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Veröffentlicht am 25.02.2021

Gelungene Fortsetzung der Again-Reihe

Hope Again
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Inhalt:
Everly ist Studentin an der Woodshill University und Nolan ihr Dozent. Beide interessieren sich für Literatur und umso besser sie sich kennenlernen, desto schwerer fällt es ihnen das Prickeln zwischen ...

Inhalt:
Everly ist Studentin an der Woodshill University und Nolan ihr Dozent. Beide interessieren sich für Literatur und umso besser sie sich kennenlernen, desto schwerer fällt es ihnen das Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren...

Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass ich diesem Buch gegenüber zuerst sehr kritisch war, da ich eigentlich kein Fan von Schüler-Lehrer Beziehungen bin bzw. in dem Fall Student und Dozent.
Doch ich muss ich sagen, dass mich das Buch letztendlich total überrascht hat und definitiv überzeugen konnte.

Zurück nach Woodshill zu kommen ist einfach immer wie nach Hause kommen. Diesmal geht es um Everly und Nolan. Die beiden kennen wir ja bereits aus den vorherigen Teilen, wobei man Nolan bis jetzt nur als Dozent kannte und ihn in diesem Teil auch privat besser kennenlernt. Everly mochte ich zwar schon von Anfang gerne, in diesem Teil ist sie mir jedoch richtig ans Herz gewachsen. Sie ist so eine liebevolle und gleichzeitig starke Person. Die Geschichte über ihre Vergangenheit fand ich außerdem total spannend.
Nolan ist definitiv nicht der typische New Adult Typ. Ihm gegenüber war ich zu Beginn wirklich kritisch, aber auch er konnte mich überzeugen. Er hat eine lockere Art, ist aber gleichzeitig sehr einfühlsam und insbesondere wenn er über Literatur spricht, sehr tiefsinnig. Außerdem finde ich die Beziehung zwischen Nolan und seinen Eltern sehr süß! Es war schön zu sehen, wie sie miteinander umgehen.
Außerdem hat es mich gefreut bekannte Charaktere wiederzutreffen und insbesondere Dawn, als Stiefschwester und Freundin, hat hier natürlich eine wichtige Rolle gespielt.

Die Beziehung zwischen Everly und Nolan war wirklich einzigartig. Man merkt schnell, welche besondere Bindung sie haben. Sie teilen ihre Liebe für Literatur und das Schreiben. Ich habe die Szenen geliebt, in denen sie sich übers Schreiben austauschen, insbesondere, wenn es um Everlys Texte ging.

Auch in diesem Teil werden wieder wichtige Themen angesprochen. Um Spoiler zu vermeiden, werde ich diese hier jetzt nicht nennen. Insbesondere die Thematik rund um Everlys Kindheit hat mir gut gefallen und wurde, wie ich finde, gut und realistisch umgesetzt.

Der Schreibstil war wie immer angenehm leicht und flüssig. Ich war von der ersten Seite wieder total in der Geschichte drin und habe das Buch verschlungen.

Fazit:
"Hope Again" ist wie ich finde, ein absolutes Muss für alle Fans der Again-Reihe. Auch wenn man gegenüber dem Dozent-Student Verhältnis kritisch ist, sollte man diesem Teil eine Chance geben, denn er kann wie ich finde voll und ganz mit den anderen Teilen der Reihe mithalten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2021

Unglaublich berührende New Adult-Geschichte

Bad At Love
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Bei “Bad at Love” fällt es mir schwer, eine Rezension zu schreiben, da es wirklich an die Emotionen geht. Ich versuche euch hiermit trotzdem so gut es geht, einen Eindruck zu geben.

Inhalt:
Bei „Bad at ...

Bei “Bad at Love” fällt es mir schwer, eine Rezension zu schreiben, da es wirklich an die Emotionen geht. Ich versuche euch hiermit trotzdem so gut es geht, einen Eindruck zu geben.

Inhalt:
Bei „Bad at Love” geht es um Azalée, die nach dem Tod ihrer Mutter wieder in ihre Heimat zurückkehrt. Dort wird sie mit der Vergangenheit konfrontiert, die sie solange verdrängt hat. Neben alten Freunden, trifft sie auch auf neue Gesichter, wie ihren Nachbarn Eden.

Meine Meinung:
Wow! Für dieses Buch fehlen mir einfach die Worte. Diese Geschichte hat mich auf unerwartete Weise berührt, mein Herz zerrissen und wieder zusammengesetzt.
Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, da ich einfach schon überall Positives darüber gehört habe. Trotzdem wurde ich keineswegs enttäuscht. Im Gegenteil meine Erwartungen wurden sogar nochmal übertroffen.
"Bad at Love" spricht so viele unglaublich wichtige Themen an. Um nicht zu spoilern, werde ich diese hier nicht nennen, aber wer Bedenken hat sollte sich die Triggerwarnung durchlesen. Die Autorin schafft es, einem diese Themen nahzubringen und dabei musste ich nicht nur einmal eine Träne verdrücken. Ich habe mit den Charakteren mitgefühlt, mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut. Es war eine wahre Achterbahn der Gefühle.
Azalée ist anders als die meisten Protagonistinnen. Ihr Ruf in ihrer alten Heimat ist alles andere als positiv. Schnell merkt man jedoch, wie ungerecht ihr dieser Ruf wird. Hinter Azalées Fassade verbirgt sich noch so viel mehr und ich habe sie ganz schnell in mein Herz geschlossen. Man versteht, wie sie zu der Frau geworden ist, die sie heute ist und wie ihr schlechter Ruf zustande kam. Ich konnte mich überraschend gut in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen nachempfinden. Azalée ist eine unglaublich starke Frau, die ich einfach wirklich nur bewundern kann.
Eden ist für mich das Paradebeispiel für "harte Schale, weicher Kern". Blickt man einmal hinter diese harte Schale, merkt man, wie liebevoll und fürsorglich er ist. Eden würde für die Menschen, die er liebt, alles tun und das war einfach wunderschön zu beobachten. Auch er hat deswegen einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.
Auch die Nebencharaktere dieser Geschichte waren facettenreich und toll ausgearbeitet. Besonders Alec mochte ich gern und fand ihn als Charakter total spannend.


Fazit:
"Bad at Love" hat mich so viel gelehrt und zum Nachdenken angeregt. Insbesondere im Kopf geblieben ist mir dabei, Menschen nicht vorschnell zu verurteilen. Jeder kämpft mit Dämonen, die wir nicht sehen können. Hinter der Fassade eines Menschen steckt viel mehr, als wir oftmals zeigen möchten. Nehmt euch die Zeit, dahinter zu blicken und lasst im Gegenzug Menschen, die euch wichtig sind auch hinter eure Fassade Blicken. Um Hilfe zu bitten und Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche!
"Bad at Love" ist eine absolute Empfehlung! Lest es und verliebt euch genauso in diese Geschichte, wie ich es getan habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2021

Liebe auf den ersten Blick

Dein erster Blick für immer
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Bei "Dein erster Blick für immer" geht es um Maya, die sich auf den ersten Blick in einen Mann im Zug verliebt. Die beiden treffen sich täglich im Zug, haben aber noch nie miteinander gesprochen. Eines ...

Bei "Dein erster Blick für immer" geht es um Maya, die sich auf den ersten Blick in einen Mann im Zug verliebt. Die beiden treffen sich täglich im Zug, haben aber noch nie miteinander gesprochen. Eines Tages nimmt Maya all ihren Mut zusammen und steckt dem Unbekannten eine Nachricht zu, die alles verändern könnte.

Das Cover ist wirklich süß und passt wunderbar zu dieser Liebesgeschichte.
Besonders gut gefallen hat mir, dass man gleich zu Beginn des Buches auf dem Stand des Klappentextes ist. Das 1. Kapitel startet nachdem Maya dem Unbekannten ihre Nachricht zugesteckt hat. Danach gibt es einen Rückblick und es wird Schritt für Schritt erzählt, wie es zu der Nachricht kommt und wie es danach weitergeht. Diese Erzählweise finde ich hier sehr passend gewählt.

Zu Beginn hatte ich jedoch etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Es gibt viele Handlungsstränge, die parallel laufen und da musste ich mir erstmal einen Überblick verschaffen. Sobald ich die Zusammenhänge der einzelnen Handlungen verstanden habe, war das jedoch überhaupt kein Problem mehr.

Die beiden Protagonisten, Maya und der mysteriöse Bahn-Mann, wie Maya ihn nennt, konnte ich beide gut leiden.
Maya ist eine Romantikerin, die an Dinge wie die erste Liebe glaubt. Ihre positive und hoffnungsvolle Art fand ich sehr erfrischend.
Der Bahn-Mann, dessen Namen ich hier jetzt nicht nenne, um die Spannung aufrechtzuerhalten, gefiel mir ebenfalls gut. Er ist treu und glaubt an das Gute im Menschen. Zu Beginn konnte ich seine Entscheidungen teilweise nicht ganz nachvollziehen, aber man merkt, wie er sich weiterentwickelt und insbesondere zum Ende hin mutige Entscheidungen trifft.
Ich hätte mir manchmal etwas mehr Interaktion zwischen den Protagonisten gewünscht, aber gleichzeitig ist es genau das, was die Geschichte ausmacht. Es geht eben um genau diese Liebe auf den ersten Blick, bei der es nicht viel Interaktion bedarf.
Für meinen Geschmack waren es etwas zu viele Nebencharaktere. Dadurch wurden die meisten Nebencharaktere nur angekratzt und eher oberflächlich beschrieben. Besonders gerne mochte ich jedoch Velma. Sie ist ein interessanter und gut ausgearbeiteter Charakter.

Alles in allem ist "Dein erster Blick für immer" eine süße Liebesgeschichte. Sie ist durchaus etwas klischeehaft und für manche vielleicht unrealistisch, aber ich denke, das weiß man durch den Klappentext und das Cover bereits vorher. Mich hat das nicht gestört und daher hat mir die Geschichte insgesamt auch gut gefallen. Außerdem finde ich schön, dass die Geschichte an wahren Begebenheiten angelehnt ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2021

Jugendbuch, das berührt und zum Nachdenken anregt

Wenn ich die Augen schließe
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Inhalt:
In " Wenn ich die Augen schließe" geht es um Norah, die sich nach einem schweren Autounfall nicht mehr daran erinnern kann, was sie in bestimmten Situationen empfunden hat. Gemeinsam mit ihrem ...

Inhalt:
In " Wenn ich die Augen schließe" geht es um Norah, die sich nach einem schweren Autounfall nicht mehr daran erinnern kann, was sie in bestimmten Situationen empfunden hat. Gemeinsam mit ihrem Kindheitsfreund Sam versucht sie herauszufinden, wer sie vor dem Unfall war. Doch Norah und Sam haben eigentlich schon seit Jahren keinen Kontakt mehr. Norah kann sich nicht erklären, was zwischen ihnen vorgefallen ist und warum sie gerade jetzt so ein Bedürfnis danach hat Sam zu sehen.

Meine Meinung:
Ava Reed konnte mich auch mit diesem Jugendbuch wieder total berühren.
Besonders die Thematik fand ich wieder sehr  interessant. Um nicht zu spoilern, werde ich die Themen hier nicht nennen. Es gibt aufgrund der Themen auch eine Triggerwarnung. Ava Reed schafft es diese Themen unglaublich realistisch rüberzubringen.

Die Protagonisten, Norah und Sam, habe ich beide sofort in mein Herz geschlossen.
Man begleitet Norah wie sie sich nach ihrem Unfall wieder selbst kennenlernt und findet. Ich bin unglaublich stolz auf die Entwicklung, die sie gemacht hat. Insbesondere ihr Verhalten am Ende der Geschichte fand ich stark und mutig.
Sam ist einer dieser Charaktere, die einem zu Beginn irgendwie leidtun. Man merkt schnell, wie verletzt er ist. Trotzdem ist er bereit Norah zu helfen und möchte ihr eine zweite Chance geben. Das zeugt von einer großen Stärke und ich wüsste nicht, ob ich das könnte.
Die Freundschaft, die Norah und Sam haben, ist etwas ganz besonderes und einzigartiges. Sie geben sich gegenseitig Halt und machen sich einfach gegenseitig stärker.
Auch die Nebencharaktere in dieser Geschichte waren total interessant. Norahs kleine Schwester muss man einfach gern haben. Tims Charakter und seine Entwicklung waren spannend. Gegen Jonas hingegen hatte ich eine so große Abneigung, die ich nur selten gegenüber Charakteren empfunden habe. Trotzdem versteht man auch ihn auf eine gewisse Art und Weise.

Dazu kommt Avas schöner und flüssiger Schreibstil, der einfach dafür sorgt, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Besonders gut gefallen hat mir auch das Detail, dass zu Beginn jeden Kapitels ein Song steht, der zu dem jeweiligen Kapitel passt. Außerdem werden die Kapitel abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten erzählt.

Fazit:
"Wenn ich die Augen schließe" von Ava Reed ist eine emotionale Geschichte, über Selbsfindung, Freundschaft und das Erwachsenwerden, die zum Nachdenken anregt. Ich kann sie jedem, auch über das Jugendalter hinaus, empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2021

Gelungener Jugendthriller

Pretty Dead. Wenn zwei sich lieben, stirbt die Dritte
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Klappentext:
Wer hat die Ballkönigin ermordet?

Die noble Fairchild Academy wird von einem Skandal erschüttert: Die Schülerin Sarah Matthews – wunderschön, geliebt, beneidet – ist auf einem Schulball in ...

Klappentext:
Wer hat die Ballkönigin ermordet?

Die noble Fairchild Academy wird von einem Skandal erschüttert: Die Schülerin Sarah Matthews – wunderschön, geliebt, beneidet – ist auf einem Schulball in den Armen ihres Freundes Chase zusammengebrochen und gestorben. War es ein schrecklicher Unfall – oder Mord? Als die Polizei die Ermittlungen aufnimmt, ändert sich für fünf Jugendliche aus Sarahs Umfeld alles. Denn schnell ist klar, dass jeder von ihnen ein Motiv hatte. Allen voran Chase, Sarahs Freund, und Brooke, ihre beste Freundin …

Meine Meinung:
Das Cover ist eher schlicht, passt aber vom Stil gut zu der Geschichte und dem Genre.

Man wird gleich zu Beginn in das Geschehen hinein geworfen ohne viel drumherum. Das hat mir gut gefallen.
Ich brauchte jedoch eine Zeit, um den Überblick über die Charaktere zu bekommen. Die Freundesgruppe (oder zumindest scheint es eine zu sein) besteht nämlich aus sechs Charakteren und da musste ich mir erstmal einen Überblick verschaffen. Dazu gibt es einige Nebencharaktere, sodass ich, wenn ein Name erwähnt wurde, manchmal überlegen musste, wer das denn jetzt nochmal war und was seine "Geschichte" war.
Die Protagonisten waren alle sehr verschieden und jeder bringt sein eigenes Geheimnis mit. Mir kam es zu Beginn vor, als würden hauptsächlich Brooke und Chase in Mittelpunkt stehen, da sie am meisten thematisiert und wurden und so wurde ich mit den beiden auch am schnellsten warm. Mit der Zeit lernt man jedoch auch die anderen Mitglieder der Freundesgruppe besser kennen und zum Ende hatte ich dann doch das Gefühl, über alle recht gut Bescheid zu wissen.

Der Erzählstil der Autorin war flüssig und angenehm leicht. Die Kapitel begleiteten jeweils einen der Protagonisten, sodass man abwechselnd über jeden etwas erfährt. Diese wechselnde Erzählperspektive gefällt mir grundsätzlich bei dem Genre gut und auch bei diesem Buch fand ich sie angemessen und gut umgesetzt.

Man erfährt im Verlauf der Handlung immer neue Dinge, trotzdem muss ich sagen, dass es zwischendurch Längen gab. Es konnte mich einfach nicht so fesseln und es gab leider nicht dieses Gefühl, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen konnte.
Ich habe im Verlauf der Handlung immer wieder andere Charaktere im Verdacht gehabt. Die Auflösung hat mich dann auch überrascht, ich hatte mir aber etwas mehr davon erhofft.

Alles in allem war "Pretty Dead" von Stefanie Hasse ein gelungener Jugendthriller. Ein Abzug für mich waren die Vielzahl an Charakteren, die einen gerade zu Beginn schnell den Überblick verlieren ließen. Außerdem gab es insbesondere zu Beginn und in der Mitte einige Längen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere