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Veröffentlicht am 19.08.2020

Ein weiteres amüsantes und fesselndes Abenteuer

Magic Maila
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Es geht weiter mit Maila und neuen Abenteuern in der Menschenwelt. Man sollte zum besseren Verständnis erst den ersten Band "Verhext nochmal" lesen.

Maila macht sich erneut auf in die Menschenwelt um ...

Es geht weiter mit Maila und neuen Abenteuern in der Menschenwelt. Man sollte zum besseren Verständnis erst den ersten Band "Verhext nochmal" lesen.

Maila macht sich erneut auf in die Menschenwelt um Maglings zu finden, nachdem der böse Zauberer Justus untergetaucht ist. Nur jene Zauberer, die mit den Ohren wackeln können, können auch in die Menschenwelt reisen und Maila ist eine der wenigen glücklichen. Doch ihr Bruder Robin will das nicht akzeptieren und hat einen Ohrenschwinger erfunden, mit dem dies auch so klappen kann. Doch beim Versuch, die Menschenwelt auch so zu erreichen, landet Mailas Freundin Ophelia in einer Zwischenwelt und Maila muss nun alles daran setzen, Ophelia zu finden.

Es geht wieder höchst amüsant vor, wenn wir Maila bei ihren Abenteuern begleiten. Die Suche nach den Maglings und Justus zieht sich schön wie ein roter Faden durch die Bücher, doch auch die Suche nach Ophelia hält Maila wieder gut beschäftigt in diesem Band. Maila ist ein interessanter Charakter, denn eigentlich ist sie ein ganz normales Mädchen mit etwas extra Zauberkraft. Dennoch wächst sie immer toll über sich hinaus und gibt alles für ihre Freunde und Familie. Die Geschichte begeistert wieder durch allerhand amüsante Ideen und Momente, gerade, wenn ein Zauber mal wieder schief geht. Man hat wieder jede Menge Spaß in beiden Welten und es gibt viel zu entdecken für kleine und große Leser. Ein zauberhaft gestaltetes Buch, mit einer großen Schrift und leicht lesbarer und verständlicher Handlung, welche gerade gegen Ende so richtig Fahr aufnimmt, so dass auch ungeübte Leser sicherlich dran bleiben werden.

Ein spaßiger zweiter Band, der dem Leser Maila wieder etwas näher bringt und ein weitere spannendes Abenteuer bereit hält. Die Reihe überzeugt bisher durch tolle Ideen, einer fesselnden Handlung und zahlreichen witzigen Momenten. Gerne mehr von Maila!

Veröffentlicht am 19.08.2020

Unterhaltsamer Roman mit Inselromantik

Inseljahre
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Inseljahre ist der zweite Band der Spiekeroog-Reihe von Jette Hansen. Er kann auch gut alleinstehend verstanden und gelesen werden, es werden allerdings Ereignisse aus Band 1 vorweggenommen.

Franzi ist ...

Inseljahre ist der zweite Band der Spiekeroog-Reihe von Jette Hansen. Er kann auch gut alleinstehend verstanden und gelesen werden, es werden allerdings Ereignisse aus Band 1 vorweggenommen.

Franzi ist auf der Nordseeinsel Spikeroog angekommen, hat eine interessante Arbeit als Ferienhausverwalterin und in Tamme einen tollen Freund. Bis plötzlich aufgrund eines bösen Gerüchtes die Gäste ausbleiben. Mit Tamme auf See, nimmt sie den Kampf alleine auf und versucht gleichzeitig den Eheproblemen ihrer Freundin Edda auf den Grund zu gehen. Da hat sich eigentlich überhaupt keine Zeit, sich mit dem Mann auseinander zu setzen, der ihr leiblicher Vater sein will.

Jette Hansen präsentiert und wieder einen höchst unterhaltsamen Roman, der durch jede Menge Inselcharme überzeugen kann. Man kann sich das turbulente Leben auf Spikeroog so gut vorstellen mit alle den Vor- und Nachteilen. Franzi ist einfach eine einnehmende Persönlichkeit, die man gerne begleitet, wenn sie sich den Herausforderungen des Lebens stellt. Dazu gibt es jede Menge weitere Charaktere, die durch ihre Individualität begeistern und unterhalten. Es wird auf jeden Fall nicht langweilig in diesem Buch, denn die Geschichte bietet einige Überraschungen und ein fulminantes Ende. Einfach eine lustige und unterhaltsame Lektüre, welche für so manche vergnügliche Lesestunden sorgen wird und mit Themen rund um Liebe und Freundschaft begeistert. Und natürlich mit der Insel, auf die man sich immerhin literarisch wegträumen kann.

Veröffentlicht am 19.08.2020

Amüsante Geschichte über das schwierige Leben mit 13

Perfekt kann ich auch, bringt aber nix!
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13, ein schwieriges Alter - so auch für Ella, die eigentlich ein braves nettes Mädchen ist. Doch wenn man sich unverstanden fühlt, muss man ja etwas dagegen unternehmen. Deshalb beschließt sie mit anderen ...

13, ein schwieriges Alter - so auch für Ella, die eigentlich ein braves nettes Mädchen ist. Doch wenn man sich unverstanden fühlt, muss man ja etwas dagegen unternehmen. Deshalb beschließt sie mit anderen Kindern gegen die Erwachsenen zu rebellieren. Ob das so eine gute Idee ist?

Ein sehr unterhaltsames Buch für jüngere Leser, welche sich sicherlich hier und da selber wieder finden werden. Der Schreibstil ist rasant, unterhaltsam und leicht verständlich. Kurze Kapitel animieren auch ungeübte Leser zum dranbleiben und man hat einfach Spaß and er Geschichte. Das Leben ist wie es ist und man muss sich auch ausprobieren und Dinge austesten und alles nicht ganz so kritisch sehen. Diese Grundaussage kam sehr gut rüber und genau dafür ist das Leben auch da in dem Alter. Zudem gab es zahlreiche Überraschungen und Wendungen in der Geschichte, welche die Handlung einfach bis zuletzt spannend und fesselnd gehalten haben.

Eine tolle lustige Geschichte mit schöner Botschaft, die beim Zielpublikum genau richtig platziert ist. Denn die Kindheit ist dafür da, Dinge auszuprobieren, zu lernen und Erkenntnisse zu haben, die einen später weiter bringen. Amüsant und leicht lesbar geschrieben, wird dieses Buch sicherlich viele junge Leser begeistern.

Veröffentlicht am 19.08.2020

Anders und überraschend

So schreibt man Liebe
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"So schreibt man Liebe" von Kate Clayborn fasziniert auf den ersten Blick auf jeden Fall schon einmal durch das tolle Cover, was den derzeitigen Trend von Handlettering bedient. Aber die Geschichte steht ...

"So schreibt man Liebe" von Kate Clayborn fasziniert auf den ersten Blick auf jeden Fall schon einmal durch das tolle Cover, was den derzeitigen Trend von Handlettering bedient. Aber die Geschichte steht dem in nichts nach, denn die Hauptprotagonistin Meg ist Grafikerin und verdient ihre Brötchen durch zauberhaft schöne Handletterings. Ob Firmenauftrag, Geburtstag oder Hochzeit, gerne gestaltet sie Texte für ihre Kunden, kann sich die ein oder andere versteckte Botschaft jedoch nicht verkneifen. Es ist jedoch ungünstig, wenn solch eine Botschaft dem Bräutigam auffällt und er deshalb die Hochzeit absagt.

Was für eine tolle Idee für eine Geschichte, die mich begeistert hat, denn die Autorin hat so manch Überraschung für den Leser eingebaut, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Mit den Charakteren muss man allerdings erstmal warm werden, denn beide sind ein bisschen speziell würde ich mal sagen. Meg ist ein totalere Kopfmensch und steht sich dadurch oft selber im Weg. Jedoch fand ich es interessant, wie sie in Schriften und sehr graphisch denkt. Red ist ein Analyst und scheint aus einer anderen Zeit zu kommen so in seinem ganzen Verhalten. Dennoch wird man im Laufe der Geschichte mit ihm warm. Die beiden passen einfach irgendwie zueinander, auch wenn sie das ganze Buch brauchen, dass zu verstehen. Die Geschichte an sich ist jedoch unterhaltsam und kann überraschen. Die Autorin hat einen leichten und künstlerisch angehauchten Schreibstil, der sehr gut passt und das zentrale Thema perfekt einbindet.

Im ganzen ein sehr interessantes Buch mit außergewöhnlichen Charakteren und einen Geschichte, die sich manchmal etwas zu sehr im Kreis dreht, aber vor allem im letzten Drittel mit tollen Überraschungen aufwartet. Die Dialoge haben manchmal eine angenehme Tiefe, die man sonst oft vermisst. Ein Buch, welches auf den zweiten Blick überzeugt, man muss allerdings mit ihm warm werden.

Veröffentlicht am 19.08.2020

Amüsant und unterhaltsam

This Is (Not) a Love Song
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Manchmal ist die Liebe näher als man denkt oder die erste Liebe ist für immer. So oder ähnlich kennt das wahrscheinlich jeder und genau auf diese Thematik springt auch Christina Pishiris in ihrem Buch ...

Manchmal ist die Liebe näher als man denkt oder die erste Liebe ist für immer. So oder ähnlich kennt das wahrscheinlich jeder und genau auf diese Thematik springt auch Christina Pishiris in ihrem Buch an. Den Zoës Gefühle für ihren besten Freund sind nie verschwunden, auch wenn sie nie die Chance hatte, es ihm zu sagen. Als er nach seiner Scheidung wieder in ihr Leben trritt, scheint alles klar, oder auch nicht. Denn Zoës Leben ist alles andere als einfach.

Hier wird uns ein unterhaltsamer Roman mit jeder Menge unterhaltsamer Momente geboten. Allen voran stehen die höchst sympathischen Charaktere, die man einfach nur liebenswert finden muss und welche man gerne in ihrer Geschichte begleitet. Das Thema, wenn aus Freundschaft Liebe wird, ist sicherlich nicht neu, aber die Autorin hat so einige amüsante Hindernisse für die beiden eingebaut. Dazu kam der starke Musikaspekt, welcher die Geschichte noch einmal von ganz andere Seite sehr schön ergänzt hat. Die Autorin hat einen sehr angenehmen und unterhaltsamen Schreibstil, der es leicht gemacht hat, in der Geschichte anzukommen und zu verweilen.

Unterhaltsame und amüsante Lesestunden sind hier garantiert, denn das Buch punktet vor allem durch seinen Humor und zahlreiche Szenen, die den Leser garantiert zum Schmunzeln bringen. Die Liebesgeschichte an sich geriet dabei fast ein wenig in den Hintergrund.