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Veröffentlicht am 07.03.2026

Ein ruhiger und fesselnder Roman

Einatmen. Ausatmen.
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Klappentext:
Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig, dass sie fachlich hochkompetent ist – aber menschlich eine ziemliche Katastrophe. Weshalb ...

Klappentext:
Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig, dass sie fachlich hochkompetent ist – aber menschlich eine ziemliche Katastrophe. Weshalb sie zum Coaching in ein Brandenburger Schloss geschickt wird – zu Alex Grow, dem berühmten Seelenflüsterer.
Was niemand weiß: Seine Academy steht kurz vor dem Bankrott und Alex hat selbst mit Panikattacken zu kämpfen. Marlene ist seine letzte Hoffnung, denn im Erfolgsfall winkt ein Großauftrag der Aviola. Doch die Klientin bleibt skeptisch und verschlossen – bis ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen auftauchen, die sie erahnen lassen, was im Leben wirklich zählt.

„Einatmen. Ausatmen.“ Ist der neue Roman von Maxim Leo.
Mit seinem Roman „Wir werden jung sein“ hat mich Maxim Leo begeistert, jetzt war ich schon sehr gespannt auf sein neues Werk.

Im Mittelpunkt steht Marlene Buchholz, ihr steht eine Karriere im Aviola-Konzern bevor. Ihre Kompetenz spricht für sie, doch vom Charakter passt es nicht ganz. So ist ein Coaching bei Axel Grow ihre letzte Hoffnung.
Für Alex Grow ist ein erfolgreiches Coaching von Marlene Buchholz die letzte Hoffnung. Er braucht Erfolg für einen größeren Auftrag, sonst steht es um seine Academy schlecht.

Die Geschichte wird in einem ruhigen Ton erzählt und doch taucht man recht schnell und tief in die Geschichte ein.
Die Charaktere werden gut beschrieben. Man kann bei Marlene Stück für Stück eine Veränderung in ihrem Wesen feststellen. War sie mir zu Beginn nicht richtig sympathisch, änderte sich das im Laufe der Geschichte ins Positive.

Die Geschichte lebt durch ihre Charaktere und einzelne Szenen. Wichtig ist hier das Miteinander und das sich selbst nicht immer zu wichtig nehmen.

Maxim Leo hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Er weiß mit seinen Protagonisten umzugehen.

Auch mit „Einatmen. Ausatmen.“ konnte der Autor mich wieder begeistern, auch wenn mir sein vorheriger Roman noch etwas besser gefallen hatte.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Spannender Schweden Krimi

Schlangengrube
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Klappentext:
Nach dem Brand eines Kinos wird im Lüftungsschacht die Leiche eines 18-Jährigen gefunden. Der junge Mann verschwand vor 40 Jahren, in derselben Nacht, als seine Klassenkameradin ermordet wurde. ...

Klappentext:
Nach dem Brand eines Kinos wird im Lüftungsschacht die Leiche eines 18-Jährigen gefunden. Der junge Mann verschwand vor 40 Jahren, in derselben Nacht, als seine Klassenkameradin ermordet wurde. Kristoffer Bark beginnt zu ermitteln, bis ein anderer Fall zur Priorität wird: Auf einem Universitätsfest wurden mehrere Ehrengäste tödlich vergiftet. Bald lassen neue Informationen einen Zusammenhang zwischen dem Cold Case von 1985 und dem Anschlag erkennen, und Bark begreift, dass ihre Vergangenheit die Opfer auf verhängnisvolle Weise eingeholt hat. Aber auch er und sein Team müssen auf der Hut sein.

„Schlangengrube“ ist der 6. Band der Reihe Kristoffer Bark von Anna Jansson.
Eigentlich will Kristoffer Bark den Nachmittag mit seiner Freundin genießen. Doch ein neuer Fall macht dem Kommissar einen Strich durch die Rechnung. In einem Kino hat es gebrandet und danach wurde eine Leiche gefunden. Bei der Leiche handelt es sich um einen Mann, der vor Jahrzehnten verschwunden ist.
Kommissar Kristoffer Bark übernimmt mit seinem Team die Ermittlungen.
Doch ein zweiter Fall lässt ihm nicht allzu viel Raum den Ermittlungen nachzugehen. Bei einem Fest der Uni sterben einige der Gäste. Immer mehr Indizien sprechen dafür, dass der Fall der Leiche mit dem Tod der Gäste an der Uni zusammenhängt.

Anna Jansson baut schnell Spannung auf. Der Anschlag an der Uni ist gut ausgeklügelt. Der Fall der Leiche Im Kino ist mysteriös. Der Tote ist vor vielen Jahren verschwunden, gerade zu dem Zeitpunkt als eine Klassenkameradin ermordet wurde.
Dia Autorin lässt ihre Leser*innen im Laufe der Geschichte in den Kopf des Täters schauen, was manchmal ein Gänsehautgefühl verursacht.

Die Charaktere sind gut in Szene gesetzt. Kristoffer Bark und sein Team sind mir ja von den anderen Bänden her schon bekannt. Kristoffer Bark ist ein interessanter Charakter und hat viel Potenzial. Sein Privatleben wird immer wieder angeschnitten, in dem es problematisch zugeht.

Anna Jansson hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Es gibt zwar immer wieder einmal Stellen die ein paar Längen aufweisen. Die Spannung holt sie aber immer wieder ein.

„Schlangengrube“ ist ein spannender Krimi, den ich mit Freude gelesen habe.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Interessanter Roman, der nicht leicht zu lesen ist

Alma
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Klappentext:
Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Alma in ihre Heimatstadt Triest zurück, eine Stadt an der Grenze zwischen Ost und West. Hier begegnet sie Vili wieder, ihrer Jugendliebe, der ihr nun das väterliche ...

Klappentext:
Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Alma in ihre Heimatstadt Triest zurück, eine Stadt an der Grenze zwischen Ost und West. Hier begegnet sie Vili wieder, ihrer Jugendliebe, der ihr nun das väterliche Erbe übergeben soll. Zwischen den Erinnerungen an die Habsburger Kaffeehäuser ihrer Großeltern, an endlose Kindheitssommer und die Straße gen Osten, auf der ihr Vater einst immer wieder verschwand, wird Alma mit Fragen nach Herkunft, Liebe und Identität konfrontiert. Und da ist auch der Schatten des Krieges jenseits der Grenze, der ihre Liebe zu Vili vor vielen Jahren erschüttert hat.

„Alma“ von Federica Manzon, nimmt die Leserinnen mit nach Triest in die 1970er Jahre.

Die Geschichte geht nur über einen Zeitraum von wenigen Tagen. Sie spielt in einer Zeit als Ost und West noch deutlich voneinander abgegrenzt war.

Alma, ist auf dem Weg zur Insel, da wo sie ihre Kindheit verbracht hat.
Auf dem Weg wird sie von vielen Gedanken begleitet. So erfahren die Leser
innen einiges aus dem Leben von Alma. Nach dem Tod ihres Vaters hat sie Triest den Rücken gekehrt.
Die Leser*innen lernen Vill ihre Jugendliebe kennen.
Man erfährt viel über die Zeit als mit Tito noch der Kommunismus herrschte. Auch der Zerfall des früheren Jugoslawiens wird thematisiert.

Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden.
Die Geschichte macht Zeitsprünge, was mich zu Beginn etwas verwirrt hat.

Federica Manzon erzählt in etwas schnöder Sprache über den Umbruch in Europa. Die Grenzen zwischen West und Ost verschwimmen, Europa wird immer mehr eins.

Die Charaktere werden gut beschrieben und passen zur damaligen Zeit.

Der Schreibstil von Federica Manzon ist flüssig und gut verständlich, nur etwas sprunghaft.
„Alma“ ist kein leichter Roman, der mir gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Tragisch und romantisch zu gleich

Brightsand Bay – Zeit für Leidenschaft
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Im Mittelpunkt stehen Emily „Mimi“ Green und ihr Bruder Finn. Seit dem frühen Tod der Eltern ist Finn für seine Schwester da. Die Beiden sind unzertrennlich und führen gemeinsam den elterlichen Fährbetrieb ...

Im Mittelpunkt stehen Emily „Mimi“ Green und ihr Bruder Finn. Seit dem frühen Tod der Eltern ist Finn für seine Schwester da. Die Beiden sind unzertrennlich und führen gemeinsam den elterlichen Fährbetrieb weiter. Doch um die Fähre steht es schlecht, mittlerweile hat sich ein hoher Schuldenberg angehäuft. Die Geschwister drohen alles zu verlieren, die Fähre und das bezaubernde Cottage in Cornwall. Dank einer Nachbarin, erfahren sie, dass auch die Eltern einmal in einer Zwangslage waren und eine Bank in London ihnen geholfen hat. Mit dem Besitzer der Bank verband sie wohl eine Freundschaft. Doch der Banker schickt erst einmal seinen Sohn Aidan, um den Betrieb zu prüfen. Emily und Aidan fühlen sich auf seltsame Art zueinander hingezogen.
Doch was ans Tageslicht kommt, ist alles andere als romantisch.

„Brightsand Bay – Zeit für Hoffnung“ ist der 1. Band Brightsand-Reihe von Jo Weil.

Die Geschichte lebt durch ihre wunderbaren Charaktere und durch das schöne Setting. Der Autor beschreibt die Küste von Cornwall auf eine sehr anschauliche Art. Man hat schnell Bilder vor Augen. Das schöne Cottage, den Fähranleger, den Leuchtturm. Eine traumhafte Landschaft. Man bekommt beim Lesen Fernweh.

Die Charaktere sind sympathisch. Emily ist manchmal etwas impulsiv und etwas naiv. Sie gefällt mir aber so wie sie ist. Ihr Bruder Finn, tut alles, um den elterlichen Betrieb aufrecht zu halten, aber das reicht nicht.
Aidan steht unter dem Druck seines Vaters in London. Ob seine Gefühle für Emily echt sind das müsst ihr selbst lesen.

Ein Geheimnis droht ans Licht zu kommen, als Leser*in hat man im Laufe des Buchs schon eine Ahnung, was es sein könnte.

Jo Weil erzählt die Geschichte auf einen schöne und ruhige Art. Ich bin schnell tief in die Geschichte eingesunken.
Doch eine Kritik habe ich leider. Die Ausschnitte aus dem Historischen Liebesroman, der fast schon einem Pornoheftchen ähnelt, den Emily so gerne liest, hätte ich nicht gebraucht. Auch die Unterhaltung zwischen Emily und den Protagonisten aus dem Roman hat die Geschichte etwas ins Lächerliche gezogen.
Dafür ziehe ich einen Stern ab, sonst hätte der Roman dicke 5 Sterne verdient.

Davon abgesehen ist „Brightsand Bay – Zeit für Hoffnung“ ein Roman mit Drama und Liebe, den ich gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

https://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Kn%C3%BCwer/Giftiger-Grund-22162499924-w/

Giftiger Grund
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Klappentext:
Für Joran, frisch aus dem Jugendknast entlassen, werden die ersten Tage in Freiheit zum Desaster: Sein Vater erpresst ihn und auf Jobsuche wird er erniedrigt und schikaniert. Verzweifelt schleicht ...

Klappentext:
Für Joran, frisch aus dem Jugendknast entlassen, werden die ersten Tage in Freiheit zum Desaster: Sein Vater erpresst ihn und auf Jobsuche wird er erniedrigt und schikaniert. Verzweifelt schleicht er schließlich nachts zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Seine letzte Hoffnung ist die Beute, die er vor seiner Festnahme in einem Kanalschacht verstecken konnte.
Die Tankstelle ist längst verlassen, ein Lost Place, doch statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche: Aras, sein damaliger Freund und Komplize. Ist der Dritte im Bunde sein Mörder?
Entsetzt merkt Joran, dass er nicht allein ist auf dem heruntergekommenen Gelände. Da ist Edda, ein kleines Mädchen im Schlafanzug. Und Charu, die sich als Fotografin von Lost Places einen Namen machen will. Der Tote im Schacht wird für alle drei zu einer schicksalhaften Verbindung.

„Giftiger Grund“ ist ein spannender Kriminalroman von Thomas Knüwer.

Im Mittelpunkt steht Joran. Er wurde gerade aus dem Jugendgefängnis entlassen. Er ist guten Willens eine Arbeit zu finden. Doch das wird ihm nicht leicht gemacht. Er muss sich beschimpfen und erniedrigen lassen. Bei seinem Vater findet er auch keinen Halt, im Gegenteil, er erpresst ihn. Als er das Diebesgut aus dem Raub an einer Tankstell holen möchte, findet er die Leiche eines Mittäters.

Thomas Knüwer hat mich mit dieser Geschichte schon nach wenigen Seiten begeistert. Ich wurde richtig in die Geschichte reingezogen und konnte kaum mit Lesen aufhören.

Die Charaktere sind sehr lebensnah beschrieben. Besonders bei Joran spürt man die Verzweiflung und den Abgrund, auf dem er steht.

Thomas Knüwer erzählt die Geschichte sehr spannend. Sein Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und fesselnd. Einzig die vulgären Ausdrücke waren mir etwas zu häufig, deshalb gibt es nur 4 Sterne.

„Giftiger Grund“ ist ein spanender Krimi, den ich nur so verschlungen habe.

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