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Veröffentlicht am 23.03.2021

Leider konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen

Flaming Clouds – Der Himmel in deinen Farben
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Dies ist mein erstes Buch der Autorin und da ich vor allem Cover und Klappentext sehr ansprechend fand habe ich mich wirklich auf das Buch gefreut.
Leider aber hatte ich von Beginn an Probleme in die ...

Dies ist mein erstes Buch der Autorin und da ich vor allem Cover und Klappentext sehr ansprechend fand habe ich mich wirklich auf das Buch gefreut.
Leider aber hatte ich von Beginn an Probleme in die Handlung zu finden was zu großem Teil am Schreibstil lag.
Was andere möglicherweise als poetisch und schön bezeichnen mögen war für mich einfach nur abgehakt und stockend. Immer wieder wurde ich durch Metaphern und Bildnisse aus der Handlung geworfen, welche ich auch teilweise einfach nicht nachvollziehen konnte.
Dadurch wurde das Buch ziemlich zäh. Auch der ständige Wechsel der Erzählperspektive lässt es irgendwie abgehackt wirken.

Die Handlung plätscherte dann so vor sich hin aber es kam keine wirkliche Spannung auf. Dadurch das viele Handlungsstränge einfach so aneinander gehängt wurde ergab es leider für mich keinen roten Faden. Teilweise war ich einfach nur verwirrt worum es gerade eigentlich geht.
Die ersten 300 plätscherte also alles vor sich hin während die Geschichte besonders in den letzten 100 Seiten plötzlich rasant an Tempo zunimmt. Allerdings wirkte das Ende ziemlich gezwungen.

Auch mit den Charakteren hatte ich so meine Schwierigkeiten. Zwar haben Olivia und Nick wirklich Potenzial, leider wurde das meiner Meinung nach aber nicht ausgeschöpft und sie wirken ziemlich blass. Ich glaube es lag vor allem auch an dem Schreibstil, dass ich keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen konnte und die ständigen Perspektivenwechsel waren einfach nur noch anstrengend. Auch die Liebesgeschichte wirkte auf mich teilweise sehr blass und es fehlte einfach die Chemie. Ich hätte mir vor allem gewünscht, dass sowohl Olivia als auch Nick mehr miteinander kommunizieren.

Fazit:
Hier steckte so viel Potenzial drin, doch leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Der Schreibstil ist besonders - und jeder Leser muss für sich entscheiden ob dieses „besonders“ eine positive oder negative Konnotation hat. Für mich war dieses Buch leider nichts.
2,5⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2021

Leider etwas schwächer als Band 1

Eisige Wellen
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Ob es daran liegt, dass Mittelbände häufig etwas schwächer als ihre Vor- und Nachgänger sind oder daran, dass immer wieder Sympathie für Charaktere aufblüht, die sofort wieder zerstört wird weiß ich nicht ...

Ob es daran liegt, dass Mittelbände häufig etwas schwächer als ihre Vor- und Nachgänger sind oder daran, dass immer wieder Sympathie für Charaktere aufblüht, die sofort wieder zerstört wird weiß ich nicht direkt, allerdings konnte mich der Mittelband der Grisha-Trilogie leider nicht überzeugen.

Nachdem Alina und Mal geflohen sind, werden sie erneut von dem Dunklen gefangen. Während die ersten Hundert Seiten mich vollkommen mitreißen konnten, was besonders an dem Setting auf Stormhounds Schiff lag und dem Ziel die Geißel des Meeres und damit den zweiten Kräftemehrer zu finden, fällt die Spannungskurve danach rapide ab.
Vor allem in der zweiten Hälfte des Buches in der sich Alina auf den Kampf vorbereitet, passiert so gut wie nichts spannendes und auch die Prise Beziehungsstress konnte nicht dazu beitragen, dass ich großartige Lust hatte, dass Buch weiterzulesen.
Letztendlich fand ich einige Dialoge wirklich lächerlich. Beispielsweise als Alina einem Jungen die Wahl ließ am Kampf teilzunehmen oder in Sicherheit gebracht zu werden der kaum jünger als sie ist oder den Streit zwischen Mal und Alina.
Generell bin ich leider kein Fan dieser Beziehung. Die Chemie passt irgendwie nicht und sein Verhalten (besonders mit Zoya) widert mich einfach nur an.
Alinas Charakter finde ich leider auch nicht wirklich ansprechend, was teilweise an ihren Entscheidungen und teilweise an den trotzigen beinahe kindischen Dialogen liegt.
Auch der Dunkle bekommt nur zu Beginn und zum rapiden Schluss einen Auftritt und kann dabei jedenfalls nicht mit Sympathie glänzen. Allerdings finde ich immer noch das er ein interessanter Charakter ist und glaube, dass er auf seine verquere Art das Richtige tun muss, auch wenn dies bedeutet schreckliche Taten zu vollbringen.
Positiv anmerken muss ich unbedingt Stormhound!
Er konnte mich vollkommen von sich überzeugen! Ich liebe seinen Charakter, seine Story und das Potenzial was er bietet und kann es deshalb kaum erwarten seine Geschichte zu lesen!

Das Ende war dahingegen viel zu rasant. Während sich der Mittelteil so gezogen hat, kam das Ende unglaublich plötzlich und es ist so viel passiert. Da hätte ich mir einfach ein bisschen mehr gewünscht. Trotzdem ist der Cliffhanger wirklich vielversprechend.

Fazit:
Band 2 der Grisha-Trilogie konnte mich leider nicht wirklich von sich überzeugen. Besonders Anfang und Ende haben großes Potenzial, doch der gesamte Mittelteil hatte kaum Spannung. Das Liebesdreieck (falls man das überhaupt so nennen kann) finde ich beinahe lächerlich. Doch besonders die Cliffhanger an einigen gut platzierten Stellen bewegen mich dazu weiterzulesen.
3⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

Emotional und sehr Konfliktgeladen

What if we Stay
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Wieder konnte mich der Schreibstil von Sarah Sprinz sofort überzeugen. Es fällt dem Leser einfach so leicht in die Geschichte zu finden und an den Seiten kleben zu bleiben.

Besonders auch die Auftritte ...

Wieder konnte mich der Schreibstil von Sarah Sprinz sofort überzeugen. Es fällt dem Leser einfach so leicht in die Geschichte zu finden und an den Seiten kleben zu bleiben.

Besonders auch die Auftritte von Laurie und Sam haben mir in diesem zweiten Band der „What if“-Reihe besonders gefallen. Der Leser erfährt sogar, wie es mit den beiden weiter geht und was mir besonders gefällt: das es sowohl gute als auch schlechte Tage gibt. Denn nichts ist perfekt, wenn man letztendlich zueinander gefunden hat. Eine richtige Beziehung ist Arbeit.

Amber hingegen konnte mich als Protagonistin besonders zu Beginn so gar nicht von sich überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass ich keine wirklich Sympathie für sie und ihr Verhalten aufbringen konnte. Doch sobald sie sich im Laufe des Buches immer mehr öffnet und die Wahrheit langsam ans Licht kommt, desto besser kann man ihr Verhalten nachvollziehen.
Ihre Charakterentwicklung ist deshalb wirklich beeindruckend.
Doch vor allem Emmett ist einfach nur ein Schatz. Ich habe mich einfach sofort in seinen Charakter verliebt und hoffe da draußen wartet irgendwo mein eigener Emmett.
Seine liebe und aufmerksame Art macht es dem Leser leicht sich zu wünschen an Ambers Stelle zu stehen.
Auch fand ich es erfrischend das hier Amber meist das Steuer in der Hand hatte was körperliche Nähe anging. Das war mal ein bisschen etwas anderes!

Die Handlung konnte mich ebenso vollkommen für sich gewinnen. Die angesprochenen, sensiblen Themen hier gehen von Gentrifizierung, Armut, sozialer Ausgrenzung, Mobbing, emotionalem und körperlichen Missbrauch an beiden Geschlechtern, Gewalt, Drogen, Mord. Das scheint auf den ersten Blick ziemlich viel auf einmal in einem Buch zu sein, weshalb auch mein klitzekleiner Kritikpunkt besteht: Eine Punkte wie beispielsweise die Essstörung sind zwar nachvollziehbar dargestellt worden, aber waren mir einfach ein bisschen zu gewollt.
Trotzdem hat es die Autorin geschafft hier voll mit Steorotypen aufzuräumen und auf gesellschaftskritische Themen hinzuweisen.

Fazit: 

Eine wirklich bewegende Fortsetzung mit einzigartigen Charakteren und unglaublich wichtigen, sozialkritischen Themen die hier näher beleuchtet werden.
4,5⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2021

Wenn jedes Wort den Tod bedeuten kann..

Hush - Verbotene Worte
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Dieses Debüt hat mich vollkommen positiv überrascht und ich kann es nicht erwarten den nächsten Band zu lesen!

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm und konnte mich von Beginn an fesseln. ...

Dieses Debüt hat mich vollkommen positiv überrascht und ich kann es nicht erwarten den nächsten Band zu lesen!

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm und konnte mich von Beginn an fesseln. Das Buch ist mitreißend geschrieben, die Charaktere wirklich sympathisch dargestellt und ich konnte mich kaum davon lösen.

Shae lebt in einer Welt in der das gesprochene oder geschriebene Wort den Tod bedeuten kann. Doch sie ist ein unglaublich neugieriger, impulsiver Mensch, der Antworten auf die vielen Fragen sucht, die sich ihr stellen. Als ein Schicksalsschlag ihre ganze Welt auf den Kopf stellt, wird ihr bewusst, dass es Zeit ist zu handeln und herauszufinden, was ihre Gabe wirklich bedeutet und wer für dass tragische Erlebnis in ihrem Leben verantwortlich ist.
Ich konnte mich wirklich so gut mit Shae identifizieren! Sie gibt sich eben nicht mit Ausflüchten und Warnungen zufrieden, sondern will dem Ganzen auf den Grund gehen.
Das sie dabei aber möglicherweise den falschen Menschen vertraut, war mir leider von Anfang an klar.
Trotzdem habe ich sehr mit ihr mitgefiebert und bin besonders gespannt wie es jetzt mit ihr und ihren wenigen aber guten Freunden weitergeht.

Außerdem ist da ja noch Ravod, der in ihr Gefühle auslöst, die bisher noch niemand in ihr erwecken konnte. Doch seine mysteriöse, verschlossene Art macht es schwierig hinter seine Maske zu blicken und letztendlich fragt man sich, auf welcher Seite er steht.
Auch Shaes Kindheitsfreund Mad spielt eine Rolle und der Zwiespalt zwischen ihren Emotionen ist hier super dargestellt!

Der Plot an sich hatte einige wirklich überraschende Wendungen und ich mochte es wirklich sehr Shae auf ihrer Suche nach der Wahrheit zu begleiten. Zwar konnte ich einige Personen recht schnell als das erkennen, was sie waren, doch trotzdem war die Handlung abwechslungsreich und spannend.

Als kleine Kritik hätte ich mir einfach ein paar mehr Hintergründe über das Setting des Buches gewünscht. Mit Montane ist hier wirklich eine interessante Welt erschaffen worden, die im Laufe des Buches so viel zu geben hat. Auch der Macht der Barden wäre ich gerne etwas mehr auf den Grund gegangen und ich hoffe, dass dies besonders im nächsten Band möglich ist!

Fazit:
Ein wirklich tolles Debüt mit einnehmenden Charakteren, tollen Handlungssträngen und fesselndem Schreibstil. Ich bin schon unheimlich gespannt, wie sich die Handlung weiter entwickelt, da das recht offene Ende Raum für Spekulationen lässt.
4,5⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.03.2021

Canada’s Wildnis

Free like the Wind
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Wieder in Kanadas Wildnis einzutauchen war wieder einmal ein unglaubliches Erlebnis! Nach Havens Geschichte in der wir sowohl Rae als auch Cayden schon kennengelernt haben, war ich zunächst skeptisch. ...

Wieder in Kanadas Wildnis einzutauchen war wieder einmal ein unglaubliches Erlebnis! Nach Havens Geschichte in der wir sowohl Rae als auch Cayden schon kennengelernt haben, war ich zunächst skeptisch.
Rae hatte mit ihrer angedeuteten Vergangenheit schon einiges an Potenzial, doch für Cayden konnte ich in „Wild like a River“ keine wirklich Sympathie aufbringen.
Doch das hat sich zum Glück geändert!

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich wunderschön. Sie schafft es besonders die Natur vor dem inneren Auge lebendig werden zu lassen und die Geschichten der Charaktere relevant erscheinen zu lassen. Man kommt wirklich super schnell in das Buch herein und kann gar nicht aufhören durch die Seiten zu fliegen.
Auch muss man den ersten Band der Reihe nicht unbedingt gelesen haben um sich in diesen hier zu verlieben, allerdings ist es schon eine Art Spoiler, falls man „Wild like a River“ noch lesen möchte, von daher empfehle ich die Reihe in ihrer Reihenfolge zu lesen.

Ich muss gestehen, dass „Free like the Wind“ mich etwas weniger einnehmen konnte als sein Vorgänger, was aber besonders daran lag, dass mir der Bezug zu Kanadas Natur beinahe ein bisschen zu kurz kam, da der Anfang des Buches sich stark auf Rae und Cayden als Individuen konzentriert und dieser sich aber erst während ihres Urlaubs näher kommen.
Besonders zu Beginn hatte ich einige Probleme mit Cayden, da er genau an sein unsympathisches Verhalten aus Band 1 angeknüpft hatte, allerdings hat man durch seine eigene Sichtweise jetzt noch einmal einen einen vollkommen anderen Blickwinkel bekommen.
Ich mochte es sehr, dass Rae nicht sofort Gefühle für ihn entwickelt hat, sondern das erst später passiert ist, wenn sie die Chance hatte hinter seine Fassade zu blicken.
Raes Geschichte hat mich wirklich berührt. Sie kämpft mit ihrer Trauer und ihren Schuldgefühlen und ich finde ihren Charakter wirklich authentisch und tiefgründig.
Cayden mochte ich zu Beginn überhaupt nicht, konnte aber seine Handlungen letztendlich nachvollziehen und finde sein „Päckchen“ sogar noch ein bisschen traumatischer.

Letztendlich ist die Handlung stark Charakterbasiert und ich mochte die vermittelten kleinen Botschaften wirklich sehr.
Mir hat sich nur der erste Part etwas gezogen und mir ging der letzte Part, wie sie zueinanderfinden und plötzlich sind sie zusammen und stehen alles gemeinsam durch, etwas zu schnell.

Fazit:
Ein unglaublich atmosphärisches Buch mit tollem Setting in Kanadas Wildnis. Charaktere, die viel durchmachen mussten, aber trotz aller Widrigkeiten zueinander finden.
4⭐️

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere