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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2022

Eine relativ gute Fortsetzung

Cold Case - Das gezeichnete Opfer
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Der durchaus gelungene zweite Band der Krimi-Reihe »Cold Case«, in dem eine bekannte Künstlerin ermordet wird und an ihr Spuren von unidentifizierbarem Lehm gefunden werden, die vor fünfzehn Jahren auch ...

Der durchaus gelungene zweite Band der Krimi-Reihe »Cold Case«, in dem eine bekannte Künstlerin ermordet wird und an ihr Spuren von unidentifizierbarem Lehm gefunden werden, die vor fünfzehn Jahren auch an der Leiche eines ermordeten Pianisten hafteten. Unter Hochdruck ermitteln die Polizistin Tess und ihr Cold Case-Team deshalb, um weitere Verbindungen zwischen den Fällen zu finden und sie zu lösen. Der Schreibstil erzählt erneut aus der Erzähler-Perspektive und liest sich wieder relativ einfach. Auch die Charaktere sind weiterhin ganz sympathisch und man verfolgt sie gern. Der Plot an sich steckt ebenfalls voller guter Polizeiarbeit und bleibt eigentlich bis zum Ende interessant, da man nicht sofort errät, wer der Mörder ist - obwohl man schon darauf kommen kann und die Geschichte alles in Allem vielleicht auch noch etwas mitreißender hätte sein kann. Außerdem wird hier nochmal sehr gut deutlich, wie wichtig es für Angehörige und Freunde ist, dass auch alte Fälle aufgeklärt werden, damit endlich damit abgeschlossen werden kann. Insgesamt also ein unterhaltsamer Krimi, den man gern lesen kann und ein relativ guter zweiter Band, der Lust auf die Fortsetzung macht.

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Veröffentlicht am 29.03.2022

Kurzweilig & sehr unterhaltsam

One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe
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Ein ganz guter Liebesroman über Beth, die unter ihren kontrollsüchtigen Eltern leidet, seit ihre Schwester Rachel bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Doch eines Nachts schleicht sie sich raus zu einer ...

Ein ganz guter Liebesroman über Beth, die unter ihren kontrollsüchtigen Eltern leidet, seit ihre Schwester Rachel bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Doch eines Nachts schleicht sie sich raus zu einer Party und schläft mit dem attraktiven Chase - um am nächsten Tag herauszufinden, dass er jetzt auf ihre Schule geht und ein schreckliches Geheimnis vor ihr verschwiegen hat, durch das sie niemals zusammen sein können. Der Schreibstil erzählt aus Beths Sicht und liest sich angenehm einfach, außerdem motivieren einen die kürzeren Kapitel gut zum Lesen. Dabei kann man sich zwar durchaus schnell denken, was Chase' Geheimnis ist und auch einige andere Sachen, trotzdem ist die Story wirklich unterhaltsam gemacht und man möchte immer wissen, wie es nun weitergeht und die Geschichte endet. Einiges kommt einem aber vielleicht etwas zu dramatisch vor wie z.b. als Beths Eltern einfach ihre Zimmertür abmontieren. Dennoch tut das dem Plot keinen großen Abbruch und auch die Charaktere sind ganz nett, wenn auch nicht soo tief ausgearbeitet. Insgesamt also ein wirklich unterhaltsames Buch, bei dem einem nie langweilig, auch wenn es einigen vielleicht etwas zu dramatisch sein könnte.

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Veröffentlicht am 25.03.2022

Schöne & unterhaltsame Geschichte

Zusammen sind wir wundervoll
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Ein angenehmer Liebesroman über die Cafébesitzerin Anna, die beim Zitronenkaufen auf den charmanten Marco trifft. Die Chemie zwischen ihnen scheint zu stimmen, aber sie sehen sich erst wieder als er zwei ...

Ein angenehmer Liebesroman über die Cafébesitzerin Anna, die beim Zitronenkaufen auf den charmanten Marco trifft. Die Chemie zwischen ihnen scheint zu stimmen, aber sie sehen sich erst wieder als er zwei Wochen später sein veganes Bistro neben dem Laden von Anna eröffnet - und dabei erschreckend kühl ist. Doch trotzdem gehen die beiden einander einfach nicht aus dem Kopf. Der Schreibstil erzählt aus Annas Sicht und ab und an verfolgt man über die Erzählerperspektive auch Marco und die Cafébesucher Mira und Augustin. Dabei liest sich alles sehr flüssig und da man so auch die Lebensgeschichte anderer Charaktere verfolgt, ist die Geschichte sehr erfrischend und dreht sich auch um was anderes als die Lovestory. Generell ist es schön, erst Stück für Stück mehr über die Charaktere zu erfahren, da man so immer weiterlesen will. Die Protagonisten an sich sind dabei ebenfalls relativ sympathisch und gerade Anna ist eine tolle, selbstbewusste Protagonistin. Auch die Café-Atmosphäre ist zum Wohlfühlen und die Kuchenbeschreibungen machen wirklich Hunger. Ein bisschen schade ist vielleicht, dass die Chemie zwischen Anna und Marco später nicht ganz so denkwürdig ist wie bei ihrer ersten Begegnung und ihre Story durch die anderen Handlungsstränge auch mal kurz in den Hintergrund rückt, aber das stört nicht groß und man hat seinen Spaß beim Lesen. Insgesamt also eine mal etwas abwechslungsreichere Geschichte, die mehr ist als ein Liebesroman und die einen sehr gut unterhält.

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Veröffentlicht am 19.03.2022

Flüssig zu lesen & mit sympathischen Charakteren

Blind Date – Tödliche Verführung
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Eine relativ gelungene Mischung aus Thriller und Liebesroman, in der die angehende Hebamme Hartley vor vier Jahren ihren Ehemann verloren hat und sich dank einer Freundin jetzt auf drei Blind Dates trifft. ...

Eine relativ gelungene Mischung aus Thriller und Liebesroman, in der die angehende Hebamme Hartley vor vier Jahren ihren Ehemann verloren hat und sich dank einer Freundin jetzt auf drei Blind Dates trifft. Mit einem der Männer funkt es auch, jedoch wird sie danach plötzlich in ihrer Wohnung mit gruseligen Botschaften terrorisiert. Es wird klar, sie könnte als nächstes Opfer des stadtbekannten Serienkillers auserkoren sein - und dass der Täter vielleicht eines ihrer Dates ist. Zusammen mit ihrem Nachbarn Ace will sie der Sache auf den Grund gehen, wobei die beiden sich ungewollt näher kommen. Der Schreibstil erzählt aus Hartleys Sicht und ist dabei angenehm einfach und leicht, weshalb sich die Geschichte schön schnell liest. Auch die Charaktere an sich sind durchaus sympathisch und gerade Hartley bringt einen mit ihrer harschen, selbstbewussten Art ab und an zum Schmunzeln. Die Story ist dabei ebenfalls interessant gehalten, da man stetig miträtselt, wer wohl der Täter sein könnte. Zwar ist der Plot längst nicht so spannend wie bei einem »richtigen« Thriller und auch die Auflösung ist nicht soo schwer zu erraten, dennoch fühlt man sich gut unterhalten. Insgesamt also ein durchaus gutes Buch mit sympathischen Protagonisten und einer tollen Liebesgeschichte, das durch einige Thriller-Elemente aber auch etwas Abwechslung bringt. Durchaus nett zu lesen für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 19.03.2022

Mit wichtiger Thematik

Ein bisschen Konfetti macht noch keine Freundin
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Ein schöner und wichtiger Jugendroman über die 16-jährige Cilia, die auf eine neue Schule wechselt, da sie gemobbt wurde. Doch dort scheint zuerst alles gut und sie findet in der facettenreichen Hel schnell ...

Ein schöner und wichtiger Jugendroman über die 16-jährige Cilia, die auf eine neue Schule wechselt, da sie gemobbt wurde. Doch dort scheint zuerst alles gut und sie findet in der facettenreichen Hel schnell eine Freundin. Aber mit der Zeit wird klar, dass mit dieser etwas nicht stimmt; sie wird schnell aggressiv, interessiert sich mehr für sich und redet plötzlich auch noch schlecht über Cilia. Diese muss sich deshalb damit auseinandersetzen, wie weit eine Freundin eigentlich gehen darf. Der Schreibstil erzählt aus Cilias Sicht und ist dabei angenehm einfach und in kurzen Kapiteln gehalten, was das Lesen sehr leicht macht. Cilia selbst ist dabei eine gute Protagonistin, von der man auch super merkt, wie sie sich im Laufe der Geschichte weiter entwickelt. Generell aber behandelt die Geschichte ein wirklich wichtiges Thema und macht auf toxische Freundschaften aufmerksam, die man sich so als Opfer nicht bieten lassen sollte. Zusammen mit der Protagonistin erkennt man, wie wichtig es ist, Grenzen zu setzen und sich nicht alles gefallen zu lassen. Insgesamt also ein empfehlenswertes Buch mit einem wichtigen Thema, denn gerade die Zielgruppe - Kinder ab ca. 12 Jahren - lernt oft gerade noch, mehr für sich einzustehen und toxische »Freunde« zu erkennen. Daher birgt die Geschichte eine wichtige Erkenntnis und lohnt sich für viele.

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