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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2020

Der (fast) perfekte Auftakt der Forbidden Royals-Reihe

Silver Crown - Forbidden Royals
2

Meine erste Leserunde mit der Lesejury und ich bin total begeistert! Ich habe mir dafür definitiv das richtige Buch ausgesucht, denn Silver Crown ist wirklich der Hammer! Ich bin schon so gespannt auf ...

Meine erste Leserunde mit der Lesejury und ich bin total begeistert! Ich habe mir dafür definitiv das richtige Buch ausgesucht, denn Silver Crown ist wirklich der Hammer! Ich bin schon so gespannt auf Band zwei und drei und kann es kaum noch erwarten, bis endlich November ist.

Ich bin wirklich selten so schnell in eine Geschichte abgetaucht, wie bei Silver Crown. Bereits nach 20 Seiten konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen, er ist locker, leicht, authentisch und wirklich sehr detailverliebt.

Emilia war mir gleich zu Beginn schon total sympathisch. Ihren Zwiespalt, was das Könighaus anbelangt, konnte ich total nachvollziehen. Bereits nach ein paar Kapiteln merkt man schon, wie Emilia sich nach und nach mit der neuen Situation zu arrangieren versucht und über sich hinauswächst. Ich habe mir wirklich sehr gefreut, dass sie in diesem Chaos wenigstens Chloe kennengelernt hat, an die sie sich ein Stück weit wenden kann. Ich hoffe wirklich, dass sich diese in Band zwei oder drei nicht doch noch als Intrigantin erweist.

Mit Owen hatte ich irgendwie zu Beginn schon meine Probleme. Man merkt, dass er Emilia schon sehr lange kennt und sie beide beste Freunde sind, allerdings wird relativ schnell klar, dass sich Owen mehr erhofft. Von Emilia in seine Schranken verwiesen, hat Owen bei mir sämtliche Sympathien verspielt.

Carters Persönlichkeit wird erstmal als etwas schwierig beschrieben, allerdings wird auch hier relativ schnell klar, dass sich hinter seiner starren Fassade ein völlig anderer Mensch verbirgt. Bereits beim ersten Aufeinandertreffen von Emilia und ihm sieht man förmlich die Funken sprühen und obwohl er sich sehr abweisend verhält merkt man ziemlich schnell, dass der Grund dafür vielleicht nicht nur Abneigung ist. Die Chemie zwischen den Beiden ist sehr gut beschrieben, wobei ich es auch etwas schade finde, dass Carter seinen „großen Einsatz“ erst nach gut der Hälfte des Buches hat. Da die Geschichte aber ein Dreiteiler ist, wird da sicher noch eine ganze Menge mehr kommen.

Die Stimmung im Königshaus ist, wie soll man es anders erwarten, sehr eisig und von Intrigen durchzogen. Noch habe ich nicht ganz durchschaut, welches Spiel von den Akteuren gespielt wird und es bleibt auf jeden Fall spannend, was sich die Autorin für die nächsten beiden Bände ausgedacht hat. Und da die Geschichte noch weiter geht, war es auch nicht anders zu erwarten, dass Band eins mit einem fiesen Cliffhanger endet. Wer also am liebsten direkt wissen will, wie es weitergeht, der sollte sich noch bis November gedulden, da erscheint nämlich Band zwei der Reihe.

Ich kann es jetzt schon kaum noch erwarten, endlich weiterzulesen und werde mir die Folgebände mit Sicherheit schonmal vorbestellen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 16.07.2020

Die perfekte Parodie - auch für Fans des NA Genres

Can it be Love
1

Ich bin wirklich ein großer Fan von New Adult, aber dennoch rege ich mich manchmal tierisch über überzogene Klischees auf. Ich mag Klischees wirklich und ich bin auch der Meinung, jedes Buch kann ein kleines ...

Ich bin wirklich ein großer Fan von New Adult, aber dennoch rege ich mich manchmal tierisch über überzogene Klischees auf. Ich mag Klischees wirklich und ich bin auch der Meinung, jedes Buch kann ein kleines Klischee vertragen. Wenn diese allerdings zu häufig und vor allem völlig überzogen eingebaut werden, verliert die Geschichte auf einen Schlag die Glaubwürdigkeit. Das Buch danach noch ernst zu nehmen, ist für mich dann unheimlich schwierig. Umso witziger war dann Can it be Love, wenn bewusst mit den Klischees gespielt wird und diese einfach aneinandergereiht werden.

Das Buch ist einfach so witzig geschrieben und es wird tatsächlich kein Klischee ausgelassen, sodass ich nahezu in jedem Kapitel laut auflachen musste, weil ich genau so eine Szene schon mal in einem anderen NA Buch gelesen habe. Auch die kurzen Einschübe der Protagonistin, die ihr momentanes Collegeleben mit einem New Adult Buch vergleicht, waren wahnsinnig unterhaltsam.

Allie wird demnach überspitzt und wahnsinnig naiv dargestellt, die mal so wirklich gar kein Plan vom Leben hat. Can dagegen ist der absolute Bad Boy in Person (und die Geschichte mit seinem Spitznamen einfach der Hammer!!!). Und mal ehrlich? Wer könnte nicht einen so guten Freund wie Sam gebrauchen?

Es ist wirklich beeindruckend, wie schnell man ein Buch schreiben kann, wenn man sich nur die ganzen Klischees zusammensucht und aus diesen einen Roman bastelt. Und ich habe wirklich mit allem gerechnet… aber nicht mit diesem Ende (arme Allie).

Letztendlich hat mir das Buch auch gezeigt, wie schwierig es den Autoren manchmal fallen muss, etwas Neues zu erfinden, anstatt einfach nur unkompliziert auf eines der zahlreichen Klischees zurückzugreifen, denn davon gibt es mittlerweile wirklich massenhaft viele. Vielen Dank Geri und Rahel für dieses witzige Buch, das für mich aber definitiv auch (ein bisschen) lehrreich war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2019

zwei Wörter reichen: Too much

Still Broken
1

Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen. Hätte ich es allein gelesen, wäre es wohl spätestens nach 150 Seiten wieder im Regal gelandet.

Ich muss gleich dazu sagen, dass ich eigentlich kein Fan von ...

Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen. Hätte ich es allein gelesen, wäre es wohl spätestens nach 150 Seiten wieder im Regal gelandet.

Ich muss gleich dazu sagen, dass ich eigentlich kein Fan von so dünnen Büchern bin, weil ich der Meinung bin, dass hier einfach viele Aspekte und Handlungsstränge zu kurz kommen. Außerdem finde ich es immer schade, wenn man sich gerade erst in die Geschichte eingelesen hat und die dann schon gleich zu Ende ist. Bei diesem Buch muss ich sagen, dass ich froh war, dass es nicht noch mehr Seiten hatte. Obwohl dann die Handlung vielleicht nicht ganz so flach und oberflächlich gewesen wäre.

Zu Beginn wird man gleich in die Handlung geworfen, was ich normalerweise sehr begrüße. In diesem Fall allerdings ließ der Einstieg doch sehr viele Fragen offen. Es wird nur so mit Namen um sich geworfen, sodass ich ein paar Seiten zweimal lesen musste, um dahinter zu kommen, wer nun die Protagonisten ist, wer ihre Freunde und wer einfach nur zufällig auftaucht, weil ein WG-Casting abgehalten wurde.

Max lernt man das erste Mal auf einer Party kennen. Er wird sofort als absoluter Bad-Boy vorgestellt und Norah wird eindringlich von mehreren Seiten gewarnt (erinnert mich ein bisschen an Tessa und Hardin aus der After-Reihe, kann aber natürlich auch bloßer Zufall sein). Aufgrund der kurzen Seitenanzahl kann man natürlich keine ausführliche Kennenlernstory erwarten und so kommt es, wie es kommen muss und die beiden Protagonisten verlieben sich scheinbar von einer Sekunde auf die andere unsterblich ineinander. Damit jedoch noch nicht genug, sie beiden werden scheinbar von Pech verfolgt und so gleicht das Buch irgendwann eher einer Aufzählung von Schicksalsschlägen, die oberflächlich abgearbeitet werden. Immer wenn man denkt, schlimmer kann es die Beiden jetzt nicht mehr treffen, setzt die Autorin noch eins oben drauf und die Geschichte wird dadurch jedes Mal unglaubwürdiger. Ich will nicht zu viel verraten, weil ich hier nicht spoilern will (auch wenn ich das Buch absolut nicht empfehle), aber es werden wirklich ALLE Klischees bedient.

Insgesamt kann man das Buch in zwei Worten beschreiben: Too much. Der Klappentext und der Handlungseinstieg hatten für mich (trotz kleiner Ungereimtheiten) viel Potenzial, welches leider absolut nicht genutzt wurde. Von mir gibt es leider keine Leseempfehlung, Schade.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2021

Emma Scott hat wieder mal ein Meisterwerk geschaffen

Between Your Words
0

Auf Emma Scott ist einfach Verlass. Mit diesem Buch hat sie erneut ein Meisterwerk geschaffen, das nun für mich wohl zu den Lieblingsbüchern der Autorin gehört. Bereits die Leseprobe vorab hat mich schon ...

Auf Emma Scott ist einfach Verlass. Mit diesem Buch hat sie erneut ein Meisterwerk geschaffen, das nun für mich wohl zu den Lieblingsbüchern der Autorin gehört. Bereits die Leseprobe vorab hat mich schon komplett gefesselt und genauso ging es dann auch weiter. Der Schreibstil war wieder typisch Emma Scott und so war es auch nicht wirklich verwunderlich, dass ich das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen habe.

Nach den ersten 100 Seiten hatte ich kurzzeitig ein paar Bedenken, wie sich das Buch wohl entwickeln würde, wenn Thea nur fünf Minuten hat, um sich mit Jim zu unterhalten. Aber ich muss sagen, dass ich dem Buch mit jedem Kapitel mehr verfallen bin. Und mit jedem Kapitel wurde mir das Herz noch ein Stückchen mehr gebrochen.

Jims Gefühle waren so unglaublich authentisch und nah beschrieben, dass ich jedes Mal mit ihm mitgelitten habe und seine Hilflosigkeit, an Theas Situation etwas ändern zu wollen war herzzerreißend. Dass Emma Scott besonders im ersten Abschnitt überwiegend aus der Sicht des männlichen Protagonisten geschrieben hat, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Trotzdem waren es unter anderem Theas kurze Kapitel, die mich so richtig berührt haben – eine Gefangene in den eigenen Gedanken zu sein. Und trotzdem wirkt sie nach außen hin so lebensfroh, was es für mich nur noch schwerer gemacht hat, ihren Zustand zu akzeptieren.

Dieses Buch war so anders, als die Bücher, die ich bisher gelesen habe und ich habe wirklich jedes Kapitel davon geliebt. Nachdem mich Never Doubt zuletzt emotional nicht ganz abholen konnte (ich mochte es aber trotzdem sehr gerne), hat mich Between your Words komplett umgehauen. Nach diesem Buch freue ich mich jetzt noch viel mehr darauf, was wir dieses Jahr von Emma Scott erwarten können – wenn das überhaupt möglich ist.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 14.01.2021

Ich will auch in eine WG nach Plymouth ziehen!

A single kiss
0

Also erstmal ist das Cover einfach traumhaft. Auch der Tüll, der auf dem Cover mit eingearbeitet wurde, passt einfach perfekt zum Thema Mode in dieser Reihe.

Die Kapitel fand ich etwas zu lang, es wird ...

Also erstmal ist das Cover einfach traumhaft. Auch der Tüll, der auf dem Cover mit eingearbeitet wurde, passt einfach perfekt zum Thema Mode in dieser Reihe.

Die Kapitel fand ich etwas zu lang, es wird doch jedes Mal ein relativ langer Zeitraum abgedeckt. Jedoch stürzt man dadurch einfach total in die Geschichte und ich konnte mich dann nur noch schwer losreißen.

Ella wirkte zu Beginn der Handlung noch etwas verschlossen und trotzig, was anhand des Prologs jedoch auch wirklich kein Wunder ist. Das Thema Slut-/Webshaming nimmt mich einfach jedes Mal total mit. Sobald man aber richtig in die Geschichte startet und Ella in Plymouth ankommt, muss man sie einfach mögen. Sie strahlt eine solche Selbstsicherheit aus und ihre frechen und selbstbewussten Sprüche fand ich einfach super. Sie nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund.

Étienne fand ich von Beginn an unsympathisch. Zwar habe ich ihn nicht gleich gehasst, aber irgendwie hatte ich während des Prologs schon ein komisches Gefühl bei ihm. Dieses Gefühl hat sich im Laufe der Geschichte auch noch verstärkt und mit jedem Streit mochte ich ihn weniger, bis ich schließlich eine richtige Abneigung gegen ihn hatte. Das lag vielleicht aber auch ein Stück weit daran, dass man Callum einfach lieben muss und ich mir sehnsüchtig gewünscht habe, dass Ella endlich mit Étienne Schluss macht. :D

Obwohl Cal allein durch sein Aussehen den klassischen Bad Boy verkörpert, fand ich seine „Nicht-Bad-Boy“ Thematik wirklich sehr erfrischend. Endlich mal ein Protagonist, der von Anfang an weiß, was er will und dass er nichts unversucht lässt, um es zu bekommen. Seine Verbundenheit zu Val hat mich zunächst ein bisschen irritiert, und da ich Vals Geschichte bis jetzt noch nicht gelesen habe, konnte die Stimmen aber schon verstehen, die behaupteten, dass zwischen ihm und Val was laufen könnte.

Ellas WG fand ich einfach toll. Die vier Freundinnen sind so verschieden und trotzdem stehen sie sich nach kurzer Zeit schon so nahe, dass ich am liebsten auch nach Plymouth gezogen wäre. Dieses Buch hat mich tatsächlich überrascht und ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so in die Geschichte verlieben würde. Obwohl mich ausgehend vom Klappentext Vals Geschichte am meisten reizt, und ich nach diesem Buch am liebsten direkt mit Oxys Geschichte starten würde, werde ich als nächstes Wohl zu A Single Night greifen, da Libby in diesem Teil eher eine Randfigur war und dementsprechend jetzt meine Neugier geweckt wurde. :D

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere