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Veröffentlicht am 02.06.2019

Leider nicht ganz meine Story

Den Mund voll ungesagter Dinge
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In dem Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag geht es um Sophie, welche bedingt durch ihren Vater umziehen muss. Denn ihr Vater hat eine neue Frau gefunden, zu welcher die beiden ziehen. Das heißt ...

In dem Mund voll ungesagter Dinge von Anne Freytag geht es um Sophie, welche bedingt durch ihren Vater umziehen muss. Denn ihr Vater hat eine neue Frau gefunden, zu welcher die beiden ziehen. Das heißt für Sophie: neue Stadt, neue Schule, neue Leute und eine neue Familie. Doch die Familie will sie eigentlich überhaupt nicht. Allerdings lernt sie schnell neue Leute kennen. Vor allem mit Alex, die nebenan wohnt, versteht sie sich sehr gut. Bis eines Abends auf einer Party etwas passiert, mit dem Sophie nicht umzugehen weiß. Die Geschichte handelt über Neuanfänge, die Frage "Wer bin ich" und das erwachsen werden.

Erst mal ganz allgemein: ich liebe das Cover und die Illustrationen im Buch. Sie passen einfach so super zu der Story. Der Schreibstil von Anne Freytag ist wie gewohnt super, es lässt sich super flüssig lesen. Leider hat die Story mich nicht zu 100 % angesprochen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es für Sophie schwer zu verstehen ist was vor sich geht, allerdings verstehe ich nicht warum sie nicht einfach sagen kann was Sache ist. Sie redet mit ihrem besten Freund über alles, aber das kann sie ihm nicht erzählen? Das kann ich einfach nicht verstehen, weil es ihr so viel helfen würde. Im allgemeinen ist die Story auch nicht sonderlich spannend, es passiert leider nicht wirklich viel. Ich kenne es von Anne Freytag, dass in ihren Büchern sehr viele Emotionen stecken. Entweder stecken in diesem keine, oder sie kamen nicht bei mir an. Auch wenn ich Sophie nicht verstehen kann, sind sie und auch die anderen Charaktere sehr gut dargestellt. Ich glaube wirklich es liegt an mir, dass mich die Geschichte einfach nicht so richtig überzeugen konnte, deswegen kann ich auch nicht direkt eine Empfehlung aussprechen.

Veröffentlicht am 07.05.2019

Mein erster Stephen King

Friedhof der Kuscheltiere
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Friedhof der Kuscheltiere war mein erster und bisher einziger Roman von Stephen King, was ich auf jeden Fall noch ändern werde, denn der Autor hat einen fantastischen Schreibstil wie ich finde. Noch dazu ...

Friedhof der Kuscheltiere war mein erster und bisher einziger Roman von Stephen King, was ich auf jeden Fall noch ändern werde, denn der Autor hat einen fantastischen Schreibstil wie ich finde. Noch dazu ist die Idee hinter diesem Buch einfach grausam gut. Ich habe zunächst das Buch gelesen und direkt im Anschluss die Verfilmung im Kino geschaut und muss sagen, dass ich durch den Film das Buch im nachhinein mehr möchte als zuvor.

Ich fand, dass das Buch viel zu viele Längen hatte, viel zu viele Informationen, die mir zu unwichtig erschienen. Aber nachdem im Film gefühlt überhaupt keine Informationen preisgegeben wurden und alles Schlag auf Schlag passiert ist, war ich sehr froh die nötigen Infos aus dem Buch schon gewusst zu haben. (Mal abgesehen davon, dass der Film an einigen Stellen und ganz anders war als das Buch) So hat das Buch für mich noch einen halben Stern dazugewonnen. Mehr als 3.5 Sterne kann ich dennoch einfach nicht geben, weil das Gefühl beim Lesen durch diese ganzen Informationen einfach etwas betrübt war, auch wenn ich es am Ende gut fand, dass ich sie erhalten habe. Der erste Eindruck macht nun einmal immer viel aus. Außerdem gibt es einen für mich sehr großen negativen Punkt und zwar, dass am Anfang des Buches angedeutet wird, was passieren wird. Das fand ich sehr schade und hat dem Buch viel Spannung geraubt.

Im laufe des Buches wurde dann öfter auch schon einige Seiten vor einem Geschehen, eben dieses Geschehen im Vorfeld erwähnt, wodurch auch wieder Spannung für mich verloren ging. Einzig auf den letzten ca. 100 Seiten war meines Erachtens sehr viel Spannung vorhanden, sodass ich das Buch auf diesen letzten Seiten nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Veröffentlicht am 02.05.2019

Anders als erwartet

Too Late
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Too Late war mein erstes Buch von Collee Hoover. Man hat ja schon sehr viel von ihr gehört und gefühlt jeder hat schon fast alle ihre Bücher gelesen Also war es höchste Zeit für mich auch endlich mal ...

Too Late war mein erstes Buch von Collee Hoover. Man hat ja schon sehr viel von ihr gehört und gefühlt jeder hat schon fast alle ihre Bücher gelesen Also war es höchste Zeit für mich auch endlich mal ein Buch von ihr zu lesen. Ich habe das Buch über Kindle unlimited gelesen, worüber ich auch ganz froh bin, denn Geld hätte ich dafür wahrscheinlich eher nicht ausgegeben.
Versteht mich nicht falsch, das Buch war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich was ich erwartet habe. Ich habe eine süße Lovestory mit ein bisschen Drama erwartet, dabei war es eher genau umgekehrt. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich den Klappentext vorher nicht gelesen habe, warum genau kann ich selbst nicht sagen
Das Buch ist, wie ich finde, teilweise nichts für schwache Nerven. Einige Situationen sind schon ziemlich heftig. Dadurch, dass der Schreibstil sehr gut ist und alles sehr gut beschrieben wird, vor allem die Gefühle, sind diese Szenen noch einen Tick krasser.
Von mir gibt es nur die 3,5 Sterne, weil die Story einfach nicht zu 100 % meins war, ich habe mich nicht so richtig wohlgefühlt damit. Der Schreibstil war, wie schon erwähnt, wirklich sehr gut. Allerdings gab es ein Kapitel, welches sehr sehr lang war und durch welches ich mich schon echt quälen musste, weil man die Story dahinter an sich von den vorherigen Seiten kannte.

Hier noch ein paar Sachen, die leider nicht ohne Spoiler gehen.

Also erstmal was zu Asa. Dieser Charakter würde wirklich sehr gut dargestellt. Bei ihm hat man die größte Veränderung gesehen. Wie er anfangs noch recht stark war in seinem Denken und von Kapitel zu Kapitel seine Psyche kranker wurde. Er kam immer weniger zurecht mit seinen Ängsten. Die Autorin hat das so gut dargestellt, dass man teils wirklich einfach nur Mitleid mit Asa hatte, obwohl er so ein schlechter Mensch war.

Die Gefühle von Sloan wurde speziell in den Szenen mit Asa auch unglaublich gut wiedergespiegelt. Vor allem die körperlichen Szenen haben mir dabei sehr zu schaffen gemacht, weil es wirklich Menschen gibt, die sowas aus Angst über sich ergehen lassen.

SPOILER ENDE

Insgesamt würde ich das Buch nur denen empfehlen, die wissen was auf sie zukommt und keine allzu schwachen Nerven haben.

Veröffentlicht am 07.01.2022

Nett für zwischendurch

Words I Keep
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Emily ist ein Teil der Bookstagram-Community und ihre größte Leidenschaft sind damit Bücher und das Lesen. Ihr Studium gefällt ihr schon eine Weile nicht mehr so wirklich und nun weiß sie nicht so recht ...

Emily ist ein Teil der Bookstagram-Community und ihre größte Leidenschaft sind damit Bücher und das Lesen. Ihr Studium gefällt ihr schon eine Weile nicht mehr so wirklich und nun weiß sie nicht so recht was sie machen soll. Noch dazu hat sie immer größer werdende Probleme mit ihrer Schwester Cas und auch die Liebe macht ihr zu schaffen. David macht sie glücklich und gibt ihr halt, doch dann reist er ihr den Boden unter den Füßen weg.

Ich folge der Autorin gefühlt schon immer auf Bookstagram. Daher war ich super gespannt auf ihr Buch. Der Scheibstil selbst ist schön zu lesen und ich fand die Bookstagramthematik super interessant. Meiner Meinung nach hätte diese aber ruhig noch präsenter sein können. Die anderen Themen des Buches, wie die Liebesgeschichte und die Beziehung zwischen Emily und Cas haben mir leider gar nicht zugesagt.

Es gab immer mal wieder schöne, spannende und emotionale Szenen, die mich mitgerissen haben. Aber leider auch einige, die es überhaupt nicht taten und sich für mich nur gezogen haben. Die positiven Emotionen kamen bei mir als Leserin überhaupt nicht an, die negativen dagegen umso mehr. Ich wurde selbst immer richtig genervt und/oder wütend, wenn ein Streitgespräch aufkam.

Emily entwickelt sich in dem Buch stark weiter, aber ich verstehe irgendwie nicht so richtig wodurch und auch den zeitlichen Ablauf habe ich nicht so richtig mitbekommen. Gefühlt haben sich Em und David kennengelernt und nach einem Monat war es direkt die große Liebe. Da hat mir ganz stark die Kennenlernphase gefehlt. Die Schwesternbeziehung ist super toxisch und das fand ich beim Lesen schrecklich. Die Thematik selbst finde ich interessant, aber die Umsetzung nicht immer so gut, da ich einfach viele Handlungen nicht nachvollziehen konnte.

Das Ende an sich fand ich recht schön, aber leider war hier auch alles sehr schnell. Es zieht sich zwar zeitlich über mehrere Wochen, aber es wird nicht viel beschrieben. Ich konnte dem ganzen dadurch emotional nicht so recht folgen.

Insgesamt fand ich das Buch dann doch eher nur im Mittelfeld. Es war stellenweise sehr schön zu lesen, aber hier und da war es dann wiederum nicht ganz meins. Also würde ich sagen es ist ein nettes Buch für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 08.11.2021

Starke Protagonistin mit langatmiger Story

Die Chroniken der Meerjungfrau - Der Fluch der Wellen
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Sie wurde im Ozean geboren und kam wegen der Liebe aufs Festland. Als diese starb hielt sie allerdings etwas ganz anderes bei den Menschen. Ein Besitzer eines Museums will das Wesen aus dem Ozean als DIE ...

Sie wurde im Ozean geboren und kam wegen der Liebe aufs Festland. Als diese starb hielt sie allerdings etwas ganz anderes bei den Menschen. Ein Besitzer eines Museums will das Wesen aus dem Ozean als DIE Attraktion für sich haben, doch was dann passiert ist erschreckend, brutal und durch und durch schmerzhaft.

Ich habe bisher aus der Reihe nur Peter Pan gelesen und fand das Buch grandios. Aus diesem Grund habe ich von der Geschichte der Meerjungfrau wohl auch was ganz anderes erwartet. In Peter Pan gab es viele Kämpfe, sehr viel Gewalt und noch mehr Blutvergießen. Das hat mir bei diesem Buch leider etwas gefehlt. Die Storyline ist zwar alles andere als leicht und beschwingend und auf eine ganz andere Art grausam, aber dadurch, dass ich etwas anderes erwartet habe war ich leider doch enttäuscht.
Ich kam nur schwer ist die Geschichte rein. Für mich hat sich bis zur Hälfte des Buches alles bis ins Endlose gezogen. Ich kam nur stückchenweise voran und habe das Buch sehr oft wieder aus den Händen gelegt. Erst nach der Hälfte kam für mich ein wenig Spannung auf und ich hatte endlich mehr Spaß beim Lesen. So schwer mir der Anfang und der Mittelteil auch fielen, das Ende fand ich dagegen wirklich toll und interessant. Das konnte das Buch für mich dann doch wieder etwas retten.

Die Protagonistin, sprich die Meerjungfrau, fand ich grandios. Eine überragend starke Persönlichkeit, sie schreckt vor nichts zurück. Sagt immer offen ihre Meinung, auch gegenüber von Männern, und steht für ihre Ansichten ein. Die Menschenwelt ist ihr auch nach so vielen Jahren immer noch oft suspekt und sie kann vieles einfach nicht verstehen oder findet es gar grausam. Auch andere weibliche Charaktere entwickeln sich zumindest im Laufe der Geschichte zu Personen, die sich trauen den Mund aufzumachen. Für Frauen war das in der damaligen Zeit ja nicht sehr oft der Fall, da sie meist von den Männern untergebuttert wurden. Die Männer in dem Buch sind sehr durchwachsen. Manche fand ich super und manche haben meine klischeehaften Vorstellungen überaus erfüllt.

Insgesamt kann ich das Buch leider nur eingeschränkt empfehlen. Die Story nimmt für mich zu spät Fahrt auf, aber vor allem die Protagonistin hat mich sehr beeindruckt. Ihr solltet euch auf jeden Fall selbst ein Bild von der Story machen.

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