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Veröffentlicht am 05.06.2026

Es geht spannend weiter

Weserglanz
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Klappentext:
Als Louise von einer ereignisreichen Australien-Expedition nach Bremen zurückkehrt, ist nichts mehr, wie es vorher war: Ihr Onkel Georg ist schwer erkrankt, die Geschäfte der Kaufmannsfamilie ...

Klappentext:
Als Louise von einer ereignisreichen Australien-Expedition nach Bremen zurückkehrt, ist nichts mehr, wie es vorher war: Ihr Onkel Georg ist schwer erkrankt, die Geschäfte der Kaufmannsfamilie stecken in einer Krise und ihre heimliche Liebe zu dem verheirateten Alexander, die sie einst zur Flucht trieb, droht erneut ihr Herz zu erobern.
Als in Bremen eine große Australien-Ausstellung vorbereitet wird, bei der auch menschliche Überreste von Ureinwohnern gezeigt werden sollen, müssen Louise und ihre Freundin, die Naturforscherin Emilie, eine schwerwiegende Entscheidung treffen: Schweigen sie weiter über die dunklen Geheimnisse der Expedition oder stellen sie sich gegen die mächtigsten Männer der Stadt?

„Weserglanz“ von Christiane Lind ist ein historischer Roman, der die Leser*innen am Abenteuer zweier Frauen teilhaben lässt.
Der erste Band der Dilogie „Weserleuchten“ hatte mir gut gefallen und ich war richtig gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

Der Geschichte steht ein umfangreiches Personenregister voran, dass ich sehr nützlich finde.
Man kann zu Beginn der Geschichte immer wieder einmal nachschauen, mit wem man es gerade zu tun bekommt. Christiane Lind beschreibt ihre Charaktere allerdings so gekonnt, dass ich sie schnell verinnerlicht hatte.

Im Mittelpunkt stehen die zwei Frauen. Louise und Emilie.
Louise ist eine Tochter aus gutem Hause. Sie ist von ihrer Australien-Expedition nach Bremen zurückgekehrt, da ihr Onkel Georg schwer erkrankt ist.
Die Forscherin Emilie und Louises Ehemann Felix kehren etwas später nach Bremen zurück. Im Gepäck haben sie menschliche Knochen. In Bremen wird gerade eine Australien-Ausstellung vorbereitet, wo die Knochen sogar ausgestellt werden sollen.
Können Louise und Emilie es mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass die Überreste der Ureinwohner Australiens zur Schau gestellt werden?

Christiane Lind ist es wieder einmal gelungen, mich ganz tief in die Geschichte eintauchen zu lassen. Ihre Charaktere sind so facettenreich, interessant und liebenswert, dass ich sie schon im 1. Band ins Herz geschlossen habe. Ich habe die Charaktere wieder mit Freude begleitet.
Auch die Handlungsorte werden anschaulich beschrieben. Vor allem das historische Bremen.
Der Schreibstil von Christiane Lind ist flüssig, gut verständlich und fesselnd. Die Autorin baut schnell Spannung auf und man will wissen, wie die Geschichte weitergeht.

Christiane Lind hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Ihre Geschichte ist vollgepackt mit Abenteuer, Spannung und auch mit Liebe.
Dabei ist es kein romantischer Schmöker. Es ist eine tiefgehende Geschichte, die auch reale Gegebenheiten widerspiegelt. Die Australien-Ausstellung hat es zu dieser Zeit in Bremen wirklich gegeben.
Am Ende der Geschichte finden sich noch interessante historische Anmerkungen, wo man einen kleinen Einblick in die aufwendige Recherchearbeit bekommen kann.

„Weserglanz“ ist ein interessanter historischer Roman, den ich mit großer Freude gelesen habe.

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Eine neue Version von Wicked-der Zauberer von Oz

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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Klappentext.
Dorothy Gale weiß nicht, woher sie kommt. Sie weiß noch, dass sie sich während eines Sommersturms in der tristen Prärie von Kansas nach Hause wünschte und an eine Frau klammerte, die nicht ...

Klappentext.
Dorothy Gale weiß nicht, woher sie kommt. Sie weiß noch, dass sie sich während eines Sommersturms in der tristen Prärie von Kansas nach Hause wünschte und an eine Frau klammerte, die nicht ihre Mutter war. Sie übergab Dorothy an zwei Fremde und flehte sie an, sie aufzunehmen. Sie erinnert sich nicht mehr genau an die Frau, aber sie erinnert sich an das Blut in ihrem Gesicht.
Inzwischen ist Dorothy älter und jagt dem Hochgefühl ihrer Liaison mit Edward hinterher, doch seine Heiratsanträge sind nicht genug. Sie will herausfinden, wer sie wirklich ist und wie sie diesem tristen Leben entkommen kann.
Dann fegt ein Wirbelsturm durch die Nacht und bringt Dorothy in ein in Schatten gehülltes und verfluchtes Land, das viel weiter entfernt ist, als Dorothy es sich je vorgestellt hat. Um wieder nach Hause zu kommen, muss sie einen Zauberer aufsuchen und einem tückischen Pfad folgen, auf dem bereits dunkle Gefahren, machthungrige Hexen und ein verfluchter Attentäter auf sie lauern.

„West of Wicked – Folge deinem Verlangen“ ist der 1. Band der Reihe Great and Terrible Land von Nikki St. Crowe.
Die Autorin erzählt in diesem Roman eine neue Version von Oz. Die Geschichte wird mit „düster und sexy“ angekündigt, und das trifft zu 100 % zu.
Die Erstauflage ist mit einem wunderschönen Farbschnitt versehen. Es macht Freude, das Buch in die Hand zu nehmen.

Dorothy Gale ist auf der Suche nach ihrer Identität. Sie weiß nicht, woher sie kommt.
Sie erinnert sich nur an eine Frau, die sie zwei Fremden übergeben hat. Um herauszufinden, wer sie ist, muss sie einen Zauberer aufsuchen.
Auf diesem Weg dürfen die Leser*innen Dorothy begleiten.

Nikki St. Crowe erzählt eine neue Version von Wicked-Der Zauberer von Oz. Ich habe die Geschichte schon in verschiedenen Varianten gesehen.

Hier mag ich besonders Dorothy. Sie ist auf der Suche nach ihrer Herkunft. Sie kann Edwards Heiratsantrag nicht annehmen, solange sie nicht weiß, wer sie wirklich ist.
Auch die anderen Charaktere, sind sehr facettenreich und werden gut dargestellt. Viele sind mir aus der Geschichte, dem Musical und dem Film „Wicked-Der Zauberer von Oz“ bekannt.

Nikki St. Crowe erzählt die Geschichte in einem fesselnden Schreibstil. Die Atmosphäre ist wie versprochen düster und hat etwas Kribbelndes. Zum Teil steht nicht die Handlung im Vordergrund, sondern die emotionalen und menschlichen Gefühle, die zum Teil recht spicy sind.

Nikki St. Crowe hat eine Welt erschaffen, die der der alten Geschichte ähnelt. Schön, dass im Buch eine Abbildung ist und man sich so alles gut vorstellen kann.

„West of Wicked – Folge deinem Verlangen“ hat mir gut gefallen. Ich freue mich schon auf den 2. Band „East of Envy. Folge deinem Herzen“, der im Februar 2027 erscheinen soll.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Gelungener Auftakt einer neuen Krimireihe

Léon und die Frau im blauen Kleid
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Klappentext:
Nizza, im Sommer, ausgerechnet hier, wo die Reichen und Schönen unter Palmen flanieren, prunkvolle Yachten ausfahren und den Apéro an der Promenade genießen, spült das Meer die Leiche einer ...

Klappentext:
Nizza, im Sommer, ausgerechnet hier, wo die Reichen und Schönen unter Palmen flanieren, prunkvolle Yachten ausfahren und den Apéro an der Promenade genießen, spült das Meer die Leiche einer jungen Frau in einem blauen Kleid an den Strand. Nachts gab es keinen Schiffsverkehr, was hat sich also auf dem Wasser zugetragen? Die Ermittlungen führen Commissaire Léon de Cavallier und seine zupackende Kollegin Nadia Bentaleb ins Innere der High Society, wo Geld und Macht eine unheilige Verbindung eingehen mit Sex, Drogen und Korruption. Bestsellerautor Alexander Oetker schickt ein neues Ermittlerduo, das gegensätzlicher nicht sein könnte, vor der mondänen, sonnengefluteten Kulisse der Côte d’Azur auf die Spur eines eiskalten Verbrechens.

„Léon und die Frau im blauen Kleid“ ist der erste Band der Reihe „de Cavallier und Bentaleb ermitteln“ von Alexander Oetker.
Von Alexander Oetker habe ich schon viele Krimis gelesen und weiß immer, hier steckt gute und spannende Unterhaltung drin.

Mit dieser Reihe schickt Alexander Oetker seine Leserinnen an die Côte-d’Azur.

Commissaire Léon de Cavalliers langjähriger Partner geht in den Ruhestand. Nadia Bentaleb kommt neu in das Team und soll ihn nun bei seinen Ermittlungen begleiten.
Léon de Cavallier gehört zur High Society und ist in Südfrankreich wie auch in Monaco bekannt. Er fährt einen schnittigen Porsche, ist meist etwas mürrisch und wirkt auf andere oft arrogant.
So auch auf seine neue Partnerin bei der Polizei, Nadia Bentaleb. Sie ist farbig, stammt aus den Pariser Vorstädten und hat schon viel Elend gesehen.
Hier stoßen zwei Welten aufeinander. Léon de Cavallier nimmt sich vor, dafür zu sorgen, dass Nadia nicht lange in seinem Team bleibt.

Ein neuer Fall ruft Léon und Nadia zu einem Tatort. Eine junge Frau wurde an den Strand von Nizza angespült. Sie muss nachts von einem Schiff gefallen sein. Jetzt heißt es, zu ermitteln, welche Schiffe in der Nacht auf dem Meer verkehrt sind.
Die Ermittlungen führen die beiden Kriminalpolizisten in die hohen Kreise der Anwohner an der Côte-d’Azur. Ohne es zu wollen, ist Léon von der Tatkraft seiner jungen Kollegin beeindruckt.

Alexander Oetker hat wieder einmal eine vielversprechende Krimireihe begonnen. Seine Charaktere sind sehr unterschiedlich. Mir sind Léon de Cavallier und auch Nadia Bentaleb sehr sympathisch. Auch wenn Léon zu Beginn recht arrogant erscheint, ist das nur der äußere Anschein, wie ein Schutzschild, das er vor sich herträgt.

Der Krimi beginnt mit einer Todesanzeige von Léon de Cavallier. Und er kommt auch in gefährliche Situationen. Ob er den 1. Band der neuen Reihe überlebt, das müsst ihr selbst lesen.

Alexander Oetker hat wie immer einen flüssigen, gut verständlichen und fesselnden Schreibstil.
Die Handlungsorte an der Côte-d’Azur beschreibt er sehr anschaulich. Der Autor führt seine Leser
innen bis ins nachbarschaftliche Monaco.
Auch für gutes Essen wird wieder gesorgt.

Mit „Léon und die Frau im blauen Kleid“ beginnt Alexander Oetker eine Krimireihe, die sich bestimmt schnell großer Beliebtheit erfreuen wird.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Fesselnd und atmosphärisch

Die Geheimnisse von Rosewell Castle
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Klappentext:
Als Isabel die beeindruckenden Hallen des schottischen Rosewell Castle betritt, spürt sie, dass hier ihre Chance auf ein neues Leben wartet. Absolviert sie die Ausbildung zur Butleresse erfolgreich, ...

