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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2020

Schöner Auftakt

Die Galerie am Potsdamer Platz
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Die Galerie am Postdamer Platz ist der Auftakt einer Trilogie die zwischen den Jahren des 1. und 2. Weltkrieges spielt, mitten im pulsierenden Berlin. Die Autorin hat einen angenehmen, gut zu ...

Die Galerie am Postdamer Platz ist der Auftakt einer Trilogie die zwischen den Jahren des 1. und 2. Weltkrieges spielt, mitten im pulsierenden Berlin. Die Autorin hat einen angenehmen, gut zu lesenden Schreibstil und vermittelt einem die Jahre in dieser Zeit auf eine glaubhafte Art und Weise. Das Buch hat keinen extremen Spannungsbogen, d.h. es ist nicht langweilig und langatmig aber weist auch keine besonders spannenden Abschnitte auf. Es lässt sich einfach gut lesen ohne Höhen und Tiefen und erzählt die Familiengeschichte der Familie Waldmann auch mit den unausgesprochenen Schattenseiten. Einerseits ist es glaubwürdig, wie die Unnahbarkeit und der Respekt gegenüber der Familienpatriarchin beschrieben wird, andererseits kann man sich nicht wirklich vorstellen, dass Alice Waldmann so ein ungezügeltes freies Sexualleben vor John hatte, wie sie es beschreibt.
Das Buch war ein nette Auftakt, ob ich allerdings bei diesem Schreibstil die weiteren zwei Bände der Trilogie lesen möchte bleibt noch offen. Dafür muss das zweite Buch von der Thematik her etwas zulegen damit mein weiteres Interesse dafür geweckt wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2020

Eine literarische Perle

Die Bagage
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Dieses Buch ist eine Perle, ein wunderbar geschriebenes Buch. Monika Helfert beschreibt die eigene Familiengeschichte auf eine unvergleichliche Art und Weise. Zum einen beruht die Geschichte ...

Dieses Buch ist eine Perle, ein wunderbar geschriebenes Buch. Monika Helfert beschreibt die eigene Familiengeschichte auf eine unvergleichliche Art und Weise. Zum einen beruht die Geschichte aus Erzählungen innerhalb der Familie, v.a. aus Erzählungen ihrer Tante Kathe. Ein Teil ist aber auch fiktiv, alles fügt sich gut und ja so könnte es gewesen sein. Sicher ist man sich nicht, Erinnerungen verschwimmen, manches hat man als Kind vielleicht nur so erlebt wie es erlebt werden sollte.

Das Hauptthema ist, dass die Großmutter ein Kind zur Welt brachte, bei dem man nicht sicher war, ob es tatsächlich vom Ehemann war oder nicht. Es handelt sich um die Mutter der Autorin. Das Buch beschreibt, wie es zu der Vermutung überhaupt gekommen ist, dass das Kind nicht vom Ehemann sein könnte. Damit verwoben, das menschliche Miteinander in dörflicher Gegend zur damaligen Zeit.

Schön beschreibt Helfert, die Zeit als ihre Onkel und Tanten alle Kinder waren und dann erwähnt sie später, was aus ihnen geworden ist. Hätte man das jeweils gedacht ?
Sie verbindet das Früher und das Später auf einzigartige Art und Weise. Es ist ein erzählerisches Kunstwerk. Ein Buch mit 160 Seiten, davon jede Seite lesenswert.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Leider nicht meine Reihe...

Das Ritual des Wassers
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Das Buch ist sehr intensiv und gut fundiert beschrieben. Auch die Geschichte beginnt spannend. Aber leider habe ich es für mich nicht geschafft dauerhaft in den Lesefluss zu kommen. Die Beschreibungen ...

Das Buch ist sehr intensiv und gut fundiert beschrieben. Auch die Geschichte beginnt spannend. Aber leider habe ich es für mich nicht geschafft dauerhaft in den Lesefluss zu kommen. Die Beschreibungen und Ausführungen waren mir oft zu langwierig und ich tat mich auch schwer mit den Zeitsprüngen. Ich frage mich auch, ob andere Leser nicht auch Schwierigkeiten haben mit den spanischen Namen und Rangbezeichnungen. Für mich ist das ein stetiges Geholpere. Ich tu mich tatsächlich leichter mit englischen oder französischen Begriffen, woran das auch immer liegen mag. Letzendlich war dieses Buch einfach zu zäh für mich zu lesen und ich werde die Reihe somit nicht weiter verfolgen. Das Buchcover fand ich sehr ansprechend und gut getroffen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.10.2019

Hamburg-Krimi

Treibland
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Ich bin zufällig auf diese Krimireihe um Adam Danowski von Till Raether gestossen und dachte mir- super eine Krimireihe, die in Hamburg spielt, das ist was für mich, da ich absoluter Hamburg-Fan bin. Till ...

Ich bin zufällig auf diese Krimireihe um Adam Danowski von Till Raether gestossen und dachte mir- super eine Krimireihe, die in Hamburg spielt, das ist was für mich, da ich absoluter Hamburg-Fan bin. Till Raether kannte ich schon seit einigen Jahren als Kolumneschreiber. Somit besorgte ich mir diesen ersten Band der Reihe.

Zu Beginn fand ich die Geschichte erzählerisch interessant und ich war gespannt. Dann ging es aber ziemlich zäh weiter- zu gut um das Buch wegzulegen aber doch nicht so packend um gezielt dran zu bleiben. Tja, was soll ich sagen- mich hat Till Raether leider mit diesem Krimi nicht erreicht. Ich habe das Buch dann doch nicht mehr beendet und mir das letzte Viertel geschenkt. Es war mir zu stark konstruiert und hat mich letztendlich erzähltechnisch leider nicht erreicht.

Warum der Titel Treibland ? Auch das hat sich mir nicht entschlossen, vielleicht wurde das am Ende aufgelöst und ich habe es verpasst. Somit werde ich diese Krimireihe nicht weiterlesen.

Veröffentlicht am 02.10.2019

Hatte andere Erwartungen

The Wonderful Wild
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Bei diesem Buch habe ich aufgrund des Klappentextes und einer Leseprobe tatsächlich etwas ganz anderes erwartet. Ich hoffte auf Eindrücke, Erlebnisse und Geschichten aus dem Leben in der Wildnis ...

Bei diesem Buch habe ich aufgrund des Klappentextes und einer Leseprobe tatsächlich etwas ganz anderes erwartet. Ich hoffte auf Eindrücke, Erlebnisse und Geschichten aus dem Leben in der Wildnis und Weite Afrikas, gerne auch Erfahrungen darüber was es mit einem macht und welche Inspirationen man fürs Leben erhält.
Dieses Buch erhält tatsächlich viele Inspirationen und Denkanstösse, dies aber hauptsächlich. Es ist geschrieben wie ein Ratgeber fürs Leben und für sinnsuchende Menschen bestimmt sehr ansprechend. Genau das hatte ich so aber nicht erwartet. Ich kann mir vorstellen, dass es tatsächlich ansprechend für junge Erwachsene ist. Aber leider nicht mehr für mich. Ich bin sehr offen für "Dinge zwischen den Zeilen" und auch für Lebenserfahrungen, aber irgenwie passt es für mich nicht zusammen- eine Endvierzigerin bekommt Lebensweisheiten von einer Anfangsdreissigerin ?! Das ist fast schon verkehrte Welt. Bitte versteht mich nicht falsch, ich lass mich gerne auch von jüngeren inspirieren, aber in diesem Fall funktioniert es bei mir einfach nicht, dazu habe ich halt auch schon zuviel erlebt und gehört, gerade eben weil ich offen für solche Dinge bin.
Dafür kann aber die Autorin nichts. Deshalb gebe ich trotzdem 4 Sterne, da das Buch wirklich sehr gut aufgebaut und geschrieben ist. Empfehlen würde ich es für 16-35 jährige.