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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2020

Ein Sommer in New York

Was ist mit uns
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Erster Satz

Ich bin kein New Yorker und ich will nach Hause.

Meinung

Arthur und Ben begegnen sich in New York vor einem Postamt. Arthur ist auf dem Weg zu seinem Sommerpraktikum, Ben um Erinnerungsstücke ...

Erster Satz

Ich bin kein New Yorker und ich will nach Hause.

Meinung

Arthur und Ben begegnen sich in New York vor einem Postamt. Arthur ist auf dem Weg zu seinem Sommerpraktikum, Ben um Erinnerungsstücke an seinen Exfreund zu verschicken. Nur einen flüchtigen Augenblick lang unterhalten sie sich, doch bei beiden löst die Begegnung Herzklopfen aus. Blöd nur, dass sie weder Nummern noch Namen ausgetauscht haben.

Abwechselnd berichten Arthur und Ben ihre gemeinsame Geschichte im Sommer in New York. Flüssig und viel zu schnell ging die Geschichte vorüber, der Schreibstil und die Story laden zum Nächte durchlesen ein.
Ohne viel Drama erzählen die beiden Autoren die Geschichte von Ben und Arthur. Vom ersten flüchtigen Kennenlernen, über zahlreiche erste Dates, bis hin zum Ende des Sommers, an dem Arthur wieder zurück nach Georgia muss und Ben alleine in New York zurück bleibt. Eigentlich scheint alles ganz einfach zu sein, Ben mag Arthur, Arthur mag Ben und dennoch will es einfach nicht richtig laufen.
Das Buch kommt mit viel Humor, Charme und Witz, aber auch tiefe Einblicke in die Gedanken der beiden so ähnlichen und doch von Grund auf verschiedenen Protagonisten daher.

Charaktere

Während Arthur etwas unsicher aber euphorisch auf seine ersten Male in Sachen Liebe blickt, hapert Ben mit sich und seiner gerade erst gescheiterten Beziehung mit seinem Exfreund Hudson. Obwohl er wie der coolere und beliebtere Junge erscheint, kommen ihm schnell Zweifel und ziehen seine Stimmung runter. Arthur dagegen lässt sich nicht so schnell hängen , auch wenn es mal schwer wird.

Fazit

Ich habe es verschlungen, jeden Augenblick geliebt und hätte noch weitere unzählige erste Dates mit Ben und Arthur erleben können. 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.01.2020

Endlich geht's weiter

Die Spiegelreisende
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Erster Satz

Die Uhr näherte sich im beachtlichem Tempo.

Meinung

Nach Thorns spurlosen Verschwinden vom Pol wurde Ophelia zurück auf ihre Heimatarche Anima geschickt und steht dort seit nun mehr drei ...

Erster Satz

Die Uhr näherte sich im beachtlichem Tempo.

Meinung

Nach Thorns spurlosen Verschwinden vom Pol wurde Ophelia zurück auf ihre Heimatarche Anima geschickt und steht dort seit nun mehr drei Jahren unter Beobachtung, als Archibald ihr hilft zu fliehen. Mit einer neuen Spur von Thorn landet sie schließlich auf der Arche Babel und erhofft sich dort nicht nur ihren Ehemann zu finden, sondern auch Antworten darauf, wer Gott wirklich ist.

Zum dritten Mal geht es durch einen personalen Erzähler in die Welt von Ophelia und den Archen. Dabei folgt der Leser dieses Mal neben Ophelia auch ihrem Patenkind Viktoria in einigen Kapiteln. Trotz Pause zwischen Band zwei und drei war ich sofort wieder in der Geschichte und bei den Charakteren. Der Schreibstil ist weiterhin angenehm und mitreißend.
Nach einem kurzen Wiedersehen mit bekannten Charakteren vom Pol landet Ophelia schließlich auf der Arche Babel. Wie üblich herrschen auch hier andere Regeln. So gibt es keine Geschlechtertrennung, mit Gaben gesegnete Menschen stehen Hoch im Ansehen und es gibt viele Gesetze an denen sich die Bewohner Babels halten müssen. Die Bevölkerung beherbergt Menschen von jeder Arche und ist entgegen Anima oder dem Pol somit sehr gemischt.

Charaktere

Ophelia trifft auf Babel auf so einige unangenehme Persönlichkeiten, die wie so oft nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind und ihr das Leben schwer machen. Doch die junge Animistin ist nach den letzten Abenteuern und der langen Pause gewachsen und lässt sich nicht mehr so leicht unterkriegen.
Es gibt auch Ausnahmen, wie den Bibliotheksgehilfen Blasius, der ihr trotz seiner Pechsträhne und der Probleme, die er damit wie magisch anzieht, tatkräftig zur Seite steht.

Fazit

Wut, Trauer, Begeisterung. Auch der dritte Band ist ein Wechselbad der Gefühle von vorne bis hinten, das Begeistert. 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2020

Besser als der erste Band

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
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Erster Satz

Sarai kehrte aus dem Herzen der Zitadelle in ihr Zimmer zurück.

Meinung

Nachdem Lazlo Sarai in seinem Traum begegnet ist, denkt er zunächst sie sei ihre verstorbene Mutter, die Göttin Isagol. ...

Erster Satz

Sarai kehrte aus dem Herzen der Zitadelle in ihr Zimmer zurück.

Meinung

Nachdem Lazlo Sarai in seinem Traum begegnet ist, denkt er zunächst sie sei ihre verstorbene Mutter, die Göttin Isagol. Ohne je ein Bild von ihr gesehen zu haben, träumt er haargenau von ihrem Aussehen, ehe Sarai ihm ihre Geschichte und ihr Herz offenbart. Währendessen übernimmt Minya mit ihren Geistern die Kontrolle über die Zitadelle und plant sich mit allen Mitteln gegen die Menschen zu verteidigen. Nur die Bewohner von Weep wissen nichts von den Überlebenden über ihnen.

Abwechselnd folgt der Leser Sarai und Lazlo bei ihrer Geschichte. Dabei erhält er von beiden Seiten wieder Eindrücke zum jeweiligen Anderen und dessen Sicht auf die Dinge. Entgegen des ersten Teils, waren Sarais Kapitel dieses Mal angenehmer und wichtiger für die Geschichte, da sich Sarai und Lazlo häufig darin begegnen. Der Schreibstil war auch dieses Mal teilweise wieder sehr ausschweifend, aber dennoch angenehm und flüssig zu lesen.
Im zweiten Band geht es deutlich um die Beziehung zwischen Lazlo und Sarai. Diese war schön, zart und sinnlich zu lesen, aber nahm arg viel Platz ein. Ich hätte mir gerne noch etwas mehr von den restlichen Charakteren gewünscht, denn eine Zeitlang hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte stagniert, ehe es dann plötzlich Fall auf Fall dem Ende entgegen ging.

Fazit

Mehr Spannung als im ersten Buch, aber auch einige langgezogene Szenen. Die Liebesgeschichte zwischen Sarai und Lazlo ist unglaublich sanft und zerbrechlich, aber dennoch fordernd und in Bewegung. 4 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.12.2019

Zu wenig Platz für die Geister

Silver Whispers - Die Geisterflüsterin
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Erster Satz

Ich war nie normal, aber ich tat gerne so, als sei ich es.

Meinung

Charlottes Eltern erforschen Gespenster und unerklärliche Phänomene überall dort, wo es welche gibt. In ihrem letzten Schuljahr ...

Erster Satz

Ich war nie normal, aber ich tat gerne so, als sei ich es.

Meinung

Charlottes Eltern erforschen Gespenster und unerklärliche Phänomene überall dort, wo es welche gibt. In ihrem letzten Schuljahr beschließen sie aber an einem Ort zu bleiben, anstatt den Geistergeschichten quer durchs Land zu folgen. Eigentlich sollte Charlotte somit nur die üblichen Probleme eines Teenagers haben. Doch stattdessen verfolgen sie zwei aufdringliche Geister und stellen ihr Leben auf den Kopf.

Der Erzählstil mit Charlotte als Erzählerin, die den Leser teilweise direkt anspricht, war angenehm und der Schreibstil für die Altersgruppe passend.
Während des Sommers vor ihrem letzten Schuljahr erläutert Charlotte den Lesern gegenüber die Theorie ihrer Eltern zu Geistern. Die Restenergie eines Lebewesens verweilt an für ihm wichtigen Orten und löst die Messgeräte aus. Richtige Geister, sprich intelligente Energie, gibt es nach ihrer Meinung jedoch nicht. Dafür, dass sie schon jahrelang daran glauben und forschen, ändern sie im Laufe der Geschichte schnell ihre Meinung.
Zur Geisterplage kommen Gerüchte und Geheimnisse an der Schule, die Charlottes neue Freundin betreffen und viel Raum einnehmen. Die Geister werden da schnell mal zur Nebensache. Insgesamt plätschert die Story eher ruhig und recht Ereignislos vor sich her.

Charaktere

Charlotte war eher blass und nicht besonders erinnerungswürdig, aber auch auf keinen Fall unsympathisch. Sie hätte nur gerne mehr herausstechen können.
Bei ihrer Freundin Avery hatte ich immer ein komisches Gefühl, leichte Unsympathie zog mit ihr einher. Vor allem wie sich Jared gegenüber benahm. Dafür, dass um ihre gemeinsame Vergangenheit solch ein Geheimnis gemacht wurde, hätte die Auflösung ruhig etwas länger und ausschweifender sein können.

Fazit

Die Geister wurden zu schnell von allen, auch den größten Kritikern, akzeptiert und nahmen insgesamt doch eher wenig Platz in er Geschichte ein. 3 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2019

Neue Fähigkeiten und Freunde

Black Clover 11
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Meinung

Der Kampf gegen das Königreich Diamond und dem kalten Auge ist noch nicht vorbei, denn einer der Generäle streckt die versammelten Magier nieder. Auch Asta kommt mit seiner Antimagie nicht an ...

Meinung

Der Kampf gegen das Königreich Diamond und dem kalten Auge ist noch nicht vorbei, denn einer der Generäle streckt die versammelten Magier nieder. Auch Asta kommt mit seiner Antimagie nicht an ihn ran, als tief in ihm etwas erwacht. Doch ist es gut oder böse und kann Asta es kontrollieren?

Die Geschehnisse im Hexenwald sind noch immer voll im Gange. Eigentlich wollten Asta und seine Kameraden nur den Magiestein finden und sichern, doch dann Griff das Königreich Diamond und die Organisation das kalte Auge an.
Mit Mars kommt ein alter Bekannter wieder, dessen Vergangenheit weiter aufgedeckt wird und dessen Kindheitsfreundin eine wichtige Rolle übernahm, wenn auch nur unfreiwillig. Letztes Mal war er noch ein Feind von Asta, der jegliche Gefühlsregung verloren hatte. Nun hat sein Gewissen ihn wieder eingeholt und er versucht seine Heimat Diamond von innen heraus zu ändern. Sein „Partner“ sieht dies allerdings anders und holt zum Generalschlag aus. Bis auf Asta sind alle Kampfunfähig und dieser kann mit seiner Antimagie nur wenig gegen den neuen Feind ausrichten. Doch durch die Heilung seiner Arme mit Blutmagie, erwacht etwas magisches, unglaublich starkes und böses in Asta, welches von ihm Besitz ergreifen will. Seine Willenskraft ist jedoch stark genug, um es für sich zu nutzen und stärker zu werden. Doch es ist eindeutig magisch, obwohl Asta doch keine Magie besitzt.
Auch Vanessa offenbart sich eine neue Magie aus ihrem Grimore und es ist ihr möglich das Schicksal ihrer Freunde zu lenken. Eine durchdachte Erweiterung ihrer Fadenmagie, die sie sehr stark machen könnte. Auch wird der restliche, unaufgedeckte Teil ihrer Vergangenheit erzählt.

Fazit

Mit den neuen Fähigkeiten verbessern sich auch die Chancen, das kalte Auge aufzuhalten. Insgesamt war der Band gut, aber die spannenden Momente viel zu kurz. 4 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere