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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2019

Spannung made in Schweden

Tagebuch meines Verschwindens
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Meinung:
Ich kannte die Autorin bisher noch nicht und war dementsprechend nach der Leseprobe sehr gespannt, was mich erwartete.
Auch das Buchcover mit dem Medaillon, welches in einer geöffneten Hand liegt, ...

Meinung:
Ich kannte die Autorin bisher noch nicht und war dementsprechend nach der Leseprobe sehr gespannt, was mich erwartete.
Auch das Buchcover mit dem Medaillon, welches in einer geöffneten Hand liegt, sprach mich gleich an.

Das Buch wird aus 3 Perspektiven erzählt, den Hauptprotagonisten Malin - einer Polizistin, die im Fall ermittelt, dem Halbwüchsigen Jake und später dann auch aus Sicht von Hanne.

Der Schreibstil der Autorin ist zu Anfang etwas ungewohnt, auch ist die Sprache manchmal etwas plump, also eher nicht heraus ragend.
Ich empfand es hier jedoch nicht als störend.

Die Autorin schaffte es jedoch im Laufe der Story, dass ich die trostlose Atmosphäre von Omberg und deren etwas kauzige Anwohner buchstäblich vor Augen hatte und mir die Landschaft quasi bildlich vorstellen konnte.
Ein Ort, an dem ich mich sicherlich nicht aufhalten möchte.

Ich würde das Buch nicht als typischen Thriller bezeichnen, da die Spannung sich erst langsam aufbaute, sich dann aber kontinuierlich hielt. Wer hier viel Blut erwartet wird enttäuscht werden.

Die düstere Landschaft Schwedens, der trostlose Ort Omberg, mit Anwohnern ohne Hoffnung und einer Perspektive, tat sein Übriges.
Camilla Grebe führte mich gekonnt auf einige falsche Fährten, immer wenn ich dachte ich sei dem Täter auf der Spur...ging es anders wie ich dachte weiter.
Das Ende war für mich eine Überraschung, die ich so nicht erwartet hatte - aber lest selbst.
Ich finde es lohnt sich!

Veröffentlicht am 30.09.2020

Freiheitskampf Teil 2...

Nanos - Sie kämpfen für die Freiheit
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Ich bin eigentlich kein Fan von Büchern die in der Zukunft spielen. Dies hat sich nun durch den 2. Teil von „Nanos“ geändert.



Timo Leibig schreibt sehr flüssig und direkt.

Angenehm kurz gehaltene ...

Ich bin eigentlich kein Fan von Büchern die in der Zukunft spielen. Dies hat sich nun durch den 2. Teil von „Nanos“ geändert.



Timo Leibig schreibt sehr flüssig und direkt.

Angenehm kurz gehaltene Kapitel verleiten dazu, noch schnell ein Kapitel weiterlesen zu wollen.



Ich habe den 1. Teil leider nicht gelesen, empfand es für mich aber nicht als Nachteil.

Dank eines kurzen Rückblicks ist man schnell mitten im Geschehen.


Einer sehr erschreckenden Zukunft!



Nanopartikel, deren Hilfe sich Bundeskanzler Kehlis bedient und die er über die Nahrung verbreitet, verändern das menschliche Gehirn, schalten Gefühle aus und manipulieren.



Wir sind an Maleks Seite, einem ehemaligen Söldner, den die Rettung seines Konfessorenbruders Dominik antreibt.



Malek ist auf der Flucht: vor seiner Vergangenheit, den fanatischen Anhängern von Kanzler Kehlis und nun auch vor den Rebellen, denen er sich im Kampf gegen das Regime angeschlossen hatte.



Die Protagonisten Malek und sein Bruder Dominik sind sehr authentisch gezeichnet, besonders Malek war mir gleich sehr sympathisch.

Typ „harte Schale, weicher Kern“.

Malek bleibt durchweg im Ungewissen, ob seine Versuche Dominik zu retten, nicht doch fehlschlagen.



Lediglich die Rebellen bleiben hier meiner Meinung nach etwas auf der Strecke, sie sind mir etwas zu blass gezeichnet.

Jannah und Ihre Mutter Barbara - die Majorin - z. B. wirkten auf mich teilweise wie gefühllose Killermaschinen, aber vielleicht empfand ich das für mich auch nur so, weil ich im ersten Band mehr über sie erfahren hätte?



Was mir persönlich nicht so gefiel, weil ich einfach ein ungeduldiger Mensch bin, war das offene Ende.

Dieses schreit für mich förmlich nach einem 3. Teil.

Mir blieben einige Fragen hinsichtlich der Figuren und deren Zukunft unbeantwortet.


______________________________



Persönliches Fazit:



Ein Buch, welches den Leser beschäftigt und definitiv noch lange nachhallt.

Der Gedanke, dass wir in Zukunft durch unsere Nahrung kontrolliert werden könnten, bereitet mir einiges Kopfzerbrechen. Denn was ist heute schon unmöglich?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2021

Toller Auftakt, die vielen Spuren verwirrten mich jedoch bald

Ausweglos
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Zwei Türen. Kein Ausweg.
Als Noah spätabends die Wäsche vom Dachboden holt, hat er plötzlich ein Messer an der Kehle. Der Angreifer will in seine Wohnung, zu seiner Frau. Noah bleibt keine andere Wahl, ...

Zwei Türen. Kein Ausweg.
Als Noah spätabends die Wäsche vom Dachboden holt, hat er plötzlich ein Messer an der Kehle. Der Angreifer will in seine Wohnung, zu seiner Frau. Noah bleibt keine andere Wahl, doch dann fällt ihm ein: Die Nachbarn gegenüber sind verreist. Und er hat den Zweitschlüssel …

Stunden später findet ihn die Polizei bewusstlos neben der brutal ermordeten Nachbarin. Die Tat trägt die Handschrift eines berüchtigten Serienmörders, und Noah gilt als wichtiger Zeuge. Aber sagt er die ganze Wahrheit?

Meine Meinung:
Das Cover hat mein Aufsehen erregt, das weiße Buch, mit dem Fingerabdruck in grau, der die komplette Front vom Buchcover einnimmt. Dann noch in schwarz der Name des Autors - das hat was.

Henri Faber lässt uns durch mehrere Perspektiven ins Buch eintauchen. Er lässt hier den Ermittler Elias Blom, den Überlebenden Noah, dessen Frau Linda und natürlich auch den Täter zu Wort kommen.
Ich fand das anfangs wirklich richtig gut, der Schreibstil fesselte mich auch und die Kapitel lasen sich so weg.
Ich hatte auch die ein oder andere Vermutung, wer der Täter sein könnte und lag damit sowas von falsch.
Henri Faber streut eine Menge Spuren aus, mich ließen diese nach einer Weile aber fast verzweifeln, da ich immer mehr den Durchblick verlor.
Mag sein, dass viele das toll finden, ich wollte einfach nur noch wissen, wer der Täter ist.
Manchmal möchte ich nicht um 5 Ecken denken müssen, sondern einfach nur lesen und dabei abschalten.
Hier wäre m. bescheidenen Meinung nach etwas weniger Spuren mehr gewesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.09.2021

Magisches Abenteuer mit ganz viel Luft nach oben

Catacombia, Band 1: Abstieg in die Tiefe
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Klappentext:

Tief unter der Erde verbirgt sich eine uralte Stadt voller Wunder und Magie. Doch in Catacombia schlummert auch ein düsteres Geheimnis …
Ein Sturz mitten in der Nacht durch einen Schacht ...

Klappentext:

Tief unter der Erde verbirgt sich eine uralte Stadt voller Wunder und Magie. Doch in Catacombia schlummert auch ein düsteres Geheimnis …
Ein Sturz mitten in der Nacht durch einen Schacht – und plötzlich ist der 13-jährige Sam tief unter der Erdoberfläche! Dort eröffnet sich ihm eine uralte und doch moderne Stadt voller Wunder, Magie und Rätsel: Catacombia. Doch je tiefer Sam in die Geheimnisse von Catacombia eintaucht, desto mehr Fragen tun sich auf. Warum wird der Name Grimorga nur heimlich geflüstert? Was plant der Rat, der die Geschicke der unterirdischen Stadt lenkt? Und kann Sam den Kult auf halten, der alles zerstören will, wofür Catacombia steht?

Wie bewerte ich nun dieses Buch? Ich hab mich mit dem Junior an dieser Leserunde beworben und das Buch nun gelesen. Ich gebe zu, dass ich nicht so genau weiß, wie ich das Buch bewerten soll.

Also fange ich einfach mit dem Cover an. Dieses ist wunderschön gestaltet und zeigt Sam und den Hund Einstein, die auf die Welt von Catacombia schauen.

Der Einstieg ins Buch fällt leicht, die Sprache ist einfach gehalten und auch der Junior hatte keine Probleme damit. Wir waren nur beide der Meinung, dass die Spannung fehlte. Ich muss leider sagen, dass mich das Buch leider schon von Anfang an einfach zu wenig fesselte und reizte, um weiter lesen zu wollen. Die vielen begeisterten Stimmen, die das Buch als Jahreshighlight anpreisen sind mir ehrlich etwas rätselhaft.

Für mich flachte die Spannung schon recht schnell nach Sam' s Ankunft in Catacombia ab. Ich fand das Konstrukt um seine Vergangenheit und auch seine Verstrickung zu Grimorga etwas zu kompliziert dargestellt. Dieses war auch etwas, was unseren Sohn, den 2. Leser sehr störte. Scheinbare Verbündete entpuppen sich als Verräter und andersrum. Der Autor verlor sich zwischendurch immer wieder in langatmigen Erklärungen.

Für uns leider kein Highlight. Ich bin hier auch einfach mal ehrlich, uns reizt nichts diese Reihe weiter zu verfolgen. Da gibt es wesentlich bessere und fesselndere Jugendfantasy.

Den 3. Stern gebe ich auch nur für das wirklich tolle Cover. 🤷🏻‍♀️



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2021

Da geht noch was - leider recht schnell vorhersehbar

Der Countdown-Killer - Nur du kannst ihn finden
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Inhalt:
Er entführt immer drei. Jede ein Jahr jünger als die andere. Der Countdown hat begonnen – die Thriller-Entdeckung des Jahres

True-Crime-Podcasterin Elle Castillo will Gerechtigkeit. Gerechtigkeit ...

Inhalt:
Er entführt immer drei. Jede ein Jahr jünger als die andere. Der Countdown hat begonnen – die Thriller-Entdeckung des Jahres

True-Crime-Podcasterin Elle Castillo will Gerechtigkeit. Gerechtigkeit für die Opfer nie aufgeklärter Verbrechen. Jetzt wagt sie sich an einen spektakulären Fall: den des »Countdown-Killers«. Er entführte immer drei. Drei junge Frauen im Abstand von drei Tagen. Jede ein Jahr jünger als die andere, jede innerhalb von sieben Tagen tot. Bis sein zehntes Opfer entkam. Die Serie brach ab, der Killer konnte nie gefasst werden.

Als Elle anfängt, die Morde in ihrem Podcast neu zu beleuchten, verschwindet wieder eine junge Frau. Ein Trittbrettfahrer, dem es um Aufmerksamkeit geht? Oder der Killer von damals, der jetzt zurück ist, um sein grausames Werk zu Ende zu bringen?

Meine Meinung:
Mir fiel als erstes das Cover auf. Ich habe mich gefragt, was diese Pflanze mit dem Inhalt des Buches zu tun haben könnte. Es handelt sich hierbei um eine Rizinus Pflanze, welche Bedeutung diese für die Story des Buches hat erfährt der Leser im Laufe der Zeit.

Es gibt zu dem Buch auch einen Podcast, dem man folgen kann. Ich habe hier aber nur kurz reingehört, mir war er ehrlich gesagt etwas zu nüchtern gehalten, ich muss aber ehrlich sagen, dass ich mit True Crime Podcasts auch vorher noch keinerlei Erfahrungen hatte.
Ich hab dann also lieber gelesen.

Besonders gelungen fand ich anfangs den Aufbau des Buches.
Dort gibt es einmal die Story um das aktuelle Geschehen und zum anderen Folgen aus Elle´s Podcast.
Hier werden die Fälle des Countdown-Killers auch aus der Vergangenheit beleuchtet und der Leser bzw. Hörer erhält viele Infos rund um die Arbeit der Polizei, oder auch aus dem Leben der Opfer und deren Familien.
Auch der Killer kommt etwa zur Mitte des Buches zum Wort und wir erfahren auch hier in Rückblenden von seinem Leben und vom 1. Mord.
Leider flachte etwa zur Mitte hin dann auch mein Interesse immer weiter ab, was auch viel damit zusammenhin, dass mir diese quasi 2 Erzählstränge, also der Podcast und Elle´s Ermittlungen dazu leicht unübersichtlich wurden. Auch ihr Verhalten, also wie sie die Morde schon fast wahnhaft verfolgt sind recht schnell unrealistisch, wenn auch irgendwann für den Leser etwas mehr nachvollziehbar.
Elle ist eine ehemalige Jugendamtsmitarbeiterin, die ein Trauma zu verarbeiten hat, das merkt man als Leser ja recht schnell. Worum es sich bei dem Trauma handelt, wird dem Leser unweigerlich etwa zur Mitte des Buches hin klar - zumindest hatte ich schon recht schnell einen Verdacht.
Sie benimmt sich jedoch nicht wie die Zivilistin, die sie ja nun mal doch ist, trotz aller Erfahrungen, die der Podcast mit sich bringt, sondern eher wie eine Polizistin und stellt Zeugen nach und befragt diese, wo ich einfach nicht glauben kann, dass die Polizei so etwas im wirklichen Leben einfach mitmachen würde und einen Zivilisten in der Art ermitteln lässt.

Der Plot klang eigentlich sehr vielversprechend, aber hier wurde leider einiges an Chancen vergeben, weil vieles auch für mich recht vorhersehbar war.
Das letzte Opfer des Killers z. B. war mir auch schon recht schnell klar und daher war die Auflösung dann auch absolut keine Überraschung mehr für mich.
Schade, hier hätte man mehr heraus holen können, deshalb gibt es von mir auch nur 3 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere