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Veröffentlicht am 01.06.2021

Ursula Poznanski hat mich durch ihre Reihe “VANITAS” zur Thriller-Leserin gemacht

VANITAS - Rot wie Feuer
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"VANITAS - Rot wie Feuer" ist der dritte und letzte Band der VANITAS-Reihe. Von der Optik her passen die drei Bücher einfach perfekt zusammen. Und tatsächlich finde ich, dass von Band zu Band die Cover ...

"VANITAS - Rot wie Feuer" ist der dritte und letzte Band der VANITAS-Reihe. Von der Optik her passen die drei Bücher einfach perfekt zusammen. Und tatsächlich finde ich, dass von Band zu Band die Cover immer schöner wurden und der dritte Band somit mein absolutes Lieblingscover der Reihe hat.

Sagte ich noch vor etwa einem Jahr, das ich keine Thriller-Leserin bin, kann ich mittlerweile bestätigen: Ursula Poznanski hat mich durch ihre Reihe “VANITAS” zur Thriller-Leserin gemacht. Demzufolge fieberte ich dem dritten Band jetzt schon seit einigen Monaten entgegen und als er endlich da war, hatte ich regelrecht Angst, das er nicht meinen doch recht hohen Erwartungen entsprechen könnte.

Der Einstieg fiel mir dann aber doch auf den ersten knapp 25 Seiten tatsächlich eher schwer, weswegen ich vorab auch erst noch einmal zu Band 1 & 2 gegriffen habe, um wieder voll in der Geschichte drin zu sein und wirklich alle Details im Kopf und feinen Nuancen des sich langsam entwickelnden Plots zu haben. Das ist nämlich, wie ich finde, mit eines der ausschlaggebenden Gründe, wieso ich diese Reihe so sehr liebe: die Details und feinen Einzelheiten der Hintergrundgeschichte und wie sie Stück für Stück zusammengewoben werden.

In "VANITAS - Rot wie Feuer" erfahren wir nun endlich was wirklich in Frankfurt passiert ist und Carolin nimmt ihr Schicksal selber in die Hand. Sie spielt mit den ganz Großen und lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Im Vergleich zu den vorherigen Bänden hat der dritte Band eindeutig mehr Aktion, mehr Gewaltszenen und noch mehr Paranoia. Trotzdem empfand ich ihn teilweise als etwas langatmig. Es war ein ständiges vor und zurück und ich hatte das Gefühl Carolin tanz ein bisschen auf der Stelle, riskiert dann doch mit jedem Zug etwas (zu) viel und hat trotzdem nahezu immer "Glück" im Unglück und kommt jedes Mal irgendwie durch verquere Ereignisse davon. Dadurch verlor sich zwischenzeitlich bei mir ein wenig die Spannung der Handlung.

FAZIT: Für mich nicht der stärkste Band dieser grandiosen Thriller-Reihe, jedoch ein absolut würdevolles und spannungsgeladenes Ende.

*Ich habe das Buch wieder als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen herzlichen Dank an das Team vom Droemer Knaur Verlag.

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Veröffentlicht am 01.06.2021

interessante Kombination aus Science Fiction und Fantasie-Elementen.

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
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Wer hätte das gedacht, ich bin tatsächlich fertig - nach Monaten endlich, endlich!

EDIT:
Sage und schreibe 3 Mal habe ich von vorne begonnen, da ich es 2 Mal nach knapp 100 Seiten immer abgebrochen hatte. ...

Wer hätte das gedacht, ich bin tatsächlich fertig - nach Monaten endlich, endlich!

EDIT:
Sage und schreibe 3 Mal habe ich von vorne begonnen, da ich es 2 Mal nach knapp 100 Seiten immer abgebrochen hatte. Aber: third time's a charm. Und nach den ersten 150 Seiten konnte und wollte ich dann auch nicht mehr aufhören. Wer hier ebenfalls Probleme hat dran zu bleiben, da es mit über 800 Seiten doch schon ein eher Zeitaufwendiges Lesevergnügen ist, ist mit dem Hörbuch wirklich sehr, sehr gut bedient. Ich habe immer abwechselnd gelesen und gehört um stetig am Ball zu bleiben. Obwohl ich also zu Anfangs große Einstiegsprobleme hatte, ist mir das Buch nach wie vor einfach so stark im Kopf geblieben, dass ich auch jetzt noch oft an die Geschichte denken muss und von Tag zu Tag mehr darüber sinniere, mich noch einmal in die knapp 32 Stunden Hörvergnügen zu stürzen.

