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Veröffentlicht am 30.10.2020

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Blue Sky Black. Ohne Dunkelheit keine Sterne
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Der Schreibstil des Buches ist wirklich angenehm, flüssig und locker und besonders der Einstieg in das Buch konnte mich sofort mitreißen.
Die Entstehung der dystopischen Welt ist wirklich klasse und unglaublich ...

Der Schreibstil des Buches ist wirklich angenehm, flüssig und locker und besonders der Einstieg in das Buch konnte mich sofort mitreißen.
Die Entstehung der dystopischen Welt ist wirklich klasse und unglaublich bildlich beschrieben. Doch dann befindet man sich direkt 2 Jahre später in den Schuhen der Hauptprotagonistin Mila, erlebt ihr neues Leben, leidet mit ihr durch Tiefschläge und lernt die Welt „danach“ kennen.

Doch dann beginnen leider meine Probleme mit dem Buch. Besonders der Mittelteil zieht sich wirklich besonders und bis auf den Pageturner in etwa der Hälfte des Buches konnte mich leider nichts überraschen oder einnehmen. Vor allem die Liebesgeschichte ist einfach so gar nicht glaubhaft.
Zwar sind alle Elemente einer Dystopie vorhanden, doch weder die eigentliche Handlung, welche sich um den Sturz der sich neu entwickelten Regierung dreht, noch die Liebesgeschichte, die einfach so gar nicht glaubhaft ist, konnte mich von dem Buch überzeugen.
An sich hätte die Story wirklich Potenzial und hat alle Zutaten zu einem wirklich guten Buch. Aber irgendwas ist für mich bei der Mischung schief gelaufen.

Mein größter Kritikpunkt sind wahrscheinlich die Charaktere. Weder Mila noch Logan wirken für mich greifbar und ihre Liebe entsteht aus dem Nichts, ist plötzlich da und hatte keinen Raum zur Entfaltung.

Positiv möchte ich eigentlich nur den Pageturner erwähnen, welcher mich wirklich noch mal dazu aufraffen hat lassen, durch das Buch zu kommen. Leider aber muss ich zusammenfassend sagen, dass das Buch zwar an sich OK war, es alles hatte was ein gutes Buch braucht, es aber bei mir einfach an der Umsetzung gescheitert ist.

Fazit:
Das Potenzial ist greifbar, wurde aber allenfalls befriedigend umgesetzt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2020

Young Adult mit magischem Twist

Unendlich funkenhell
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Gemeinsam mit Amy deckt der Leser ein Jahrhunderte altes Geheimnis auf, dass sich durch viele Generationen hinweg zieht und drei Menschen für lange Zeit aneinander bindet.
Als Amy’s Visionen bzw. Bilder, ...

Gemeinsam mit Amy deckt der Leser ein Jahrhunderte altes Geheimnis auf, dass sich durch viele Generationen hinweg zieht und drei Menschen für lange Zeit aneinander bindet.
Als Amy’s Visionen bzw. Bilder, die eine andere Zeit zeigen, immer häufiger werden und auch noch zwei interessante, junge Männer plötzlich an ihre Schule wechseln könnte das Chaos nicht größer sein. Doch was sie dann entdeckt ist so viel mehr als sie jemals erwartet hat.

Mit Amy konnte ich mich gleich identifizieren. Sie gibt sich nicht mit Ausflüchten und Verzögerungen zufrieden, sondern will um jeden Preis das Geheimnis ihrer Visionen lüften. Ihre ruhige Art macht sie mir gleich sympathisch und auch ihre Liebe zum Zeichnen und alten Kunststücken ist toll dargestellt. Ich mochte es wie sich ihr Charakter auch im Laufe des Buches von einem eher zurückhaltenden Mädchen wandelt, zu jemandem der für das kämpft, was ihm wichtig ist.
Doch dann sind da ja noch ihre neuen Mitschüler Nathan und Louis.
Während Nathan viele Vorzüge durch seinen reichen Vater genießt, zuvorkommend und interessiert an Amy ist, ist Nathan das genaue Gegenteil.
Seine geheimnisvolle, misstrauische Art macht einfach sofort neugierig und ich glaube hier ist die Entscheidung direkt klar: Good Guy oder Bad Boy. Doch wer von beiden wirklich der Böse oder der Gute ist müsst ihr hier unbedingt nachlesen.

