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Veröffentlicht am 08.02.2020

Eine toxische Familie

Je tiefer das Wasser
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Mit ihrem Debütroman "Je tiefer das Wasser" hat die russisch-amerikanische Autorin Katya Apekina eine komlexe und komplizierte Familiengeschichte geschrieben, die wie für die mit längeren durchgehenden ...

Mit ihrem Debütroman "Je tiefer das Wasser" hat die russisch-amerikanische Autorin Katya Apekina eine komlexe und komplizierte Familiengeschichte geschrieben, die wie für die mit längeren durchgehenden Texten überforderte Generation von digital natives gemacht scheint. Wie bei den schnellen Schnitten eines Musikvideos wechseln Erzähler und Zeitlinien, wenn sie in kurzen Episoden das toxische Beziehungsgeflecht schildert, in das die Schwestern Mae und Edith hereinwachsen. Und auch wenn die Sicht von Mae und Edith am häufigsten gezeigt wird, verschieben sich die Perspektiven immer wieder, so dass ein gutes Dutzend Erzähler immer wieder mal für ein paar Seiten zu Wort kommt.

Edie und Mae, zu Beginn des Romans 16 und 14 Jahre alt, werden aus dem heimischen Louisiana nach New York verpflanzt, um nach dem Selbstmordversuch ihrer Mutter beim Vater zu leben, einem berühmten Schriftsteller, der die Familie vor Jahren verlassen hat. Während Edie den fremden Vater ablehnt und zurück in den Süden will, ist Mae regelrecht besessen von der neuen Beziehung - und Schridtsteller Dennis meint in seiner Tochter wieder die junge Version der Mutter zu erkennen, die er heiratete, als sie erst 17 war - seine Kindbraut, wie ein alter Weggefährte konstatiert.

Marianne, das Mädchen aus Louisiana, war Dennis´ Muse, versuchte sich als Dichterin und beschreibt in ihren Texten symbiotische, zerstörerische Nähe. Wie groß war Dennis Bedeutung für die mentale Krise und innere Zerstörung seiner Frau? Welche Nachwirkungen und Zerrüttungen hat das Leben mit der labilen Mutter auf die Töchter gehabt? Die heile Familie, die Dennis in New York inszenieren will, hat es nie gegeben.

Auch zwischen den Schwestern herrschen Spannungen - Edie, die sich stets vernachlässigt und weniger geliebt fühlte, drängt es zurück nach Louisiana. Mae, das Ebenbild der Mutter, mit der sie mitunter zu verschmelzen glaubte, hängt an ihrem Vater und sucht seine Nähe in einer nahezu inzestiösen Enge. Um seine Schreibblockade zu lösen wird sie zu seiner Muse, verwandelt sich in Inszenierungen in eine Kopie ihrer Mutter und will doch mehr. Während Edie mit einem Nachbarn durchbrennt, um ihre Mutter aus einer psychiatrischen Klinik zu befreien, eskaliert die Situation in New York mit dramatischen Konsequenzen.

Alle glücklichen Familien, so heißt es bei "Anna Karenina", gleichen einander, die unglücklichen dagegen seien in ihrem jeweiligen Unglück besonders. Die Familie von Edie und Mae, sie ist schon sehr unglücklich. Die Kunst, in der auch Mae ihren Ausdruck erproben wird, ist letztlich auch ein Ausdruck von Leid und Zerstörung. In dieser verstörenden Familie ist fast keiner gut für die anderen. Nur Edie und Mae werden trotz aller Unterschiede ihre Bande nicht kappen. Eine Familiengeschichte zwischen Besessenheit und unerfüllbaren Sehnsüchten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2019

Von der Drina zur Aral-Tankstelle

HERKUNFT
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Man kann über eine Flüchtlingsbiografie voller Dramatik schreiben, über das Ankomen in der Fremde voller Schmerz oder voller Wut. Sasa Stanisic hat für seinen autobiografischen Familienroman "Herkunft" ...

Man kann über eine Flüchtlingsbiografie voller Dramatik schreiben, über das Ankomen in der Fremde voller Schmerz oder voller Wut. Sasa Stanisic hat für seinen autobiografischen Familienroman "Herkunft" einen leicht ironischen Untertun und viel Wärme gefunden, mitunter leichte Distanz und Reflektion. "Herkunft", das ist die eigene Geschichte, aber auch die Geschichte eines Landes, das es nicht mehr gibt und eines Landes, das sich verändert. Eine Geschichte voll liebevoller Erinnerungen und der Liebe zu einer Großmutter, die aufgrund fortschreitender Demenz ihre Erinnernung verzerrt und vergisst. Eine Geschichte des Friedhofs in dem fast schon mytholigisch-verwunschenen Bergdorf, wo fast alle Grabsteine den eigenen Familiennamen tragen, und Heidelberg als Ort detuscher Romantik, den sich der Erzähler ebenso wie die neue Sprache und die Literatur zu eigen macht.

Im Rahmen der

vonHier- und

MeTwo-Debatten, gibt es manchen Text, der eher anklägerisch ist, Abgrenzung heraufbeschwört, bisweilen larmoyant ist. Nichts von alldem ist in "Herkunft" zu finden. Doch die Geschichte vom Ankommen in der Fremde, von der buchstäblichen Verheimatung, von der Gemeinschaft derjenigen, die sich als irgendwie anders und doch dazugehörig defininieren hat Stanisic ein Buch geschrieben, in dem wohl sowohl "Bio-Deutsche" als auch "neue Deutsche" vieles wieder erkennen dürften.

Sasa Stanisic wurde in Visegrad geboren - heute Bosnien, damals Jugoslawien, das Land, an das vor allem sein Großvater Pero, ein glühender Kommunist, voller Überzeugung glaubte. Ein Teil der Familie serbisch, der andere bosnisch-muslimisch - im Vielvölkerstaat Jugolawien zumindest offiziell kein Thema. In dem Moment, in dem nationale Bewegungen das Trennende heraufbeschwören, sind solche Familien die ersten, die die Konsrquenzen spüren. So war es auch für die Familie Stanisic. Ihre Flucht endete in Deutschland, Großmutter Kristina blieb in Visegrad zurück.

Die Erinnerungen Sasas springen von der Gegenwart zwischen kleinem Sohn und der Sorge um die demente Großmutter und der Vergangenheit hin und her - die Kindheit am Ufer der Drina, die Jugend in Heidelberg, wo das Ankommen auch das Aneignen der Sprache war, als der junge Sasa , ermuntert von seinem Deutschlehrer begann, seine Gedichte auf Deutsch und nicht länger auf Serbokroatisch zu schreiben. Das Leben zwischen zwei Welten, mit Freunden aus deutschen Akademikerfamilien und den Jungs, die sich an der Aral-Tankstelle im Migrantenviertel fanden - Jugos und Türken, polnischsprachige Schlesier. Die hässlichem Seiten des neuen Landes, Fremdenhass und Vorurteile, zeigen sich in vergleichsweise harmloser Ausprägung. Der Junge aus Bosnien fasst schnell Fuß, Integration durch Sprache funktioniert.

Für die Eltern ist es schwieriger - keine Zeit zum Spracherwerb, keine Arbeit gemäß ihrer Qualifikation, am Ende die Abschiebung - sie finden ein neues Leben in Amerika, ihr Sohn erhält dank seines Studiums die Duldung. Für den Lebenslauf für die Ausländerbehörde setzt er sich mit seiner Vergangenheit auseinander...

Jeder, der neu in ein Land kommt, schleppt sein individuelles Gepäck mit sich, finder es einfacher oder schwieriger, mit der neuen Sprache, Mentalität oder Kultur zu leben. Viel hängt von den Menschen ab, die man dabei findet. Mit "Herkunft" hat Sasa Stanisic ein kluges Buch geschrieben, in dem sich sowohl diejenigen, die sich neu in ein anderes Land integrieren mussten und diejenigen, die schon länger da sind, gleichermaßen wiederfinden dürften.

Veröffentlicht am 20.09.2019

Anwalt auf achtsamen Abwegen

Achtsam morden
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Achtsamkeit kann den Alltag entschleunigen und sollte eigentlich dazu beitragen, die innere Balance wieder herzustellen, Stresssituationen zu vermeiden, eine Bewältigungsstrategie zur Überwindung innerer ...

Achtsamkeit kann den Alltag entschleunigen und sollte eigentlich dazu beitragen, die innere Balance wieder herzustellen, Stresssituationen zu vermeiden, eine Bewältigungsstrategie zur Überwindung innerer und äußerer Belastungen schaffen. Und wenn diese Belastungen aus einer schweren Ehekrise, einem mordlustigen Mafioso und lebensbedrohlichen Situationen bestehen? Dann hilft nur achtsames Morden!

Der Anwalt Björn mag in allen Fragen des Strafrechts, der Steuertricks und diverser Abschreibungsmodelle bewandert sein, Maßanzüge tragen und in einer prestigeträchtiigen Kanzlei ein hohes Gehalt kassieren. Glücklich ist er nicht: Seine Ehe steckt in einer schweren Krise, seine geliebte kleine Tochter sieht er durch die stressige sechseinhalb Tage-Arbeitswoche kaum im Wachzustand, und da er den "Bäh-Klienten", Gangsterboss Dragan, vertritt, ist er immer noch nicht in den Kreis der Partner berufen worden. Eher skeptisch und um seine Ehe doch noch zu retten, besucht er einen Achtsamkeitskurs und lernt dabei nicht nur Atemübungen, Zeitinseln und das Ende des Multitaskings kennen. Mit der neu erlernten Achtsamkeit schafft es der Held von Karsten Dusses "Achtsam morden" auch, eine ganz neue Richtung in sein bisheriges Leben zu bringen.

Viel schräger Humor und groteske Situationen prägen diesen ausgesprochen uterhaltsamen Krimi, in dem durchaus auch ein paar bedenkenswerte Achtsamkeitstipps enthalten sind. In der Hörbuch-Version setzt Sprecher Matthias Matschke die schrägen Typen, ob jetzt schwere Jungs, selbstverliebte Start-Up-Hipster oder dünkelhafte Juristen, wunderbar in Szene. Das Kopf-Kino stellt sich dank der witzigen Dialoge und Beschreibungen ganz von selbst ein.

Wenn Bäh-Klient Dragan Björn ausgerechnet am lang geplanten Vater-Tochter Wochenende den juristischen Super-GAU präsentiert und untertauchen muss, wenn sich Anschläge auf das Leben des Anwalts häufen und obendrein immer noch kein Kindergartenplatz für Töchterchen Emily in Sicht ist, ist Björn in aller Achtsamkeit zu Bewältigungsstrategien gezwungen, die ein bißchen unorthodox sind. Auf dem Weg der Achtsamkeit können auch durchaus Handgranaten, gebrochene Nasen und abgeschnittene Finger liegen - vorausgesetzt, es sind nicht die eigenen.

Nachdem der Autor die Probleme, mit denen der Anwalt zu kämpfen hat, bereits nach etwa zwei Dritteln auf die Spitze getrieben hat, ist es im letzten Teil des Buches deutlich mühsamer für ihn, den Humpr- und Spannungsbogen zu halten. Das ist aber nur ein kleiner Dämpfer dieses achtsamen Angriffs auf die Lachmuskeln der Leser. Wer schrägen, durchaus auch überspitzten Humor mag, wird an diesem Buch bzw Hörbuch viel Freude haben.

Veröffentlicht am 08.09.2019

Letzte Tage eines schwierigen Patriarchen

Otto
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Die "jiddische Mamme" ist vielleicht ein klischeeüberladenes Stereotyp, aber in der überbehütenden, überfordernden, übernahen Übermutter steckt häufig auch ein Kernchen Wahrheit, schließlich sind es die ...

Die "jiddische Mamme" ist vielleicht ein klischeeüberladenes Stereotyp, aber in der überbehütenden, überfordernden, übernahen Übermutter steckt häufig auch ein Kernchen Wahrheit, schließlich sind es die Mütter, die nicht nur die Hüterinnen der Sabbatkerzen sind und die Trägerinnen der Religion im Sinne der Halacha, sondern als Mittlerinner der Tradition auch die Hüterinnen von Erinnerungen und Trauma.

In "Otto", dem mitunter gleichzeitig zum Lachen und zum Weinen treibenden Roman von Dana von Suffrin geht es nur ganz am Rande um Mütter. Hier ist es Otto, der gebürtige Siebenbürger, der "jiddishe Tate", der sich ungefragt in das Leben seiner erwachsenen Töchter einmischt, der Liebe, Besuche, Präsenz, Versorgung einfordert, der zwar einerseits seit Jahren im Dauersiechtum zwischen Krankenhaus und Eigenheim hin- und herwechselt, sich aber hartnäckig gegen den Tod behauptet - vielleicht eine späte Genugtuung für einen, der in seinem Städtchen zwischen Ungarn und Rumänien entgegen aller Wahrscheinlichkeiten davon gekommen ist, der noch nicht einmal eine in den Unterarm eintätowiertte Nummer als ständige Erinnerung an die durch Massenmord zusammengeschrumpfte Familie sein eigen nennt.

Die Zahl der Verwandten ist seit dem Zweiten Weltkrieg gleichwohl überschaubar und auch die Töchter Timna und Babi spüren sie immer wieder mal, die Last, die auf den Nachgeborenen lastet, die die unerfüllten Versprechen der Ermordeten einlösen müssen. Dennoch geht in Otto nicht um die Schuldgefühle des Überlebens, sondern um die höchst lebendige Gegenwart, in der Otto dem Tod, der Krankheit und Alzheimer trotzt,

"Pro Krankenhausaufenthalt beschloss mein Vater genau einmal, fast zu sterben; vielleicht auch, um unser Pflichtbewusstsein, das sich langsam in Trägheit verwandelt hatte, zu erneuern", konstatiert die Ich-Erzählerin, die sich bemüht, den Wunsch ihres Vaters zu erfüllen, und eine Familienbiografie zu verfassen. Doch ach, nicht nur wegen der Alzheimer-Erkrankung ist Ottos Geist sprunghaft, und so bleiben Mosaikstücke und eigene Erinnerungen, um den mal nervtötenden, mal liebenswerten Familienpatriarchen und die untergegangene Welt, aus der er stammte, zu beschreiben.

Er ist schon ein Charakter, dieser Otto, ein Mensch eben, wie er sicherlich bekräftigen würde. Dieser Mann vieler Länder, der ein halbes Dutzend Sprachen mehr oder weniger korrekt beherrscht und auch im Deutschen zu einigen prächtigen neuen Wortschöpfungen neigt - etwa die kaum abzuschlagende "schöne Bitte".

Ja, es ist anstrengend, einen Elternteil wie Otto zu haben, einen der ständig Grenzen verletzt, die die längst erwachsenen Kinder um das eigene Privatleben gezogen haben. Timna ist gestresst, genervt - wer kann es ihr verdenken? Und dennoch ist "Otto" eine Liebeserklärung an diesen überfordernden, überfürsorglichen, Vater und seine mal melancholischen, mal überoptimistischen Weltsichten und Weisheiten: "Das Leben ist so schwer, wenn es aufhört, und so schön, wenn es anfängt."

"Otto" strotzt vor dunklem Humor, vor Sarkasmus und liebevoller Nähe, die gerade durch die Endlichkeit des Lebens an Tiefe gewinnt.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Liebevolles Außenseiterporträt in der schottischen Wildnis

Sal
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Sal und Peppa sind so etwas wie zeitgenössische Schwestern von Huckleberry Finn: Auch die beiden Mädchen aus Schottland wachsen auf der Schattenseite der Gesellschaft auf: Die alkohol- und drogenkranke ...

Sal und Peppa sind so etwas wie zeitgenössische Schwestern von Huckleberry Finn: Auch die beiden Mädchen aus Schottland wachsen auf der Schattenseite der Gesellschaft auf: Die alkohol- und drogenkranke Mutter liebt ihre Töchter von verschiedenen Vätern zwar, ist aber nicht in der Lage, sie wirklich zu versorgen. Dass ihr Freund die 13-jährige Sal seit Jahren missbraucht, hat sie im Alkoholnebel nicht mitbekommen. Sal ist diejenige, die Verantwortung für die kranke Mutter übernimt, den Haushalt schmeißtt, die kleine Schwester beschützt, indem sie einen Innenriegel an ihrer Tür anbringt. Doch sie weiß, es ist nur eine Frage der Zeit, dann wird der Stiefvater auch Peppa missbrauchen.

Zur Polizei will Sal nicht gehen - sie misstraut den Behörden, dem Sozialsystem, dass die Schwestern trennen und bei verschiedenen Pflegefamilien unterbringen würde. Die dunkelhäutige Peppa würde dann zu einer afrikanischen Familie kommen, fürchtet Sal, die ihre kleine Schwester über alles liebt. Da gibt es nur eins: Sie müssen fliehen.

Was für Huck Finn das Floss auf dem Missisippi ist, das ist für Sal und Peppa in Mick Kitsons Debütroman "Sal" das schottische Hochland. Die beiden sind zwar Stadtkinder, aber Sal hat die Flucht akribisch vorgeplant: Auf Youtube gibt es schließlich Informationen zu so ziemlich allem, einschließlich Überleben in der Wildnis. Die notwendige Ausrüstung ist teils geklaut, teils über Amazon bestellt, dank der geklauten Kreditkarten, die der Freund der Mutter ständig bei sich hat.

Kitson erzählt diese Geschichte von der Liebe zweier Schwestern und ihrem Kampf gegen schwierigste Umstände aus der Perspektive von Sal, einem toughen, selbstbewussten Mädchen, das sich nicht unterkriegen lässt und alles tut, um ihre kleine Schwester zu beschützen. Für junge Leserinnen ist sie so eine starke Identifikatonsfigur, auch wenn "Sal" wohl eher etwas für etwas ältere Jugendliche ist, da es doch ein paar harte Szenen gibt.

Kitson, der erst Journalist und dann Englischlehrer war, ehe er seinen ersten Roman schrieb, hat mit Sal und Peppa zwei schnoddrig-sympatische Romanheldinnen geschaffen, die ähnlich wie ihr literarischer Bruder Huck Finn außerhalb des Systems stehen, auf ihrer Autonomie beharren und auf ihrer Reise in die Wildnis auf eine unerwartete Verbündete stoßen. "Sal" ist sowohl coming of age-Story als auch liebevoll gezeichnetes Außenseiter-Porträt. Mit diesem Debüt macht Kitson neugierig auf mehr.