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Veröffentlicht am 19.01.2021

Kalifornische Mandeln...

Mandelglück
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Dieses Buch ist nach Wintervanille und Orangenträume der 3. Teil er zauberhaften Kalifornische-Träume-Reihe. Dieses Buch kann unabhängig von den beiden anderen gelesen werden. Es tauchen zwar ab und an ...

Dieses Buch ist nach Wintervanille und Orangenträume der 3. Teil er zauberhaften Kalifornische-Träume-Reihe. Dieses Buch kann unabhängig von den beiden anderen gelesen werden. Es tauchen zwar ab und an „alte Bekannte“ auf, was Serienkenner freuen wird, für Einsteiger das Lesevergnügen aber nicht mindert.
Auch wenn die Autorin hier die mexikanischen Einwanderer in die USA und ihren Kampf um ein menschenwürdiges Dasein zum Gegenstand der Geschichte macht, versteht sie es aber dem Ganzen auch noch die Sonnenseite des Lebens entgegenzusetzen. Man spürt sehr stark, dass sie Kalifornien liebt mit all seinen Gegensätzlichkeiten.
Mit ihren Hauptprotagonistinnen hat sie starke Figuren geschaffen, die mich von Beginn an in ihren Bann ziehen konnten. Sie werden alle wunderbar charakterisiert und machen dadurch auch die Geschichte erst richtig rund. Der lockere und leicht zu lesende Schreib- und Erzählstil taten ihr übriges um mir unterhaltsame Lesestunden zu bescheren. Ich empfehle diesen 3. Teil gern weiter
zudem auch die Romantik hier nicht zu kurz kommt.

Veröffentlicht am 19.01.2021

Spannender historischer Roman

Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf
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Wie der Titel schon sagt, geht es um den Rat der Zwölf, das Scharfrichtertreffen, zu dem Kuisl im Jahr 1672 zum ersten Mal eingeladen wird. Dazu reisen Kuisl und seine Tochter Magdalena und deren Mann ...

Wie der Titel schon sagt, geht es um den Rat der Zwölf, das Scharfrichtertreffen, zu dem Kuisl im Jahr 1672 zum ersten Mal eingeladen wird. Dazu reisen Kuisl und seine Tochter Magdalena und deren Mann Simon nach München, nur um alsbald wieder einmal in einen Mord verstrickt zu sein. Aber das ist nicht der einzige Handlungsverlauf den Oliver Pötzsch hier erzählt. Denn diese Stadt München ist so groß und fremd. Passt man nicht auf gerät man von einer Miesere in die nächste. Und davor ist gerade Simon nicht gefeit. Auch Magdalena hat alle Hände voll zu tun, muss sie doch ihrer Schwester bei der Lösung ihres Problems zur Seite stehen. So geschieht einiges in diesem Buch wobei nicht alles offensichtlich ist und der Leser miträtseln kann, wie und warum sich das Geschehene zugetragen hat. Das der Mord letztlich durch die Kuisls geklärt wird steht natürlich außer Frage. Der Autor hat eine sehr bildhafte und fesselnde Art seine Geschichten zu erzählen, deshalb kam bei mir auch hier keine Langeweile auf. Ich empfehle auch diesen Teil gern weiter und vergebe wieder 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.01.2021

Wieder spannend bis zum Schluss

Die Henkerstochter und das Spiel des Todes
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Im sechsten Teil der Henkerstochter-Reihe verschlägt es den Leser mit Jakob Kuisl, dem Schongauer Henker, im Jahr 1670 nach Oberammergau. Hier sollen Kuisl und Simon Fronwieser den Mord eines Darstellers ...

Im sechsten Teil der Henkerstochter-Reihe verschlägt es den Leser mit Jakob Kuisl, dem Schongauer Henker, im Jahr 1670 nach Oberammergau. Hier sollen Kuisl und Simon Fronwieser den Mord eines Darstellers beim Passionsspiel aufklären. Neben des zu klärenden Falls, bei dem Oliver Pötzsch Kuisl und Fronwieser ein ums andere Mal auf eine falsche Fahrte führt erfährt man so einiges über das Passionsspiel und natürlich über das Leben in Oberammergau zu jener Zeit.
Auch dieser Band lebt wieder von der Verbindung aus historisch belegten Fakten und Personen sowie der fiktiven Krimihandlung. Die Geschichte ist wieder spannend bis zum Schluss und bietet eine gelungene Mischung aus Historie, Abenteuer und Kriminalgeschichte. Zum besseren Verständnis für Orte und Personen gibt es Karten und Register sowie ein Nachwort und Reisetipps am Ende des Buches vom Autors.
Bei soviel Einfallsreichtum des Autors hoffe ich auf noch einige Fälle, die die drei zu lösen haben. Für dieses Buch vergebe ich erneut 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.01.2021

Detail- und facettenreich

Die Henkerstochter und der König der Bettler
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Im nunmehr 3. Teil der Henkerstochter-Reihe findet sich Jakob Kuisl auf der anderen Seite, nämlich im Gefängnis, wieder. Er wird verdächtigt seine Schwester und deren Mann getötet zu haben und soll gefoltert ...

Im nunmehr 3. Teil der Henkerstochter-Reihe findet sich Jakob Kuisl auf der anderen Seite, nämlich im Gefängnis, wieder. Er wird verdächtigt seine Schwester und deren Mann getötet zu haben und soll gefoltert und hingerichtet werden. Doch das nehmen Magdalena und Simon nicht hin und beginnen nach den Hintergründen zu forschen. Entgegen den beiden Vorgängern ist nun die Titelgeberin, Hernkerstochter Magdalena, auch die Hauptperson. Sie gibt alles um die Tatumstände zu entwirren und den Täter zu überführen.
Auch der dritte Teil ist wieder ein Highlight für mich in Sachen HistoKrimi. Nicht nur die Darstellung Regensburgs, die Tätigkeitsbeschreibungen im Herkerhandwerk und die Charakterisierungen der Haupt- und Nebenfiguren sind erneut detail- und facettenreich. Der Fall selbst entfaltet sich erst allmählich und wird auch erst fast zum Schluss aufgeklärt und war zumindest für mich schon überraschend.
Mich hat auch dieser neue Fall des Kuisl/Fronwieser Gespanns wieder wunderbar unterhalten und ich warte schon jetzt sehnsüchtig auf Neues aus Schongau. Von mir gibt es für diesen super HistoKrimi 5 von 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 19.01.2021

Wohlfühlroman

Das Lied der Sturmvögel
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Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lisa, die nach einem tragischen privaten Schicksalsschlag und beruflichen Problemen plötzlich so einiges in Frage stellt. Um alles zu überdenken und neue Kraft zu tanken ...

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lisa, die nach einem tragischen privaten Schicksalsschlag und beruflichen Problemen plötzlich so einiges in Frage stellt. Um alles zu überdenken und neue Kraft zu tanken beschließt sie Urlaub zu machen und entscheidet sie sich ihre Auszeit auf Madeira zu verbringen – einer Insel mit einer einzigartigen Natur und bodenständigen Menschen.
Sehr detailreich skizziert die Autorin den Charme Madeiras. Wenn sie hier Land und Leute sowie die Tierwelt beschreibt, wähnte ich mich mittendrin in der Szenerie. Die Bekanntschaft des blinden Hermingo und dessen Freund Filipe lenkt Lisa von ihren eigenen Problemen etwas ab, und sie beginnt sogar mit einer Recherche, halt ganz Journalistin. Um was es dabei geht und was sie letztlich herausfindet, das wird an dieser Stelle nicht verraten, das lest bitte selbst.
Mina Baites hat einen sehr bildhaften und angenehmen Stil ihre Geschichte zu erzählen. Die einzelnen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirkten dadurch auf mich sehr authentisch. Ein wenig Dramatik für einen kleinen Spannungsbogen hat die Autorin auch nicht vergessen.
Mein Fazit: Mich hat auch dieser Roman wieder völlig in seinen Bann gezogen. Ein Wohlfühlroman zum Entspannen und die Seele mal baumeln zu lassen. Aber auch ein Roman, der einen dahingehend bestärkt, dass nach Negativem auch wieder Positives kommen wird, man muss nur dafür offen sein. Ich kann diesen Roman absolut empfehlen und vergebe gern volle 5 Sterne.