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Veröffentlicht am 07.07.2020

Leider enttäuschend

Legal Love – Mit dir allein
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Rezension zu „Legal Love – Mit dir allein“ von J.T. Sheridan

Inhalt:
Die junge Anwältin Melissa Carter begegnet dem berühmten Tennisspieler Patrick Finnley das erste Mal bei der Hochzeit ihrer besten ...

Rezension zu „Legal Love – Mit dir allein“ von J.T. Sheridan



Inhalt:
Die junge Anwältin Melissa Carter begegnet dem berühmten Tennisspieler Patrick Finnley das erste Mal bei der Hochzeit ihrer besten Freundin. Die Trauzeugen sind sich auf Anhieb unsympathisch und Mel ist froh, dass sie Pat nur den einen Tag ertragen muss, da er dann wieder nach Australien zurückkehrt. Doch es kommt anders: Ausgerechnet bei ihrem ersten richtigen Fall soll Mel Patrick vertreten, der dummerweise auch noch der beste Freund ihres Chefs ist. Patrick tut alles, um Mel Steine in den Weg zu legen und ihr den Fall zu erschweren. „Immerhin in einem Bereich scheinst du dir sehr sicher zu sein, was du willst. Oder besser gesagt, was du nicht willst, nämlich, dass ich dir helfe. Ich habe deine Botschaft verstanden. Alles klar.“ […] Patrick Finnley hatte es geschafft. Er hatte mich gebrochen. Ich würde aufgeben. (17. Kapitel)
Doch Mel schafft es schließlich, die innere Mauer von Pat zum Einsturz zu bringen.

Das Buch lässt sich trotz der Reihenzugehörigkeit unabhängig lesen.
Band 1: Legal Love – An deiner Seite (Nora und David)
Band 2: Legal Love – Mit dir allein (Melissa und Patrick)

Meinung:
Das Cover gefällt mir gut, aber ich persönlich bin der Meinung, dass sich dazu jeder Mensch selbst vor dem Lesen eines Buches sein eigenes Bild machen kann.
Der Schreibstil der Autorin ist in Ordnung, das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Geschichte wird dem Leser von der Protagonistin Melissa Carter erzählt. Sie war mir von Beginn an sympathisch und ihre Kreativität und Willenskraft bei ihrer Arbeit haben mich beeindruckt. Mir hat es gefallen, dass der Leser viel über ihre Arbeit als Anwältin erfährt, wobei dies für die Geschichte auch eine wichtige Rolle spielt. Patrick Finnley ist schwieriger kennenzulernen, da er sich zu Beginn des Buches sehr abwehrend und abwertend verhält. Er sammelt damit natürlich nicht gerade Sympathiepunkte, sowohl bei Mel als auch bei den Lesenden.
Insgesamt konnte mich das Buch leider kaum überzeugen. Mir fehlte die Spannung, die mich dazu bringt, ein Buch unbedingt weiterlesen zu wollen. Auch hatte ich am Ende des Buches leider das Gefühl, Patrick als einen der beiden Hauptprotagonisten kaum kennengelernt zu haben. Er hat sich widersprüchlich verhalten und dies wurde halbherzig aufgeklärt, aber mir fehlte es in diesem Buch an spürbaren Emotionen. Mehr als einmal fehlte mir bei diesem Buch auch die Tiefe und gerade das Ende war meiner Meinung nach viel zu kurz gefasst.

Fazit:
Leider hatte ich wohl zu hohe Erwartungen an dieses Buch, sodass ich enttäuscht wurde. Wer nicht zu viel erwartet, kann von diesem Buch aber durchaus ein nettes Lesevergnügen erwarten.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl