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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2020

Fesselnd, informativ und spannend

Flug der Falken
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"Flug der Falken" vom Autorenpaar Robert Habeck und Andrea Paluch, ist ein spannendes Abenteuer mit abschliessendem Sachteil.

Diese Ferien versprechen für Jan ziemlich aufregend zu werden. Denn er plant ...

"Flug der Falken" vom Autorenpaar Robert Habeck und Andrea Paluch, ist ein spannendes Abenteuer mit abschliessendem Sachteil.

Diese Ferien versprechen für Jan ziemlich aufregend zu werden. Denn er plant mit seinem besten Freund Lasse, das momentan angesagte Computerspiel "Seths letztes Gefecht" endlich durchzuspielen. Doch dann kommt seine Mitschülerin Clara mit einer überraschenden Einladung für eine Umweltorganisation. Sie schafft es Jan zu überreden, einen seltenen Falken zu bewachen. Denn sie fürchten das es Wilderer auf den majestätischen Vogel abgesehen haben könnten, da er so wertvoll ist. Schon bald bemerken die Kinder einen Unbekannten, der verdächtig um ihren Wachposten herumschleicht. Jan und Clara fürchten um das Leben des Falken – und bald auch um ihr eigenes.

Das Autorenpaar Robert Habeck und Andrea Paluch, entführen ihre Leser in ein fesselnd und unterhaltsames Falkenabenteuer. Denn gleich zu Anfang sorgt ein rätselhafter Einsteig für eine Reihe an aufkommender Fragen. Mit ihrem locker, leichten Schreibstil und dem modern, altersansprechenden Handlungsverlauf, fühlt man sich schnell mitten im Geschehen und den Charakteren nahe. Geschrieben ist das Abenteuer aus der Sicht des Protagonisten Jan, wodurch Gefühle, Emotionen und Empfindungen sehr gut rüberkommen. Neben einer mitreisenden Handlung, fliesst aber auch gut verständlich formuliert, informatives Wissen über den Wanderfalken und Friedlich II mit in die Handlung mit ein.

Die länge der Kapitel, sowie die Grösse der Schrift ist altersentsprechend und sorgt für ein zügigen Lesefluss. Abschliessend wird das Abenteuer mit einem interessant und wissenswerten Sachteil zum Thema Wanderfalken abgerundet.

Insgesamt ein sehr fesselndes und gut durchdachtes Falkenabenteuer, das bis zum Schluss spannend und abenteuerlich ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.11.2020

Eine aufregende Jagd duch New York

Matti und Max
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"Matti und Max: Abenteuer in New York" von Sandra Lehmann, ist ein aufregendes Abenteuer quer durch Manhattan mit leckeren Rezeptvorschlägen zum nachmachen.

Matti und sein bester Freund Max können ihr ...

"Matti und Max: Abenteuer in New York" von Sandra Lehmann, ist ein aufregendes Abenteuer quer durch Manhattan mit leckeren Rezeptvorschlägen zum nachmachen.

Matti und sein bester Freund Max können ihr Glück kaum glauben. Zusammen dürfen sie nach New York fliegen. Während Max Vater für eine grosse Premiere probt, erkunden sie gemeinsam mit Sophie der Tochter von Helen und Schauspielkollegin von Max Vater die Stadt. Doch schon wenig später sorgt ein Kunstraub für Aufruhr und dann verschwindet auch noch der Rauhaardackel Rudy. Ein geheimnisvoller Zettel bringt die Freunde schlussendlich auf eine heisse Spur und eine aufregende Jagd quer durch Manhattan beginnt.

Sandra Lehmann nimmt ihre Leser mit, auf eine aufregend und spannungsgeladene Verbrecherjagd, quer durch New York. Mit ihrem angenehm, locker, leichten Schreibstil und den detaillierten Orts und Umgebungsbeschreibungen fühlt man sich schnell, mitten in Manhattan und als ein Teil der Geschichte. Denn die Erlebnisse der Kids werde so ansprechend und liebevoll im Detail beschrieben, die man sich richtig bildhaft und klar vorstellen kann.

Die Charaktere sind sehr sympathisch und aufgeweckt, die man vom ersten Moment des Kennenlernens einfach gerne mag und genauso schnell ins Herz schliesst. Der Handlungsverlauf ist durchweg unterhaltsam, aufregend ausgearbeitet und spannungsgeladen. Man fiebert quasi bis zum Schluss richtig gehend mit und versucht die Freunde bei ihren Ermittlungen zu unterstützten. Unterstrichen wird das New York Abenteuer durch die hübschen Illustrationen, in denen die Freunde zwar oftmals von Hinten gezeichnet sind, dafür aber Raum für eigene Vorstellungen der Figuren lassen.

Abschliessend befinden sich sogar Mollys leckerste Rezepte zum nachmachen, die das Buch wunderbar abrunden. 


Ein insgesamt sehr empfehlenswertes Abenteuer, das wie ein kleiner Reiseführer an die schönsten Orte New Yorks führt, dabei aber auch unterhaltsam, spannend und voller aufregender Lesemomente steckt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.11.2020

Skurril und Witziger Alpenkrimi

Den letzten Gang serviert der Tod
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"Der letzte Gang serviert der Tod" von Jörg Maurer, ist der dreizehnte und schillerndste Fall mit Kommissar Jennerwein.

Noch durchzieht ein verführerisch aromatischer Duft die Restaurantküche des "Hubschmidt's" ...

"Der letzte Gang serviert der Tod" von Jörg Maurer, ist der dreizehnte und schillerndste Fall mit Kommissar Jennerwein.

Noch durchzieht ein verführerisch aromatischer Duft die Restaurantküche des "Hubschmidt's" am Rande des idyllisch gelegenen Kurorts. Doch der Raum ist ein Tatort in dem sich höchst ehrbare Bürger regelmäßig trafen. Das Opfer war ein Mitglied eines exklusiven Hobby-Hochclubs. Aber wem nützt der Tod des Feinschmeckers - dem Chefkoch, der nach dem zweiten Stern giert oder dem veganen Oberförster, der heimlich durch den Wald streift? Nebenbuhlern und Rivalen? Kommissar Jennerwein und sein Team ermitteln und entdecken Mordmotive zuhauf. Nur Jennerweins Blick fürs Wesentliche kann den wahren Täter überführen.


Jörg Maurer hat eine mit Witz und Humor untermalten Alpenkrimi geschrieben der mich gut unterhalten konnte. Zumal man wie auch Jennerwein durch einige Wendungen und Wirrungen immer wieder in die Irre geführt wird und bis zum Schluss nicht auf den Täter kommt. Einfliessende Restaurantbewertungen aber auch Jörg Maurers scharfzüngigen Charme und Humor gestalten den Krimi Obgleich ich mich dadurch gut unterhalten gefühlt haben, waren sie mir jedoch teils etwas zu ausschweifend, das mir den Lesefluss genommen hat. Die Charaktere sind in ihrer Skurilität treffend beschrieben. Der Handlungsverlauf ist gut durchdacht und Spannungsgeladen.

Auch der Schreibstil ist angenehm, spritzig und wortgewandt der sich fliessend liest.

Insgesamt ein teils zu dick aufgetragen aber trotz allem köstlicher Alpenkrimi, unterhaltsam bis zum Schluss.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.11.2020

Fantastischer Lesespass

Leontin und das Geheimnis der Vulkaninsel
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"Leontin und das Geheimnis der Vulkaninsel" von Thomas Sterr, ist ein aufregend, starkes Leseabenteuer mit dem kleinen Langhalsdino Leontin.

Als der Langhalsdino Leontin eines morgens erwacht, weht ihm ...

"Leontin und das Geheimnis der Vulkaninsel" von Thomas Sterr, ist ein aufregend, starkes Leseabenteuer mit dem kleinen Langhalsdino Leontin.

Als der Langhalsdino Leontin eines morgens erwacht, weht ihm ein eisiger Wind um die Ohren. Auch seine Freunde Karl, Magda und Piet bibbern um die Wette und rätseln was es mit der plötzlichen Wetterveränderung auf sich hat. Am Strand treffen sie auf weitere frierende Inselbewohnen und entdecken, das auch die Vulkaninsel ziemlich verändert aussieht. Die Freunde schmieden einen Plan und beschliessen sich der Sache anzunehmen, um dem Geheimnis des plötzlichen Kälteeinbruchs auf die Spur zu kommen. 


Thomas Sterr hat eine aufregend und schöne Fortsetzung der Leontin-Reihe geschrieben, die von Anfang an begeistert. Auch Neulinge finden schnell ins Abenteuer, da die Geschichten jeweils in sich geschlossen sind. Die Charaktere sind allesamt sehr liebenswert ausgearbeitet, die man schnell ins Herz schliesst. Besonders der Seelöwe Torgan, aber auch Magda mit ihren verdrehten Wortspielen, die im Buch farbig unterlegt sind, haben für jede Menge Schmunzelmomente gesorgt. Ebenso der Handlungsverlauf, der mit Witz und Charme ausgedacht ist, sorgt für grossartige Leseunterhaltung. Gut verständlich und kindgerecht werden auch wichtige Werte, wie Mut, Zusammenhalt, Freundschaft und Toleranz, mit in die Handlung geküpft.

Der Wortlaut ist altersgerecht und sehr gut verständlich, die Schrift ist gross und viele wunderhübsch gezeichnete Illustrationen lassen das Abenteuer aufleben.

Ein insgesamt fantastisches Dinoabenteuer mit liebenswerten Charakteren und wunderhübschen Illustrationen für grossartige Lesestunden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2020

Hochspannung mit Heather Bishop

Heather Bishop / Jackson
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"Jackson" von André Milewski, ist der vierte hochspannend und actiongeladene Fall der Heather-Bishop-Reihe, indem Heathers Vater Tyler gekidnappt wird.

Nach einem Streit mit ihrem Lebensgefährten beschliesst ...

"Jackson" von André Milewski, ist der vierte hochspannend und actiongeladene Fall der Heather-Bishop-Reihe, indem Heathers Vater Tyler gekidnappt wird.

Nach einem Streit mit ihrem Lebensgefährten beschliesst die New Yorker Mordermittlerin Heather Bishop kurzentschlossen ihren Vater im malerischen Jackson zu besuch, um gleichzeitig auch den Kopf wieder frei zu bekommen. Doch daraus wird zunächst nichts, denn ihr Vater gilt als spurlos verschwunden. Das bleibt auch bei den Tätern nicht unbemerkt, sodass Ihr Besuch und die Suche nach ihrem Vater, eine Kette tödlicher Ereignisse in Gang setzt.

Mit einem überaus einnehmenden Einstieg, schafft es André Milewski von der ersten gelesenen Seite an, seine Leser in seinen Bann zu ziehen. Troztdessen das es sich bereits um den vierten Fall der Reihe handelt, fliessen die wichtigsten Ereignisse und Charakterzüge gekonnt in die Handlung mit ein, sodass auch Neueinsteiger problemlos in die Handlung finden. Besonders die detailreichen Beschreibungen des Örtchen Jackson, aber auch die umfassend beschriebenen Handlungsstränge haben mir total gut gefallen. Man fühlt sich als wäre man ein Teil der Geschichte und kann sich alles richtig bildhaft vorstellen. Selbst die aktuelle Maskenpflicht, wird mit in die Handlung geknüpft, das die Story für mich sogar noch ein Stückweit authentischer gestaltet hat.

Unermüdlich und actiongeladen nimmt die Handlung an fahrt auf. Der Spannungsbogen ist konstant straff gespannt und flacht auch bis zum Ende hin nicht ab. Und obwohl ich mehrfach geglaubt habe dem Täter dicht auf der Spur zu sein, wurde ich durch eine Reihe unvorhersehbarer Wirrungen, in die Irre geführt.

Die kurzen Kapitel und der angenehm, lockere Schreibstil sorgen für ein fliessendes Vorankommen.

Für mich ein hochsapnnungsgeladener Thriller mit einer taffen Ermittlerin, der mich bis zum Schluss fesseln konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere