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Veröffentlicht am 05.10.2020

Eine Liebesgeschichte mit etwas zu wenig Weihnachtsfeeling

Alaska Love - Winter in Wild River
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Worum geht es?

Erika ist eine Top-Chirurgin und lebt für ihren Traumjob. Dabei kommt jedoch ihr Sozialleben zu kurz. Das wird ihr erst so richtig bewusst, als sie zu einem Zwangsurlaub verdonnert wird. ...

Worum geht es?

Erika ist eine Top-Chirurgin und lebt für ihren Traumjob. Dabei kommt jedoch ihr Sozialleben zu kurz. Das wird ihr erst so richtig bewusst, als sie zu einem Zwangsurlaub verdonnert wird. Sie hat keine Hobbys und auch keine wirklichen Freunde, mit denen sie ihre freie Zeit verbringen kann. Aber da war doch noch ihre beste Freundin Cassie aus der Schulzeit oder? Erika weiß nur leider nicht mehr, wann sie das letzte Mal miteinander Kontakt hatten. Nach langem Überlegen kontaktiert sie Cassie über die soziale Medien und ein Tag später sitzt sie im Zug nach Wild River - ihre ehemalige Heimat, bevor sie ihre Mutter verloren hat und sich ihr Leben schlagartig geändert hat.
In Wild River angekommen lernt sie nach einem holprigem Start nicht nur ihre ehemalige beste Freundin wieder kennen, sondern auch deren Bruder Reed und ihre alte Heimat.
Sehr schnell wird Erika bewusst, was ihr im ihrem bisherigen Leben gefehlt hat und wie schön es ist, Menschen um sich herum zuhaben, die einen mögen oder gar lieben.

Meine Meinung:

Weihnachten in Wild River ist der Start der Alaska Love-Reihe von Jennifer Snow und eine gemütliche Liebesgeschichte mit spannenden Rettungseinsätzen der Bergrettung. Zu Beginn musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen, da die Geschichte nicht aus der Sicht einer Person erzählt wird, sondern von einem Erzähler.
Die Geschichte ist eine perfekte Kombination aus Romantik, Spannung und Witz.
Am Anfang der Geschichte lernt man die junge und erfolgreiche Chirugin Erika kennen, die keine Emotionen zulässt. Sie kommt am Anfang eher kühl, unnahbar und teilweise zickig rüber. Im Laufe der Geschichte wird Erika immer aufgeschlossener und durch die Gefühle, die sie gegenüber Reed, der Bruder ihrer besten Freundin, entwickelt, wird sie menschlicher.
Der Konflikt in ihr zwischen Karriere und Liebe wird wunderbar beschrieben und man kann sehr gut nachvollziehen, warum sie so geworden ist.
Reed hingegen hat mich von Anfang an umgehauen. Er ist ein liebevoller und warmherziger Mensch, der sehr auf das Wohl seiner Mitmenschen achtet. Neben seiner Arbeit als Barkeeper, ist er Mitglieder der Bergrettung in Wild River. Dadurch erlebt man einige spannende und realistische Rettungseinsätze. Seine neckenden und manchmal auch stichelnde Sprüche gegenüber Erika, vor allem zu Beginn, haben mich sehr oft zum Lachen gebracht.
Erikas beste Freundin und Reeds Schwester Cassie ist ein kleiner chaotischer Wirbelwind und war mir von Beginn an sympathisch.
Zwischendurch wurde Cassies Liebesleben etwas angeschnitten und ich bin gespannt, ob es sich im zweiten Teil um sie dreht. Es würde mich sehr freuen, wie sie auch endlich ihr Glück findet.
Nebenbei lernt man noch Erikas Vater kennen. Nach dem Tod seiner Frau hat er keine Emotionen mehr zugelassen und sich in die Arbeit gestürzt. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ihn mehr als unsympathisch und total gefühlskalt fand. Erst am Ende der Geschichte hat er mich überrascht, obwohl mir das sehr plötzlich vorkam.
Die Entwicklungen zwischen Erika und Cassie als auch zwischen Reed und Erika sind super zu lesen. Gegen Ende der Geschichte ist mir fast das Herz stehen geblieben. An Spannung hat es dem Buch auf jeden Fall nicht gefehlt.
Ich persönlich hätte mir noch etwas mehr weihnachtliche Stimmung gewünscht, wenn der Titel des Buches „Weihnachten in Wild River“ lautet. Zusammenfassend war es aber eine spannende Liebesgeschichte für einen Herbst- oder Wintertag auf dem gemütlichem Sofa mit einem warmen Tee.

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Veröffentlicht am 19.09.2022

Super Idee mit einer etwas schwierigen Protagonistin

Some Mistakes Were Made
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»𝘌𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘛𝘢𝘨𝘦𝘴 𝘸𝘪𝘳𝘴𝘵 𝘥𝘶 𝘣𝘦𝘨𝘳𝘦𝘪𝘧𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘦𝘪𝘯 𝘡𝘶𝘩𝘢𝘶𝘴𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘢𝘶𝘴 𝘷𝘪𝘦𝘳 𝘞𝘢̈𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘋𝘢𝘤𝘩 𝘣𝘦𝘴𝘵𝘦𝘩𝘵, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘢𝘶𝘴 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘎𝘦𝘧𝘶̈𝘩𝘭 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘳. 𝘜𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘶 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘪𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘶𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘥𝘢𝘳𝘧𝘴𝘵, 𝘸𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘪𝘳 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘎𝘦𝘧𝘶̈𝘩𝘭 𝘭𝘦𝘣𝘦𝘯 ...

»𝘌𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘛𝘢𝘨𝘦𝘴 𝘸𝘪𝘳𝘴𝘵 𝘥𝘶 𝘣𝘦𝘨𝘳𝘦𝘪𝘧𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘦𝘪𝘯 𝘡𝘶𝘩𝘢𝘶𝘴𝘦 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘢𝘶𝘴 𝘷𝘪𝘦𝘳 𝘞𝘢̈𝘯𝘥𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘋𝘢𝘤𝘩 𝘣𝘦𝘴𝘵𝘦𝘩𝘵, 𝘴𝘰𝘯𝘥𝘦𝘳𝘯 𝘢𝘶𝘴 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘎𝘦𝘧𝘶̈𝘩𝘭 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘳. 𝘜𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘶 𝘢𝘭𝘭𝘦𝘪𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘶𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘥𝘢𝘳𝘧𝘴𝘵, 𝘸𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘪𝘳 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘎𝘦𝘧𝘶̈𝘩𝘭 𝘭𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘥𝘢𝘳𝘧.«

„Some Mistakes were made“ ist der erste Roman von Kristin Dwyer aus dem Mirataschenbuch-Verlag.

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Ellis wurde vor einem Jahr nach Kalifornien geschickt. Weg von ihrem Leben in Indiana, weg von Easton, der alles für sie war. Nach ihrem Abschluss möchte Eastons Familie sie für eine Feier zurückholen.
Zurück in Indiana wird Ellis mit Easton, ihren Gefühlen und ihren Erinnerungen konfrontiert.

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Das Cover von „Some Mistakes were made“ ist wirklich richtig schön. Der Klappentext macht Lust zum Lesen.
Der Schreibstil von Kristin Dwyer ist sehr flüssig zu lesen und man kann durch die Seiten fliegen.
Bei den Charakteren hingegen ist meine Meinung etwas gespalten. Easton und seine Brüder sind wundervolle Charaktere. Die Stimmung und ihr Umgang untereinander ist einfach zum Wohlfühlen und Schmunzeln.
Ellis hingegen ist ein schwieriger Charakter. Auf der einen Seite kann ich verstehen, warum sie teilweise so stur, undankbar und egoistisch ist. Auf der anderen Seite sind diese Charakterzüge sehr anstrengend, vor allem weil sie bis zum Ende daran festhält. Es hätte mir gefallen, wenn sie sich im Verlauf der Geschichte weiterentwickelt hätte.
Die Idee hinter dem Buch hat mir sehr gut gefallen und die Umsetzung fand ich abgesehen von Ellis Art gut gelungen. Mein Highlight war tatsächlich die Familie von Easton. Man merkt den Zusammenhalt, sowohl in guten wie in schlechten Zeiten. Ebenso gehen sie mit Ellis um. Daher war es für mich manchmal schwer zu verstehen, warum sie so stur handelte.

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„Some Mistakes were made“ ist ein gutes Buch für zwischendurch, mit einer etwas schwierigen Hauptprotagonistin. Dennoch hat mir das Zwischenmenschliche von den Charakteren sehr gefallen. Es war teilweise sehr harmonisch, dann wieder humorvoll. Über Geschichten von den Brüdern würde ich mich tatsächlich auch freuen.

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Veröffentlicht am 10.07.2022

Schön aber etwas zu ruhig

Dunbridge Academy - Anywhere
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„Dunbridge Academy - Anywhere“ ist der Auftaktroman der Dunbridge Academy-Reihe von Sarah Sprinz aus dem LYX-Verlag.

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Emma geht als Austauschschülerin für ein Jahr an die Dunbridge Academy ...

„Dunbridge Academy - Anywhere“ ist der Auftaktroman der Dunbridge Academy-Reihe von Sarah Sprinz aus dem LYX-Verlag.

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Emma geht als Austauschschülerin für ein Jahr an die Dunbridge Academy nach Schottland. Der Hauptgrund dafür ist, dass sie Informationen über ihren Vater sammeln möchte. Nachdem ihre Eltern sich getrennt haben, soll dieser nun in wieder in Schottland leben. Sich zu verlieben stand daher nicht auf Emmas Liste. Doch als sie auf Henry trifft, kann sie die Anziehung nicht leugnen.

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Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt zum Internat-Setting und ist mit seinem wundervollen Buchschnitt ein echter Hingucker.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und auch zu hören.
Das Internat-Setting in Schottland hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil es mal etwas anderes war. Die Charaktere wirkten alle gut durchdacht. Zu Beginn hatte ich etwas Bedenken, was Henry angeht. Aber durch die teilweise sehr reife Denkweise der Protagonisten, wurden meine Bedenken zum Thema Fremdgehen nicht bestätigt.
Die Protagonisten sind alle ca. 17 Jahre alt. Ihr Handeln und Denken war jedoch wie schon erwähnt viel reifer, was auf mich nicht komplett realistisch wirkte. Natürlich gibt es Jugendliche, die auch mit 17 Jahren schon sehr reif handeln, aber nicht alle.
Die Handlung selbst war nicht vorhersehbar und man wurde das eine oder andere Mal überrascht, wodurch es nicht langweilig wurde. Dennoch hat mir der richtige „Nervenkitzel“ etwas gefehlt. Die Geschichte verlief trotz Unvorhersehbarem sehr ruhig.

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„Dunbridge Academy - Anywhere“ ist ein gut gelungener Start der neuen Reihe von Sarah Sprinz. Es ist eine Geschichte mit sehr reifen Jugendlichen, die zwar interessant ist, aber dennoch sehr ruhig verläuft. Für mich verlief sie teilweise etwas zu ruhig bzw. harmonisch.

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Veröffentlicht am 23.06.2022

Toller Start der Sturm-Trilogie

Regenglanz
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„𝘌𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘰𝘬𝘢𝘺, 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘋𝘶 𝘮𝘢𝘭 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘰𝘬𝘢𝘺 𝘣𝘪𝘴𝘵. 𝘋𝘢𝘧𝘶̈𝘳 𝘮𝘶𝘴𝘴𝘵 𝘥𝘶 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘪𝘦𝘮𝘢𝘭𝘴 𝘦𝘯𝘵𝘴𝘤𝘩𝘶𝘭𝘥𝘪𝘨𝘦𝘯, 𝘥𝘦𝘯𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘣𝘪𝘴𝘵 𝘋𝘶. 𝘜𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘢𝘨 𝘫𝘦𝘥𝘦 𝘝𝘦𝘳𝘴𝘪𝘰𝘯 𝘷𝘰𝘯 𝘋𝘪𝘳.“

„Regenglanz“ ist der erste Teil der Sturm-Trilogie von ...

„𝘌𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘰𝘬𝘢𝘺, 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘋𝘶 𝘮𝘢𝘭 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘰𝘬𝘢𝘺 𝘣𝘪𝘴𝘵. 𝘋𝘢𝘧𝘶̈𝘳 𝘮𝘶𝘴𝘴𝘵 𝘥𝘶 𝘥𝘪𝘤𝘩 𝘯𝘪𝘦𝘮𝘢𝘭𝘴 𝘦𝘯𝘵𝘴𝘤𝘩𝘶𝘭𝘥𝘪𝘨𝘦𝘯, 𝘥𝘦𝘯𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘣𝘪𝘴𝘵 𝘋𝘶. 𝘜𝘯𝘥 𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘢𝘨 𝘫𝘦𝘥𝘦 𝘝𝘦𝘳𝘴𝘪𝘰𝘯 𝘷𝘰𝘯 𝘋𝘪𝘳.“

„Regenglanz“ ist der erste Teil der Sturm-Trilogie von Anya Omah aus dem kyss-Verlag.

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Alissa arbeitet neben ihrem Kunststudium als Tätowiererin. In ihrem Job ist sie mehr als gut und so kommt es, dass Simon sich bei ihr ein Cover Up stechen lassen soll. Simon ist bei Alissas Anblick mehr als geflasht, was Alissa aber völlig falsch deutet. Sie denkt, Simon möchte sich nicht von ihr als Frau tätowieren lassen.

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Das Cover passt mit seinen Regentropfen gut zum Titel und der Farbschnitt sieht einfach nur toll aus. :)
Der Schreibstil ist locker leicht zu lesen und beinhaltet die richtige Menge an Emotionen.
Die Charaktere sind sehr vielschichtig und es war sehr interessant und auch witzig das Kennenlernen zwischen Alissa und Simon zu verfolgen.
Das Setting hat mir richtig gut gefallen. Hamburg ist einfach eine so schöne Stadt, daher hat es mir umso mehr Spaß gemacht die Geschichte zu lesen. Ebenso das Studentenleben kam in dem Buch sehr gut rüber.
Zu Beginn hatte ich Bedenken das mir der Tiefgang fehlen könnte, aber Anya Omah hat mich eines besseren belehrt. Ebenso der Plottwist war für mich mehr als unerwartet und hat einfach mal alles auf den Kopf gestellt.
Ich bin sehr gespannt, wie die Reihe weiter geht.

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Regenglanz ist ein super Start für die Sturm-Trilogie. Es hat einfach richtig viel Spaß gemacht zu lesen. Hamburg, Studentenleben und trotzdem Tiefgang.
Wer gerne New Adult-Bücher mit einem deutschen Handlungsort liest, dem kann ich Regenglanz wirklich empfehlen. :)

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