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Veröffentlicht am 29.10.2019

Ein richtiger Wohlfühlroman, der ohne große Dramen auskommt

Only with You - Du bist mein größtes Glück
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Es war das erste Buch der Autorin, dass ich gelesen hatte und ich muss ehrlich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Es ist eine locker, leichte Liebesgeschichte, die nur zum Wohlfühlen einlädt. Bei vielen ...

Es war das erste Buch der Autorin, dass ich gelesen hatte und ich muss ehrlich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

Es ist eine locker, leichte Liebesgeschichte, die nur zum Wohlfühlen einlädt. Bei vielen Büchern aus dem Genre erwartet man irgendwelche große Dramen, aber hier kommt sie zwar nicht ganz, aber (und das ist mir wichtiger) ohne große Dramen aus.

Cassie ist eine superliebe Prota, die (wie es schon im Klappentext verraten wird) einen Haufen Frösche küsst, bis sie dann auf Umwegen zu ihrem Mister Right findet. Hier stand sie sich meist selbst im Weg, weil sie den ein oder anderen Kerl auch in die Wüste geschickt hat.
Sie ist nicht auf den Mund gefallen und sagt direkt, was sie denkt und fühlt. Manchmal ist sie hier zu direkt und so kommt dann auch mal der ein oder andere Fluch über ihre Lippen.
Das macht sie direkt sympathisch, weil ich manchmal auch ein klein wenig eine Cassie bin.
Ich habe bei jedem ihrer Flüche und Schimpfwörtern gelacht und mir das ein oder andere Tränchen verdrückt.
Cassie beschreibt ihren Weg zu Mister Wright als holprig, ihre Exfreunde sind nur kleine Stationen in ihrem Leben, bis sie dann den richtigen Mann fürs Leben erreicht.

Gavin ist ein Mann wie er im Bilderbuch steht.
Jung, selbstständig, attraktiv und er weiß, was er will. Und was er will ist Cassie und zwar das Komplettpaket von ihr.

Cassies Freundinnen hätte ich gerne das ein oder andere Mal dafür abgeknutscht, dafür, dass sie unserer Prota auch manchmal den Kopf zurecht rücken.
Zu den beiden gibt es jeweils ein Vorgängerbuch, die ich noch nicht gelesen habe, sie mir aber definitiv noch holen werde.
Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen, was ich hier sehr gut fand.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, authentisch und humorvoll. Der Lesefluss war gigantisch und wenn ich es nicht mit meiner Instagrampartnerseite als Buddyread gelesen hätte, hätte ich das Buch innerhalb eines Tages verschlungen.

Von daher kann ich hier guten Gewissens 5 von 5 💘vergeben und eine klare Leseempfehlung für alle Romance- und New Adult LiebhaberInnen.

Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog https://isaszeilensymphonie.blogspot.com

Veröffentlicht am 02.10.2019

Eine mitreissende Urbanfantasy-Geschichte mit unglaublich tollen Protagonisten

Clans of London, Band 1: Hexentochter
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Allein durch diesen Klappentext und gutem Zuredens meiner Schwester habe ich mir dieses Buch ausgesucht und von ihr schenken lassen. Es hat mich noch vor dem eigentlichen Lesen total gefesselt und hätte ...

Allein durch diesen Klappentext und gutem Zuredens meiner Schwester habe ich mir dieses Buch ausgesucht und von ihr schenken lassen. Es hat mich noch vor dem eigentlichen Lesen total gefesselt und hätte ich nicht noch mehrere Rezensionsexemplare zum Lesen gehabt, hätte ich direkt angefangen.

Und als ich es angefangen hatte, war von Seite 1 bis zum Schluss gebannt.

Um die Geschichte nochmals kurz in meinen eigenen Worten zusammenzufassen:

Caroline ist eine Hexe, doch ihr Problem wird ja bereits im Klappentext beschrieben. Denn ihre Magie ist noch nicht aktiviert und zusätzlich ist, das nicht ihr einziges Problem. Auf der Suche nach einer Lösung des Problems, werden ihr einige Steine in den Weg gelegt. Dazu zählen vor allem, die im Klappentext bereits erwähnten Londoner Hexenclans.

Die Geschichte an sich ist sehr spannend, packend und man erlebt in jeder Zeile Carolines Gefühle, die wie ein Sturm in ihr toben. Und während der erste Teil des Buches tatsächlich eher auf den Fantasy-Aspekt bedacht ist, kommt trotz allem die Liebe auch nicht zu kurz. Denn Caroline wird von Ash unterstützt wo es nur geht und am Anfang dachte ich, dass er ein richtiger Bad Boy ist. Doch im Lauf der Geschichte hat sich das aus meiner Sicht heraus richtig gewandelt. Und ich finde die beiden passen wie die Faust aufs Auge zusammen.

Alle Charaktere sind gut skizziert und man kann sich in jeden hineinfühlen. Alle sind authentisch und stark, haben aber auch ihre Schwächen und sind in der Lage, sich diese auch einzugestehen.

Und damit komme ich zum Schreibstil:
Clans of London war das erste Buch der Autorin, das ich gelesen hatte und ich hatte Angst, dass es sich Sixteen Moons zu sehr ähnelt. Doch diese Angst war unbegründet. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte spannend und vor allem packend erzählt und es lässt einen nicht mehr los.
Ich bin viele Abende viel zu spät schlafen gegangen, weil ich es nicht weglegen konnte.

Es wird einen Ehrenplatz in meinem Regal bekommen, weil es das erste Fantasybuch seit Die Rebellin von Trudi Canavan ist, dass mich auf so atemberaubende Weise gefesselt hat und nicht mehr loslässt.

Leider kommt Clans of London - Schicksalsmagie erst im nächsten Jahr und von daher heißt es für mich abwarten, bis es erscheint.

Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog "Isas Zeilensymphonie" (isaszeilensymphonie.blogspot.com)

Veröffentlicht am 02.10.2019

Ein unglaubliches Buch mit der perfekten Mischung

Project Jane 1
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Der Klappentext des Buches ist genau richtig. Er verrät nicht zu viel und nicht zu wenig über das Buch, genau die richtige Menge um jemanden einzufangen und dazu zu bewegen, dieses Buch zu lesen.

Die ...

Der Klappentext des Buches ist genau richtig. Er verrät nicht zu viel und nicht zu wenig über das Buch, genau die richtige Menge um jemanden einzufangen und dazu zu bewegen, dieses Buch zu lesen.

Die Geschichte selbst handelt von Jane, die in der geheimen Einrichtung Lengard untergebracht ist, wo sie fortwährend Tests und ähnlichen Dingen unterzogen wird.
Man erfährt bereits am Anfang viel über Janes Gefühlswelt und kann sich direkt mit ihr identifizieren. In ihr steckt eine wahre Kämpfernatur, die nicht müde wird, ihre Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Ihr erstes Vorhaben ist kein Wort zu sprechen. Wieso und weshalb wird erst im Verlauf des Buches geklärt und selbst dann bleibt die Spannung erhalten, weil man als Leser einfach merkt, dass hier noch viel mehr dahintersteckt.
Ein paar Passagen sind extra hervorgehoben, um zu verdeutlichen wie stark sie eigentlich ist und, dass sie gewillt ist durchzuhalten.

Ich persönlich finde das Buch wahnsinnig gut, weil es zeigt, welch starke Wirkung Worte eigentlich haben können.

Das erste Drittel des Buches lernt man Janes Gefühlswelt sehr intensiv kennen. Man sieht wie sie fühlt und denkt. Das bleibt auch im restlichen Buch so erhalten, aber bei weitem nicht so intensiv wie am Anfang.

Doch trotz allen Ernstes im Buch, gibt es auch einige lustige Stellen, bei denen ich wirklich nicht nur ein Grinsen verkneifen musste, sondern eigentlich am liebsten lachen wollte.

Die Charakterentwicklung finde ich wahnsinnig gut gelungen und auch wenn es Janes Geschichte ist, die man da liest, lernt man auch viele andere Charaktere kennen.

Ward ist mein potenzieller Love-Interest für Jane. Ich mag seine sanfte lockere Art, die sich im Verlauf des Buches sehr ändert und auch Jane ist sehr fasziniert von ihm.
Vielleicht liegt das vor allem daran, dass man nicht so ganz so schlau aus ihm wird.

Auch Cami, Wards Schwester, habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Sie ist quirlig und lebensfroh, auch wenn sie ab und zu wirkt als würde sie etwas belasten.

Am liebsten von allen mag ich allerding Enzo, der Janes körperliches Training begleitet. Er bringt in Janes sehr graue und triste Umgebung etwas Farbe und ist der Gute-Laune-Garant im Buch.

Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr. Er ist bildlich, aber nicht allzu sehr. Man kommt gut in die Geschichte rein und man hat wirklich Schwierigkeiten, das Buch auf die Seite zu legen.

Das Cover ist der Wahnsinn. Ich bin regelrecht verliebt. Die rosanen und pinken Akzente mit dem Gesicht ist äußerst gut gelungen.

Ich bin äußerst gespannt auf dem zweiten Band, bei dem das Erscheinungsdatum bis jetzt noch unklar ist. Man rechnet im Lauf des nächsten Jahres mit der Fortsetzung.
Auf Englisch ist der zweite Band unter dem Titel „Weapon“ 2019 bereits erschienen und ich werde es vermutlich erstmal in Englisch lesen, bis die deutsche Ausgabe rauskommt.


Diese Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Isas Zeilensymphonie" (isaszeilensymphonie.blogspot.com) erschienen

Veröffentlicht am 15.09.2019

Meine Meinung über dieses Buch spaltet sich da wirklich sehr

Die Prinzessinnen von New York - Scandal
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Ich muss ehrlich sagen, dass dieses Buch ein absoluter Klappentext- und Coverkauf war. Der Klappentext hat mich regelrecht angefixt und da ich historische Liebesromane total mag und dieses Buch nicht nur ...

Ich muss ehrlich sagen, dass dieses Buch ein absoluter Klappentext- und Coverkauf war. Der Klappentext hat mich regelrecht angefixt und da ich historische Liebesromane total mag und dieses Buch nicht nur ein, sondern zwei Genre bedient, war ich natürlich richtig gespannt. Und das Cover ist natürlich traumhaft.

Zu Beginn gibt es einen Prolog, von dem ich sagen muss, dass er mir gleich das ganze Buch vorgespoilert hat. Was ich natürlich richtig schade fand.
Genauso, dass gleich zu Beginn des Buches in den ersten 40 Seiten so viele Charaktere eingeführt worden sind, von denen man teilweise im Buch nicht viel mitbekommt oder sie auch nicht abspeichern kann.

Protagonistin in diesem Buch war Elizabeth, um sie ging es hauptsächlich in der Geschichte.
Und ich sage ehrlich, dass ich sie anfangs überhaupt nicht mochte. Sie erschien mir unscheinbar, tadellos und nahezu perfekt. Zumindest für dieses Zeitalter war sie das auch. Eine sittsame, gehorsame junge Frau, die ihr persönliches Glück unter das ihrer Familie stellt und dem Pflichtgefühl folgt. Zumindest auf den ersten Blick erscheint einem das so. Doch schon der Klappentext verrät, dass dem nicht so ist.
Denn da ist noch Will, der mittellose Kutscher der Familie Holland, mit dem Elizabeth aufgewachsen ist. Im Laufe der Jahre hatte sich da nämlich aus Freundschaft Liebe entwickelt und die beiden sind ein heimliches Paar, von dem anfangs keiner weiß, dass sie ein Paar sind und das darf natürlich auch nicht herauskommen.

Auf der anderen Seite sind dann so viele weitere Protagonisten wie Elizabeths Schwester Diana, die beste Frenemy Penelopé, die Zofe Lina (die ich überhaupt nicht leiden konnte) und der junge und reiche Henry, der ein ausschweifendes Leben führt und dessen Hörner nun gestutzt werden sollen.

Denn Elizabeth und Henry sollen für das Wohl ihrer beider Familien verheiratet werden und auch wenn dies in diesem Jahrhundert normal war, früh verheiratet zu werden, war ich von der Vehemenz des Planes total schockiert und konnte da gar nicht mitgehen.

Doch auch Elizabeths Schwester und Penelopé haben ein Auge auf den smarten Junggesellen geworfen und schwupp ist man auf einmal in einer Fünferbeziehung drin, die man gar nicht so richtig verstehen kann, weil die Gefühle der Protagonisten nicht wirklich transparent erscheinen. Einzig die Gefühle von Diana Holland kann man durchblicken und sie war auch der bunteste, lebhafteste und liebenswerteste Charakter in der ganzen Geschichte.

Aber lest es selbst und macht euch ein Bild davon, denn über dieses Buch gehen die Meinungen tatsächlich auseinander.

Zum Schreibstil der Autorin muss ich sagen, dass es anfangs total viele Perspektivenwechsel gab, die mich nur verwirrt haben. Das hat es nicht nur schwer gemacht in die Story reinzukommen und mit ihr warm zu werden. Sondern auch schnell ermüdet.
Teilweise habe ich mich wirklich nur durch das Buch gequält (Was vor allem an diesem Prolog lag) bis es dann ab dem letzten Drittel doch spannend wurde und ich diese letzten Seiten dann regelrecht verschlungen habe.
Ich hatte bisher bei keinem Buch groß Schwierigkeiten mit der Sprache in einem Buch, ich habe bisher auch schon andere historisch angehauchte Romane gelesen, aber dieses war tatsächlich eher harte Kost für mich. Weshalb habe ich schon zu Beginn des Absatzes erklärt.

Doch ich würde auch den zweiten Band Rumors lesen, da ich gerne wissen will, wie es weitergeht und gebe der Reihe und der Autorin nochmal eine Chance.

Insgesamt konnte das Buch dennoch eher weniger bei mir punkten und bekommt daher auch leider nur 2,5 von 5 ? von mir.


Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog buchvertraeumt.blogspot.com

Veröffentlicht am 15.09.2019

Spark - Light my sky

Spark (Die Elite 1)
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Es war, glaube ich zumindest, meine erste Dystopie, die ich je gelesen habe. Und ich muss sagen ich will mehr davon.

Die Geschichte um Malia und ihren Eintritt in die High Society fand ich unglaublich ...

Es war, glaube ich zumindest, meine erste Dystopie, die ich je gelesen habe. Und ich muss sagen ich will mehr davon.

Die Geschichte um Malia und ihren Eintritt in die High Society fand ich unglaublich packend und spannend. Es wurde tatsächlich nie langweilig oder hätte sich gezogen. Und die Welt wie wir sie heute kennen gibt es nicht mehr. Von unseren heutigen sieben Kontinenten sind nur noch 4 große Staaten übrig geblieben, die Geschichte selbst spielt in New America, dass nach wie vor von einem Präsidenten regiert wird.

Malia selbst ist, wie im Klappentext bereits beschrieben, anfangs eine schüchterne graue Maus, die am liebsten gar nicht auffallen und schon gar nicht zur High Society gehören möchte.
Experimente der Regierung, die die perfekten Soldaten haben möchte haben dafür gesorgt, dass bei einigen Menschen Genmutationen hervorgerufen worden sind.
So auch bei Malia, die bereits ihre Schwester an diese Experimente verloren hatte und dadurch einen Groll, wenn nicht sogar einen Hass auf die Regierung hegt.

Nachdem bei ihr festgestellt wurde, dass die Experimente bei ihr anschlugen, diese werden mittels einem injiziertem Serum gemacht, wird ihr der allseits beliebte Chris während ihrer Ausbildung zur Elitesoldatin an die Seite gestellt. Und als wäre es nicht genug ist sie seit Jahren natürlich total in ihn verliebt und löst ein reines Gefühlschaos in ihr aus. Er macht von Anfang an klar, dass er sie nicht schonen wird und er ihr großes Potenzial sieht. Lange wehrt sie sich innerlich auch dagegen, doch mit der Zeit scheint Malia ihr Schicksal zu akzeptieren und nicht mehr dagegen ankämpfen zu wollen.

Ihre Entwicklung ist schleichend und man merkt nach und nach, dass ihre Schüchternheit langsam von ihr abfällt und sie langsam selbstbewusster wird. Von Chris, der sie immer wieder testet und trietzt, lässt sie sich immer weniger gefallen, doch da ist noch Luft nach oben.

Doch auch Chris ist ein sehr interessanter und vielschichtiger Charakter, der wohl einiges verbirgt und dessen Vergangenheit für mich noch im Dunkeln steckt. Von ihm würde ich gerne mehr lesen.

An sich wirkt diese Welt schon fast friedlich.
Doch so friedlich wie die Welt auf einen wirkt ist sie nicht. Anschläge von unbekannter Herkunft, Demonstrationen, wenn nicht sogar eine Rebellion aus dem Untergrund machen die Geschichte genauso spannend, wie die Kabbeleien von Malia und Chris.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen und ich habe mir wirklich Zeit gelassen, dieses Buch zu lesen, weil ich jede Seite davon auskosten wollte. Eigentlich wollte ich es keine Minute aus der Hand legen, weil es einen guten Plot, einen super Spannungsbogen und noch soviel mehr hatte.
Das Buch war aus der Sicht von Malia erzählt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Insgesamt war es ein gutes Buch, dass mich super unterhalten hat, aber noch etwas ausbaufähig ist, was hoffentlich in den nächsten Teilen der Reihe passt. Aber für einen Reihenauftakt war es perfekt, weil die Autorin einem echt Zeit gelassen hat, sich an die Charaktere und die Welt zu gewöhnen.

Von mir bekommt das Buch daher 4 von 5 ? und eine klare Leseempfehlung.

Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog buchvertraeumt.blogspot.com