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hanka81

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2019

unterhaltsame, manchmal lustige Frauenliteratur ohne hohen Anspruch

Verliebt bis über alle Sterne
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Sie möchte sich mit ihrer Dedektei selbständig machen - er, ein bekannter Sportler, ist ihr erstes Observierungsopfer. Leider enttarnt er sie viel zu früh, so das sie ihren Auftrag nicht beenden kann...

Möchte ...

Sie möchte sich mit ihrer Dedektei selbständig machen - er, ein bekannter Sportler, ist ihr erstes Observierungsopfer. Leider enttarnt er sie viel zu früh, so das sie ihren Auftrag nicht beenden kann...

Möchte man einfach nur nett unterhalten werden, dann kann man getrost zu diesem Buch greifen! Aber es ist nichts, was wirklich zu Herzen geht.

Veröffentlicht am 09.05.2019

wo ist Autumn?

Ich weiß, wo sie ist
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Mhhh, das Buch lässt mich ein wenig ratlos zurück und bekommt deswegen 3,5 Sterne von mir.


Schon auf der ersten Seite ist man mitten in der Handlung, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Tochter von ...

Mhhh, das Buch lässt mich ein wenig ratlos zurück und bekommt deswegen 3,5 Sterne von mir.


Schon auf der ersten Seite ist man mitten in der Handlung, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Tochter von Francine wurde vor 10 Jahren entführt, aber sie hat nie die Hoffnung aufgegeben und plötzlich ist da dieser Zettel „Ich weiß wo sie ist“. Doch wer weiß was? Und wo ist sie? Oder will sich nur jemand einen Scherz erlauben? Das zumindest denkt ihr Exmann Will.

Als Zettelschreiberin outet sich ein Mädchen namens Lena. Sie wurde ebenfalls entführt, konnte nun aber fliehen. Doch sie scheint ein wenig verwirrt. Sagt sie überhaupt die Wahrheit?

Als Leser ist man hin und her gerissen und weiß selber nicht einzuordnen, was real ist. Welchem Hinweis kann man trauen, oder ist das alles ein Hirngespinst? Übertreibt es Francine indem sie sofort auf diesen Hinweis anspringt, oder sollte sie lieber ein bisschen Vernunft walten lassen?

Aber nach diesem tollen Start, wird es für mich leider unrealistisch und ein wenig absurd. Francine begibt sich auf die Suche des berühmten Glenn Schilling, weil er in die ganze Sache verstrickt sein soll. Und so steht sie mehrere Tage vor seiner Villa und wartet darauf das Sa wird. Denn dann ist er außer Haus und sie kann einbrechen. Gänzlich ohne Hilfsmittel und Plan gelangt sie schließlich ins Haus, findet sein privates Zimmer und entführt seine Frau.

Danach lockt sie Glenn Schilling zu sich, der sie wiederrum quasi direkt zu ihrer Tochter führt. Und man mag es kaum glauben, aber natürlich kann sie ihre Tochter Autumn befreien und den beiden gelingt die Flucht.

Auch wenn das Ganze nur eine Geschichte ist, schadet es nicht, wenn sie auch realistisch scheint und das fehlt leider in der zweiten Hälfte. Ebenso bleiben mir leider zu viele wichtige Fragen offen. Schade!

Veröffentlicht am 09.06.2021

Urlaubskrimi

Das Grab in den Schären
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Einstieg in eine Reihe im 10. Band ist natürlich nicht optimal, aber ich habe es trotzdem probiert. Bezogen auf die Ermittlungen ist das auch ohne Probleme möglich. Aber der Zustand von Nora Linde bezieht ...

Einstieg in eine Reihe im 10. Band ist natürlich nicht optimal, aber ich habe es trotzdem probiert. Bezogen auf die Ermittlungen ist das auch ohne Probleme möglich. Aber der Zustand von Nora Linde bezieht sich doch sehr auf den Vorgängerband (zumindest gehe ich davon aus.) Vielleicht hätte mir dessen Kenntnis tatsächlich geholfen, ihren Zustand zu verstehen!? Denn zumeist fand ich sie recht nervig und überspannt. Irgendwie wurde ich mit ihr nicht warm. Wird sie doch sonst als so starke und taffe Person beschrieben. Da fiel ist mir echt schwer zu verstehen, warum sie sich so sehr in den Fall verbeißt und außerhalb ihrer Zuständigkeit ermittelt. Es wurde mehrmals von der Autorin versucht, dies zu erklären, aber wenn Nora Linde doch sonst eigentlich eine logisch denkende Staatsanwältin ist, hat ihr Handeln in diesem Band nichts damit zu tun.
Den Polizisten Thomas Andreasso fand ich da schon wesentlich sympathischer. Abwechselnd wird aus der Perspektive dieser beiden Hauptpersonen berichtet. Zu weil kam mir aber die polizeiliche Ermittlung zu kurz! Der private Hintergrund nimmt noch sehr viel Raum ein. Das finde ich sehr schade. War doch die Grundidee, dass Knochenreste bei Bauarbeiten gefunden werden und jetzt alte Vermisstenfälle neu untersucht werden, wirklich gut. Auch war mir für die im Moment sehr beliebten „cold-cases“ die Aufklärung dann doch zu einfach. Man hat das Gefühl man braucht nur ein bisschen mit den Personen zu reden, schon kommt man der Lösung näher. Ich glaube gerade bei dieses alten Fälle ist in der Realität die Aufklärung sehr viel schwerer und komplexer.
Gut gefallen hat mir die Beschreibung der Gegend rund um die Schären Inseln. Da hat man wirklich Lust, da mal hin zu fahren.
Fazit: guter Urlaubskrimi mit Flair. Klar im Vordergrund standen die Personen, darunter leidet eine spannende und vielfältige Ermittlungsarbeit.

Veröffentlicht am 16.05.2021

es fehlte an Emotion

GIRL A
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Das Thema ist nicht neu und ich habe ähnliche Bücher wie „Die Moortochter“ von Kare Dionne oder „Liebes Kind“ von Romy Hausmann bereits gelesen. Und doch setzt jedes dieser Bücher einen anderen Schwerpunkt.
Leider ...

Das Thema ist nicht neu und ich habe ähnliche Bücher wie „Die Moortochter“ von Kare Dionne oder „Liebes Kind“ von Romy Hausmann bereits gelesen. Und doch setzt jedes dieser Bücher einen anderen Schwerpunkt.
Leider hatte ich meine Schwierigkeiten mit diesem Buch. Es liegt nicht am Schreibstil, eher am Erzählstil. Im Mittelpunkt steht Girl A bzw. Lex bzw. Alexandra. Es wird aus ihrer Perspektive erzählt. Jedoch ist es ständiger Wechseln zwischen der Gegenwart und Vergangenheit. Wobei die Vergangenheit nicht unbedingt chronologisch erzählt wurde. Es braucht auch immer ein paar Worte oder Zeilen um zu wissen in welcher Zeit man sich gerade befindet, weil es nirgends kenntlich gemacht ist. Die Kapitel sind den einzelnen Geschwistern übergeordnet, aber manchmal fällt es mir schwer den zwingenden Zusammenhang zu erkennen, weil natürlich auch die anderen Geschwister vorkommen. Zum Teil habe ich die Geschwister kaum kennenlernen können und weiß immer noch nicht, wie es ihnen damals im Haus ergangen ist, was sie geprägt hat, welche Schwierigkeiten sie danach hatten,…
So tragisch und beklemmend das Ganze ist, kommt mir das im Buch nicht wirklich rüber. Wie sich die Situation im Haus zuspitzt und was das für den täglichen Ablaug bedeutet, hätte für mich deutlicher herausgearbeitet werden müssen. Oder auch in welcher Zeitspanne sich das Ganze abspielt.
Und die ganze Zeit habe ich mich gefragt, was uns dieser Roman eigentlich erzählen will. Irgendeinen „Sinn“ muss es ja geben. Denn wie gesagt, das Traumatische an der Situation kam für mich nicht wirklich rüber. Mir fehlte es leider an Emotion. Mit keinem der Kinder konnte ich mitfühlen. Keinem habe ich gewünscht, dass es eine gute und sichere Zukunft hat. Zwischendurch wusste ich nicht mehr, warum ich überhaupt noch bis zum Ende lesen soll. Irgendwie war schon alles erzählt. Schade.

Veröffentlicht am 02.05.2021

traumatische Vergangenheiten

Trauma - Kein Entkommen
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Direkt das erste Kapitel ist sehr gelungen und fesselnd geschrieben: aus der Sicht eines kleinen Kindes. Wenn auch nicht in der ich-Form, so erfahren wir doch, wie sich das Kind fühlt. Was es beruhigt, ...

Direkt das erste Kapitel ist sehr gelungen und fesselnd geschrieben: aus der Sicht eines kleinen Kindes. Wenn auch nicht in der ich-Form, so erfahren wir doch, wie sich das Kind fühlt. Was es beruhigt, tröstet oder ängstigt. Und obwohl es eine sehr einfache Sprache ist, finde ich es durch diesen Blickwinkel eindringlich geschrieben und man fürchtet sich davor, wie es zwischen Vater und Kind weitergeht. Aber wo führt uns diese Vor-Geschichte hin?
Diese „kindliche“ Perspektive wird im Laufe des Buches noch aufgegriffen, aber hauptsächlich geht es um die Ermittlerin Katja Sand. Wir erfahren viel über ihr Privatleben. Gefühlt hat es die Hälfte des Buches ausgemacht, so dass ich mich manchmal gefragt habe, um wessen Trauma es hier eigentlich geht. Das von Katja Sand, oder das Trauma des Mörders? Wobei das Trauma von Katja nicht aufgeklärt wird. Gibt uns dies schon an eine Vorausschau auf den folgenden Band?
Durch die vielen privaten Phasen von Katja werden die Ermittlungen leider in den Hintergrund gedrängt. Wobei der Fall durchaus Potenzial hat und interessant ist. So richtige Spannung will dennoch nicht aufkommen, was man bei einem Thriller einfach erwartet.
Insgesamt sehr flüssig zu lesen und Katja ist mir trotz ihrer Probleme mit Tochter und Mutter sympathisch.