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Veröffentlicht am 22.06.2020

Das Drama eines Königstitels

Royal Games
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Meine Meinung:

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich damals die "Royals"-Saga gelesen habe. Jede Geschichte und jedes Pairing haben mich für sich eingenommen und von Beginn an verzaubert. ...

Meine Meinung:

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich damals die "Royals"-Saga gelesen habe. Jede Geschichte und jedes Pairing haben mich für sich eingenommen und von Beginn an verzaubert. Als es damals noch einen 7.Band der Reihe gab, war ich begeistert und auch, wenn man dachte, das sei nun tatsächlich das Ende, so überrascht die Autorin hier mit einer weitern Fortsetzung, die uns 3 neue Teile beschert.
Noch dazu kommen nun alle Bücher der Reihe in neuem Kleidchen daher und ganz ehrlich, die Gestaltung ist hier absolut gut gelungen. Sowohl von außen, als auch von innen. Im Gegensatz zu den schlichten Covern vom Beginn, können diese mit Farbintensität und ansprechendem Flair punkten.

Doch worum geht es nun in dem neuen Buch der Reihe? Ich kann eigentlich gar nicht zu viel verraten, da hier ja einiges an Vorgeschichte dranhängt. Im Fokus stehen wieder Clara und Alexander, aus deren Perspektiven wir in diesem Buch lesen dürfen. Die royalen Aufgaben haben sie voll und ganz im Griff und vor allem Alexander hat alle Hände voll damit zu tun. Und Clara, die eigentlich mehr machen möchte, als nur das Anhängsel zu sein, muss sich ebenfalls einem Problem nach dem anderen Stellen. Dass es über kurz oder lang kriselt, ist hier definitiv klar. Aber wenn dann auch noch Geheimnisse aus der Vergangenheit das Glück des jungen Paares belasten, ist der Stress vorprogrammiert...

Was ich sagen muss, ist, egal wann man in der Reihe weiterliest, man hat sofort wieder dieses spezielle "Clara und Alexander"-Flair, was mich von Beginn an verzaubert hat. Ich brauchte erstmal einen Moment, um mich wieder in die ganzen Hintergründe und die vergangenen Geschehnisse einzufuchsen, aber wenn man dann einmal alles wieder am Haken hat, läuft das Lesen ganz von alleine. Aber ich muss auch sagen, dass die Stimmung wirklich nicht die Beste ist. Ich hatte während des Lesens mehr als einmal das Bedürfnis, Alexander zu verfluchen, denn seine Art ging mir hier manchmal mächtig gewaltig gegen den Strich. Seine Überfürsorglichkeit und seine extreme beschützende Art sind zwar anfangs noch ganz nett, aber auf Dauer einfach nur anstrengend. Ich an Claras Stelle wäre wahrscheinlich verrückt geworden. Noch dazu ist ja das Problem, dass er sich nicht hundertprozentig öffnet und nicht alles offenbart, was ihm durch den Kopf geht.
Clara indessen versucht irgendwie, sich damit zu arrangieren und ich bewundere, wie sie das trotz der negativen Umstände alles so meistert. Aber ich finde es auch gut, dass sie versucht, sich mal durchzusetzen, ob erfolgreich oder nicht sei erstmal dahingestellt. Und als wäre das alles nicht schon genug der Probleme, kommt dann immer noch ein i-Tüpfelchen obendrauf, was man so gar nicht gebrauchen kann.

Die Art und Weise, wie insbesondere Alexander die Probleme zu lösen versucht - nämlich zwischenmenschlich - ist auf Dauer bei Weitem auch keine Lösung. Dennoch sind die entsprechenden erotischen Szenen genau so, wie ich es von den Büchern der Autorin kenne und man konnte, ebenso wie die Protagonisten selbst, für einen kurzen Moment die Probleme auf den vorhergehenden Seiten vergessen.
Auch das Wiedersehen mit vielen bekannten Charakteren, insbesondere Belle und Smith, lockert das ganze auf und zieht die Kurven zu den mittleren Bänden der Reihe.
Als Leser ist man tatsächlich überrascht, welche Geheimnisse in diesem Buch alle versteckt sind. Was mich jedoch am meisten verwirrt hat, war das Ende, denn hier bin ich noch nicht so ganz sicher, was hier bitte vertuscht wurde. Allerdings habe ich so eine grobe Ahnung. Nun bin ich natürlich umso neugieriger, wie das im nächsten Teil weitergeht. Im Großen und Ganzen stehen hier diesmal eben wirklich die politischen Probleme und Sorgen im Fokus, die alle durch den Königstitel auftauchen. Da ist dann nicht so viel mit Romantik und den großen Liebesszenen, die vor rosa Herzchen nur so leuchten.

Wer die Reihe bisher gelesen hat, der wird um diesen neuen Teil und die Fortsetzung definitiv nicht drumherumkommen. Ich bin schon sehr gespannt auf den weiteren Verlauf und zum Glück dauert es bis zum nächsten ja gar nicht mehr so lange.

Fazit:
★★★★☆
Es ist schön, neue Geschichten aus dem Universum der Royals zu lesen, auch, wenn durch all die Sorgen und Probleme die Romantik und die Liebe ein klein wenig untergehen. Hier gibt es von mir 4 von 5 Sternchen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.06.2020

Packende Geschichte in Mafiakreisen

Hunting The Prince
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Meine Meinung:

Wenn ein solch wunderschönes Cover mit einem derart spannenden Klappentext zusammentrifft, muss man einfach zuschlagen. So war mein Gedanke, als ich auf dieses Buch gestoßen bin. Und was ...

Meine Meinung:

Wenn ein solch wunderschönes Cover mit einem derart spannenden Klappentext zusammentrifft, muss man einfach zuschlagen. So war mein Gedanke, als ich auf dieses Buch gestoßen bin. Und was soll ich sagen: es hat sich definitiv gelohnt. Es handelt sich hierbei um den Auftakt einer Dilogie, die mit Emotionen und Dramatik auf jeder Linie punkten kann.

Mittelpunkt der Handlung ist die junge Allegra. Die Mafiaszene ist gewissermaßen Teil ihres Lebens, doch dass ihr kleiner Bruder ebenfalls dort eintauchen muss, ist ihr absolut zuwider. Sie will ihn beschützen und nimmt einen beinahe unlösbaren Auftrag an: sie soll den Nachtprinzen töten, den Anführer des feindlichen Clans. Also schleust sie sich genau dort ein und versucht alles, um ihren Auftrag zu erfüllen. Doch das ist natürlich alles andere als einfach...
Allegra ist eine Protagonistin, die mich von Beginn an sehr berührt hat. Denn vor allem ihre Beweggründe zeigen deutlich auf, dass sie ein wahnsinnig gutes Herz hat. Und vor allem ist sie auch noch ziemlich schlau. Ich bewunderte ihre schnelle Auffassungsgabe, ihre Fähigkeit, zu kombinieren und auch aus beinahe ausweglosen Situationen einen Ausweg zu finden. Denn nur so schafft sie es, in dem feindlichen Clan genau die richtigen Ziele zu erreichen, um dem Ende ihres Auftrags immer näher zu kommen. Sie hinterfragt viel und auch, wenn sie manchmal zielorientiert und abgebrüht wirkt, so hat sie ein Herz und auch ihre emotionale Seite wird deutlich aufgezeigt. Insbesondere am Ende des Buches wird das gewissermaßen mehr als deutlich, aber das werdet ihr dann natürlich selbst sehen. Währenddessen knüpft sie zahlreiche Kontakte innerhalb des Clans und es tat mir immer sehr leid, wenn ihr klar wurde, dass sie eigentlich keine Freundschaften führen darf, da am Ende sowieso alles zerstört werden würde. Und doch gibt es hier einige Bande, die zusammengeführt werden und ich denke, das ist auch gut so.

Allen voran ist da nämlich auch Silvan, die rechte Hand des Nachtprinzen. Ein Mann, bei dem man nur durchs Lesen ein Kribbeln auf der Haut bekommt. Er ist ziemlich undurchsichtig und man wird zunächst nicht so richtig schlau aus ihm., Er wirkt dunkel und düster, ganz der Mann, der er in seiner Position sein muss. Und doch hat er im Verlauf auch immer wieder überrascht und ich war sehr neugierig, was es hinter seiner Fassade noch so alles zu entdecken gab. Seine Zusammentreffen mit Allegra sind immer wieder ein Highlight, während sie sich gegenseitig in vielen Dingen überraschen. Es ist unübersehbar, wie es zwischen ihnen knistert und ich fand die Entwicklung ihrer Geschichte wahnsinnig toll. Und doch liegt immer der Beigeschmack darunter, dass es einen großen Knall geben wird.

Das Rätsel um den Nachtprinzen regt einen während des Lesens oft zum Nachdenken an, denn es ist nicht so richtig klar, wer er eigentlich ist. Aber keine Sorge, ihr werdet nicht komplett im Dunkeln gelassen. Das Ende des Buches ist dann ein richtig böser Cliffhanger und ich bin schon jetzt wahnsinnig gespannt, wie DAS im Folgeband weitergehen wird. Hier kamen jede Menge Emotionen und Gefühle zutage und es zerriss einem beim Lesen beinahe das Herz. Das Buch selbst konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen fesseln. Es ist spannend, steckt voller Überraschungen und auch dramatischen und actiongeladenen Szenen. Doch auch Erotik und Gefühle kommen wie bereits erwähnt nicht zu kurz und man hat hier von allem etwas dabei. Ich persönlich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter, wer jedoch nichts mit Mafiageschichten am Hut hat, der ist hier wahrscheinlich falsch. Und sollte dem so sein: gebt dem Ganzen ruhig eine Chance, es lohnt sich definitiv!

Fazit:
★★★★★
Dieser erste Teil der Dilogie konnte mich wahnsinnig fesseln und ich bin immer noch geschockt von dem Ende. Da man das nicht so stehen lassen kann erwarte ich jetzt voller Vorfreude die Fortsetzung und empfehle euch bis dahin dieses spannende Buch. Volle 5 Sternchen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.06.2020

Verrückter geht immer

Banshee Livie (Band 5): Klauen für Könner
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Meine Meinung:

Hach was ist es mir immer eine Freude, wenn es ein neues Abenteuer rund um die Harrowmore'sche Banshee Livie zu entdecken gibt. Einst recht spät eingestiegen bin ich nun ein riesiger Fan ...

Meine Meinung:

Hach was ist es mir immer eine Freude, wenn es ein neues Abenteuer rund um die Harrowmore'sche Banshee Livie zu entdecken gibt. Einst recht spät eingestiegen bin ich nun ein riesiger Fan der Reihe und kann es kaum erwarten, wenn neue Abenteuer anstehen. Auch diesmal gibt es wieder einiges an Action zu erleben und Livie hat noch gar keine Ahnung, was auf sie zukommt.

Auch dann nicht, als eines abends ein kleines blaues Fellknäuel bei ihr auftaucht und sie vor ein Tribunal schleppt - um sich für eine versäumte Abgabefrist zu verantworten, von der sie aber gar nichts weiß. Ehe sie sich versieht muss sie Strafdienst ableisten, noch dazu in der Ewigen Bibliothek mit einem Vorgesetzten, den man so nicht alle Tage findet. Und je mehr Zeit vergeht umso ungewöhnlicher wird das Ganze, denn es scheinen hier einige Geheimnisse im Verborgenen zu liegen, die es nun zu ergründen gilt...

Ich muss sagen, dass der Spannungsfaktor für mich in diesem Buch extrem hoch war und es war mal etwas anderes, dass sich nicht alles auf Harrowmore abspielte. Man steigt ein und denkt, man versteht, was los ist und dann wird einem klar: man hat verdammt nochmal keine Ahnung. Man rätselt mit und überlegt und kommt doch auf keinen grünen Zweig. Ich selbst war dann wirklich überrascht über die Dinge, die da ans Licht kamen und Hut ab, die Autorin hat wirklich eine faszinierende Geschichte geschaffen, deren Handlung ich so im Leben nicht erwartet hätte.
Besonders toll finde ich, wie an das, was man in den vorhergehenden Büchern Thema war, angeknüpft wird. Diesmal zB beim Thema Mummel. Ich mag diese kleinen Kerlchen und war wirklich gespannt, was es nun mit ihrer aktuellen Situation auf sich hat. Und ganz ehrlich, des Rätsels Lösung las ich dann mitten in der Nacht - da war es beinahe schon wieder gruselig :D Auch die Charaktere, die wir hier treffen (sowohl neue als auch alte) sind wahnsinnig toll gestaltet und jeder auf seine eigene Art faszinierend.

Auf Livie bin ich in diesem Band wieder besonders stolz, denn sie denkt mit, sie macht sich Gedanken, setzt sich für die Dinge ein die ihr wichtig sind und noch dazu ist sie, auch wenn sie ja tot ist, gewissermaßen selbstlos und bereit, jedem zu helfen, egal wie wenig das mitunter verdient zu sein scheint. Aber sie schafft es einfach auch immer wieder, alle zusammenzubringen. Es hat wirklich Spaß gemacht, hier mitzurätseln und die Geheimnisse aufzudecken, insbesondere auch was Zach angeht. Ich glaube der wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen. Und natürlich ist schon der Grundstein für neue Abenteuer gelegt.

Wer die Reihe bisher gerne mochte der wird auch an diesem 5.Band nicht vorbeikommen. Und ganz ehrlich: es lohnt sich. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es gar nicht aus der Hand legen konnte und ich denke, dem ein oder anderen von euch wird es genauso gehen.


Fazit:
★★★★★
Ach war das schön, endlich mal wieder mit Livie auf Reisen zu gehen. Wieder mal ist der Autorin ein tolles Abenteuer gelungen und ich bin mir beinahe sicher, dass das noch nicht das Ende für die Geschichten unserer Banshee ist. Volle 5 Sternchen samt Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2020

Ein wunderbarer Auftakt

Truly
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Meine Meinung:

Ach ja, ich komme einfach nie drumherum, wenn es etwas Neues aus dem Bereich New Adult gibt, bei dem ich mir von vorneherein sicher bin, dass es voller Liebe und Emotionen stecken wird. ...


Meine Meinung:

Ach ja, ich komme einfach nie drumherum, wenn es etwas Neues aus dem Bereich New Adult gibt, bei dem ich mir von vorneherein sicher bin, dass es voller Liebe und Emotionen stecken wird. So landete ich schlussendlich auch bei "TRULY" und was soll ich sagen: ich habe es beendet und ich liebe es auf jeden Fall! Es war Mitternacht, als ich die letzte Seite gelesen habe, denn ich konnte und wollte es einfach nicht aus der Hand legen. Die Geschichte um Andie, die neu nach Seattle kommt, und Cooper, den geheimnisvollen, attraktiven jungen Mann hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und ich kann euch versprechen, das Lesen lohnt sich definitiv.

Andie gehört auf jeden Fall zu den weiblichen Protagonisten, mit denen ich mich auf Anhieb identifizieren konnte. Sie plant gerne, ist nicht gerne unvorbereitet und hat einen leichten Hang zur Perfektion. Glücklicherweise ist meiner nicht so ausgeprägt, wie ihrer, da war ich beim Lesen dann doch mehr als froh. Als sie neu nach Seattle kommt, hat sie keinen Job, keine Wohnung und auch kein Geld, doch glücklicherweise landet sie ja in der Bar von Mason, der schlussendlich so ein bisschen zu einem Heiligen wird, denn er bietet ihr einen Ausweg nach dem anderen, so dass sie über kurz oder lang endlich in ein normales Leben starten kann. Und ganz ehrlich, I Love Mason. Dieser Charakter hat es mir seit der Ananas (wer das Buch liest wird die Anspielung verstehen ;) ) absolut angetan und er ist ein wahnsinnig faszinierender Kerl. Ich bin schon sehr gespannt, im nächsten Buch mehr über ihn zu erfahren, aber das nur mal so am Rande. Auf jeden Fall war mir Andie direkt sympathisch und seien es ihre Art an sich, ihr Charme oder einfach ihre inneren Monologe die mich zum Schmunzeln brachten, sie ist einfach toll, das muss man einfach so im Raum stehen lassen.

Tja und dann ist da ja noch Cooper. Mr Geheimnisvoll. Dass da etwas dahintersteckt, ist einem schnell klar, was es allerdings ist, erfährt man erst später. Ganz ehrlich, ich hatte da schon die wildesten Vermutungen, aber ich war da ein bisschen auf dem Holzweg. Was tatsächlich dahintersteckt, hat mich wahnsinnig berührt und emotional gepackt. Er tat mir richtig leid und sein Verhalten war daraufhin besser nachvollziehbar. Dabei bemüht er sich immer so wahnsinnig und will einfach nur die Menschen beschützen, die ihm wichtig sind.
Und so auch Andie, dabei hat er immer wieder Angst, dass es ihm nicht gelingt und bereits Kleinigkeiten lassen ihn in alte Muster zurückfallen. Dabei ist er wirklich charmant und mehr als einmal erwischte ich mich bei einem Seufzen, weil er wieder mal einfach toll war.

Das Buch lässt einen vollkommen abtauchen und man kann es gar nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal richtig drinnen ist. Kapitel um Kapitel verfliegt, eine Emotion jagt die nächste und es gibt auch etliche Stellen, an denen man einfach mal schmunzeln kann, insbesondere bei Andie. Dass die Kapitel zum Teil aus Andies, zum Teil aus Coopers Sicht geschrieben sind, ermöglicht tiefe Einblicke in beide Charaktere und erweitert den Blickwinkel des Lesers, was ich persönlich ja immer sehr gut finde. Die Geschichte ist vollkommen rund und passt von Anfang bis Ende. Ich bin sehr gespannt, was uns dann in den kommenden 2 Bänden erwartet und werde sie definitiv lesen. Ich freue mich schon jetzt darauf. Denn aktuell bin ich ziemlich sicher, dass sie mich genauso begeistern werden, wie der Auftakt!

Fazit:
★★★★★
Absolut verdiente 5 Sternchen gibt es für dieses Buch. Es war für mich einfach rundherum perfekt und ich freue mich schon sehr auf die Nachfolger und die jeweiligen Pairings, die uns dort noch erwarten. Absolute Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2020

Etwas zu viel Tempo aber dennoch gut

Never Let Me Down
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Meine Meinung:

Was ich direkt zu Beginn sagen muss, ist, dass die Autorin eine derjenigen ist, die mich mit ihren Büchern immer wieder in ihren Bann zieht. Ich habe schon einige davon gelesen und war ...

Meine Meinung:

Was ich direkt zu Beginn sagen muss, ist, dass die Autorin eine derjenigen ist, die mich mit ihren Büchern immer wieder in ihren Bann zieht. Ich habe schon einige davon gelesen und war jedes Mal aufs Neue geflasht, fasziniert und emotional berührt.
Auch bei "Never let me down" war ich direkt neugierig, was mich hier erwarten würde, denn der Klappentext klang direkt ansprechend und machte Lust auf die ganze Geschichte.

Protagonistin des Buches ist Rachel, die viel zu früh ihre Mutter verloren hat. Ihren Vater, den berühmten Rockstar Freddy Ricks, kennt sie nur von seiner Musik oder aus Magazinen, hat ihn jedoch nie persönlich getroffen. Das ändert sich schlagartig, als er beschließt, sie nun zu sich zu nehmen. Sie tritt in eine völlig neue Welt ein und lernt neue Menschen kennen und schnell ist nichts mehr so, wie es immer war und sie muss sich mit den Problemen des Erwachsenwerdens auseinandersetzen.

Die Grundlage der Geschichte fand ich sehr interessant. Die Thematik eines Elternteils, das erst eine Rolle spielt, wenn das andere nicht mehr da ist, ist ja nichts Neues. Spannend fand ich in diesem Fall, dass Rachel die ganze Zeit weiß, wer er ist und er auch von seiner Tochter weiß, aber ihre "Beziehung" besteht eher darin, dass sie in den Medien verfolgt, was er so macht.
Doch nachdem sie nun aufeinandertreffen entwickelt sich nach und nach tatsächlich eine Bindung zwischen ihnen und es war wirklich toll, das zu verfolgen. Er hat sich sehr bemüht und das wurde sehr gut rübergebracht. Und auch die kleinen Reibungspunkte, die natürlich trotz allem vorhanden sind, wurden sehr gut herausgestellt. Hier kommen insbesondere von Rachels Seite viele Emotionen ins Spiel, da sie sich oft Fragen stellt und die Hintergründe näher beleuchten will.
Sie ist oftmals von Ängsten und Zweifeln geplagt, was auch sehr stark darin verwurzelt ist, dass ihre Mutter ihr eingetrichtert hat, bloß nicht genauso wie sie direkt schwanger zu werden. Ich finde, damit wurde Rachel in eine gewisse Form gepresst und hat trotz all der Möglichkeiten, so etwas zu verhindern, einen gewissen Druck auf ihren Schultern lasten und das spürt man oftmals sehr deutlich, das wurde sehr gut dargestellt. Man merkt das vor allem in Hinblick auf ihren besten Freund Haze (der sich definitiv mehr mit ihr vorstellen könnte und im Gegensatz zu ihr keine Hemmungen hat), aber auch wenn es um Jake geht, den sie an ihrer neuen Schule kennenlernt.

Und ganz ehrlich: ich mochte Jake sehr gerne. Er ist so ein bisschen ein kleiner Nerd, aber einfach nur liebenswert. Er tat mir beinahe Leid, dass er bei Rachel oftmals ungewollt gegen eine Wand rannte, einfach nur, weil er die Hintergründe nicht verstand und keine Ahnung von ihren Beweggründen hatte.
Ich fand die Geschichte bzw das Buch selbst sehr schön und die Themen, die hier wichtig waren, wurden sehr gut herausgestellt. Sei es die Selbstfindung eines jungen Menschen, Probleme im Hinblick auf Beziehungen, familiäre Verhältnisse und der Umgang mit einer völlig neuen Welt. Am Anfang rechnete ich mit einem mächtigen Kollisionskurs, wenn Rachel plötzlich in diese bunte und von Geld geprägte Welt eintaucht, doch das war gar nicht so, was ich sehr gut fand. Die Emotionen standen im Vordergrund, was ich positiv hervorheben kann. Auch die Charaktere waren für mich an sich stimmig und sympathisch. Allerdings muss ich sagen, dass das Buch ein gewaltiges Tempo vorgelegt hat. Es gab ziemlich viele "Zeitsprünge" - teilweise nur im Hinblick auf wenige Tage oder Wochen, aber dadurch wirkte es dann doch etwas abgehackt. Dadurch ging ein wenig von der Tiefe des Buches verloren, die eigentlich immer präsent war. Auch bei den Charakteren wurde so einiges an Tiefgründigkeit eingebüßt, hier denke ich, hätte man ein bisschen mehr rausholen können.

Am Ende waren für mich dann noch nicht alle Fragen richtig geklärt, zb auch was das Konzert angeht, das Rachel besucht hat, ohne dass ihr Vater davon weiß. Hier hätte ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren, aber das blieb leider irgendwie offen. Vielleicht sollte das auch so sein, das weiß ich nicht. Alles in allem hat mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht und ich konnte sehr gut in der Geschichte versinken. Abgesehen von dem Tempo war es für mich ein sehr schönes Buch, auch wenn es nicht auf der selben Rangstufe steht, wie zb "The Ivy Years". Aber für sich alleine ist es definitiv in Ordnung.

Fazit:
★★★★☆
Das Tempo des Buches war zum Teil relativ rasant und gewisse Dinge kamen mir zu kurz, aber trotzdem fand ich es einfach schön und es hat mich gefesselt. Daher gibt es hier trotz allem 4 von 5 Sternchen!

  • Cover
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  • Charaktere