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Veröffentlicht am 12.04.2022

Enttäuschender Abschluss für eine enttäuschende Reihe

Mystic City, Band 3: Schatten der Macht
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Im Grundgedanken dieser Reihe liegt so so viel Potential und damn, ist da viel verloren gegangen. Ich hab's in den andern Rezensionen schon deutlicher emotionaler und enttäuschter angedeutet, aber dieses ...

Im Grundgedanken dieser Reihe liegt so so viel Potential und damn, ist da viel verloren gegangen. Ich hab's in den andern Rezensionen schon deutlicher emotionaler und enttäuschter angedeutet, aber dieses Buch und alles daran fühlt sich lieblos an. Der Schreibstil vermittelt nichts, keine Emotionen, keine Spannung, keine Gefühle.
Die Protagonistin ist die Anstrengung in Person, wechselt zwischen ihren Typen hin und her, aber man versteht nicht warum mittlerweile (und doch eigentlich schon immer?) Typ 3 ihre große Liebe ist. Und dann vielleicht doch wieder Typ 2? Aber eigentlich ja doch Typ 3 weil sie Typ 2 in den letzten Bänden doch nie geliebt hat (obwohl da 90% draus bestanden, dass sie ihn angeschmachtet hat und beleidigt war, wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommen hat.
Die Welt ist lieblos ausgearbeitet und wie der Plot und die Probleme in diesem Band aufgelöst werden war für mich leider unfassbar enttäuschend.

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Veröffentlicht am 12.04.2022

Dystopie oder doch eher Trash TV?

Mystic City, Band 2: Tage des Verrats
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Ein bisschen Trash TV in Buchform & Band 2 kann da perfekt mit Band 1 mithalten [auf die schlechte Art].

Wie kann eine Protagonistin so naiv & anstrengend & egoistisch sein? Like Girl, dein Typ 2 hat ...

Ein bisschen Trash TV in Buchform & Band 2 kann da perfekt mit Band 1 mithalten [auf die schlechte Art].

Wie kann eine Protagonistin so naiv & anstrengend & egoistisch sein? Like Girl, dein Typ 2 hat grad seine Mutter verloren & ist Rebellenanführer, er kann nicht 24/7 deine Hand halten. Deswegen seine Freunde & sich selbst zu gefährden, fast was mit seinem besten Freund anzufangen & was für interessante Ideen sie sonst noch hat, sind wohl perfekt dazu geeignet, Größe & Reife zu zeigen [nicht]. Sie ist die Dramaqueen in Person, weil sie keine Beachtung von jemandem kriegt, dessen einziges Merkmal aus "heiß" & "attraktiv" besteht & ihre große Liebe ist [ wäre da nicht Typ 3, der ja auch attraktiv ist, aber anders attraktiv], nicht zu vergessen ihren Hass für Typ 1, dessen Charakter immerhin aus "heiß, attraktiv & scheiße" besteht.

Es gibt Laserstrahlen aus dem Mund, Iron-Man-Moves & eine Welt, die sich ein bisschen lieblos anfühlt, als hätte man alle erfolgreichen Dystopien durcheinanderwürfelt & nicht erklärt. Und einen Schreibstil, der sich wie ein Wikipedia-Artikel anfühlt, wo sind die Gefühle? Emotionen? Spannung? 🌚

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Veröffentlicht am 12.04.2022

Leere Worte, verlorenes Potential & leider eine große Enttäuschung

Sein Name war Annabel
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Es tut mir weh, diesem Buch nur so wenig Sterne zu geben und am Liebsten würde ich mehr Sterne auswählen. Vielleicht ist das Buch für jemand anderen genau richtig, aber für mich war es das leider nicht. ...

Es tut mir weh, diesem Buch nur so wenig Sterne zu geben und am Liebsten würde ich mehr Sterne auswählen. Vielleicht ist das Buch für jemand anderen genau richtig, aber für mich war es das leider nicht.

Ich bin mit unendlichen Erwartungen und viel Vorfreude an dieses Buch hineingegangen. Ein Buch, dass sich mit Intersexualität und Rollenbildern, mit Selbstfindung und Identität beschäftigt. Für mich klang das perfekt. Und dann kam der Rest vom Buch und ich bin ein wenig enttäuscht.

Wir begleiten Wayne/Annabel, als hermaphrodit geboren, dessen Vater darauf besteht, dass Kind als Jungen aufwachsen zu lassen. Als Wayne. Doch die Mutter und eine eher seltsame Nachbarin, behandeln das Kind heimlich wie ein Mädchen. Die Nachbarin benennt Wayne "Annabel", nach ihrer verstorbenen Tochter und baut eine beinahe zu enge Beziehung zu Wayne/Annabel auf, die sich durch das gesamte Buch zieht.
Wir begleiten Wayne/Annabel beim Erwachsen werden. Bei den Schwierigkeiten. Beim "Herausfinden" der Intersexualität. Beim Umgang damit. Beim "wer bin ich eigentlich".

Aber im Endeffekt sagt das Buch kaum etwas. Es wird angedeutet. Es passiert etwas wichtiges, interessantes, relevantes, was in einem Satz abgehandelt wird, damit es danach 10 Seiten um Kartoffeln oder Brücken oder Vögel oder random Personen ohne Bedeutung für die Story geht.

Mir hat leider nicht gefallen, dass die Rollenbilder in diesem Buch verstärkt, statt aufgebrochen werden. Es ist eine Art "Wayne singt gerne, das muss das innere Mädchen sein" und eine Art "Wayne mag Synchronspringen, das muss das innere Mädchen sein". Und ja, in dem Fall war es vermutlich auch Annabel, weil Wayne eben (auch) ein Mädchen ist, aber mir persönlich hat dieses "Jungs sind knallhart" und "Mädchen mögen rosa Häschen" einfach nicht gefallen.
Und ja, natürlich spielt es zu einem Zeitraum, wo das die Mehrheit der Menschen gedacht hat. Und ja, deswegen ist das auch verständlich. Aber nach dem Klappentext, nach der Thematik, nach dem Konzept des Buches bin ich wohl mit der völlig falschen Erwartung hieran gegangen, dass es hier auch mal gegen die Rollenbilder vorgegangen wird.

Das Buch konnte mich leider kaum fesseln, einfach weil die meiste Zeit Dinge passiert bzw. nicht wirklich passiert sind. Es kam so viel vor, was einfach für mich persönlich nicht interessant und relevant war und von dem ich auch einfach nicht verstehen konnte, weshalb sie hier thematisiert wurden.

Über Intersexualität habe ich in dem Buch kaum etwas gelernt. Oder erfahren. Denn immer wenn es darum ging, so war das nach zwei Sätzen vorbei und es ging wieder um Postkarten mit Brücken oder Kartoffeln oder was auch immer.
Für mich hatte das Buch eigentlich eine Art "so könnte es passiert sein" oder "hier geht es um reale DIng" Faktor. Dass in diesem Buch dann im Zusammenhang mit Intersexualität falsche Fakten beschrieben wurden, finde ich einfach ein absolutes No-Go. Ich glaube für viele, ist dieses Buch eine Art erster Umgang mit der Thematik und dann Behauptungen einzuwerfen, die sich nach kurzer bzw. langer Google-Suche als falsch herausstellt.

Es tut mir wirklich weh, das Buch nicht gut zu bewerten und es fällt mir wirklich nicht leicht, aber das Buch war eindeutig nicht mein Fall und hat mich maßlos enttäuscht.

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Veröffentlicht am 05.01.2023

mein erster murakami. und mein letzter.

Naokos Lächeln
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das war mein erster murakami. und wohl auch mein letzter. ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so froh war, ein buch beendet zu haben, aber omg, was bin ich froh, dass es vorbei ist.

ich finde, es ...

das war mein erster murakami. und wohl auch mein letzter. ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so froh war, ein buch beendet zu haben, aber omg, was bin ich froh, dass es vorbei ist.

ich finde, es klingt nett. "naokos lächeln - nur eine liebesgeschichte". der klappentext klingt ganz gut, booktok scheint teilweise begeistert zu sein und murakami ist jemand, um dem man in der buchwelt einfach nicht drum herum kommt. but that was not it.

1. die deutsche titelauswahl. i'm sorry. aber wenn es im klappentext noch "nimmt er a oder b" heißt, der titel aber schon nach einer der personen benannt ist, warum macht ihr das dann überhaupt? nur um mit der story noch mehr verwirrung zu stiften? und warum ihr lächeln? i don't get it.
2. "nur eine liebesgeschichte". dieses buch ist alles. außer einer liebesgeschichte. oder zumindest nicht meine art an liebesgeschichte, denn irgendwie war da für mich keine liebe.
3. die weiblichen charaktere. ich hatte schon vorher gelesen, dass murakami keine guten frauencharaktere schreibt. und jetzt weiß ich, dass das stimmt. und HILFE. die frauen bestehen daraus, dass sie weiblich sind. dass sie unbedingt mit dem hauptcharakter schlafen wollen. und dass sie nackt ganz und schuldig sind. dass sie naiv sind. und kindlich. und nackt. und mit ihm schlafen wollen (ja ich wiederhol mich. aber das ist literally das einzige, wofür die frauen da sind)
4. das okay-sein mit einem vergewaltiger befreundet zu sein. so nach dem motto "find ich nicht geil, aber passt schon". wtf.
5. die absolut unerotischsten erotischen szenen. einfach nein.
6. sexuelle missbrauchsszenen und man hat das gefühl, die charaktere turnt das auch noch an. yay. oder eher nay.
7. klar. es ist völlig normal, dem foto seines toten vaters seine intimstellen zu zeigen. daddy issues auf einem ganz neuen level.

falls die sieben gründe noch nicht klar machen, warum das buch nicht mein fall war, hier weitere gedankenschnipsel: die charaktere sind unsympathisch. so richtig. ich hab mich durchgehend unwoh gefühlt beim lesen, aber das war nicht der sinn (bei "dunkle vanessa" beispielsweise soll man sich unwohl fühlen, aber "norwegian wood" ist ja scheinbar eine ganz normale deprimierende lovestory). der hauptcharakter ist literally so gut im bett, dass eine seiner girls danach nie wieder mit jemand schlafen will. noch nicht mal mit ihm. okay. alles klar.

ich hab mir für dieses jahr vorgenommen, ein bisschen ehrlicher zu bewerten. denn 2022-ella würde dem buch 2 sterne geben. einfach weil ich es nicht mochte, aber war ja nicht so schlecht. aber ehrlich gesagt? es war so schlecht. mir hat nichts! gefallen und ich hab es wirklich versucht. hatte wirklich das gefühl, dass mich das thema, die vibes, alles, ansprechen würde. aber here we go. flop nr. 1 im jahr 2023

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