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Veröffentlicht am 25.05.2026

Auftakt der Honigfrauen-Saga

Die Honigfrauen - Ein Sturm zieht auf
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Klappentext:
Bergisches Land, 1910. Irma, Enkelin des bekannten Konditormeisters Ludwig Honig, ist glücklich als der attraktive Arno ihr den Hof macht. Doch der unerwartete Tod ihres geliebten Großpapas ...

Klappentext:
Bergisches Land, 1910. Irma, Enkelin des bekannten Konditormeisters Ludwig Honig, ist glücklich als der attraktive Arno ihr den Hof macht. Doch der unerwartete Tod ihres geliebten Großpapas ändert alles! Neben ihrem guten Freund Eugen bleibt Irma nur die kühle Großmutter Auguste. Die macht eine schockierende Entdeckung: ihr verstorbener Gatte hat nicht nur eine Liebschaft finanziert, sondern die Familie durch den Kauf eines heruntergekommenen Landgasthofs ruiniert. Als Ludwigs uneheliche Tochter und begabte Feinbäckerin Harriet auftaucht, um ihr Erbe einzufordern, müssen die Honigfrauen zusammenhalten.

„Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ ist der 1. Band der Honigfrauen-Saga von Mirjam Müntefering:

Es geht zurück ins frühe 20. Jahrhundert und ins Bergische Land.
Die Geschichte wird aus der Perspektive dreier Frauen erzählt.

Da ist Irma Honig, sie ist die Enkelin des Konditormeisters Ludwig Honig. Nach seinem Tod fühlt sich Irma alleingelassen. Irma unterschätzt ihre Fähigkeiten, die sie langsam herantasten.

Auguste Honig, die Ehefrau und Witwe von Ludwig. Ihr Äußeres wirkt hart, dabei hat sie einen weichen Kern, der nur langsam an die Oberfläche kommt.

Harriet Lenze, Sie ist Ludwigs uneheliche Tochter, von der noch niemand etwas weiß. Harriet hat die Begabung ihres Vaters geerbt, sie ist Feinbäckerin und kommt, um ihr Erbe einzufordern.

Die drei Frauen versprechen schon gute und turbulente Unterhaltung. Diese bekommen die Leserinnen auch.
Nach dem Tod von Ludwig muss Auguste feststellen, dass Ludwig lange Zeit eine Affäre hatte, aus der eine Tochter hervorging.
Außerdem hat er einen Landgasthof gekauft, der ziemlich heruntergekommen ist und die Familie zu ruinieren droht.

Mirjam Müntefering hat interessante Charaktere ins Leben gerufen. Die drei Frauen haben alle ihre Stärken und gefallen mir gut. Zu Beginn bekämpfen sie sich gegenseitig, bis sie spüren, dass sie zusammen so viel stärker sind.

„Ein Sturm zieht auf“, dieser Untertitel passt gut zu diesem Band, denn es scheint alles infrage gestellt, was die Familie bisher ihren Besitz nannte. Doch die drei Frauen zeigen, was in ihnen steckt.

Mirjam Müntefering hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Gekonnt führt sie ihre Leser
innen zurück in die Anfänge des 20. Jahrhunderts.
Die Familiengeschichte wird unterhaltsam und interessant erzählt, auch wenn manches schon recht vorhersehbar ist.

„Die Honigfrauen – Ein Sturm zieht auf“ ist ein gelungener Auftakt der „Honigfrauen-Saga“ und macht Lust auf den 2. Band“ Die Honigfrauen - Eine neue Heimat“ der im August erscheinen soll.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Grenzübergreifende Ermittlungen

Strandopfer
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Klappentext:
Die Ermittlerin Lena Schuldt wird an die Ostseeküste beordert, ein deutscher Tourist liegt tot am Strand bei Swinemünde. Vermutet wird ein Badeunfall, doch im Mund des Toten steckt ein großer ...

Klappentext:
Die Ermittlerin Lena Schuldt wird an die Ostseeküste beordert, ein deutscher Tourist liegt tot am Strand bei Swinemünde. Vermutet wird ein Badeunfall, doch im Mund des Toten steckt ein großer Bernstein. Kurz darauf wird die zehnjährige Luisa als vermisst gemeldet, die Tochter einer Freundin des Toten. Gemeinsam mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk befragt sie die Freunde und Angehörigen, die in einer Villa Urlaub machen. Jeder von ihnen scheint etwas zu verbergen. Als eine weitere Leiche auftaucht, wieder mit Bernstein im Rachen – beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

„Strandopfer“ ist der Auftakt einer neuen Krimireihe von Frank Goldammer.
Mit diesem Band begibt sich der Autor an die Ostseeküste.
Die Ermittlungen sind grenzübergreifend zwischen Deutschland und Polen.

