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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.10.2019

Schöne Geschichte!

New Beginnings
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Lena weiß nichts mit ihrer Zukunft anzufangen, weswegen sie als Au-Pair in die USA geht. Dort warten allerdings nicht nur ihre reizende Gastfamilie, sowie viele neue Freunde und Abenteuer auf sie, sondern ...

Lena weiß nichts mit ihrer Zukunft anzufangen, weswegen sie als Au-Pair in die USA geht. Dort warten allerdings nicht nur ihre reizende Gastfamilie, sowie viele neue Freunde und Abenteuer auf sie, sondern auch Ryan. Ryan, der zwar verdammt gutaussehend, aber leider auch dauerschlechtgelaunt ist, weil seine Sportkarriere und Beziehung durch einem Unfall zerstört wurden. Doch die Beiden können einander nicht aus dem Weg gehen und lernen sich so langsam besser kennen und entwickeln Gefühle füreinander...

Lena ist mir wahnsinnig sympathisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Sie will den richtigen Weg für sich finden, inmitten all der Möglichkeiten und dem Druck ihrer Familie und Freunde. Ihre Flucht in die USA ist daher gut nachvollziehbar und es ist schön zu sehen, wie sie dort in dem kleinen Bed&Breakfast endlich etwas findet, das sie begeistert. Ryan hingegen hatte alles, was er immer wollte und war beruflich sehr erfolgreich. Inmitten der Menschen, die irgendeinem Beruf nachgehen, nur um ihr Leben zu finanzieren ist es schön zu sehen, dass manche Leute noch ihren Träumen folgen. Umso trauriger ist es, dass ihm das alles genommen wurde und ich kann seinen Frust gut nachvollziehen. Als die Beiden aufeinander treffen, ist klar, dass sich etwas zwischen ihnen entwickeln wird. Die Liebesgeschichte enthält durch die Ex Freundin von Ryan und Will, der nicht ganz uninteressiert an Lena ist trotzdem genug Spannung.
Das Cover ist wahnsinnig schön und der Inhalt steht dem in keiner Weise nach.

Veröffentlicht am 29.10.2019

Wunderschöne Geschichte!

Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
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Wir schreiben das Jahr 1937 als Alice aus England sich mit einem Amerikaner verlobt und mit ihm in sein Zuhause zurückkehrt. Dort muss sie allerdings feststellen, dass das Leben mit ihrem Mann, der ihr ...

Wir schreiben das Jahr 1937 als Alice aus England sich mit einem Amerikaner verlobt und mit ihm in sein Zuhause zurückkehrt. Dort muss sie allerdings feststellen, dass das Leben mit ihrem Mann, der ihr nur aus dem Weg geht und ihrem Schwiegervater, der sich in alles einmischt und das Sagen in ihrem kleinen Städtchen hat, nicht ganz so verläuft, wie sie es sich erhofft hatte. Doch dann findet sie Freude, als sie sich den reitenden Bibliothekarinnen anschließt, um Bücher an die Einwohner zu verteilen und so Unterhaltung und Wissen zu fördern. Doch als Gruppe von Frauen haben sie es nicht leicht in ihrer Unternehmung und müssen einige Probleme überwinden.

Die Geschichte dreht sich nicht allein um Alice, sondern auch um Margery und ein wenig um die anderen Bibliothekarinnen und ist daher aus unterschiedlichen Sichten geschrieben. Obwohl ich Geschichten aus der Vergangenheit (diese hier spielt ja in 1937) normal nicht so mag, hat dieses Buch mich einfach umgehauen. Es war wahnsinnig fesselnd geschrieben und hat - wie von Jojo Moyes gewohnt - große Gefühle geweckt. Es ist zum Lesen etwas anspruchsvoller als meine „üblichen“ Bücher, weil man nicht einfach so über die Seiten hinwegfliegen kann. Zu lesen, wie schwer es die Frauen damals in Sachen Liebe und Bildung hatten und wie wenig sie selbst zu entscheiden hatten, lässt einen dankbar werden, für die Zeit in der man selbst aufwächst. Das Buch zeigt, die wichtig es ist, für sich selbst einzustehen und an sich zu glauben, aber auch wie wichtig es ist, sich im Leben mit Menschen zu umgeben, die einem wichtig sind. Mich hat das Buch tief berührt und ich kann es nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 29.10.2019

Schönes Buch mit viel Gefühl!

Wind in deinen Segeln
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Em & Gabe hatten es in der Vergangenheit nicht leicht. Gabe war unschuldig im Gefängnis, während Em von zuhause abgehauen ist und nun zurück will, um ihre Geschwister von ihren nicht gerade fürsorglichen ...

Em & Gabe hatten es in der Vergangenheit nicht leicht. Gabe war unschuldig im Gefängnis, während Em von zuhause abgehauen ist und nun zurück will, um ihre Geschwister von ihren nicht gerade fürsorglichen Eltern wegzuholen. Als die Beiden aufeinander treffen, sind sie nicht sonderlich begeistert voneinander und haben genug eigene Probleme. Doch mit der Zeit lernen sie einander besser kennen und blicken hinter die Maske des anderen. Während ihre Gefühle füreinander immer stärker werden, versucht Gabe Em zu helfen und riskiert damit einiges...

Ich habe bisher noch kein Buch von Jessica Winter gelesen und war sehr gespannt. Um ehrlich zu sein, habe ich ein paar Kapitel gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen und anfangs war mir die weibliche Hauptfigur Em auch irgendwie nicht sympathisch. Aber das hat sich schnell geändert und dann mochte ich Em total gerne. Vielleicht habe ich - wie Gabe im Buch - einfach ein wenig gebraucht, um ihr wahres ich zu erkennen. Gabe dagegen mochte ich sowieso von Anfang an, umso schlimmer fand ich es, von seiner Vergangenheit zu erfahren. Die Liebesgeschichte der Beiden ist so schön, weil sie irgendwie so unschuldig und einfach nur ehrlich ist. Sie überstürzen nichts und lernen sich erstmal richtig kennen, bevor sie sich ihre Gefühle eingestehen. Trotzdem ist diese Liebesgeschichte so kompliziert und es ist traurig mit anzusehen, wie die äußeren Umstände alles erschweren. Vorsicht Spoiler: Was mich ein wenig gestört hat ist die Tatsache, dass Em nicht lesen kann. Ich kann es nicht richtig erklären, aber ich finde es ist irgendwie zu viel... auch ohne diese Schwäche wäre es mit ihrem Alter schwierig genug, das Sorgerecht für ihre Geschwister und ihr Leben in den Griff zu bekommen.
Trotzdem freue ich mich nach dem Cliffhänger schon wahnsinnig auf den zweiten Teil!

Veröffentlicht am 21.10.2019

Tolles Buch, besonders wenn man Schokolade und Weihnachten liebt!

Die kleine Chocolaterie am Meer
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7 Jahre nachdem Emma ihre große Liebe durch einen Unfall verloren hat, muss sie immer noch täglich an ihn denken: an ihn, ihre gemeinsame Vergangenheit und an die Zukunft, die ihnen genommen wurde. Doch ...

7 Jahre nachdem Emma ihre große Liebe durch einen Unfall verloren hat, muss sie immer noch täglich an ihn denken: an ihn, ihre gemeinsame Vergangenheit und an die Zukunft, die ihnen genommen wurde. Doch Emma hat nicht aufgegeben, sie ist in ein kleines Dörfchen am Meer gezogen, hat dort Freunde gefunden und ihr Hobby zum Beruf gemacht. Sie ist stolze Besitzerin einer kleinen Chocolaterie. Als sie eines Tages durch Zufall einen Mann kennenlernt, scheint es, als ob auch die Liebe in ihrem Leben wieder Platz hätte. Doch Emma kann die Vergangenheit noch nicht loslassen und auch die Chocolaterie steht finanziell nicht gut da, weswegen diese ihre volle Aufmerksamkeit benötigt. Wird Emma ihr Happy End bekommen?
Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Geschichte spielt sich über ein ganzes Jahr ab, hauptsächlich allerdings in der Weihnachtszeit. Ich bin im Herbst damit zwar etwas früh dran mit lesen, aber das hat gar nicht gestört, weil die winterliche Atmosphäre auch so gut rüberkommt. Ich mag Emma als Hauptperson wahnsinnig gerne, weil sie so stark ist und für das kämpft, was ihr wichtig ist. Manchmal holt ihre Vergangenheit sie zwar ein, aber sie hört nie auf, vorwärts zu gehen und das finde ich bewundernswert. Auch ihre Tätigkeit in der Chocolaterie finde ich sehr spannend (Vorsicht: Das Buch führt zu dem starken Bedürfnis, selbst Schokolade herzustellen oder zumindest welche zu essen 😅). Die Geschichte finde ich auch schön, weil es nicht um den Verlust eines besonderen Menschen an sich geht, sondern darum, ob und wie es danach weitergeht. Bei mir hat das Buch auf jeden Fall Gefühle geweckt und ich habe mir durchgängig einfach nur gewünscht, dass Emma am Schluss glücklich wird. Von mir eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 15.10.2019

Interessante Idee - die Geschichte konnte mich leider trotzdem nicht fesseln.

Das Leuchten des Mondes
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Maxon ist anders. Sunny ist anders. Und als sie sich treffen, verändert sich die Welt für sie, denn sofort freunden die Beiden sich an und gehen künftig gemeinsam durch dick und dünn. Viele Jahre später ...

Maxon ist anders. Sunny ist anders. Und als sie sich treffen, verändert sich die Welt für sie, denn sofort freunden die Beiden sich an und gehen künftig gemeinsam durch dick und dünn. Viele Jahre später sind Maxon und Sunny verheiratet, haben einen Sohn - Bubber, der Autist ist und erwarten ein weiteres Baby. Doch kurz vor der Geburt fliegt Maxon ins Weltall und während dort etwas Schreckliches passiert, muss auch Sunny sich auf der Erde mit unerfreulichen Dingen auseinander setzen.

Ich fand das Cover und den Klappentext absolut ansprechend, einfach weil es mal was anderes, außergewöhnliches war. Aber: Ich bin mit der Geschichte irgendwie nicht warm geworden. Alles hat sich so endlos gezogen, die Handlung kam nicht voran und immer wieder gab es Rückblicke, bei denen ich teilweise gar nicht verstanden hab, was sie mir jetzt sagen sollen. Teilweise gab es sogar Rückblicke während der Rückblicke und insgesamt waren diese chronologisch schwer einzuordnen, weil man ständig in eine andere Erinnerung hineinkatapultiert wurde. Mir hat es an Spannung gefehlt und ich hätte gerne mehr aus der Gegenwart erfahren - wie geht es weiter mit Bubber? Und was passiert mit Maxon? Alles in allem war ich am Ende irgendwie nur froh, dass das Buch beendet war, obwohl ich den Ansatz wirklich gut fand.
Von mir daher nur 2/5 Sterne.