EDIT: RE-READ 21.05.21
C.Paolini ist sicherlich vielen bekannt und ich bin sicherlich eine der wenigen, die die Eragon-Reihe nicht gelesen hat. Weswegen ich wenig bis keine Erwartungen an “Infinitum” hatte.

Das Buch ist meiner Meinung nach eine interessante Kombination aus Science Fiction und Fantasie-Elementen.

Ich glaube, dass das Buch tatsächlich nicht für jede Person geeignet ist. Zumindest würde ich es nicht jedem einfach so empfehlen. Zum einen gibt es eine übergroße Anzahl von Charakteren nd mir viel es manchmal auch schwer zwischen den einzelnen Charakteren in den schnelleren Szene zu unterscheiden. Kira schließt auf ihrer Reise viele Freundschaften und Allianzen, die der Geschichte rund um das Überleben der Menschheit, sehr viel Humor, Emotionen und Charme geben. Eine meiner Lieblingsfiguren ist Gregorovich, die Schiffspersona (wird als eine Art übergroßes, weiterentwickeltes menschliches Gehirn beschrieben), der die Systeme auf der Wallfish überwacht & steuert. Seine Unterhaltungen mit Kira sind einfach urkomisch; klassischer trockener Humor, der die Geschichte gut auflockert, aber auch nicht jedem zusagen wird.
Zum anderen gibt es (sehr) viele Weltraumschlachten zwischen Menschen, Jellies und Nachtmaren, die mit allen möglichen futuristischen, mir unvorstellbaren Waffen ausgetragen werden. Zusätzlich gibt es aber auch viele andere Science-Fiction-Elemente wie FTL-Reisen, Kryoschlaf, genetische Manipulation und Nano-Technologien zur Produktion von Supermenschen, Antimaterie-Kraftstoff und vieles mehr.
Wer solche High-Si-Fi Geschichten mag, kommt hier definitiv auf seine Kosten, denn C.Paolini geht wirklich bis ins kleinste Detail um die Konzepte dem Leser nahezubringen, zu erklären und vorstellbar zu gestallten. Daher hat das Buch auch teilweise seine Längen, wenn es um die Beschreibung von Theorien und Technik geht. Mir persönlich hat das Buch beim zweiten Mal Lesen deswegen auch um einiges besser gefallen, da ich mir mehr auf den Plott konzentrieren konnte und mit der Welt und den einzelnen Elementen, die vielleicht schwieriger zu verstehen waren, bereits vertraut war.

FAZIT: Alles in allem ist “Infinitum” aber auf jeden Fall die Zeit wert. Obwohl dies kein perfekter Roman war, bin ich beeindruckt von der unglaublichen detaillierten Arbeit, die hier rein geflossen ist. Ich schließe nicht aus, dass ich es in Zukunft auch noch ein drittes oder viertel Mal lesen bzw. hören werden.

* Ich habe das Buch bei Droemer Knaur gewonnen.

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Veröffentlicht am 01.06.2021

wenn man solche Freunde hat, dann brauch man im Leben auch keine Feinde mehr...

The Music of What Happens
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Ok, where to start...

Seit Tagen sitze ich vor dem fast leeren Word-Dokument zu der Rezension von “The Music of What Happens”. Ich habe das Buch vor nun fast 2 Wochen beendet und ich schaffe es irgendwie ...

Ok, where to start...

Seit Tagen sitze ich vor dem fast leeren Word-Dokument zu der Rezension von “The Music of What Happens”. Ich habe das Buch vor nun fast 2 Wochen beendet und ich schaffe es irgendwie nicht meine Gedanken zu Papier zu bringen, da ich zu diesem Buch so viele mixed feelings habe. 🥴 Einerseits beschäftigt es mich definitiv, was natürlich ein gutes Zeichen ist, auch wenn ich nicht glaube, dass das die primäre Intension des Romans war. Ich finde es immer sehr bereichernd, wenn mich ein Buch (ob gut oder schlecht) noch länger beschäftigt und ein bisschen Staub in meinem Kopf aufwirbelt. Aber auf der anderen Seite gab es einfach Punkte, die ich in der Handlung nicht verstanden habe, bei denen ich kein gutes Gefühl beim Lesen bekommen habe und das Buch teilweise sogar abbrechen wollte. Bei mir sind so viele Fragen aufgekommen zu diversen Themen und besonders zu der Frage, was gefällt mir eigentlich an allgemeinen Handlungen und Twists in Büchern, welche Prämisse muss ein Buch haben um als 3, 4 oder 5 Sterne Buch für mich einsortiert zu werden.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass das Buch wahrscheinlich nichts für mich war, aber mit Sicherheit seine Zielgruppe und LEserschaft hat und ich zumindest sehe bzw. verstehe, wieso man es gegebenenfalls sogar sehr gut finden kann. Ich fand einige Twists nicht OK, da Enthüllungen genutzt wurden oder schlimme Situationen klein gemacht wurden, um die Geschichte voran zu bringen und das sitzt einfach nicht gut bei mir. Zudem muss man auch sagen, wenn man solche Freunde hat, dann brauch man im Leben auch keine Feinde mehr...

FAZIT: Das Buch hat grundsätzlich so einige seltsame Fragen aufgewirbelt, die mich mit einem unguten Gefühl zurück lassen.

*Das Buch wurde mir in Buch-Format als Rezensionsexemplar im Rahmen der Blogger Jury zur Verfügung gestellt.

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Veröffentlicht am 01.06.2021

solide Fortsetzung der Geschichte

Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne
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“Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne“ von Isabell May ist der zweite und somit finale Band einer Dilogie.

Vorab: Um nach Möglichkeiten keine Spoiler in meine Rezension zu integrieren, verzichte ...

“Shadow Tales – Die dunkle Seite der Sonne“ von Isabell May ist der zweite und somit finale Band einer Dilogie.

Vorab: Um nach Möglichkeiten keine Spoiler in meine Rezension zu integrieren, verzichte ich darauf den allgemeinen Plot aus dem ersten bzw. zweiten Band wiederzugeben, sondern werde hier lediglich mein Lese-Erlebnis schildern.

Wie auch schon bei dem ersten Band, hatte ich mit dem Einstieg in das Buch so meine Schwierigkeiten. Da mir nach den ersten 2 Kapiteln die Vorgeschichte, insbesondere das Ende des ersten Bandes, immer noch nicht präsent war, musste ich letztendlich doch noch einmal zu dem ersten Band greifen, um überhaupt in "Die dunkle Seite der Sonne" einsteigen zu können. Im Endeffekt was dies wirklich die beste Entscheidung für mich, denn Band 2 fängt direkt da an, wo Band 1 aufhört und so einige Details der Geschichte waren mir einfach nicht mehr bewusst. Trotzdem war ich nach den ersten 100 Seiten von "Die dunkle Seite der Sonne" immer noch nicht mit der Fortsetzung warm geworden und empfand die Reise von Lelani, Haze und Kyran zumal etwas langatmig und vorhersehbar. Die Dynamik der drei Charaktere verwirrte mich zunehmen, da ich den Konflikt, der in Lelani bzgl. ihrer zwei Anwärter zu kämpfen schien, absolut nicht nachvollziehen konnte. Ich bin jedoch im Grunde auch grundsätzlich einfach kein großer Fan von klassischen Dreiecks-Geschichten, was natürlich dazu beiträgt, dass mir dieser Aspekt im Buch nicht unbedingt zusagt.
Ich kann aber sagen, dass ab der Hälfte des Buches die Geschichte endlich richtig an Fahrt aufnimmt, auch wenn sie teilweise ein wenig vorhersehbar war, habe ich gerade den neuen kulturellen Aspekt sehr genossen und gerade diese Art von Hintergrundinformationen zu den Welten und den Magiesystemen hat mir unglaublich gut gefallen.

FAZIT: Ich finde "Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne" ist eine solide Fortsetzung der Geschichte und empfand sowohl die Entwicklung der Charaktere, als auch das Ende als sehr gelungen.

* Das Buch wurde mir in Buch-Format als Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe im Rahmen der Blogger Jury zur Verfügung gestellt.

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Veröffentlicht am 01.06.2021

magische Anziehungskraft zu der Nacht

Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde
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“Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde“ von Isabell May ist der erste Band einer Dilogie. Es wurde mir in Buch-Format als Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe im Rahmen der Blogger Jury zur Verfügung ...

“Shadow Tales – Das Licht der fünf Monde“ von Isabell May ist der erste Band einer Dilogie. Es wurde mir in Buch-Format als Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe im Rahmen der Blogger Jury zur Verfügung gestellt und ist mein erstes Buch aus dem ONE-Verlag, wird aber definitiv nicht mein letztes sein.

Zu Anfang möchte ich gern auf das unglaublich tolle Cover aufmerksam machen. Es sieht nicht nur wunderschön aus, hat eine tolle Farbe und dezente Glitter-Akzente, sondern hat auch eine unglaublich tolle, weiche Haptik durch das soft-touch Hardcover. Solche kleinen Details machen ein Buch für mich zum absoluten Lesegenuss.

Lelani wuchs wohlbehütet, glücklich und zufrieden bei ihrer Ziehmutter am Rande eines sehr kleinen Dorfes auf. Doch schon immer verband sie eine magische Anziehungskraft zu der Nacht und den fünf Monden. Verstanden hat sie diese Bindung jedoch nie so wirklich, bis sie zusammen mit ihrem besten Freund Haze an ihrem 18. Geburtstag um Mitternacht eine unglaubliche Entdeckung macht und sie beide beschließen, dass Dorf zu verlassen um dem Geheimnis um Lelani’s Herkunft auf den Grund zu gehen.

Ich brauchte für das Buch sage und schreibe drei Anläufe um weiter als bis zur Seite 50 zu gelangen und das hatte absolut nichts mit der Geschichte an sich zu tun, sondern mit dem eher ungewöhnlichen Schreibstil. Irgendwie kam ich mit dem Schreibstil nicht wirklich zurecht, ich wurde einfach nicht warm und kam in keinen richtigen Lesefluss. Dadurch musste ich die eine oder andere Seite nochmal lesen um alle Informationen der Geschichte aufzunehmen. Nach dem dritten Anlauf hat die Geschichte mich jedoch mehr gepackt. Kaum hatte ich die ersten 100 Seiten in einer Sitzung gelesen, war ich tief in der Geschichte gefangen und wollte das Buch gar nicht wieder aus der Hand legen. Doch dann kam ich wieder irgendwann an einen Punkt, wo die Geschichte für mich absolut vorhersehbar wurde und mir einige, nicht so dezente, Referenzen zu anderen Märchen einfach ein bisschen absurd vorkamen. Nichtsdestotrotz bin ich froh dem Buch immer wieder eine Chance gegeben zu haben, denn auch wenn es für mich kein Highlight war, fand ich die Idee doch sehr solide. Isabell May hat hier eine interessante Geschichte geschaffen und auch wenn mir nicht alle Aspekte gefallen haben, fand ich manche Momente und Szenen durchaus sehr schön und emotional. Die Welt an sich ist gigantisch und hätte sicherlich noch einiges mehr zu bieten, allein durch diesen Zwiespalt der Magie.

FAZIT: Ich bin durchaus trotz Anlaufschwierigkeiten gespannt auf den zweiten Band, da ich mir erhoffe ein bisschen mehr Hintergrund zu dem magischen Konflikt zu erfahren.

* Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Lübbe Verlag zugeschickt bekommen. Vielen herzlichen Dank an das Team der Blogger Jury.

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