An der polnischen Ostseeküste wird der deutsche Tourist Joachim Hundt tot aufgefunden. Alles sieht wie ein Badeunfall aus, nur, dem Toten steckt ein Bernstein im Hals. Der Tote hat zusammen mit seiner Frau und seinem Bruder mit Ehefrau und befreundeten Familien an der Ostsee Urlaub gemacht.
Kurz darauf wird Luisa als vermisst gemeldet. Sie ist das Kind eines befreundeten Ehepaars und war angeblich zusammen mit dem Opfer Joachim Hundt an den Strand gefahren. Eine weitläufige Suchaktion beginnt.
Da einer der Urlauber in Deutschland im Innenministerium arbeitet, wird Lena Schuldt vom BKA zu den Ermittlungen geschickt.
Zusammen mit ihrem polnischen Kollegen Adam Krawczyk

Lena Schuldt ist Kriminaloberkommissarin beim BKA Berlin und kehrt für den Fall in ihre alte Heimat zurück, sie wuchs nahe der polnischen Grenze auf. Der Einsatz an der Ostsee zwingt sie, sich den Geistern der Vergangenheit zu stellen.

Adam Krawczyk, Kommissar bei der polnischen Polizei, versucht, sein jugendliches Aussehen zu kompensieren und tritt meist extrem ernst, distanziert und strikt an Regeln haltend auf. Er trägt schwer an einem persönlichen Verlust und muss lernen, der impulsiven deutschen Kollegin zu vertrauen.

Das sind die Ermittler, es sind beides keine Sympathieträger und ich musste mich erst an die Ermittler gewöhnen. Nach und nach erfährt man einiges aus dem Privatleben der Ermittler.
Adam Krawczyk war einmal mit einer deutschen Frau verheiratet, die nach einigen Jahren zurück in ihre Heimat gegangen ist.

Lena Schuldt ist in der Nähe des Ermittlungsorts, auf deutscher Seite aufgewachsen. Die Mutter hat die Familie verlassen, der Vater war Alkoholiker. Später hat sie bei den Großeltern gelebt, die aber auch nicht besonders liebevoll waren.
Lena bedient alle Klischees. Für sie sind die Polen Polacken und sie fragt sich immer wieder, ob ihr Auto auch noch auf dem Parkplatz steht, wenn sie zurückkommt. Außerdem kommt sie sich bei den Ermittlungen immer vor, als stünde sie in der 2. Reihe. Da sie kein Polnisch spricht, ist sie auf die Übersetzungen von Adam angewiesen. Aber auch hier kommt immer wieder Misstrauen auf.

Mir sind beide Ermittler nicht besonders sympathisch. Gleichzeitig denke ich aber, dass in ihnen Potenzial für mehrere Bände steckt, und ich bin gespannt, wie sich die beiden entwickeln.

Der Fall ist recht unübersichtlich. Das Mädchen ist nirgends zu finden. Im Fall des toten Joachim Hundt gibt es nur den Bernstein als Hinweis. Das Opfer hat selbst gerne Bernsteine gesammelt, in welchem Umfang, kommt erst im Laufe der Geschichte zutage.
Die Ermittler sehen sich bei den Befragungen der Urlauber einem Netz voller Lügen gegenüber, was dazu führt, dass die deutschen Urlauber verdächtig werden.

Frank Goldammer fängt die Geschichte ruhig an. Man hat Zeit, die wichtigsten Protagonisten kennenzulernen. Bei den Deutschen, die zusammen Urlaub gemacht haben, bin ich am Anfang etwas durcheinandergekommen.
Nach und nach wurde mir dann klar, wer zu wem gehörte.

Frank Goldammer lässt die Spannung dann allmählich ansteigen, bis es am Ende zu einem Showdown kommt.

Der Schreibstil von Frank Goldammer ist wie immer flüssig und gut verständlich.

Auch wenn mir die Ermittler nicht besonders sympathisch sind, ist „Strandopfer“ doch ein vielversprechender Auftakt der neuen Krimireihe.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Thriller mit ungeahnten Wendungen

Meeresdunkel
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Klappentext:
Es sollte der perfekte Urlaub werden, ein echter Familientrip, wie früher: Henrike, Hans, Onkel Freddy und die Zwillinge. Eine Woche ausspannen, die letzten Sommertage genießen. Vielleicht ...