Klappentext:
Als Isabel die beeindruckenden Hallen des schottischen Rosewell Castle betritt, spürt sie, dass hier ihre Chance auf ein neues Leben wartet. Absolviert sie die Ausbildung zur Butleresse erfolgreich, wird ihr Einlass gewährt in die glamouröse Welt der Lords und Ladys, sogar das Königshaus stünde ihr offen. Der Weg an die Spitze ist steinig, doch schon bald bietet ihr Garrett Hayes, der Musterschüler, seine Hilfe an. Dankend nimmt sie an, ohne zu ahnen, dass Garrett einen unmoralischen Plan verfolgt.
Eines Tages findet Isabel in der Bibliothek das Foto einer Frau, die ihrer verstorbenen Großmutter Bonnie erstaunlich ähnlich sieht, hatte ihre Großmutter etwa eine Schwester? Und was hatte diese mit Rosewell Castle zu tun? Isabel beginnt, Nachforschungen anzustellen, und stößt auf eine höchst dramatische Liebesgeschichte aus dem Jahr 1969, die enger mit ihrem eigenen Leben verwoben ist, als sie erahnt.

„Die Geheimnisse von Rosewell Castle“ ist der 1. Band einer Dilogie von Corinna Bomann.
Ich habe bisher alle Bücher von Corinna Bomann gelesen und mich schon auf den neuen Roman gefreut.

Diesmal entführt die Autorin ihre Leserinnen in die Welt der Butler und Butleressen. Rosewell Castle ist die Schule für angehende Rosewell Castle. Wenn man hier seinen Abschluss macht, steht einem die Welt des Adels offen.

Isabel hat ihre Arbeitsstelle verloren, auch ihr Freund hat sich von ihr getrennt. Jetzt braucht Isabel einen Neuanfang, und so bewirbt sie sich an der berühmten Schule, um eine Ausbildung als Butleresse zu machen.
Wenn man auf Rosewell Castle seinen Abschluss als Butler oder Butleresse schafft, steht einem die Welt der Häuser des Adels offen.
Der Weg dorthin ist steinig. Unterstützung findet Isabell durch den attraktiven Garrett Hayes.
Im Archiv der Bibliothek entdeckt Isabel ein Foto von einer Frau. Einer Frau, die ihrer verstorbenen Großmutter sehr ähnlich sieht.
Isabel fragt sich, ob ihre Großmutter eine Schwester hatte, die sie nicht kennt. Der Gedanke lässt Isabel nicht mehr los und sie stellt Nachforschungen an,

Die Geschichte hat zwei Handlungsstränge.
In der Gegenwart begleiten die Leser
innen Isabel in Roswell Castle und bei ihren Nachforschungen nach der Frau auf dem Foto.

Der zweite Handlungsstrang führt die Leserinnen in die Vergangenheit. Hier lernen wir Giselle kennen.
Die junge Frau bekommt eine Stelle als Hausdame auf Hallingham Hall.

Corinna Bomann erzählt die Geschichte wieder sehr unterhaltsam und fesselnd. Mir gefallen beide Handlungsstränge sehr gut. Wobei die Gegenwart im Vordergrund steht.
Die Leser
innen erfahren so einiges über die Ausbildung zum Butler oder zur Butleresse. Ich habe mir das nicht so schwierig vorgestellt. Aber klar, wenn man in einem hohen Hause arbeiten möchte, muss jeder Handgriff sitzen. Auch das Verhalten gegenüber den Arbeitgebern muss standesgemäß sein.

Auch die Vergangenheit um Giselle ist interessant. Auch sie hat es als Hausdame auf Hallingham Hall nicht einfach. Ich würde gerne noch mehr über Giselle erfahren.

Corinna Boman hat wieder großartigen Charakteren das Leben geschenkt.
Sie erzählt den Weg zweier Frauen unabhängig voneinander. Als Leser*in ahnt man natürlich, dass die Wege am Ende zusammenführen. Bis dahin ist allerdings noch ein weiter Weg.

Die Handlungsorte werden von Corinna Bomann anschaulich beschrieben. Ich konnte mir das ehrwürdige Rosewell Castle gut vorstellen.

Der Schreibstil von Corinna Bomann ist flüssig, gut verständlich und fesselnd.
Ich bin schnell, tief in die Geschichte eingetaucht und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Jetzt bin ich auf die Fortsetzung gespannt.
„Die Schatten über Hallingham Hall“ wird im November erscheinen.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Eine interessante und unterhaltsame Reise nach Großbritannien

Dear Britain
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Klappentext:
Als Annette Dittert am 31. Januar 2020 um Mitternacht vor der Downing Street stand, um live in den ARD-Tagesthemen darüber zu berichten, dass der Brexit in dieser Nacht nun endgültig vollzogen ...

Klappentext:
Als Annette Dittert am 31. Januar 2020 um Mitternacht vor der Downing Street stand, um live in den ARD-Tagesthemen darüber zu berichten, dass der Brexit in dieser Nacht nun endgültig vollzogen sei, schossen ihr kurz vor der Schalte plötzlich Tränen in die Augen. Längst war London ihr Zuhause geworden. Jetzt war der Bruch mit der EU nicht mehr umkehrbar. Für sie und viele Briten, die bis zum Schluss noch auf einen anderen Ausgang gehofft hatten, ein bedrückender Tag.
Sechs Jahre später und zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum fragt sich Annette Dittert, was aus dem Land geworden ist. Sie nimmt uns mit auf eine Reise über die Insel: Wir besuchen die Royal Albert Hall und das House of Lords, schwimmen mit der Frauengruppe »Blue Tits« im Meer an der Ostküste der Insel, plaudern mit Schotten, Priestern und Earls. Und sind bei der Autorin auf ihrem Narrowboat Emilia zu Gast, einem kleinen bunten Boot aus Stahl am Regent’s Canal, mitten im Zentrum Londons. So entsteht ein facettenreiches Bild der eigenwillig-charmanten Briten, deren prekäre wirtschaftliche und soziale Situation – nicht nur infolge des EU-Austritts – im Alltag spürbar ist und die doch stets Haltung bewahren.

„Dear Britain“ von Annette Dittert ist ein Sachbuch, das sich flüssig, wie ein Roman liest.
Man muss dieses Buch nicht in einem Rutsch lesen, ich habe mir täglich ein Kapitel vorgenommen.

Die Autorin blickt auf eine lange Zeit als ARD-Korrespondentin in England zurück. Bei vielen wichtigen Ereignissen hat sie vor der Kamera gestanden und berichtet. Auch Dokumentarfilme hat Annette Dittert gedreht.
Annette Dittert fühlt sich in London auf ihrem Hausboot zu Hause. Nach der Beendigung ihrer Arbeit als Auslandskorrespondentin für die ARD bleibt die Autorin in London wohnen, sie hat sich in England einbürgern lassen.

Annette Dittert kennt das Land, war bei vielen Ereignissen, wie auch beim Brexit, vor Ort und hat berichtet.
In ihrem Buch „Dear Britain“ gibt die Autorin noch einmal tiefe Einblicke.
Annette Dittert beschäftigt sich in diesem Buch mit Politik, natürlich dem Brexit und den Folgen. Auch Wales und Schottland, die zu Großbritannien gehören, werden beleuchtet. Aber auch die berühmten englischen Gärten, oder die Clubs werden in dem Buch näher betrachtet.

Das Buch ist zwar ein Sachbuch, aber der Schreibstil ist nicht nüchtern.
Annette Dittert schreibt mit viel Herz, man spürt, wie sie dieses Land liebt, auch wenn sie mit der Politik nicht immer in Einklang ist.

Ich habe viele interessante Dinge über Großbritannien, England und die Menschen dort erfahren.

Mit ihrem Buch „Dear Britain“ hat Annette Dittert mich begeistert. Ich habe Kapitel für Kapitel gelesen und viel Neues von einem Land und einer Nation erfahren.
Von mir eine große Leseempfehlung.

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