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hanka81

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2019

sprachlich zu einfach gehalten und dadurch fehlt die Spannung

Der Alphabetmörder
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Schon bevor ich mit dem Lesen angefangen habe, habe ich mir erste Bewertungen durchgelesen und alle waren durchweg positiv. Dementsprechend groß war meine Erwartung.
Leider kann ich diese positiv Meinung ...

Schon bevor ich mit dem Lesen angefangen habe, habe ich mir erste Bewertungen durchgelesen und alle waren durchweg positiv. Dementsprechend groß war meine Erwartung.
Leider kann ich diese positiv Meinung nicht teilen.
Mir ist die Sprache zu oberflächlich, allgemein und einfach gehalten. Ich brauche keine seitenweisen Abhandlungen über die Gefühle, Gedanken und Beschreibungen eines Ortes. Aber mehr als in diesem Buch darf es doch sein!

Die Idee des Buches, die Opfer mit Buchstaben zu kennzeichen fand ich neu und interessant. Durchaus spannend ist, mitzuverfolgen wo der gemeinsame Nenner bei den Opfern liegt und warum sie ausgesucht worden.
Aber bei "G" ist dann (zum Glück) Schluß und es bleibt völlig unklar ob tatsächlich 26 Opfer geplant waren und wer sie hätten sein sollen.
Es bleibt auch völlig im Dunkeln wie man die Taten in den kurzen Abständen begehen konnte und die Opfer entsprechend drapieren.
Ermittlungen von Seiten der örtlichen Polizei finden garnicht statt und auch die der beiden Fallanalytiker Jan Grall und Rabea Wyler sind zu sehr im Hintergrund. Und von tatsächlicher Fallanalyse ist zu wenig zu lesen. Es hätten auch einfache Berater sein können.
Als Rabea Wyler einen Hinweis findet, fährt sie alleine los und sagt keinem Bescheid. Nicht nachvollziehbar! Und dann wir sie dort auch noch angefallen. Wie hat der Täter sie gefunden - er ist ja wohl kein Hellseher.

Leider gibt es für mich zu viele offene Fragen und die einfache Sprache nimmt die Spannung. Unter Thriller stell ich mir was anderes vor. Ich kann es nicht empfehlen.

Veröffentlicht am 24.08.2020

Hände weg

Wings of Silver. Die Rache einer Frau ist schön und brutal
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Was für ein Buch – eines was man NICHT zu lesen braucht.
Es ist nicht spannend, nicht unterhaltsam, nicht mitreisend,… Ich finde leider nichts was für dieses Buch spricht. Die Protagonistin Faye ist mir ...

Was für ein Buch – eines was man NICHT zu lesen braucht.
Es ist nicht spannend, nicht unterhaltsam, nicht mitreisend,… Ich finde leider nichts was für dieses Buch spricht. Die Protagonistin Faye ist mir absolut unsympathisch. Es wird versucht sie als fürsorgliche Mutter darzustellen, aber das kommt bei mir überhaupt nicht an. Sie ist Karrierefrau und geht dafür über Leichen. Im wörtlichen Sinne. Und sonst hat sie nur Mode, Männer, Essen und Alkohol im Sinn. Und durch Intrigen hat sie es geschafft ihr Geschäft aufzubauen und zu vergrößern. Bei solchen Methoden kann man nur sagen – Hände weg von der Frauenquote. Solch eine Chefin braucht man nicht. Ich hatte keinerlei Mitgefühl mit ihr, als sie um ihre Firma bangen musste. Von mir aus, hätte sie diese verlieren können. Lediglich ihre Tochter tut mir leid!
Der erste Teil konnte mich schon nicht begeistern, aber von diesem zweiten Teil kann ich nur abraten. Absolut überflüssig.

Veröffentlicht am 07.05.2020

„Möwenschiss & Adlerbiss“

Ostfriesenhölle
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Wer bereits über diesen Bandnamen schmunzelt, kann das Buch zur Hand nehmen. Wer über solch einen Namen den Kopf schüttelt, wird mit dem Buch kaum glücklich werden können.
Ich persönlich gehöre zu der ...

Wer bereits über diesen Bandnamen schmunzelt, kann das Buch zur Hand nehmen. Wer über solch einen Namen den Kopf schüttelt, wird mit dem Buch kaum glücklich werden können.
Ich persönlich gehöre zu der zweiten Kategorie und hab mich durch dieses Buch gequält. Es war mein erster Roman von Klaus-Peter Wolf und ich war neugierig. Aber auf diese Art von Humor war ich nicht gefasst und leider fehlt er mir völlig. Ich habe es versucht und nicht aufgegeben und trotzdem wurde ich damit nicht warm!
Das Buch hat sehr kurze Kapitel, was ein rasches Vorankommen ermöglicht. Immer gibt es diesen unterschwelligen Humor und eine gewisse Leichtigkeit. Trotz diesen Schreibstils gibt es sehr viele Tote. Was irgendwie nicht so recht zusammen passen will. Die einzig normale Ermittlerin ist Ann Kathrin Klaasen. Ich kann nur hoffen, dass es in der Realität keine Polizisten (wie ihre Kollegen) gibt, der im Einsatz lieber erst mal ein Eis ist, oder dass bei einer vermuteten Entführung aus einem Hotel, zuerst außerhalb und im Anschluss innerhalb des Gebäudes gesucht wird. Bei solchen Vorgängen fühlte ich mich als Leser nicht ernst genommen. Und anstatt es vielleicht unterhaltsam zu finden, erweckt es bei mir ein Gefühl von Blödheit.
Es tut mir leid, aber dies war mein erstes und letztes Buch aus dieser Reihe!

  • Erzählstil
Veröffentlicht am 09.05.2019

absolut enttäuschend - das nächste von ihr kann nur besser werden

Und draußen stirbt ein Vogel
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Ich bin froh, das ich mich nun einem neuen Buch widmen kann. Dieses war garnicht mein Fall! Zwischenzeitlich habe ich überlegt einfach aufzuhören. Aber das mache ich nur äußerst ungern. Also habe ich ...

Ich bin froh, das ich mich nun einem neuen Buch widmen kann. Dieses war garnicht mein Fall! Zwischenzeitlich habe ich überlegt einfach aufzuhören. Aber das mache ich nur äußerst ungern. Also habe ich tapfer weiter gelesen und mich gefragt, worauf es hinauf laufen soll. Wann kommt denn nun der Höhepunkt der Geschichte? Und mit der Figur Manuel, seinen Gedanken, Beweggründen,.. bin ich überhaupt nicht warm geworden.
Leider enttäuschend und nicht spannend!!!

Veröffentlicht am 08.05.2019

nicht überzeugend

Der Augenmacher
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Schade, aber leider nicht mein Fall. Da habe ich schon wesentliche bessere Bücher von Elias Haller gelesen!

Die Story ist mir zu mystisch, zu (gelinge gesagt) phantasievoll, zu unrealitisch.
Ok, das ist ...

Schade, aber leider nicht mein Fall. Da habe ich schon wesentliche bessere Bücher von Elias Haller gelesen!

Die Story ist mir zu mystisch, zu (gelinge gesagt) phantasievoll, zu unrealitisch.
Ok, das ist die Freiheit des Schreibers und natürlich soll und muß es nicht real sein, aber in dem Fall ist mir das einfach lieber.

Aber viel schlimmer ist, das ich es einfach nicht verstanden habe. Warum die Komissarin entführen und danach Schnitzeljagd mit ihr spielen um sie letztendlich töten zu wollen? Wofür der ganze Aufwand? Und warum die anderen unschuldigen Menschen , vorallem Carolin, da mit reinziehen? Wofür die Hühnergötter?
Und ganz ehrlich - welcher Polizist kriecht in einen Ofen, wenn er mit einer Falle rechnen muß