Klappentext:
Es sollte der perfekte Urlaub werden, ein echter Familientrip, wie früher: Henrike, Hans, Onkel Freddy und die Zwillinge. Eine Woche ausspannen, die letzten Sommertage genießen. Vielleicht die Chance auf einen Neubeginn, weit weg vom Alltag, in der beeindruckenden Finca mit Blick über die Bucht.
Doch als sie ankommen, sind sie nicht allein: Es gab eine Doppelbuchung, noch eine weitere Familie ist angereist. Auch sie haben eine Woche Urlaub vor sich. Und weil die ganze Insel voll ist, ziehen beide Familien ins Ferienhaus ein. Die Stimmung ist gut, niemand möchte die Urlaubslaune verderben. Platz ist ja genug da.
Ganz leise bröckelt die schöne Fassade. Das Haus ist in die Jahre gekommen, der Pool längst trockengelaufen. Irgendwie scheint eine Bedrohung in der Luft zu liegen. Und ein Gewitter braut sich zusammen. Dann finden die Familien in der Finca eine Leiche. Es ist einer von ihnen.
Während draußen der Sturm wütet, bricht sich drinnen die Wahrheit Bahn. Keiner von ihnen ist zufällig hier. Jemand wollte, dass sie an genau diesem Ort zusammenkommen. Und nicht alle sind sich so fremd, wie sie vorgeben.

„Meeresdunkel“ von Till Raether ist ein Thriller mit ungeahnten Wendungen.

Im Mittelpunkt stehen zwei Familien, die eine Woche Urlaub auf Mallorca verbringen. Was sie bei der Abreise nicht wissen, sie haben die gleiche Unterkunft gebucht. Eine einst stolze Villa auf einer Klippe, die mittlerweile aber in die Jahre gekommen ist. Einige Zimmer sind nicht mehr nutzbar, da feucht. Der Pool ist ausgetrocknet und die Einfahrt nicht befahrbar.

Die eine Familie, das sind Henrike, Hans, Onkel Freddy und die Zwillinge Esmé und Finn.
Die andere Familie sind Samuel, Maria und der Sohn Juri mit seiner Puppe Hedwig.
Durch einen dummen Zufall wurde die Unterkunft der Familie doppelt vergeben. Da genug Platz ist, beschließen die Urlauber, die Unterkunft zu teilen.
Noch wissen sie nicht, dass das alles beabsichtigt war.

Till Raether erzählt die Geschichte anfangs in einem ruhigen Ton. Die Leser*innen lernen die Charaktere kennen. Schnell merkt man, dass es in beiden Ehen kriselt. Von Thriller ist nicht viel zu spüren.
Erst in der zweiten Hälfte, in der ein Unwetter aufzieht, nimmt die Geschichte eine Wendung und die Spannung setzt ein. Man spürt plötzlich, dass hier etwas nicht stimmt.
Dafür, dass die erste Hälfte so ruhig erzählt wurde, geht es jetzt Schlag auf Schlag und die Vergangenheit scheint die Protagonisten einzuholen.

Till Raether erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Henrike, Samuel und Juri. Durch die drei Charaktere lernt man die Familien gut kennen.
Die Charaktere sind recht unterschiedlich und auch wenn die Ehepaare sich schon lange kennen, wissen sie doch nicht alles voneinander.

Durch das Unwetter erzeugt Till Raether eine bedrohliche Atmosphäre, die die Spannung in der zweiten Hälfte unterstreicht.

Der Schreibstil von Till Raether ist flüssig und gut verständlich.

„Meeresdunkel“ ist ein Thriller, der Wendungen annimmt, die man so nicht erwartet hätte. Ich habe das Buch an zwei Abenden gelesen.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Ruhiger Roman über ein Auswandererpaar

Wo die Kaffeekirschen leuchten
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Klappentext:
1953, im deutschen Wirtschaftswunderland: Eine junge Frau aus Ludwigshafen steht mit ihrem gerade angetrauten Ehemann an der Reling des Überseedampfers, der sie von Hamburg nach Kolumbien ...

Klappentext:
1953, im deutschen Wirtschaftswunderland: Eine junge Frau aus Ludwigshafen steht mit ihrem gerade angetrauten Ehemann an der Reling des Überseedampfers, der sie von Hamburg nach Kolumbien bringen wird. Ihn erwartet in der Andenstadt Tunja seine erste Anstellung als Geologe, sie sieht so freudig wie besorgt ihrer ungewissen Zukunft als »Auswanderer auf Zeit« entgegen – getrennt von der behütenden großen Familie im gläubigen Elternhaus, das Musikstudium geopfert und unvertraut mit der kolumbianischen Kultur und Geschichte. In Tunja sind sie konfrontiert mit den häufig kolonialen Attitüden der Auslandsdeutschen, die die Vergangenheit zumeist beschweigen. Während ihr Mann im Gelände forscht, ist die junge Deutsche mit der mühevollen Einrichtung ihres neuen Zuhauses beschäftigt und findet Anschluss als Kammermusikerin. Das »Band zur Heimat« pflegt sie in ihren Briefen auf Luftpostpapier, aus denen Sehnsucht und Selbstbehauptung sprechen: gesammelt in zwölf Ordnern. Mit diesen Dokumenten, Erzählungsfetzen und Fotoalben sowie auf einer Reise zusammen mit zweien ihrer Kinder nach Tunja folgt die Erzählerin gut siebzig Jahre später den Spuren der Eltern und Großeltern. Ein so akribisch wie aufrichtig gestalteter literarischer Dialog zwischen den Generationen.

„Wo die Kaffeekirschen leuchten“ von Nicola Denis ist ein Roman über ein Auswandererpärchen in den 1950er Jahren.

Ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen.
Die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird, ist ungewöhnlich. Nicola Denis lässt die Tochter, die Geschichte ihrer Eltern erzählen. Man hat das Gefühl, die Tochter wäre in Kolumbien dabei gewesen, doch zu dieser Zeit war sie noch nicht geboren.

Der Ehemann hat in Kolumbien eine Stelle als Geologe bekommen. Zuerst reist er allein nach Tunja, nach ca. einem Jahr kehrt er zurück, um zu heiraten und reist dann zusammen mit seiner Frau wieder nach Tunja.
Die Ehefrau schreibt akribisch Briefe an die Eltern, Geschwister und an alle Verwandte in Deutschland. Sie möchte die Daheimgebliebenen am Leben in Kolumbien teilhaben lassen. Diese Briefe findet die Tochter dann nach dem Tod der Großeltern fein säuberlich abgeheftet in Leitzordnern.

Nicola Denis beschreibt das Leben in den Nachkriegsjahren gut. Auch das Leben in Kolumbien, dass so ganz anders ist als in Deutschland wird gut vermittelt.

Die Charaktere sind gut gezeichnet und lebendig. Ich bin manchmal mit den vielen Menschen, die das Ehepaar kennenlernt, durcheinandergekommen.

Die Ehefrau, die in Deutschland ihr Musikstudium abgebrochen hat, widmet sich in Kolumbien wieder der Musik.

Nicola Denis erzählt die Geschichte in einem ruhigen Ton. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich.

„Wo die Kaffeekirschen leuchten“ ist ein ruhiger Roman, erzählt aus ungewöhnlicher Perspektive.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Spannender Nordseekrimi, mit beängstigendem Thema

Dünenwut
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Klappentext:
Deutschland steht unter Schock: Eine Gruppe von Öko-Terroristen hat in der Nordsee ein Strom- und Daten-Kabel gekappt und damit in ganz Norddeutschland einen Blackout verursacht.
Nach einer ...

Klappentext:
Deutschland steht unter Schock: Eine Gruppe von Öko-Terroristen hat in der Nordsee ein Strom- und Daten-Kabel gekappt und damit in ganz Norddeutschland einen Blackout verursacht.
Nach einer chaotischen Nacht ist zwar das Stromnetz stabilisiert. Doch die Gruppe droht mit weiteren Anschlägen, sollte das heftig umstrittene, milliardenschwere Projekt »Green Islands« nicht gestoppt werden. Denn die künstlich angelegten Inseln, auf denen grüner Strom erzeugt werden soll, gelten vielen Experten als ernste Bedrohung für das ohnehin bereits gefährdete Ökosystem der Nordsee.
Für die SOK um Tjark Wolf und Femke Folkmer beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Und gegen eine neue Bundesbehörde, die ganz eigene Ziele verfolgt.

„Dünenwurt“ ist der 9. Band der Reihe „Ein Fall für Femke Folkmer und Tjark Wolf“ von Sven Koch.

Sven Koch hat seinem neuen Krimi ein aktuelles Thema zugrunde gelegt. Hier kann man zum einen verfolgen, wie an Profit gedacht wird unter dem Mantel des Umweltschutzes.
Zum anderen wie angreifbar man als Land ist und wie wenig ohne Strom noch funktioniert.

Sven Koch beschreibt die Szenarien des Blackouts sehr eindringlich. Ich wusste nicht, dass auf dem Meeresboden so viele Kabel liegen, um die Verbindung zwischen den Kontinenten oder die Inseln zu ermöglichen.
Der Autor beschreibt das auch für Laien so weit verständlich, doch manchmal wurde es mir zu technisch, zu detailliert, was den Lesefluss etwas bremste.

Die Charaktere sind gut gezeichnet und wirken lebendig.
Femke Folkmer und Tjark Wolf gefalle mir gut. In diesem Fall ermitteln sie, obwohl sie nicht wirklich ermitteln sollen. Doch den beiden geht es um Gerechtigkeit, was ich gut finde.

Die Handlungsorte werden sehr anschaulich beschrieben. Das Sprengen der Stromleitung ist erschrecken real.

„Dünenwurt“ ist ein spannender Krimi mit einem aktuellen Thema, den ich gerne gelesen habe.

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