Die Handlung des Buches dreht sich vor allem um Amy’s Visionen und wie sie langsam herausfindet was es damit auf sich hat. Ich muss gestehen das vor allem das erste Drittel des Buches sich etwas gezogen hat, doch sobald Amy immer mehr Hinweise auch in Bezug auf ihre Nachforschungen bekommt und sie sich mit Louis gemeinsam auf die Suche begibt, zieht der Spannungsbogen richtig an.
Die Umsetzung der Handlung ist meiner Meinung nach wirklich sehr gelungen.
Einzig die Liebesgeschichte geht mit einen Ticken zu flott und könnte vielleicht etwas mehr Tiefe vertragen. Trotzdem hatte ich unglaublich viel Spaß an diesem Buch!

Vor allem der Schreibstil der Autorin macht es unglaublich leicht sich in die Charaktere hineinzuversetzen und die Handlung wie einen Film vor Augen zu haben. Er ist flüssig, bildreich und sehr sehr angenehm.
Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch besonders für Jugendliche einfach toll ist und kann es deshalb nur empfehlen!

Fazit:
Ein tolles Young Adult Buch mit magischen Elementen, einer sympathischen Protagonistin, die zwischen zwei Jungs entscheiden soll und deren Entscheidung alles verändern könnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2020

Ein unglaublich mitreißender Auftaktband

Secret Academy
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Der Klappentext dieses Buches hat sofort mein Interesse geweckt. Ich kenne zwar einige vergleichbare Bücher und Filme, die das selbe Thema behandeln, doch besonders die Umsetzung hat mich hier vollkommen ...

Der Klappentext dieses Buches hat sofort mein Interesse geweckt. Ich kenne zwar einige vergleichbare Bücher und Filme, die das selbe Thema behandeln, doch besonders die Umsetzung hat mich hier vollkommen in ihren Bann gerissen.
Der Schreibstil der Autorin führt dazu, dass man in ihrem Buch versinkt und komplett in die Geschichte eintaucht. Es ist spannend geschrieben und lässt doch genug Raum für eigene Überlegungen, Fantasien und Gedankengänge.
Besonders gefallen hat mir die Balance zwischen emotionalen und actiongeladenen Szenen, sodass nie Langeweile aufkam.

Mit Alexis kann man sich als Leser sofort identifizieren. Sie musste früh einige schwere Entscheidungen treffen und steht jetzt erneut vor einem Scheideweg.
Ihr Mitschüler Dean hingegen ist mit seiner herausfordernden, neckenden Art erstmal ein Geheimnis und auch aus dem neuen Mitschüler kann man sich keinen wirklichen Reim bilden.
Zuerst dachte ich, dass es sich jetzt um ein Love-Triangle handeln wird, doch weit gefehlt.

Band 1 gibt schon einige Andeutungen und Geschehnisse die nicht aufgeklärt werden und somit in Band 2 behandelt werden. Die Handlung dieses ersten Buches dreht sich so vor allem um die Entführung von Alexis kleiner Schwester, wer womöglich darin involviert ist und wie es möglich wird sie zu befreien.

Letztendlich hat der Showdown und Cliffhanger dieses Buches mir wirklich zugesetzt. Ich bin unheimlich gespannt wie es weiter geht, welche Konsequenzen Alexis Handeln hat und natürlich welche Geheimnisse im nächsten Buch aufgedeckt werden.

Fazit:
Valentina Fast schaffte mit diesem Auftaktband ein unglaublich spannendes, mitreißendes Werk, welches mich dem nächsten Band entgegenfiebern lässt.
Eine tolle Umsetzung der Handlung, sympathische Charaktere und ein schönes Setting.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.10.2020

KAMIs glorreiches Ende

Beta Hearts
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Ich habe wirklich sehr auf diesen Abschlussband hin gefiebert, da die ersten beiden Bände an Spannung, Weltenbau und Science Fiction-Elementen mich als Laien in diesem Genre wirklich komplett begeistern ...

Ich habe wirklich sehr auf diesen Abschlussband hin gefiebert, da die ersten beiden Bände an Spannung, Weltenbau und Science Fiction-Elementen mich als Laien in diesem Genre wirklich komplett begeistern konnten.
Beta Hearts schließt an Cyber Trips an und da werde ich von der Handlung nichts vorwegnehmen.

Ich kam ziemlich schnell wieder in die Geschichte rein, da dem Leser durch einen kurzen Rückblick ermöglicht wird sich an einige Begebenheiten zu erinnern.
Vom Tempo her ging es wieder recht rasant zu, was wirklich gut gepasst hat und ich konnte mich kaum von den Seiten lösen.
Besonders gefallen hat mir, dass bis zum Ende alles offen blieb. Man wusste einfach nicht wie das Buch und damit die Reihe dann tatsächlich enden würde und das hielt zumindest bei mir die Spannung konstant oben.
Das Finale war dann wirklich gut durchdacht und doch blieben einige Fragen offen, die man sich als Leser selbst beantworten kann. Ich weiß nicht genau was ich erwartet habe, da ich nicht enttäuscht bin, doch irgendwie erschien mir die Lösung dann doch recht simpel.

Die Charaktere hingegen haben meiner Meinung wirklich das beste aus sich herausgeholt. Meine Lieblinge Flover und Luke haben viel zu diesem Abschluss beigetragen und ich könnte stolzer nicht sein, dass sich meine Vermutung bestätigt hatte.
Okijen hat mich ein klein bisschen enttäuscht, da er nicht für Andra einstand, doch wenn man seine Vergangenheit betrachtet ist diese Entscheidung wohl logisch.

Sehr cool fand ich, dass man in diesem Band mehr über die goldenen Drei erfährt; die Menschen hinter der neuen Weltordnung. Das gab der sowieso schon tollen Rahmenhandlung noch viel mehr Tiefe und der Welt an sich eine bewegende Vergangenheit.

Fazit:
Der Abschluss einer Reihe, wie ich sie so noch nie gelesen habe. Marie Grasshoff konnte mich für ein neues Genre begeistern, in das ich mich bisher noch nicht getraut habe abzutauchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2020

Abschlussband einer turbulenten Dark Romance Reihe

Love is all we crave
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Es wird Zeit Abschluss von dieser Reihe zu nehmen und ich muss gestehen, dass ich irgendwo auch froh bin.
Wie in den vorherigen Bänden konnte mich der Schreibstil und die Thematik des Buches wieder komplett ...

Es wird Zeit Abschluss von dieser Reihe zu nehmen und ich muss gestehen, dass ich irgendwo auch froh bin.
Wie in den vorherigen Bänden konnte mich der Schreibstil und die Thematik des Buches wieder komplett gefangen nehmen. Der Autorin gelingt es die ganze Palette an Gefühlen bei einem hervorrufen zu lassen, welche nicht immer positiv sind und doch davon zeugen, dass sie ihr Handwerk versteht.

Abby und Kaiden haben sich durch die Reihe hindurch sehr gewandelt, sind sich näher gekommen, wurden auseinandergerissen und sind gefangen zwischen den Handlungen ihrer Eltern. Man bemerkt vor allem ihre Charakterentwicklung und wie sie mit der Geschichte gereift sind.

Auf den Inhalt werde ich nicht weiter eingehen, da es sich um den dritten Band der Reihe handelt. Allerdings muss ich gestehen, dass bis auf den Plan das Monster in ihrem Leben zu stürzen nicht wirklich viel passiert ist, was ein wirklich großer Unterschied von den vorherigen Bänden ist.

Abbys Stärke ist wieder einmal zentral und ihr Kampfgeist ist wirklich bewundernswert. Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, dass sie nichts umhauen kann, sie wiederum aber auch ihre Emotionen so gut unterdrückt und sie vielleicht etwas nahebarer für den Leser wäre, wenn sie diese Emotionen zugelassen hätte. Denn sie ist ein junger Mensch in irgendwann ist das Limit einfach erreicht.
Kaiden hingegen hat mich in diesem Band etwas enttäuscht. Er ist vom Hauptprotagonisten zum Nebenspieler mutiert und wir haben viel weniger von ihm gesehen, was ich etwas schade fand.
Dafür konnten es besonders die Nebencharaktere, wie Sawyer, Jackson und Xavier für mich herausreißen.

Fazit:
Wer die Reihe einmal begonnen hat, will man sie auch unbedingt zu Ende lesen. Doch Band 3 konnte nicht ganz an die Spannung der vorherigen Bände anknüpfen. Trotzdem ein toller Abschluss für eine wirklich turbulente Dark Romance Reihe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere