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Veröffentlicht am 24.06.2020

Das perfekte Sommerbuch

Unter dem Zelt der Sterne
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Zuerst muss ich etwas zu diesem wunderschönen Cover sagen. Für mich ist es einfach nur ein Traum. Ich liebe die raue Oberfläche und wie alle Farben einfach perfekt zusammen passen. Auch die Idee mit dem ...

Zuerst muss ich etwas zu diesem wunderschönen Cover sagen. Für mich ist es einfach nur ein Traum. Ich liebe die raue Oberfläche und wie alle Farben einfach perfekt zusammen passen. Auch die Idee mit dem Titel und den Zeichnungen in, beziehungsweise auf einer Tasse sieht echt schön aus. Außerdem gibt es in dem Buch sich immer wieder verändernde Karten von der Reise und die sind einfach so süß gestaltet, dass ich mir jede Einzelne für einige Minuten genauer angucken musste, bevor ich immer weiter gelesen habe.
Nun aber zum Buch. Ich habe das Buch im Zuge der Lesenacht am 12. August gelesen, die vom Carlsen Verlag und den beiden Bloggerinnen @zeilenverliebt und @neomicrazyworld organisiert wurde. Somit habe ich mich an dem Abend draußen unter den Sternenhimmel hingesetzt und dieses tolle Buch gelesen.
Von der ersten Seite an war ich total in der Geschichte versunken. Ich kann mich mit einigen Charakterzügen von Zorie sehr gut identifizieren, sodass sie mir von Anfang an sehr sympathisch war. Als es dann im Buch zum ersten Mal so richtig um Lennon ging, ist es um mich geschehen. Ich glaube ich hatte in keinem Buch bisher einen Charakter, der Lennon auch nur im Entferntesten ähnlich ist und das war für mich an diesem Buch wirklich etwas Besonderes. Ich mochte die Geschichte und die Spannung zwischen den Beiden sehr gerne. Obwohl man am Anfang nicht wusste, was der Konflikt zwischen den Beiden ist, hat man sofort dieses besondere Verbindung gespürt.
Als die Handlung dann so richtig los ging, war ich sehr gespannt darauf, wohin mich die Reise von Lennon und Zorie bringt. Ich glaube ich hatte bisher noch kein Buch, bei dem ich mir die Natur so gut vorstellen konnte. Es war mal etwas ganz anderes ein Buch zu lesen, was fast ausschließlich nur in der Natur spielt, weit ab von der Zivilisation. Abgeschnitten von Handyempfang, Social Media etc. Für mich als Leser war das eine sehr entspannte Atmosphäre. Am liebsten wäre ich in dem Moment auch in den Bergen gewesen, um diese Reiseroute zu laufen.Während dieser Reise hat man immer mehr erfahren, was zwischen Lennon und Zorie passiert ist. Neben den leidenschaftlichen Gefühlen zwischen den Beiden, war die jahrelange Freundschaft für mich das Besondere.
Der Schreibstil ist sehr flüssig. Als die Lesenacht "offiziell" vorbei war, musste ich einfach noch weiter lesen und habe das Buch in einem Rutsch beendet. Es kam mir nicht vor wie 400 Seiten und hätte ich auch noch viel mehr lesen können.
Für mich "Unter dem Zelt der Sterne" einfach das perfekte Sommerbuch und vielleicht werde ich es mir zum Ritual machen dieses Buch jeden Sommer einmal zu lesen. Dieses Buch ist einfach nur toll und ich kann es nur jedem ans Herz legen. Eine absolute Leseempfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Guter Auftakt in die Spin-off Reihe

Revenge. Sternensturm (Revenge 1)
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Zuallererst möchte ich über dieses tolle Cover sprechen. Ich bin ein großer Fan von diesen Farben. Durch diesen schimmernden Schein auf dem Cover wirkt es sehr geheimnisvoll und mysteriös. Ich finde es ...

Zuallererst möchte ich über dieses tolle Cover sprechen. Ich bin ein großer Fan von diesen Farben. Durch diesen schimmernden Schein auf dem Cover wirkt es sehr geheimnisvoll und mysteriös. Ich finde es toll, dass nicht mit vielen verschiedenen Farben experimentiert wurde. Die Schatten der beiden Personen und der Hintergrund passen somit sehr gut zusammen.
Ich muss zugeben, dass ich vor diesem Buch sehr hohe Erwartungen hatte. Ich habe vor Jahren die komplette Obsidian Reihe gelesen und für mich gehört diese Reihe zu den besten Reihen überhaupt. Deswegen war ich mir nicht sicher, ob Jennifer L. Armentrout es schafft bei dem Spin-off genau das gleiche tolle, geheimnisvolle Gefühl zu transportieren.
Als ich das Buch angefangen sind meine Befürchtungen sehr schnell verschwunden. Ich konnte sofort in die Welt eintauchen und ich habe den Schreibstil sofort wieder erkannt. Da es für mich einige Jahre her war, dass ich die Obsidain Reihe gelesne habe, konnte ich mich nicht mehr genau an alle Handlungsstränge erinnern, sodass ich am Anfang auch nicht genau wusste, wo ich Luc nochmal einordnen sollte. Im Nachhinein war das für mich aber sogar besser, weil ich glaube, dass ich dadurch das Buch noch mehr genießen konnte, da ich nicht so viel wusste, über die Charaktere und so war es für mich spannender.
Die beiden Hauptcharaktere haben es mir von Anfang an sehr angetan. Für Luc würde für mich die Beschreibung "Harte Schale, weicher Kern" perfekt passen. Mir haben beide Seiten an ihm sehr gefallen, da man so mehr über ihn erfahren konnte. Obwohl man am Anfang das Gefühl hat, dass man Evie leichter durchschaut, würde ich nach dem Lesen eher das Gegenteil behaupten.
Solche Wendungen finde ich an dem Buch so toll. Zuerst denkt man, dass man hinter die eine Sache im Buch gekommen ist und dann ist auf einmal alles anders, als man dachte. Für mich hatte dieses Buch sehr viel Spannung und wenn ich das Buch mal aus der Hand legen musste, habe ich mich sofort auf den Moment gefreut, an dem ich endlich weiter lesen konnte. Durch den tollen Schreibstil konnte ich das Buch auch sehr schnell durchlesen und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich es aushalten soll, bis endlich der zweite Teil erscheint.
Das Buch ist auf jeden Fall eine absolute Leseempfehlung von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Eine Dystopie mit viel Potenzial

Falling Skye (Bd. 1)
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Die erste Sache, die bei diesem Buch heraussticht ist auf jeden Fall dieses wunderschöne Cover. Ich finde das dunkle blau mit den silbernen Elementen einfach wunderschön und es passt einfach perfekt zusammen. ...

Die erste Sache, die bei diesem Buch heraussticht ist auf jeden Fall dieses wunderschöne Cover. Ich finde das dunkle blau mit den silbernen Elementen einfach wunderschön und es passt einfach perfekt zusammen. Außerdem gibt das Cover zusätzlich auch die Atmosphäre des Buches wieder und ist sehr gut gewählt.
Von dem Moment an, als ich zum aller ersten Mal von diesem Buch gehört habe und mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich einfach nur schockverliebt. Es ist sehr lange her, dass ich eine Dystopie gelesen habe und deswegen habe ich nur so auf den Erscheinungstag hingefiebert.
Ich war sehr gespannt darauf, inwiefern sich die jetzige Welt von der aus dem Buch unterscheidet - gerade weil es zeitlich nicht hunderte von Jahren auseinaderliegt. Ich finde es sehr gut, dass in dem Buch viele bekannte Elemente beibehalten wurden, doch trotzdem auf ihre eigene Art und Weise hinsichtlich des neuen Systems verändert wurden.
Das neue System mit den Gläsernen Nationen ist dafür geschaffen worden, dass Gewalt oder Diskriminierung nicht mehr auftreten können, doch man bemerkt schnell, dass zu dieser Neuerung auch die Schattenseiten zugehören. Als Leser erkundet man diese Schattenseiten zusammen mit der Protagonistin Skye und findet langsam immer mehr heraus, welche Ziele wirklich hinter diesem neuen Prinzip stehen. Ich finde es sehr gut, dass man als Leser viel selbst spekulieren kann, da in dem Buch durch die "nicht wissenden Protagonisten" nichts vorweg genommen wird. Die Reise in die düsteren Geheimnisse des Systems beginnt für die Leser, wie auch für die Charaktere im Buch, ganz am Anfang.
In dem Buch treten sehr viele verschiedene Charaktere mit sehr unterschiedlen Persönlichkeiten auf. Für mich war es am Anfang etwas schwierig den Überblick darüber zu behalten, doch nach einiger Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Jeder Charakter, sei er noch so klein, hat seine eigene persönliche Lebensgeschichte bekommen.
Am Anfang war es für mich sehr schwer den männlichen Protagonisten einzuschätzen, denn obwohl das Buch zum Teil auch aus seiner Sicht geschrieben wurde, kamen einfach immer wieder neue Fragen auf. Skye hat eine sehr facettenreiche Persönlichkeit. Sie ist selber davon überzeugt eine Rationale zu sein, doch auch die emotionalen Seiten von Skye kommen in dem Buch nicht zu kurz und geben ihrem Charakter mehr Tiefe. Die Beziehung zwischen den beiden hat sich langsam entwickelt, doch aufgrund der Situation ist das absolut verständlich und logisch.
Die Kapitel in dem Buch sind relativ kurz und durch den flüssigen Schreibstil kann man das Buch sehr gut lesen. Auch wenn die Kapitel relativ kurz sind, ist immer irgendetwas Spannendes passiert oder man hat als Leser etwas Wichtiges herausgefunden. Somit wurde es nie zu langweilig.
Während des Lesens und nach der Hälfte des Buches ist mir dann auch so richtig bewusst geworden, aufgrund von bestimmten Ereignissen, welches wichtige Thema in diesem Buch ganz spezifisch behandelt wird. Jeder Mensch hat seinen eigenen wichtigen Wert und auch seine Rechte. Dies wird gerade im Bezug auf eine Menschengruppe (ohne zu sehr zu spoilern) sehr stark aufgegriffen. Nach Beenden des Buch ist das auch der Punkt, der für mich am meisten heraussticht. Obwohl das Buch "eigentlich" nur eine Dystopie ist, wollte die Autorin etwas viel wichtigeres durch dieses Buch mitteilen und das ist ihr auf jeden Fall gelungen.
Ein sehr gelungener Auftakt für eine neue Dystopiereihe und auf jeden Fall eine Leseeempfehlung von mir. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Band mit der Geschichte von Skye weitergeht!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere