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Veröffentlicht am 14.01.2021

New Adult gepaart mit Thriller und Spannung

Follow Me Back
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Klappentext:
Bist du ein Hater oder ein Fan?

Tessa Hart fürchtet sich davor, ihr Zimmer zu verlassen. Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist ihr Twitter-Account @TessaHeartsEric, auf dem sie sich mit ...

Klappentext:
Bist du ein Hater oder ein Fan?

Tessa Hart fürchtet sich davor, ihr Zimmer zu verlassen. Ihr einziger Kontakt zur Außenwelt ist ihr Twitter-Account @TessaHeartsEric, auf dem sie sich mit anderen Fans über ihre Liebe zu dem Popstar Eric Thorn austauscht. Was sie nicht ahnt: Der Sänger ist eine der Personen, mit denen sie sich regelmäßig Privatnachrichten schreibt! Eric weiß, dass er Tessa die Wahrheit sagen muss, zumal die junge Frau mit jedem Tag tiefere Gefühle in ihm weckt. Doch als die beiden sich für ihr erstes Treffen verabreden, nimmt plötzlich alles eine gefährliche Wendung ...

Meine Meinung:
Follow me Back verbindet New Adult mit Thriller, was ich wirklich interessant fand. Die Handlung ist spannend und vor allem zum Ende hin konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es gab viele Plot-Twists und ich war vom Ausgang dann doch überrascht.
Die Kapitel wurden regelmäßig durch Protokolle einer polizeilichen Vernehmung unterbrochen, die in der Zukunft stattfinden würde. Dies erhöhte die Spannung zusätzlich und man erfuhr Stück für Stück mehr darüber was passiert ist. Der Fluss der Geschichte wurde dadurch jedoch nicht unterbrochen.
Gut gefallen hat mir außerdem, dass die Schattenseiten des Berühmtseins aufgezeigt wurden. Die Thematik wurde meiner Meinung nach erschreckend realistisch dargestellt.

Die Protagonisten, Tessa und Eric, fand ich zwar beide sympathisch, ich hatte jedoch teilweise Probleme mich in sie hineinzuversetzen, da die Geschichte nicht aus der Ich-Perspektive erzählt wurde und ich somit ihre Gefühle nur schwer nachempfinden konnte. Gerade bei Tessa, die unter einer psychischen Erkrankung leidet, wäre ein Einblick in ihre Gefühlswelt sicherlich hilfreich gewesen, um ihre Handlungen besser nachempfinden zu können.

Der Schreibstil war angenehm leicht und die Chatverläufe zwischendrin gefielen mir gut. Die Sichtweise wechselte, sodass der Fokus abwechselnd auf beiden Protagonisten lag. Grundsätzlich finde ich Perspektivwechsel spannend, hier waren sie jedoch nicht immer eindeutig erkennbar und teilweise wurde auch innerhalb eines Kapitels mehrfach die Perspektive gewechselt.

Fazit:
Alles in allem war "Follow me Back" ein wirklich spannendes Buch, das definitiv kein typischer New Adult Roman ist. Die Geschichte endet jedoch mit einem recht fiesen Cliffhanger also alle, die dann sofort weiterlesen müssen, sollten Band 2 bereithalten

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2021

Spannendes und gelungenes Jugendbuch

The Cousins
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Klappentext:
Milly, Aubrey und Jonah Story haben ihre legendäre Großmutter Mildred Margaret Story nie kennengelernt. Ihre Eltern sind schon vor langer Zeit von der High-Society-Matriarchin enterbt worden. ...

Klappentext:
Milly, Aubrey und Jonah Story haben ihre legendäre Großmutter Mildred Margaret Story nie kennengelernt. Ihre Eltern sind schon vor langer Zeit von der High-Society-Matriarchin enterbt worden. Da erhalten die Cousins einen Brief: Sie sollen den Sommer auf dem Story-Anwesen auf Cape Cod bei ihrer Großmutter verbringen. Obwohl sich Milly, Aubrey und Jonah seit Kindesbeinen nicht gesehen haben, sind sich ihre Eltern einig – das ist die Chance, sich wieder auszusöhnen. Doch als die Cousins auf der Insel eintreffen, wird schnell klar, dass Mildred Margaret Story andere Pläne verfolgt – und dass die Story-Familiengeschichte dunkle Abgründe birgt. Diesen Sommer werden Milly, Aubrey und Jonah alle Geheimnisse aufdecken. Auch das letzte und tödlichste.

Meine Meinung:
Ich war schon vor diesem Buch ein riesen Fan der Autorin. Bis jetzt konnten mich alle ihre Bücher überzeugen und auch dieses enttäuschte mich nicht.

Die Schreibstil der Autorin war fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch wenn ich zugeben muss, dass sich die Handlung in der Mitte teilweise etwas gezogen hat. Stück für Stück werden die Geheimnisse dieser Familie aufgedeckt und immer wieder erfährt man Dinge, die ich überhaupt nicht kommen gesehen habe. Das Ende hat mich dann auch wirklich überrascht.
Zusätzlich gibt es auch noch eine Liebesgeschichte, die wirklich süß fand und es hat mir auch gut gefallen, dass diese nicht zu viel im Vordergrund stand.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der drei Protagonisten Milly, Aubrey und Jonah erzählt. Zusätzlich gibt es zwischendurch Zeitsprünge in das Jahr 1996. Die verschiedenen Perspektiven und Rückblenden machten das ganze total abwechslungsreich. Es setzte sich nach und nach ein Puzzle zusammen und man verstand immer besser, was da vor sich geht und was die einzelnen Figuren beschäftigt.
Die Protagonisten waren alle so verschieden und trotzdem mochte ich jeden auf seine eigene Art.

Fazit:
"The Cousins" war mal wieder ein wirklich gelungenes Jugendbuch der Autorin. Auch wenn es für mich nicht ganz mit den anderen Büchern von ihr mithalten kann, hatte ich trotzdem wundervolle Lesestunden damit. Ich kann das Buch absolut empfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.01.2021

Berührende und zugleich humorvolle Liebesgeschichte

Royal Blue
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Klappentext:
Als seine Mutter zur ersten Präsidentin der USA gewählt wird, wird Alex Claremont-Diaz über Nacht zum Liebling der Nation: attraktiv, charismatisch, clever – ein Marketingtraum für das weiße ...

Klappentext:
Als seine Mutter zur ersten Präsidentin der USA gewählt wird, wird Alex Claremont-Diaz über Nacht zum Liebling der Nation: attraktiv, charismatisch, clever – ein Marketingtraum für das weiße Haus. Nur auf diplomatischer Ebene hapert es bei Alex leider ein wenig. Bei einem Staatsbesuch in England eskaliert Alexʼ schwelender Streit mit dem britischen Thronfolger Prinz Henry. Als die Medien davon Wind bekommen, verschlechtern sich die Beziehungen zwischen den USA und England rapide. Zur Schadensbegrenzung sollen die beiden jungen Männer medienwirksam ihre Versöhnung vortäuschen.
Doch was, wenn Alex und Henry dabei feststellen, dass zwischen ihnen eine Anziehung existiert, die über eine Freundschaft weit hinausgeht?
Plötzlich steht nicht nur die Wiederwahl von Alexʼ Mutter auf dem Spiel …

Meine Meinung:
Die Geschichte startet recht ruhig. Man lernt Alex, den Sohn der amerikanischen Präsidentin, und sein Leben kennen. Alex war mir durch seine humorvolle und ehrliche Art total sympathisch. Genauso wie seine Familie und die Angestellten im Weißen Haus, die mich wirklich oftmals zum Lachen bringen konnten.
Wenig später lernt man auch Henry kennen, der zu Beginn kühl und arrogant wirkt. Das ändert sich jedoch schnell und auch ihn habe ich schnell in mein Herz geschlossen.
Die Geschichte entwickelt sich dann zu genau dieser süßen Liebesgeschichte, die ich erwartet habe. Besonders umgehauen hat mich dann jedoch die zweite Hälfte des Buches. Darin nimmt die Geschichte eine solche Tiefe an, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Man merkt, dass die Anziehung zwischen Alex und Henry weit mehr als nur eine körperliche Anziehung ist. Es werden die Schattenseiten des Lebens im Rampenlicht aufgezeigt und die Konflikte, in der sich die Protagonisten dadurch befinden.  Ich konnte mich dabei wirklich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Das Buch hat mich total gefesselt und ich habe es regelrecht verschlungen!

Die politische Welt, in der die Geschichte spielt, war wirklich mal etwas komplett anderes. Mir hat das total gut gefallen und die Autorin konnte diese Welt auch realistisch darstellen.

Der Schreibstil der Autorin war locker, leicht und humorvoll. Besonders die Einschübe von den Textnachrichten zwischen Alex und Henry haben mir gefallen und mich oft zum Schmunzeln gebracht.

Fazit:
Dieses Buch hat mich viel mehr berührt als ich es erwartet habe. Gleichzeitig war es humorvoll und hat mir mehr als einmal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Ich kann diese süße Geschichte nur weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2020

Agentenromanze, die mich leider enttäuscht hat

Sweet Little Lies
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Klappentext:
Betty Dawsey hat die Nase voll. Zwar liebt sie ihren Verlobten Thom, doch hält er sie stets ein wenig auf Abstand und lässt sie nie wirklich Teil seines Lebens werden. Daher hat sie sich entschlossen, ...

Klappentext:
Betty Dawsey hat die Nase voll. Zwar liebt sie ihren Verlobten Thom, doch hält er sie stets ein wenig auf Abstand und lässt sie nie wirklich Teil seines Lebens werden. Daher hat sie sich entschlossen, ihn zu verlassen - und das mit einem Knall. Buchstäblich! Denn eine Explosion zerstört urplötzlich die gemeinsame Wohnung. Betty kommt mit knapper Not davon und findet dabei heraus, dass Thom, der nerdige Versicherungsvertreter, in Wahrheit Thom, der Geheimagent ist. Betty fällt aus allen Wolken - aber sie hat keine Zeit, sich an diesen Gedanken zu gewöhnen. Denn jemand spielt ein falsches Spiel! Betty und Thom müssen nun nicht nur ihre Beziehung, sondern auch ihr Leben retten ...

Meine Meinung:
Das Cover ist wirklich wunderschön auch wenn es für mich nicht ganz zu dieser actionreichen Geschichte passt.

Der Klappentext klang spannend und so ganz anders als andere New Adult-Geschichten weshalb ich mich wirklich auf dieses Buch gefreut habe.

Leider kam ich überhaupt nicht in die Geschichte rein, was hauptsächlich daran lag, dass ich mit den Protagonisten nicht warm werden konnte.
Bettys Verhalten wirkte für mich oft gegensätzlich. In einem Moment war sie mutig und taff und im nächsten war sie feige und traf naive Entscheidungen. Außerdem entwickelte sie sich viel zu schnell von einer "normalen", ängstlichen Frau zu einer coolen Agentin.
Die gesamte Geschichte wird aus Bettys Sicht erzählt, was dazu führt, dass man nur wenig über Thom erfährt. Er war unnahbar und ich konnte überhaupt nicht nachempfinden, was in ihm vorgeht.

Die Handlung war wie versprochen spannend und actionreich.
Insbesondere zum Ende hin wurde mir die Geschichte jedoch viel zu unrealistisch. Es fühlte sich einbisschen an, wie einer dieser schlechten Filme, die einfach viel zu überladen sind. Am Ende passierte dann nämlich auch wirklich viel in kurzer Zeit, was nach meinem Geschmack etwas zu viel war. Außerdem war das Ende für mich dann auch vorhersehbar, da es sehr klischeehaft war.

Fazit:
Insgesamt muss ich sagen, dass "Sweet Little Lies" mich leider enttäuscht hat. Die Geschichte hat viel Potenzial und startet auch recht spannend doch danach wird es leider unrealistisch und überladen. Außerdem konnte ich mit keinem der Protagonisten eine Bindung aufbauen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Ein mehr als gelungener Auftakt der University of British Columbia - Reihe

What if we Drown
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Klappentext:
Sie möchte endlich nach vorne blicken. Er macht es ihr unmöglich

Ein Neuanfang - das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas ...

Klappentext:
Sie möchte endlich nach vorne blicken. Er macht es ihr unmöglich

Ein Neuanfang - das ist Lauries sehnlichster Wunsch, als sie nach dem tragischen Tod ihres Bruders an die Westküste Kanadas zieht. Noch vor der ersten Vorlesung ihres Medizinstudiums an der University of British Columbia lernt sie Sam kennen und spürt sofort, dass er sie auf eine nie gekannte Weise versteht. Unaufhaltsam schleicht sich der attraktive Jungmediziner in ihr Herz. Bis Laurie erkennt, wie tief er in die Ereignisse der Nacht verstrickt war, die ihren Bruder das Leben kostete ...

Meine Meinung:
Das wunderschöne Setting und die Atmosphäre dieser Geschichte haben es mir direkt leicht gemacht in das Buch hineinzufinden. Die Handlung spielt in Vancouver, Kanada, was ich als eine erfrischende Abwechslung zu den meisten New-Adult Geschichten an amerikanischen Colleges empfunden habe. Ebenfalls gut gefallen hat mir, das zum Setting passende Hobby, Kiten. Zu Beginn der Geschichte und auch vom Cover her habe ich jedoch erwartet, dass das Kiten eine größere Rolle einnehmen wird. Letztendlich spielte Kiten jedoch nur eine kleine Nebenrolle in der Geschichte. Nach meinem Geschmack hätte es davon gerne etwas mehr geben können.

Laurie war mir auf Anhieb sympathisch und es fiel mir immer leicht mich in sie hineinzuversetzen. Ich habe mir mehrfach gedacht, dass ich in einigen Situationen anders gehandelt hätte, aber trotzdem waren ihre Handlungen für mich immer nachvollziehbar.
Laurie zieht nach Vancouver, um dort ihr Medizinstudium zu beginnen. Ich persönlich fand es sehr spannend sie dabei zu begleiten und zu sehen vor welche Herausforderungen einen dieses Studium und auch der spätere Beruf stellt.
Auch Sam habe ich direkt von Beginn an ins Herz geschlossen. Ich finde, er hat sich im Verlauf der Handlung stark weiterentwickelt und sich Schritt für Schritt geöffnet, obwohl man gemerkt hat wie schwer ihm das fällt.
Die Nebencharaktere in dieser Geschichte sind hauptsächlich Freunde und Kommilitonen der Protagonisten, was mir persönlich immer sehr bei New Adult Geschichten gefällt. Ich hätte mir gewünscht mehr über Lauries Mitbewohner, Hope und Emmett, zu erfahren, was mich aber nicht weiter stört, da ich weiß dass die beiden in den Folgebänden eine Rolle spielen werden.

Wie der Klappentext andeutet, greift das Buch Themen wie Trauer, Tod und Verlust auf. Aber auch die Frage der Schuld spielt eine große Rolle. Ich fand es besonders interessant zu sehen, wie die Protagonisten mit ihrer Schuld umgehen und sich dabei sowohl miteinander als auch mit sich selbst auseinandersetzen. Diese Thematik war realistisch dargestellt und ich konnte die Gefühle der Charaktere gut nachempfinden. Besonders gefallen hat mir, dass die Autorin diese wichtigen Themen nicht nur an der Oberfläche ankratzt, sondern wirklich in die Tiefe geht. Das Buch konnte mich daher sehr berühren und auch zum Nachdenken anregen.

Etwas Negatives habe ich über diese wundervolle Geschichte eigentlich wirklich nicht zu sagen. Für meinen Geschmack hätten es durchaus noch ein paar Seiten mehr sein können, da das Ende dann doch etwas abrupt war. Aber da hoffe ich, dass mich der 2. Teil der Reihe in dem Aspekt noch zufriedenstellen wird.

Fazit:
Alles in Allem war "What if we Drown" ein mehr als gelungener Auftakt der University of British Columbia - Reihe. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne New Adult Geschichten mit Tiefgang liest.
"What if we Drown" wird nicht das letzte Buch bleiben, was ich von Sarah Sprinz lesen werde und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände der Reihe.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere