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Veröffentlicht am 22.01.2023

Spannender Fall

Der Totentanz zu Freiburg
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Inhaltsangabe:

Der neue Band der beliebten historischen Krimi-Reihe: Armenapothekerin Serafina ermittelt in Freiburg.

September 1419: Armenapothekerin Serafina und Stadtarzt Adalbert Achaz sind glückliche ...


Inhaltsangabe:

Der neue Band der beliebten historischen Krimi-Reihe: Armenapothekerin Serafina ermittelt in Freiburg.

September 1419: Armenapothekerin Serafina und Stadtarzt Adalbert Achaz sind glückliche Eltern der einjährigen Kathrin. Gemeinsam schauen sie sich ein Possenspiel auf dem Michaelismarkt an, in dem Serafinas Sohn Vitus die Magd spielt. Grell geschminkt und mit einer roten Perücke verkleidet, verfolgt die Magd mit einem Brotmesser in der Hand im Stück einen Bauern. Das Publikum duckt sich lachend weg, die Magd flieht von dannen. Dann folgt der Schock: Ein Zuschauer liegt da, mit einem Messer in der Brust. Es ist der reiche Gerbermeister Oblathus. Damit beginnt ein ganz persönlicher Albtraum für Serafina.

Leseeindruck:

Die Autorin Astrid Fritz ist von je her der Garant für packende und authentische Historische Romane.
So fesselt auch dieser 7. Band der Serafina-Reihe, die ich bereits chronologisch gelesen habe.
In diesem Band gerät Serafinas Sohn Vitus unter Verdacht, während eines Possenspiels auf dem Michaelismarkt den Mord an einen Ratsherren begangen zu haben. So bleiben Serafina und ihrem Mann nichts anderes übrig, als den Fall zu lösen um Vitus vor dem sicheren Tod am Galgen zu retten…

Nicht nur Serafina und ihr Mann Adalbert wissen natürlich, dass Serafinas Sohn unschuldig ist, sondern auch dem Leser liegt es nahe, dass Vitus die Schuld in die Schuhe geschoben bekommt. Aber wer ist der tatsächliche Drahtzieher und warum musste der Ratsherr sterben und wie werden die beiden den Fall lösen…. Alles ist mehr als spannend, dabei fühlt man sich noch in das altertümliche Freiburg, das ist in der heutigen Zeit sehr gut kenne, versetzt. Das hinten anhängige Glossar mit altertümlichen Begriffen ist sehr hilfreich inhaltlich alles zu verstehen. Vorne findet der Leser ein Namenregister in dem die Personen auch vorgestellt werden, so können auch Quereinsteiger sich gut in die Handlung einfinden.

Das Cover passt perfekt in die Serafina-Reihe und ist wunderschön gestaltet.


@ esposa1969

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Veröffentlicht am 17.12.2022

Spannender Fall

Ruhe sanft im Fichtelgebirge
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Inhaltsangabe:

Packend, erschütternd und düster-atmosphärisch. Auf einer Fahrt Richtung Fichtelgebirge bleibt Kommissar Breuers Wagen bei dichtem Nebel in einem Waldstück liegen. Hinter dem Wald, zwischen ...

Inhaltsangabe:

Packend, erschütternd und düster-atmosphärisch. Auf einer Fahrt Richtung Fichtelgebirge bleibt Kommissar Breuers Wagen bei dichtem Nebel in einem Waldstück liegen. Hinter dem Wald, zwischen angrenzenden Feldern, stößt er auf einen verlassenen Bauernhof, doch statt des erhofften Telefons findet Breuer darin zwei mumifizierte Tote. Kurz zuvor ist aus der Justizvollzugsanstalt Bayreuth ein Häftling entflohen – verurteilt wegen Mordes an zwei Personen, deren Leichen nie gefunden wurden. Ehe Breuer auf die Situation reagieren kann, wird er überwältigt und in einen Keller gesperrt. Ist er auf den Täter von damals gestoßen?


Leseeindruck:

Mit „Ruhe sanft im Fichtelgebirge“ von Autorin Jacqueline Lochmüller liegt ein lesenswerter und spannender Regionalkrimi vor. Nach „Tod im Fichtelgebirge“ und „Zappeduschder“ ist das nun bereits der 3. Krimi rund um das Ermittlerduo Kristina Herbrich und Konrad Breuer.

Der Klappentext verrät bereits, dass zwei Leichenfunde dem Kriminalbeamten Konrad Breuer Rätsel aufgeben.
In welchem Zusammenhang stehen diese mit einem flüchtigen Straftäter? Sind sie dessen Opfer? Und zu allem Übel gerät er selbst in höchste Gefahr….

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, da er alles bietet, was einen guten Krimi ausmacht: Ausgefeilte Charaktere, atmosphärischer Lokalkolorit und ein straff gespannter Spannungsbogen von Anfang bis Ende.
Der Schreibstil liest sich angenehm kurzweilig. Mit 333 Seiten ist dieser Kriminalroman nicht zu langatmig.
Das Cover wirkt schön unheimlich und auch irgendwie unheimlich schön. Sehr gerne vergebe ich volle Sternenzahl.

@ esposa1969

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Veröffentlicht am 29.11.2022

Stiers 3. Fall

Tod auf der Kokerei
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Inhaltsangabe

Ein Kriminalroman mit viel Atmosphäre, viel Regionalkolorit und einer charismatischen Ermittlerin.

Eine Tote treibt im Wasser des Werksschwimmbads auf Zeche Zollverein. War es Selbstmord ...

Inhaltsangabe

Ein Kriminalroman mit viel Atmosphäre, viel Regionalkolorit und einer charismatischen Ermittlerin.

Eine Tote treibt im Wasser des Werksschwimmbads auf Zeche Zollverein. War es Selbstmord oder Mord? Ex-Hauptkommissarin Frederike Stier muss für Aufklärung sorgen, denn bei der toten Frau handelt es sich um die Tochter eines alten Freundes. Immer tiefer gräbt sie sich in die Vergangenheit des Opfers und stellt bald fest, dass die Menschen wie eine Kokerei sind: Sie haben eine weiße und eine schwarze Seite ...



Mein Leseeindruck:

Mit „Tod auf der Kokerei“ liegt dem Leser nach „Kohlenwäsche“ und „Doppelbock“ nun der 3. Band rund um Ex-Hauptkommissarin Frederike Stier vor. Zwar habe ich beider Vorgängerbände gelesen, aber dazwischen lagen soviel andere Fälle, dass ich mich erst wieder orientieren musste, aber schnell wieder warm wurde mit der Protagonistin und dem Schreibstil des Autors.

Er Autor Thomas Salzmann schafft es mich gleich wieder zu fesseln und den Spannungsbogen von Anfang bis Ende straff gespannt zu halten. Alles wird sehr bildhaft und gut vorstellbar mit viel Lokalkolorit beschrieben. Auf 350 Seiten kam keine Sekunde Langeweile auf. Auch das Cover ist sehr schön gestaltet.

Ich freue mich schon auf Band 4 und einen neuen fesselnden Fall.



@esposa1969

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Veröffentlicht am 20.11.2022

Spannender Gardasee-Krimi

Commissario Conti und der Tote im See
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Inhaltsangabe

Während einer morgendlichen Bootsfahrt zur Isola del Garda entdeckt eine Familie einen unter der Wasseroberfläche treibenden Körper. Offenbar handelt es sich bei dem Toten um einen Ranger ...

Inhaltsangabe

Während einer morgendlichen Bootsfahrt zur Isola del Garda entdeckt eine Familie einen unter der Wasseroberfläche treibenden Körper. Offenbar handelt es sich bei dem Toten um einen Ranger aus Tignale, der im Naturpark Gardasena arbeitete. Zur gleichen Zeit wird am Brenner ein Transporter kontrolliert, der illegal eine riesige Trüffelmenge nach München liefern soll. Luca Conti, der gerade seinen letzten Lehrgang zum Kommissaranwärter absolviert, glaubt an eine Verbindung zwischen den Fällen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln …


Mein Leseeindruck:

Mit "Commissario Conti und der Tote im See" von Autor Carlos Ávila de Borba liegt dem Leser ein spannender Gardasee-Krimi vor, in dem Luca Conti, der eigentlich, der gerade seinen letzten Lehrgang zum Kommissaranwärter absolviert hat, auf eigene Faust ermittelt…

Der Schreibstil des Autors lässt sich flüssig und kurzweilig lesen. Der Spannungsbogen war von Anfang bis Ende straff gespannt. Die Figuren werden sehr detailliert und real beschrieben. Dieser Debütkrimi des Autors ist in 32 Kapitel unterteilt, die sich auf 312 Seiten erstrecken. Ich habe den Krimi sehr genossen und empfehle diesen mit vollen 5 Sternen weiter!

Das Cover macht Lust auf Urlaubsstimmung!


@esposa1969

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Veröffentlicht am 16.11.2022

Spannend

Perchtoldsdorfer Punsch
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Inhaltsangabe

Die Weinkrimiserie geht weiter: humorvolle Unterhaltung aus dem Wiener Speckgürtel. Stille Nacht, heilige Nacht? Nicht in Perchtoldsdorf! Der Wahlkampf der »Heimatpartei« sorgt für miese ...

Inhaltsangabe

Die Weinkrimiserie geht weiter: humorvolle Unterhaltung aus dem Wiener Speckgürtel. Stille Nacht, heilige Nacht? Nicht in Perchtoldsdorf! Der Wahlkampf der »Heimatpartei« sorgt für miese Stimmung, mitten im Ort soll ein Edelbordell eröffnen, und dann gibt es auch noch eine Bombendrohung gegen die Kirche. Als der Pfarrer vom Wehrturm gestoßen wird, reicht es der Charlotte endgültig. Die Jungwinzerin und Ex-Polizistin lässt ihren Punschstand auf dem Adventmarkt stehen und stürzt sich in die Ermittlungen.


Mein Leseeindruck:

Mit "Perchtoldsdorfer Punsch" von Autor Christian Schleifer liegt dem Leser nach „Tod in Perchtoldsdorf“ und „Perchtoldsdorfer Schweigen“ nun der 3. Band aus der Charlotte Nöhrer-Reihe vor.

Wie im Klappentext bereits zu lesen bekommt Charlotte es in diesem Fall mit einem toten Pfarrer zu tun, der vom Wehrturm gestoßen wurde. Der Wahlkampf der »Heimatpartei« sorgt ebenfalls für keine gute Stimmung. Nein so kann wirklich keine besinnliche Adventsstimmung aufkommen…. Aber was interessiert die ehemalige Polizisten Charlotte nun Punsch, wenn ein Mord aufzuklären ist…

Ich hatte ja bereits beide Vorgängerbände gelesen und war gleich wieder vertraut mit dem Perchtoldsdorfer Flair und der Protagonistin. Auch der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr, viel Humor, aber genausoviel Spannung ebenfalls. Das Cover hat einen unverkennbaren Wiedererkennungswert.


@esposa1969

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