seite überblättern wollte

Jeder, der sich Gedanken über die aktuelle weltweite Wettersituation macht, sollte dieses Roman lesen.